Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Juli 29, 2010

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Mittwoch, Juli 28, 2010

Kalte Hintern werden geretttet.

Moderne, kurzwellige Infraot Heizstrahler machen es möglich. Jeder H...... und jeder A.... wird in diesem Jahr nicht kalt herumsitzen müssen. Immerhin könnte es Ihrer oder meiner sein. Viel schlimmer aber wenns die Ihrer Gäste sind! Nun, in der Tat, diese Modernen Heizstrahler, die sogar (laut ARD Technik Bericht) sehr gut sind, haben es wirklich in sich. Sonderpreis z.Zt. (2000 Watt IP65) 199,-€), ca. 5000 Std. Betriebsdauer der HeLen Goldröhre, einfache Montage z.B. an der Wand. Und so ein Gerät schafft schon mal Wärme für bis zu 16 m2! Perfekt für Terrasse, Balkon etc. IP65 bedeutet, Strahl bzw. Schwallwasser geschützt. Die Geräte funktionieren auch im Aquarium;-)). Soll heißen, auch Regen und Schnee können diesen Geräten nichts anhaben. In der "Virtuellen Gastro Messe" hier im Portal ist ein Bild, auf dem ein voller Wasserstrahl so ein Gerät im Betrieb trifft! Resultat: Das Wasser wurde wärmer. Dem Gerät selbst ist nichts passiert. Das meint IP65. Diese Infrarot Heizstrahler gibt es bei http://maxx4y.eu

Joey's Pizza startet Ausbildungsoffensive.

Bis 2015 will Joey's Pizza sein Engagement in der systemgastronomischen Ausbildung weiter ausbauen und rund 500 Fachleute ausbilden. Berufsbild Fachfrau/-mann für Systemgastronomie bietet vielfältige Perspektiven und Karrierechancen bis zum selbstständigen Franchise-Unternehmer.

Hamburg. Wer heute eine Ausbildung in der Systemgastronomie macht, dem bietet sich später ein abwechslungsreiches Berufsfeld. Mit einem umfassenden Wissen vor allem in Marketing, Personalführung und Controlling ermöglicht die Ausbildung den Einstieg in die Fast-Food- bis zur Warenhausgastronomie. Ob Schichtführer, Restaurantleiter oder Franchise-Partner – die Aufstiegschancen sind vielfältig.
"Rund 90 Prozent der Azubis werden von unseren Franchise-Betrieben übernommen"
so Karsten Freigang und Friedrich Niemax, Geschäftsführer Joey's Pizza Deutschland.
"Denn der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern steigt."
Ausbildungsberuf mit Zukunft

Rund 100 Azubis will Joey's jährlich zu Fachleuten für Systemgastronomie ausbilden. Aktuell werden bei Joey's bundesweit 140 Azubis ausgebildet. Von den Unternehmen der Fachabteilung Systemgastronomie des DEHOGA hat Joey's damit nach McDonald's und Burger King die meisten Ausbildungsverhältnisse1.
"Nach der Ausbildung bieten wir guten Azubis dann die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Joey's selbstständig zu machen"
so Freigang. Diese Chance hat auch Steffen Tyllich genutzt. Als Joey's Azubi unter den Top 3 beim Nationalen Azubi-Award Systemgastronomie 2009 des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA Bundesverband), eröffnet der 22-jährige im August mit einem Freund seinen eigenen Joey's in Berlin.

Ein spezielles Karriereprogramm der Systemzentrale begleitet dabei Joey's Mitarbeiter beim Auf- und Ausbau ihres eigenen Betriebs. In der Joey's Akademie werden Trainings für den Azubi-Award und Seminare zur Mitarbeiterförderung angeboten, die die Franchise-Partner in der Aus- und Fortbildung ihrer Teams unterstützen.
"Im Nachwuchs liegt unsere Zukunft. Deshalb haben wir vor zwei Jahren auch ein Jahrestreffen unserer Azubis eingeführt, bei dem der Zusammenhalt und die Identifikation mit Joey's gefördert werden sollen."
so Freigang.

Qualifizierten Branchennachwuchs sichern

Erst vor 12 Jahren ins Leben gerufen, erhält die vergleichsweise junge Ausbildung zum Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie immer mehr an Bedeutung.
"Die Systemgastronomie gilt heute als Wachstumsmotor für das gesamte Gastgewerbe"
erklärt Sandra Warden, Geschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbands.
"Das Thema Aus- und Weiterbildung hat eine große Bedeutung zur Sicherung des Managementnachwuchses und damit für das Einzelunternehmen genauso wie für die ganze Branche."
Über 7.000 Azubis gab es im letzten Jahr in der Ausbildung zum Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie. Doch immer noch zu wenige Schulabgänger wissen um die Chancen in der Systemgastronomie.
"Über 60 Joey's Betriebe suchen derzeit noch Azubis für das neue Ausbildungsjahr"
so Freigang.
"Gefragt für die dreijährige Ausbildung sind junge Menschen, die belastbar sind, kaufmännische und kommunikative Fähigkeiten mitbringen sowie Freude am Umgang mit Menschen haben und gerne im Team arbeiten."
Eine Gesamtübersicht über freie Ausbildungsplätze bei Joey's gibt es unter: www.joeys.de/jobs/ausbildungInformationen zur Ausbildung Fachfrau/-mann für Systemgastronomie unter www.gast-star.de.

1988 gegründet ist Joey's Pizza, Hamburg, einer der 10 größten Gastro-Franchise-Geber und als umsatzstärkster Pizza-Lieferservice in Deutschland (food service, Studie Top 100 3/2010) Teil dieser Spitzengruppe. 2009 erwirtschaftete Joey's einen Gruppenumsatz von 80,3 Mio. Euro. Als eines von 23 Ausbildungsunternehmen der Systemgastronomie unterstützt Joey's die 2008 ins Leben gerufene Ausbildungsinitiative "Gast-Star" der Fachabteilung Systemgastronomie im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

Für seine Leistungen ist Joey's Pizza bereits mehrfach gewürdigt worden: Neben dem Gold Award des Internationalen Centrums für Franchising und Cooperation (F & C), der auf der Grundlage einer im Dezember 2009 durchgeführten Zufriedenheitsbefragung der Franchise-Partner vergeben wurde und dem Testsieg der Studie "bester Pizza-Lieferservice" des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Oktober 2009 (Gesamtergebnis überregional und München), zählen der Sonderpreis Franchise-Existenzgründung (2005) des Unternehmermagazins impulse, die Spitzenplätze bei den Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften für Auszubildende in der Systemgastronomie (Juli 2004), der Foodservice-Preis (1997), der Deutsche Franchise-Preis (1996) und der Franchise-Nehmer-Preis (1994) zu den Auszeichnungen, die den Markterfolg des Franchise-Konzepts bestätigen.

Darüber hinaus hat sich Joey´s Pizza 2005 als eines der ersten Franchise-Systeme und erstes Pizza-Delivery Unternehmen dem System-Check des Deutschen Franchise-Verbands (DFV) erfolgreich unterzogen. Das offizielle Prüfsiegel, das Franchise Vertrag und Know-how Dokumentation im Franchise-Handbuch sowie die Zufriedenheit der Franchise-Partner durch Experten überprüft, bescheinigt Joey's die erfolgreiche Umsetzung von Qualitätsstandards im Franchise.


SUBWAY erfolgreichster Fastfoodanbieter bei Facebook.

Köln, 28. Juli 2010. Die amerikanische Sandwich-Kette SUBWAY erobert die deutsche Social Media Welt im Sturm: Die erst im März 2010 veröffentlichte Facebook-Unternehmensseite ist aktuell zur viertgrößten "Fanpage" in Deutschland angewachsen – mit über 31.000 SUBWAY Fans! Und der Zuspruch reißt nicht ab.
"Wir sind besonders stolz darauf, dass die SUBWAY Seite mit nur minimaler Mediaunterstützung zur Bekanntmachung in kürzester Zeit so rasant gewachsen ist"
so Martina Schröder von der zuständigen Social Media Agentur TLGG GmbH aus Berlin.
"Die Fans haben jetzt die Möglichkeit, aktiv und direkt mit dem Unternehmen in den Dialog zu treten. Wir freuen uns über jeden konstruktiven Kommentar!"
SUBWAY in allen Social Media Kanälen erfolgreich

SUBWAY setzt in der Kommunikation 2.0 Maßstäbe. Kein anderer Fastfood-anbieter konnte bisher so erfolgreich im Onlinebereich Fuß fassen. Eine stetig wachsende Twitter-Folgschaft sowie der jüngst veröffentlichte SUBWAY Social Media Newsroom zeigen, dass man hier auf dem richtigen Weg ist.

Für Konzeption und Realisierung aller SUBWAY Social Media Kanäle zeichnet die Berliner Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) GmbH verantwortlich. Die redaktionellen Inhalte verantwortet die Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH.

Infos zu den Facebook-Statistiken

Über SUBWAY


SUBWAY ist mit über 750 Restaurants eine der größten Fastfood-Ketten Deutschlands. Gegründet wurde das Unternehmen 1965 in den USA, Bridgeport, Connecticut von dem damals 17-jährigen Fred de Luca. Heute gibt es über 33.000 SUBWAY Restaurants in 91 Ländern. Damit ist SUBWAY der größte Franchisegeber weltweit und die Nummer 2 auf dem internationalen Fastfood-Markt. Auf der SUBWAY Speisekarte stehen vor den Augen der Gäste frisch zubereitete Sandwiches sowie Wraps und Salate. Mit dem Angebot frischer Zutaten bietet SUBWAY eine echte Fastfood-Alternative.

(Quelle: Pressemitteilung von Subway Deutschland).

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Lokalverbot für Herrn Sebastian Frankenberger.

Auf Facebook läuft eine üble Kampagne gegen Sebastian Frankenberger, den Initiator des erfolgreichen Volksentscheids für das totale Rauchverbot: "Lokalverbot für Herrn Sebastian Frankenberger".

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Bayern: Rauchverbot gilt nicht fuer "echte geschlossene Gesellschaften".

Laut den Vollzugshinweisen des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit zum gesetzlichen Rauchverbot unterliegen "echte geschlossene Gesellschaften" in Gaststätten nicht dem gesetzlichen Rauchverbot. Voraussetzung ist, dass die Feier in einem abgetrennten Raum oder in der gesamten Gaststätte stattfinde. Als Beispiele werden "private Familienfeiern mit persönlicher Einladung" genannt, etwa eine Hochzeit, ein Geburtstag, eine Taufe oder eine Vorstandssitzung einer Gesellschaft. Der betreffende Auszug aus den Vollzugshinweisen lautet:
"Bei echten geschlossenen Gesellschaften ist der Kreis der Teilnehmer in der Regel von vorneherein auf eine meist kleine Zahl feststehender, namentlich geladener Personen begrenzt. Der Zutritt wird grundsätzlich nur diesen, im Vorhinein bestimmten, also nicht beliebig wechselnden Einzelpersonen gewährt. Beispiele sind private Familienfeiern mit persönlicher Einladung, wie Hochzeit, Geburtstag, Taufe oder eine unter solchen engen Voraussetzungen einberufene Vorstandssitzung einer Gesellschaft. Hier werden nur bestimmte Einzelpersonen bewirtet.

Durch die Gründung sogenannter Raucherclubs kann das Rauchverbot nicht umgangen werden. Raucherclubs haben eine offene Mitgliederstruktur, das heißt ein Wechsel der Mitglieder ist jederzeit möglich. Sogenannte Raucherclubs sind keine geschlossene Gesellschaft."
Siehe dazu auch meine früheren Beiträge zur Frage, was "geschlossene Gesellschaften" sind:Das bayerische Gesundheitsministerium führt mit den neuen Vollzugshinweisen eine nicht näher erläuterte Unterscheidung zwischen "echten" und falschen geschlossenen Gesellschaften ein.

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Montag, Juli 26, 2010

Marathon-Bier.

Der Deutsche Werberat des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft e.V. hilft der Klosterbrauerei Neuzelle bei deren Schinderhannes-Marketing für das "Marathon-Bier": "Brauerei in Brandenburg verstößt gegen Regeln - Gerügt: 'Marathon Bier' und 'flüssige Seelsorge'".

Das "Marathon-Bier" enthält L-Carnitin, ein der Vitamin-B-Gruppe verwandter Stoff.

Bei rund 7% der Beanstandungen von Werbemaßnahmen durch den Werberat folgen die Werbenden nicht der Beanstandung. Dann schaltet der Werberat die Öffentlichkeit ein. Die Redaktionen der Massenmedien erhalten eine Mitteilung über die Rüge, die sich dann in der Berichterstattung und Kommentierung der Presse widerspiegelt. Mit der Rüge verbunden ist der Appell an die Medien, die Werbemaßnahme nicht mehr zu schalten. Damit wird die Klosterbrauerei Neuzelle leben können; sie generiert regelmäßig kostengünstig öffentliche Aufmerksamkt durch Regelverstöße ("Schinderhannes-Marketing").

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Sonntag, Juli 25, 2010

Hygienestatus frisch gezapfter Erfrischungsgetraenke laesst oft zu wünschen uebrig.

Hessisches Landeslabor hat 65 Proben untersucht, fast jede dritte wurde beanstandet.

Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten zu Recht, dass in der Gastronomie ausgeschenkte oder aus Selbstbedienungsautomaten in Fast Food-Restaurants, Autobahnraststätten, Fitness-Studios und großen Möbelhäusern frisch gezapfte Erfrischungsgetränke wie Tafelwasser, Apfelsaftschorle, Zitronen-, Orangen- und Colalimonade hygienisch und geschmacklich einwandfrei sind. Das Hessische Landeslabor hat 65 Proben dieser Erfrischungsgetränke gemäß den Vorgaben und Anforderungen an Reinigung und Desinfektion für Getränkeschankanlagen untersucht.
"Aufgrund unserer mikrobiologischen Untersuchungen mussten wir 19 Proben (29 %), darunter auch neun Tafelwässer, wegen des Nachweises von coliformen Keimen beanstanden. Bei einem Tafelwasser war neben der Verunreinigung mit coliformen Keimen zusätzlich eine deutlich erhöhte Gesamtkeimzahl festzustellen"
teilte der Direktor des Hessischen Landeslabors, Prof. Dr. Hubertus Brunn in Gießen mit.
"Coliforme Keime sind Bestandteil einer gesunden Darmflora bei Mensch und Tier. Kommen diese in Lebensmitteln und Getränken vor, ist das ein Hinweis auf Hygienemängel"
erklärte Brunn.
"Dazu zählen falsche Handhabung der Geräte, unzureichende Reinigung und Desinfektion, fehlende bzw. ungenügende Wartung der Geräte sowie unzureichende Kühlung der Getränke. Die verantwortlichen Betriebe haben wir umgehend auf die Beanstandungen hingewiesen"
so Brunn abschließend.

Die in gleicher Weise untersuchten Nachproben, die in der Regel nach einer umfangreichen Reinigung der Getränkeschankanlage entnommen wurden, waren bis auf ganz wenige Ausnahmen unauffällig. Der Geruch und Geschmack der getesteten Getränke war bis auf eine der insgesamt untersuchten 65 Proben einwandfrei.

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Warum der Bar Convent Berlin erfolgreich ist.

Helmut Adam zählt die Gründe auf, warum der Barconvent in Berlin sich in den letzten vier Jahren zu einer der führenden Veranstaltungen in Europa gemausert hat: "Bar Convent Berlin geht in sein viertes Jahr", in: Mixology vom 20. Juli 2010.

Negativ gewendet werden die Gründe deutlich, warum andere Messen, wie etwa die Gastromesse in München, gefloppt sind.


Donnerstag, Juli 22, 2010

Gastgewerbeumsatz im Mai 2010 real um 4,1% gesunken.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unter­nehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Mai 2010 nominal 1,5% und real 4,1% weniger um als im Mai 2009. Der Umsatz im Gastgewerbe war im Mai nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,3% und real 1,5% niedriger als im Vormonat April.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Mai 2010 einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,5% gegenüber Mai 2009 (real - 3,6%). In der Gastronomie wurden nominal 3,4% und real 4,5% weniger als im Mai 2009 umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen Umsatzrückgang von nominal 0,4% und real 1,4%.

Von Januar bis Mai 2010 setzte das Gastgewerbe in Deutschland nominal 0,2% und real 2,9% weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Dienstag, Juli 20, 2010

Hessische Gaststaetten kommen nicht aus dem Minus.

Nach ersten Ergebnissen für die Monate Januar bis Mai 2010 stiegen die Umsätze im hessischen Gastgewerbe, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2009, nominal um gut ein Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, war dies nach Ausschaltung der Preisveränderungen real aber ein Minus von 1,5 Prozent. Damit hat sich die negative Entwicklung im hessischen Gastgewerbe real weiter fortgesetzt.

Im Beherbergungsgewerbe nahmen die Umsätze im Vergleichszeitraum nominal um gut fünf Prozent zu; real blieben sie allerdings auf dem Niveau des Vorjahres. Im Gaststättengewerbe blieb der Umsatz dagegen nominal um gut ein Prozent unter dem Vorjahresergebnis, was real einem Minus von fast drei Prozent entsprach. Die Kantinen und Catering-Unternehmen waren nominal um annähernd ein Prozent und real um fast zwei Prozent im Minus.

Durch die Abnahme der Zahl der Teilzeitbeschäftigten um annähernd drei Prozent, bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Vollbeschäftigten um gut drei Prozent, sank die Zahl der insgesamt Beschäftigten im Vergleichszeitraum um knapp drei Prozent.

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Montag, Juli 19, 2010

Frisch aufgebacken.

Das Aufbacken von Fertigteiglingen gilt als sogenanntes "Minderhandwerk". Es sind keine wesentlichen Tätigkeiten aus dem Kernbereich eines Handwerks, sodass keine Qualifikation vorliegen muss und die Eintragungspflicht in die Handwerksrolle entfält. Auf dieser Unterscheidung basiert im Wesentlichen das Konzept von Discountbäckern. Man kann auf einen Meister, ausgebildete Bäcker verzichten und erspart sich die Kosten der Mitgliedschaft in der Handwerkskammer.

Da viele Bäckerbetriebe des Handwerks auch in ihren eigenen Betrieben auf das Aufbacken von Fertigteiglingen nicht verzichten, verschwimmen für viele Kunden die möglichen Qualitätsunterschiede zwischen handwerklich hergestellten Brötchen und Brot und aufgebackenen Fertigteiglingen. So schreibt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks selbst:
"Der größere Umsatz je Betrieb begünstigt die Einführung neuer Technologien: Mehlsiloanlagen, Teigstraßen, EDV-gesteuerte Vertriebssysteme, Öfen und Kühlanlagen sind in Handwerksbetrieben keine Seltenheit mehr. Sie ermöglichen eine effiziente, flexible Produktion und gleichzeitig die Herstellung einer größeren Produktvielfalt. So können z. B. die selbst hergestellten Teiglinge über Nacht gekühlt gelagert und am nächsten Tag in der Backstube oder im Verkaufsraum gebacken werden."
Was bleibt ist der erhebliche Preisunterschied.

Seit einigen Monaten ärgert Aldi-Süd das Bäckerhandwerk noch mehr. In vielen Aldi-Filialen finden die Kunden Automaten, die auf Knopfdruck aufgebackene Fertigteiglinge auswerfen und ggfs. weitere aufbacken. Ich habe deren Qualität getestet. Wenn sie gerade frisch aufgebacken sind (am besten also, wenn sich eine Reihe wartender Käufer gebildet hat), schmecken sie warm nicht schlecht, besser als manche stundenlang herumliegenden Brötchen von Discountbäckern oder Bäckern. Nach einiger Zeit krümmeln sie genauso wie andere aufgebackene Fertigteiglinge.

Erkennbar, zumindest in der Aldi-Filiale in der Nähe meines Wohnorts wird das Angebot rege angenommen. Das verärgert offensichtlich das Bäckerhandwerk. Statt sich auf die Qualität handwerklicher Produkte zu besinnen, zieht man vor Gericht: Juristisch geht es darum, ob die Kunden den Unterschied zwischen Aufbacken und Backen verstehen und irregeführt werden, wenn Aldi damit wirbt, den ganzen Tag Brot und Brötchen frisch zu backen.

Ein Nebenkriegssschauplatz ist, daß die von Aldi-Süd ausgepriesenen Produktbezeichnungen anders verwendet als in den Leitsätzen für Brot- und Kleingebäck der Deutschen Lebensmittelbuchkommission definiert. Das Roggenmischbrot enthalte zu wenig Roggen, das Dinkelvollkornbrot zu wenig Dinkel. Ein Urteil insoweit könnte interessant werden, denn die "Leitsätze" sind kein Gesetz, sondern ziemlich obskure Regeln, die wenig transparent weiter entwickelt werden. Sie dienen weniger dem Verbraucherschutz als den Brancheninteressen der jeweiligen Handwerke. Siehe dazu:

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NRW-Gastgewerbe im Mai mit Umsatzrueckgaengen.

Düsseldorf (IT.NRW). Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Mai 2010 nominal 4,4 Prozent weniger um als im Mai 2009. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 6,6 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 4,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Für den Zeitraum Januar bis Mai 2010 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe Umsatzrückgänge von 4,0 Prozent (nominal) bzw. 6,3 Prozent (real) gegenüber den ersten fünf Monaten des Vorjahres. (IT.NRW).

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Samstag, Juli 17, 2010

Hitzeopfer.

Ilse Aigner, Quotenfrau und Bundesverbraucherschutziministerin, lobt, Facebook sei zu einem "Einwohnermeldeamt für die ganze Welt" geworden: "Kriminalbeamte fordern Ausweispflicht fürs Internet", in: Handelsblatt vom 17. Juli 2010.

Klaus Jansen, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, verlangt einen "Reset-Knopf für das Internet", mit dem das Kanzleramt Deutschland im Ernstfall sofort vom Netz nehmen könne: "Kriminalbeamte fordern Ausweispflicht für das Internet und verdeckte Ermittlungen in sozialen Netzwerken", in: Neue Osnabrücker Zeitung vom 16. Juli 2010.


Donnerstag, Juli 15, 2010

Bei der GEZ abmelden.

Die GEZ ist auch lustig. Anmelden kann man sich online. Abmelden nur per FAX oder Schneckenpost. Die GEZ schreibt dazu:
"Im Zweifel müssen Sie nachweisen können, dass die Abmeldung der GEZ zugegangen ist."
Das heißt wohl praktisch, daß man dazu ein Einschreiben mit Rückschein verwenden sollte.

Außerdem behauptet die GEZ, man müsse die Abmeldung begründen:
"Eine wirksame Abmeldung müssen Sie mit Tatsachen begründen, aus denen sich eindeutig ergibt, dass Sie kein Rundfunkgerät mehr zum Empfang bereithalten. Eine bloße Kündigung oder Erklärung, es würden keine Rundfunkgeräte mehr zum Empfang bereitgehalten, reicht nicht aus."
Ob es ausreicht, festzuhalten, daß man das Fernsehgerät nach der Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft im Halbfinale der Fußbwallweltmeisterschaft aus dem Fenster geworfen hat?

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