Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, Oktober 24, 2014

Restaurant-Kritik schließt sich der Yelp-Familie an.

In einer Mail von Hanno Fittje von Restaurant-Kritik.de von heute wird mir als Geschäftsinhaber mitgeteilt, Restaurant-Kritik schließe sich der Yelp-Familie an.

Die meisten Beiträge und Fotos würden in den kommenden Monaten von Restaurant-Kritik zu Yelp übertragen. Die Kritiken würden auf Yelp integriert. Restaurant-Kritik schließe noch nicht die Pforten. Die Geschäftsinhaber würden auf dem Laufenden gehalten werden über die nächsten Schritte.

Bleibt aus meiner Sicht zu hoffen, daß nicht so viel schief läuft wie bei der vorherigen Übernahme von Qype durch Yelp.

Montag, Oktober 20, 2014

Gast­gewerbe­umsatz im August 2014 real um 1,4 % gestiegen.

WIESBADEN – Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im August 2014 real 1,4 % und nominal 3,6 % mehr um als im August 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag im Vergleich zum Vormonat der Umsatz im Gastgewerbe im August 2014 kalender- und saisonbereinigt real und nominal jeweils um 1,7 % höher als im Juli 2014.

Die Beherbergung setzte real 2,7 % und nominal 4,9 % mehr um als im August des Vorjahres. Der Umsatz in der Gastronomie war im August 2014 real 0,7 % und nominal 2,7 % höher als im August 2013. Innerhalb der Gastronomie lag der Umsatz der Caterer real um 2,6 % und nominal um 3,8 % über dem Wert des Vorjahresmonats.

Von Januar bis August 2014 setzte das deutsche Gastgewerbe real 1,3 % und nominal 3,4 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Samstag, Oktober 11, 2014

Kurtaxsatzung der Landeshauptstadt Dresden ist unwirksam.

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 9. Oktober 2014 (Az. 5 C 1/14) entschieden, dass die am 1. Februar 2014 in Kraft getretene Kurtaxsatzung der Landeshauptstadt Dresden vom 21. November 2013 unwirksam ist. Dresden ist keine den Kur- und Erholungsorten vergleichbare Fremdenverkehrsgemeinde im Sinne des Sächsischen Kommunalabgabengesetzes (SächsKAG) und darf deshalb nach der Rechtslage im Freistaat Sachsen keine Kurtaxe erheben.

Die Landeshauptstadt Dresden hatte am 21. November 2013 eine Kurtaxsatzung beschlossen. Die Kurtaxe soll nach deren § 1 der teilweisen Deckung des Aufwands für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung und Unterhaltung von insgesamt elf Einrichtungen dienen, die von der Stadt selbst betrieben werden oder an den en sie finanziell beteiligt ist. Die Satzung sieht vor, die Kurtaxe von denjenigen Übernachtungsgästen zu erheben, die die Möglichkeit haben, diese Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. Sie beträgt 1, 30 € pro Übernachtung und Person.

Dresden ist die erste Großstadt in Deutschland, die eine Kurtaxe erhebt.Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat mit seiner heutigen Entscheidung dem Inhaber eines in Dresden gelegenen Beherbergungsbetriebs Recht gegeben. Dieser wandte gegen die Kurtaxsatzung u. a. ein, Dresden sei keine sonstige Fremdenverkehrsgemeinde im Sinne des § 34 Abs. 1 SächsKAG. Dem ist der 5. Senat des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts jetzt gefolgt, nachdem er dies im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes (Beschl. v. 28. Januar 2014 - 5 B 5/14 -) noch offen gelassen und der nunmehr ergangenen Entscheidung in der Hauptsache vorbehalten hatte. Aufgrund dessen war die Kurtaxsatzung am 1. Februar 2014 zunächst in Kraft getreten.

Nach Auffassung des 5. Senats des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts ist von einer sonstigen Fremdenverkehrsgemeinde im Sinne des § 34 Abs. 1 SächsKAG nur auszugehen, wenn die Gemeinde vergleichbar den staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten überwiegend vom Fremdenverkehr geprägt ist. Denn nach Sinn und Zweck des Gesetzes sollen Kur- und Erholungsorte ebenso wie sonstige Fremdenverkehrsgemeinden eine Kurtaxe deshalb erheben können, weil sie in der Regel ihre vielfältigen Aufgaben nicht allein aus allgemeinen Steuermitteln finanzieren können. Dresden ist zwar auch vom Fremdenverkehr mitgeprägt, jedoch wird vor allem die Wirtschaftskraft Dresdens von anderen Faktoren erheblich stärker als vom Fremdenverkehr bestimmt. Der Ortscharakter der Landeshauptstadt Dresden entspricht deshalb nicht dem von Kur- und Erholungsorten, die typischerweise zur Finanzierung ihrer vielfältigen Aufgaben im Bereich des Fremdenverkehrs auf eine Kurtaxe angewiesen sind.

Das Urteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts ist nicht rechtskräftig. Sobald die schriftlichen Urteilsgründe vorliegen, kann binnen eines Monats Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zum Bundesverwaltungsgericht erhoben werden.

(Pressemitteilung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts).

Mittwoch, Mai 28, 2014

OVG: Keine „Smiley-Listen“ für Lebensmittelbetriebe.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat mit einem heute bekannt gegebenen Beschluss die Beschwerde des Landes Berlin gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin vom 19. März 2014 (s. Pressemitteilung Nr. 22/2014 vom 24. März 2014) zurückgewiesen, mit der das Verwaltungsgericht dem Land Berlin vorläufig untersagt hat, das Ergebnis einer amtlichen Kontrolle eines im Bezirk Pankow von Berlin ansässigen Lebensmittelbetriebes im Internetportal "Das Smiley Projekt im Bezirk Pankow" zu veröffentlichen. Wie zuvor schon das Verwaltungsgericht vermochte auch der Beschwerdesenat in den Vorschriften des Verbraucherinformationsgesetzes keine taugliche Rechtsgrundlage für die beabsichtigte Veröffentlichung in Form der Vergabe von Minuspunkten, Noten, Farben und Smiley-Symbolen zu erblicken.

Beschluss vom 28. Mai 2014 - OVG 5 S 21.14 -

Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg).

Sonntag, März 16, 2014

Winzerschorle nicht nur vom Winzer.

Eine Weinschorle darf unter der Bezeichnung "Winzerschorle" vertrieben werden, auch wenn sie nicht in einem Winzerbetrieb hergestellt worden ist. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Die Klägerin ist ein Einzelhandelsunternehmen. Sie vertreibt unter der Bezeichnung "Winzerschorle" eine von der beigeladenen Weinkellerei aus zugekauftem Wein und dem Wasser des eigenen Mineralbrunnens hergestellte Weinschorle. Das beklagte Land untersagte ihr dies mit der Begründung, die Bezeichnung "Winzerschorle" sei irreführend. Die Angabe "Winzer" dürfe nach europarechtlichen Bestimmungen nur für Wein verwendet werden, der ausschließlich aus in diesem Betrieb erzeugten Trauben stamme und vollständig in diesem Betrieb hergestellt worden sei. Da dies bei der Weinschorle hier nicht zutreffe, sei die Bezeichnung "Winzerschorle" für den Verbraucher irreführend. Der gegen dieses Verkaufsverbot erhobenen Klage gab das Verwaltungsgericht statt. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte diese Entscheidung und wies die Berufung des Beklagten zurück.

Die Verwendung des Begriffes "Winzer" in dem Wort "Winzerschorle" sei nicht irreführend. Die Bezeichnung "Winzerschorle" wecke bei einem verständigen Verbraucher nicht die Vorstellung, dass es sich um eine vom Winzer hergestellte Weinschorle handele. Zwar sei die Angabe "Winzer" bei Wein nach europarechtlichen Bestimmungen Eigenerzeugnissen vorbehalten. Weinhaltige Getränke wie Weinschorlen seien von dieser Regelung aber nicht erfasst. Auch der durchschnittliche Verbraucher nehme nicht an, dass diese Regelung für Weinschorlen gelte. Er verstehe unter "Winzer" einen Hersteller von Wein, nicht aber einen Hersteller von Weinschorle. Nach Vorstellung des Verbrauchers gehöre das Herstellen und Abfüllen von Weinschorle in Flaschen nicht zum Tätigkeitsbereich eines Winzers. Daher verbinde er mit dem Begriff "Winzerschorle" auch nicht deren Herstellung durch einen bestimmten Winzer, sondern nehme ihn als allgemeine Produktbezeichnung wahr, wie etwa diejenige des "Bauernbrotes". Insofern unterscheide sich der Begriff "Winzerschorle" auch von der Angabe "Winzersekt", bei der eine gesetzliche Regelung und eine hierauf beruhende Verbrauchervorstellung bestünden, dass es sich um ein Eigenerzeugnis des Winzers handele. Im Übrigen könne im vorliegenden Fall die Bezeichnung "Winzerschorle" auch deshalb nicht mit der Tätigkeit eines bestimmten Winzers in Verbindung gebracht werden, weil das Flaschenetikett keinen bestimmten Winzer, sondern die beigeladene Weinkellerei als Hersteller nenne.

Urteil vom 11. September 2013, Aktenzeichen: 8 A 10219/13.OVG

(Quelle: Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz).

Dienstag, Februar 25, 2014

E-Zigaretten in Gaststätten nicht verboten.

25. Februar 2014. Mit einem heute verkündeten Urteil hat das Verwaltungsgericht Köln der Klage eines Kölner Gastwirts stattgegeben, der seinen Gästen erlauben will, E-Zigaretten zu konsumieren.

Der Kläger betreibt in Köln eine Gaststätte und duldete dort den Gebrauch von E-Zigaretten. Die beklagte Stadt Köln erfuhr davon und kündigte Ordnungsmaßnahmen an. Die Stadt Köln ist der Auffassung, dass der Gebrauch von E-Zigaretten unter das Nichtraucherschutzgesetz des Landes NRW (NiSchG) falle und daher in Gaststätten verboten sei. Der Kläger meint, bei dem Genuss von E-Zigaretten werde nicht geraucht, weil keine Verbrennung stattfinde. Die Einbeziehung von E-Zigaretten in das Rauchverbot sei außerdem verfassungswidrig.

Das Gericht hat die Auffassung des Klägers im Wesentlichen bestätigt. Eine E-Zigarette werde nicht im Sinne des Gesetzes „geraucht“. Beim „Rauchen“ werde Rauch inhaliert, der durch die Verbrennung von Tabakprodukten entstehe. Da in der E-Zigarette eine - meist nikotinhaltige - Flüssigkeit verdampfe und kein Tabak verbrannt werde, werde schon vom Wortsinn her nicht geraucht. Das Nichtraucherschutzgesetz diene außerdem dem Schutz von Nichtrauchern vor den Gefahren des Tabakrauchs. Die Gefahren des Passivrauchens und die aus dem Konsum von E-Zigaretten folgenden Risiken seien demgegenüber nicht vergleichbar. Passivrauchen führe vielfach zu schwerwiegenden Gesundheitsgefahren in Form von Krebs- oder Herz-/Kreislauferkrankungen, die durch die schädlichen Stoffe im Tabakrauch ausgelöst würden. Diese Verbrennungsstoffe fehlten im Dampf der E-Zigarette. Auch gelangten deutlich weniger ultrafeine Partikel in die Raumluft, und Langzeitfolgen seien ungeklärt.

Angesichts dieser Unterschiede zur herkömmlichen Zigarette hätte es ei-ner hinreichend bestimmten und klaren Regelung des Gesetzgebers zur E-Zigarette im NiSchG bedurft, die fehle. Die bloße Aussage in der Gesetzesbegründung, dass ein umfassendes Rauchverbot auch für die E-Zigarette gelten solle, reiche nicht aus.

Das Verwaltungsgericht hat die Berufung gegen das Urteil wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache zugelassen. Sie kann innerhalb ei-nes Monats nach Zustellung des Urteils beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingelegt werden.

Az.: 7 K 4612/13

(Quelle: Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Köln).

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Montag, September 23, 2013

Kommt es zu einer schwarz-grünen Bundesregierung?

Meines Erachtens kommt es im Bund zu einer schwarz-grünen Koalition. Warum?
  • Wenn es der grünen Seniorenriege nicht gelingt, in Bundesmnistersessel zu flüchten,, wird sie von jungen Realos aus ihren Parteiämtern gefegt.
  • Alte grüne Minister erlauben es den jungen Grünen, weil die Minister nicht zugleich Parteiämter besetzen dürfen, die Partei zu renovieren und auf die Mitte auszurichten.
  • Für die CDU bedeutet eine schwarz-grüne Koalition mehr Minister; die CSU kann ihre drei Ministerposten behalten.
  • Gut für die CDU/CSU wäre auch, daß SPD und Linke als Oppositonsparteien aus der Sicht der Wähler enger zusammen rücken. SPD und Linke werden sich in opportunistischen Anträgen zu überbieten versuchen und so auch die Bundestagsswahl 2017 verlieren.
  • Parallel zum Bund könnte es auch in Hessen zu einer schwarz-grünen Landesregierung kommen. Dies verbessert die Chancen im Bundesrat, wenn es auch in weiteren Bundesländern zu solchen Koaltionsregierungen kommt. Die Grünen könnten z.B. in Baden-Württemberg die SPD durch die Grünen als Parner ersetzen. Ohnehin wäre die bisherige rot-rot-grüne Mehrheit im Bundesrat neutralisiert. Nur noch Hamburg und Brandenburg würden gegen die Bundestsgsmehrheit votieren und würden den Ländern Bayern, Hessen und Sachsen unterliegen.
  • Inhaltlche Fragen spielen bei Koalitionen, entgegen allen Behauptungen, keine Rolle. Koaltionsverträge sind sofort Makulatur. Man muß bloß mal Koaltionsverträge früherer Koalitionen mit dem tatsächlichen Regierungshandeln vergleichen.
  • Die Grünen lieben Symbolpolitik. Der CDU/CSU dürfte es leicht fallen, in Nischenthemen Zugständnisse zu machen, etwa bei der Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit Ehen oder wenn die Bundesregierung die freiwillige Einführung eines Veggie-Tages in Kantinen mit Zuschüssen fördert. Ein irrelevantes Nischenthema ist auch eine Frauenquote in den Aufsichtsräten von Großunternehmen. Mit einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes bei der Einkommensteuer könnte die CDU/CSU den Grünen entgegen kommen, wenn sie materiell keine Belastung darstellt, weil etwa zugleich der Solidaritätszuschlag abgebaut wird und/oder der Höchstsatz der Einkommensteuer erst bei höheren Einkommen greift. Auch eine Verbesserung bei den Erwerbsminderungsrente ist einigungsfähig, wenn die Voraussetzungen so eng gewählt werden, daß die Kosten gering bleiben, denn die Kassen der Rentenversicherungen sind noch gut gefüllt. Verbesserungen der Mindestrente sind ohnehin von allen drei Parteien einer schwarz-grünen Koalition, wenn auch in unterschiedlichem Umfang, versprochen.
  • Bei den anstehenden wirklich wichtigen Fragen wie Haushaltssanierung, Verkehrs- und Bildungsinvestitionen sind beide Parteien ohnehin beieinander.
Dazu noch ein paar Fördermilliionen für Gutmenschen-Projekte und die Grünen Minister sitzen freudestrahlend in ihren Audi A8.

Claudia Roth wird Entwicklungshilfeminister, dann hält sie sich häufiger im Ausland auf. Und Jürgen Trittin wird Außenminister, dann kann er exotische Länder besuchen, in denen Sex mit Kindern erlaubt ist.

Montag, März 25, 2013

Vorläufiges Aus für den "Hygienepranger".

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat in Beschlüssen vom 18. März 2013 der Landeshauptstadt München in Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes vorläufig untersagt, die bei amtlichen Betriebskontrollen festgestellten lebensmittel- bzw. hygienerechtlichen Mängel im Internet auf der hierfür eingerichteten Plattform (www.lgl.bayern.de) zu veröffentlichen.

Münchener Gastronomiebetriebe hatten sich vor dem Verwaltungsgericht erfolgreich gegen die Veröffentlichung der bei Kontrollen festgestellten Mängel zur Wehr gesetzt. Die Beschwerden der Landeshauptstadt München gegen die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts München wurden vom BayVGH in allen Verfahren zurückgewiesen.

Der BayVGH hat erhebliche Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Veröffentlichung. Zum Schutz der Rechte der Antragsteller erscheint es nach Auffassung des Senats deshalb geboten, die geplante Internet-Veröffentlichung vorläufig zu untersagen. Nach einer Vorschrift aus dem deutschen Lebensmittelrecht informiert die Behörde die Öffentlichkeit u.a. dann, wenn der hinreichende Verdacht besteht, dass gegen Vorschriften verstoßen wurde, die dem Schutz der Verbraucher vor Gesundheitsgefährdungen oder vor Täuschung oder der Einhaltung hygienischer Anforderungen dienen, und die Verhängung eines Bußgeldes von mindestens 350 EUR zu erwarten ist. Nach Auffassung des BayVGH bestehen Zweifel an der Europarechtskonformität dieser Vorschrift. Denn nach Europarecht sei eine Information der Öffentlichkeit nur bei einem hinreichenden Verdacht eines Gesundheitsrisikos zulässig, die nationale Vorschrift habe hingegen eine deutlich über die Warnung vor Gesundheitsgefahren hinausgehende, generalpräventive Zielsetzung. Zudem hat der Senat Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Vorschrift, u.a. weil angesichts der zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen für die Betroffenen der gesetzlich vorgesehene Schwellenwert von nur 350 Euro für das prognostizierte Bußgeld unverhältnismäßig gering erscheine. Bedenken bestünden auch hinsichtlich der Erforderlichkeit der Veröffentlichung im Internet, denn die Mängel seien zum Veröffentlichungszeitpunkt häufig bereits behoben. Schließlich sei zweifelhaft, ob die Norm ausreichend bestimmt sei. Denn die Eingriffsschwelle werde lediglich mit der Prognose eines zu erwartenden Bußgelds in Höhe von 350 Euro beschrieben. Die Verwaltungspraxis sei insoweit unvorhersehbar.

Die Beschlüsse des BayVGH sind unanfechtbar.

(Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Beschlüsse vom 18. März 2013, Az. 9 CE 12.2755 u.a.). (Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs).

Freitag, März 15, 2013

Gast­gewerbe­um­satz im Ja­nuar 2013 real um 0,3 % ge­stie­gen.

WIESBADEN - Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Januar 2013 nominal 2,8 % und real 0,3 % mehr um als im Januar 2012. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat der Umsatz im Gastgewerbe im Januar 2013 kalender- und saisonbereinigt nominal 0,3 % höher und real genauso hoch.
br>Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Januar 2013 nominal 3,6 % und real 1,0 % höher als im Vorjahresmonat. Die Gastronomie setzte nominal 2,2 % und real 0,1 % mehr um als im Januar des Vorjahres. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 4,3 % und real um 2,9 %.

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Samstag, Februar 16, 2013

Gast­gewerbe­um­satz im De­zem­ber 2012 real um 1,1 % ge­sun­ken

WIESBADEN - Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Dezember 2012 nominal 0,8 % mehr und real 1,1 % weniger um als im Dezember 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember kalender- und saisonbereinigt nominal 0,1 % niedriger und real genau so hoch.

Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Dezember 2012 nominal 2,4 % und real 1,2 % höher als im Vorjahresmonat. Die Gastronomie setzte nominal 0,1 % und real 2,1 % weniger um als im Dezember des Vorjahres. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer nominal um 1,7 % und real um 3,2 %.

Im gesamten Jahr 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 2,1 % und real 0,2 % mehr um als im Jahr 2011.

Samstag, Januar 05, 2013

Trends in Gastronomie und Hotellerie.

Der Wettbewerbsdruck in Hotellerie und Gastronomie ist weiter hoch. Das Verhalten der Gäste ist geprägt durch gestiegene Ansprüche zum einen und eine hohe Preissensibilität zum anderen. Der Gast von heute weiß mehr, er ist mobiler, internationaler und hat mehr Auswahlmöglichkeiten als je zuvor.

Ketten und Nischenanbieter sind die Gewinner. So befindet sich bereits seit Jahren die Markenhotellerie im Aufwind. Gleichzeitig wächst auch die Bedeutung der Systemgastronomie.

Die Kraft der Marken, professionelle Planung und ein strategischer Systemgedanke gehören sicherlich zu den Gründen, warum die Markengastronomie sich auch in konjunkturell schwierigen Zeiten besser behauptet als der Branchendurchschnitt.

Mehr denn je zählen eine klare Positionierung und Profilierung am Markt.

In Zeiten standardisierter Hotel- und Gastronomiekonzepte kommt es für die Individualbetriebe auf die persönliche Handschrift eines Hauses und die individuelle, lebendige, herzliche Gästeansprache an. Die Gäste wollen verwöhnt, nicht versorgt werden.

Nachhaltigkeit, Verantwortung für die Nachwelt und Ressourcen, Umweltbewusstsein – gutes Gewissen und Genuss schließen sich heute nicht mehr aus. Die grüne Welle rollt. Immer mehr Menschen suchen nach Produkten, die gut für Körper und Seele sind. Frische, Regionalität und Qualität stehen hoch im Kurs. Die Verbraucher sind sensibilisiert für den fortschreitenden Klimawandel und die damit verbundenen Aspekte der Nachhaltigkeit. Hotels und Restaurants, die Umweltaspekte nicht außen vor lassen, sind für die Zukunft gut aufgestellt.

Steigende Energiekosten werden diesen Trend in der Zukunft noch beflügeln. Mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen unterstützt der DEHOGA seine Mitglieder und die Branche (Energiekampagne Gastgewerbe, DEHOGA-Umweltcheck, Energiebroschüre, Kooperationspartner bei Wettbewerben und Initiativen etc.).

Gastronomie

Regionale Küche/Heimische Produkte

Im Zeitalter der Globalisierung und der sich ständig wechselnden Trends haben Tradition, Heimat, Bodenständigkeit und ehrliche Gastfreundschaft wieder Konjunktur.

Gefragt sind frische, regionale und saisonale Spezialitäten auf der Speisenkarte. In den Städten und Regionen des Landes lassen sich ganz typische regionale Speisen und Getränke entdecken und probieren. Die vielen Facetten Deutschlands kann man sich wahrhaft auf der Zunge zergehen lassen. Die einzigartige Vielfalt der heimischen Küche begeistert die Gäste. Dabei gilt: Regional schlägt Bio.

Wohlfühlatmosphäre

Wohlfühlambiente anstelle von kühlem Design – oder auch: cool war gestern, cosy ist heute. Hüttenatmosphäre steht hoch im Kurs. Gaststätten werden wieder zu Orten der Kommunikation – gerade in Zeiten von Twitter, Facebook & Co. Das gute alte Wirtshaus hat neue Chancen, sofern Angebots- und Servicequalität stimmen. Auch mit Blick auf die immer beliebter werdenden Freizeitaktivitäten wie Wandern und Radeln ergeben sich für diese Betriebe tolle Möglichkeiten als Ausflugsziele. Die Stammtische und große Tische sind zurück, so kommt man schneller ins Gespräch. Man trifft sich anstatt nur zu chatten, unterhält sich und lässt sich nicht nur unterhalten.

Außengastronomie

Je mehr Arbeit und Alltag innen stattfinden, desto mehr drängt es die Menschen nach draußen – in die Biergärten, Terrassen oder auch Strandbars der Republik. Open-Air-Gastronomie vermittelt ein Gefühl von Freiheit vor Ort, steht für die kleine Auszeit zwischendurch und den Kurzurlaub im Alltag. Mit Blick auf die Weiterentwicklung von Technik, Design sowie neuen Getränke- und Speisekreationen ist Gastronomie unter freiem Himmel fast an jedem Ort realisierbar. Auch die Rauchverbote haben definitiv zu einer Verlängerung der Open-Air-Saison beigetragen. Sobald die ersten Sonnenstrahlen da sind, füllen sich auch bei Minusgraden die Außenplätze.

Systemgastronomie

Innerhalb des Gaststättengewerbes expandiert weiterhin das mit seinen Kettenbetrieben stark filialisierte Segment der Systemgastronomie. Jedes Jahr werden neue Betriebsstätten eröffnet und der Marktanteil stetig erweitert. Die 100 größten Unternehmen erzielten nach Angabe derWirtschaftsfachzeitschrift Food Service des Deutschen Fachverlages in ihren 17.217 Betrieben 2011 ein Umsatzplus von 5,1 Prozent. Im Bereich Quick-Service konnte sogar ein Plus von 5,7 Prozent verbucht werden. Die Betriebe sind dabei überwiegend der speisengeprägten Gastronomie zuzuordnen.

Take-away und Home Delivery

Take-away ist und bleibt der stärkste Trend im Außer-Haus-Markt. Angesichts gestiegener Mobilität, zunehmender Flexibilität und wechselnder Arbeitswelten verzeichnet dieses Branchensegment weiterhin steigende Zuwachsraten. Gastro-
Quickservice-Betriebe und Bäckereien sind unbestritten diejenigen, die sich im Takeaway-
Business am stärksten profiliert haben. Neben Take-away werden dem Thema Home Delivery die größten Wachstumschancen zugerechnet. Auch hier gibt es noch viel Potenzial.

Kaffeespezialitäten und Süßes

Großstädte ohne Kaffeebars sind kaum mehr vorstellbar. Im Gegenteil: Immer mehr Konzepte bewegen sich im Markt. Kaffeebars sind öffentliche Wohnzimmer und weiterhin ein sehr trendiges Thema. Kaffeebars haben auch weiterhin große Wachstumsperspektiven, denn sie überzeugen ihre Gäste mit Kaffeespezialitäten, frisch gepressten Säften sowie süßen und herzhaften Snacks.


Hotellerie

Deutschland-Urlaub im Trend

Von Rügen bis zum Tegernsee - als ungebrochener Trend zeigt sich der Urlaub in der Heimat. So konnte die Tourismusbranche von Januar bis August 2012 erneut einen Rekord verbuchen. Die Zahl der Gästeübernachtungen stieg um 3,9 Prozent auf 278,9 Millionen. Dabei liegt Deutschlands Stärke nach wie vor im Binnentourismus. 83 Prozent der Übernachtungen gehen auf die eigene Bevölkerung zurück. Aber auch bei ausländischen Touristen wird Deutschland als Urlaubsland immer beliebter. Hier war in den ersten acht Monaten des Jahres ein überproportionaler Zuwachs von 8,4 Prozent auf 47,1 Millionen zu verzeichnen.

Gesundheit


Gesundheit ist und bleibt ein Megatrend, der bei der Gestaltung des Urlaubs eine immer größere Rolle spielt. Die Grenze zwischen Wellness bzw. Lifestyle auf der einen und Gesundheitsfürsorge auf der anderen Seite verschwimmt zusehends. Die Hotellerie greift diesen Trend auf und bietet diverse Angebote rund um Körper und Geist – von reinen Wohlfühlanwendungen bis zu von Medizinern begleiteten Maßnahmen. Dabei spielt das Thema nicht nur in der Ferienhotellerie, sondern in verstärktem Maße auch in der Stadthotellerie eine Rolle. Nirgends kannWellness in
seinem ganzheitlichen Ansatz so ausgelebt werden wie in der Hotellerie.

Budgethotellerie

Budgethotels liegen auch weiterhin im Trend. Die erfolgreiche Entwicklung in den letzten Jahren lässt sich auch mit der Kraft der Marken erklären. Klassische Segmentgrenzen verschwimmen zusehends. Budget-Hotels mit Designcharakter und kommunikativer Atmosphäre boomen. Sie liegen am Puls der Zeit, treffen den Geschmack von Geschäftsreisenden wie auch Touristen und schonen den Geldbeutel. Die Gäste wollen Komfort, Ambiente und Kreativität an attraktiven Standorten zu bezahlbaren Preisen.

Hostels


Das Segment der Hostels entwickelte sich innerhalb weniger Jahre sehr schnell. Die Zeiten, in denen Hostels nur für Backpacker waren, sind jedoch vorbei. Die Nachfrage reicht heute von jugendtouristischen Märkten über Einzelreisende, Familien bis hin zu Geschäftsleuten. Der Hostelmarkt in Deutschland wird von einigen großen Anbietern neben einer Vielzahl kleinerer Anbieter geprägt. Insbesondere Großstädte sind die interessantesten Standorte für Hostels. Vor allem hier bewegen sich die Hostels und Budget-Hotellerie aufeinander zu und eine klare Abgrenzung ist oft gar nicht mehr möglich.

Städtereisen

Städtereisen haben weiterWachstumspotenzial. In wenigen Tagen möglichst viel erleben, das entspricht dem Trend der Zeit. Kurzreisen gewinnen an Bedeutung. Unterstützt wird der Städtetourismus durch die Angebote der Billigflieger. Die deutschen Städte überzeugen mit einem außerordentlich reichhaltigen architektonischen und kulturellen Angebot. Dazu locken zahlreiche Kunst- und Sport-Events. Insbesondere Berlin, Hamburg und München profitieren vom Städtetourismus überdurchschnittlich. So liegt Berlin mittlerweile auf Platz drei in Europa nach London und Paris, was die Anzahl der Übernachtungen betrifft.

Rankings

Über die Website www.cafe-future.net können kostenpflichtig aktuelle Rankings und Specials zum Gastgewerbemarkt in Deutschland abgerufen werden. Die Redaktionen der Fachzeitschriften "food-service", "gv-praxis" und "Der Hotelier" erstellen jährlich detaillierte Analysen der größten Unternehmen in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsgastronomie.

(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (DEHOGA Bundesverband).

Service-Bund FOOD-SPECIAL 2013.

Als "Messe in der Messe" bietet die achte FOOD-SPECIAL am 13. und 14. Januar 2013 in der Halle 6 in Nürnberg – während der HOGA – erstklassige Konzepte im Food-Bereich.

Über 110 Unternehmen präsentieren auf dieser Messe ihre neuesten Produkte, Ideen sowie Food-Konzepte und laden zu Degustationen ein. Auch diesmal wird ein attraktives Rahmen-Programm das Angebot der Aussteller abrunden. Die Schau-küche bietet interessante Konzepte von Profis für Profis. Mit dieser Veranstaltung bietet der Service-Bund den über 20.000 geladenen Fachbesuchern jede Menge kreativen Input.

Die Initiatoren der FOOD-SPECIAL 2013 sind die Service-Bund-Gebietszentralen:
  • Bauer GmbH & Co. KG, 96472 Rödental
  • Flach GmbH, 34621 Frielendorf-Leimsfeld
  • Flach Rhein-Main GmbH, 64372 Ober-Ramstadt
  • Flach Wetzlar GmbH, 35583 Wetzlar
  • Viktor Nußbaumer Bestes für Küche und Gastlichkeit GmbH &Co. KG, 97273 Kürnach
  • Omega Sorg GmbH, 73457 Essingen
  • Omega Sorg GmbH, 90471 Nürnberg
  • Omega Sorg GmbH, 70327 Stuttgart
  • Omega Sorg GmbH, 04736 Waldheim
  • Rittner Food Service GmbH & Co. KG, 85716 Unterschleißheim
  • Xaver Troiber e.K., 94544 Hofkirchen
Die Erwartungen der Gäste werden immer differenzierter, die Ansprüche immer höher. Um diesen gerecht zu werden bedarf es Ideenreichtum und Kreativität sowohl bei der Industrie, als auch bei den Köchen und Küchenleitern.

Hochwertig erzeugte Produkte haben einen immer höheren Stellenwert. Dabei sind länderspezifische Spezialitäten heute ebenso gefragt wie regionale Küche. Interessantes und Neues aus der Genusswelt sind der Schlüssel zu mehr Umsatz und neuen Gästen.

Neben zahlreichen Innovationen und Trendsortimenten erwarten die Besucher folgende Themenschwerpunkte:
  • Service-Bund Eigenmarken "FleischPlus, Rodeo und Fisch-Plus": FleischPlus steht für Genuss von besonderer Güte. Daher unterliegt es klaren Qualitätsanforderungen – von der Geburt über Aufzucht,Mast, Schlachtung/ Zerlegung bis hin zum Handel.
  • Produkte aus dem FischPlus-Konzept bieten kulinarische Höhepunkte. Sie stehen für höchste Qualität, Nachhaltigkeit sowie Produktsicherheit. Der Service-Bund istmit seinem FischPlus-Konzept dafür der richtige Partner.
  • Rodeo – Qualitätsfleisch aus Argentinien. Ob Roastbeef, Entrecôte, Steakhüfte oder Filet – das Markenfleisch vom Service-Bund bietet mit optimaler Reifung und exzellentem Zuschnitt feinste Fleischqualität.
Excellence – Feinste Esskultur in der vierten Generation

Excellente Produkte für anspruchsvolle Gäste sind für viele Köche ein "Muss" geworden. Um diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, hat der Service-Bund ein excellentes Sortiment in den wichtigsten Produktkategorien zusammengestellt. Mit Produkten aus traditioneller handwerklicher Herstellungskunst, die sich gleichzeitig durch nachhaltige und umweltschonende Herstellungsverfahren auszeichnen.

Herba Cuisine – Basic-Texturen aus der Natur.

Binden mit Mehl, Stärke oder anderen Stabilisierungssytemen muss in der heutigen Küche nicht mehr sein. Mit der Bindekraft der Zitrone bzw. deren Ballaststoffen (Citrusfasern) lässt sich überzeugende Leichtigkeit herstellen. Das außergewöhnliche Basisprodukt garantiert das besondere Mundgefühl und revolutioniert die Zubereitung und Gestaltung von Speisen. Mit einem Ergebnis, das auf der Zunge zergeht.

Trüffel – begehrt und heißgeliebt.

Trüffel sind eine begehrte Spezialität, die hauptsächlich in Italien gefunden werden. Traditionell wird mit speziell ausgebildeten Trüffel-Hunden oder Schweinen in den Wäldern von Umbrien danach gesucht. Trüffel lassen sich universell einsetzen, ob zu Pasta, zu Fleisch oder auch als Vorspeise in der Suppe, Trüffel garantieren immer das besondere Geschmackserlebnis.

Gastrovinum

Zu jeder Gelegenheit immer den passendenWein – hierfür bietet der Service-Bund das Gastrovinum Konzept. Ob temperamentvoll, voluminös, tiefgründig, fruchtig, leicht oder beschwingt – Wein ist Lebensfreude pur.

Spanferkel – Spezialitäten genussvoll aufgetischt

Spanferkel zeichnen sich durch besonders zartes Fleisch mit heller Farbe und mildem Geschmack aus. Spanferkel werden jung geschlachtet und haben dadurch weniger Fett und Bindegewebe – ein Genuss, den viele Gäste schätzen.

Pasta-Variationen

Pasta hat immer Saison. Ob als Hauptgericht, als Beilage oder als Vorspeise, mit Pasta lässt sich kreative Küche immer und überall zelebrieren. Nudel-Kreationen bieten unendliche Vielfalt und finden immer Anklang bei großen und kleinen Gästen.

Schauküche

Die Schauküche ist bei jeder FOOD SPECIAL ein ganz besonderer Anziehungspunkt für die Fachbesucher. Jede Menge praxisnahe Beispiele präsentieren die folgenden Referenten:
  • Heiko Antoniewicz "Texturen für authentischen Geschmack"
    Sternekoch und Kochbuchautor Herba Cuisine
  • Christoph Brand "FleischPlus für mehr Fleisch-Genuss"
    Fliegende Köche
  • Lucki Maurer "FleischPlus für mehr Fleisch-Genuss"
    Showkoch und Caterer
  • Jens Rittmeyer "Vielfalt in der regionalen Küche"
    Sternekoch und Küchenchef im Hotel Budersand, Hörnum/Sylt
Die FOOD SPECIAL wird auch 2013 wieder ein Magnet für interessiertes Fachpublikum sein.

(Quelle: Pressemitteilung)der HOGA Nürnberg).

Samstag, Dezember 22, 2012

Bundesfinanzministerum plant Abschaffung des reduzierten Mehrwersteuersatzes.

Vor der Bundestagswahl 2013 machen alle Parteien haltlose Versprechungen. Nach der Wahl kommt dann die Stunde der Wahrheit. So plant das Bundesfinanzministerium laut einer Meldung von Spiegel Online ("Schäuble plant umfangreiches Sparprogramm" vom 21. Dezember 2012, die das Bundesfinanzministerium wenig glaubwürdig dementiert, unter anderem die Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes. Davon wäre die Gastronomie sowohl negativ als auch positiv betroffen.

Eine negative Folge wären höhere Mehrwertsteuerzahlungen für den Umsatzanteil, der heute noch mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz abgerechnet werden kann wie z.B. Speisen außer Haus.

Vorteilhaft wäre die bessere Wettbewerbssituation zu anderen Einkaufsstätten für Lebensmittel. Essen zu Hause oder Lebensmittel vom Metzger, Bäcker, Tankstellen und dem Lebensmittelhandel würden sich um über 10% verteuern, die Gastronomie hingegen könnte ihre Preise stabil halten oder die verbesserte Wettbewerbssituation nutzen, ihre Marge zu erhöhen.

Samstag, Dezember 15, 2012

Gast­ge­wer­be­um­satz im Ok­tober 2012 real um 1,5 % gesunken.

WIESBADEN - Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Oktober 2012 nominal 0,1 % mehr und real 1,5 % weniger um als im Oktober 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat der Umsatz im Gastgewerbe im Oktober kalender- und saisonbereinigt nominal und real 1,5 % niedriger.

Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Oktober 2012 nominal 0,2 % höher und real 0,9 % niedriger als im Vorjahresmonat. Die Gastronomie setzte nominal 0,1 % mehr und real 1,9 % weniger um als im Oktober des Vorjahres. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 4,4 % und real um 3,1 %.

Von Januar bis Oktober 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 2,3 % und real 0,3 % mehr um als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres.

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Dienstag, November 20, 2012

Tarifvertrag 2008 im Hotel- und Gaststättengewerbe war allgemeinverbindlich.

20. November 2012. Der 4. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen hat mit Urteil vom 16. November 2012 die Klage eines Pizza-Lieferdienstes gegen die Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrages für das Hotel- und Gaststättengewerbe abgewiesen.

Im September 2008 hatte der damalige Arbeitsminister des Landes NRW einen im Februar 2008 zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband NRW (DEHOGA NRW) geschlossenen Entgelttarifvertrag für die unteren Lohngruppen für allgemeinverbindlich erklärt. Infolgedessen mussten auch Arbeitgeber der Hotel- und Gaststättenbranche, die nicht im DEHOGA NRW organisiert sind, ihren Beschäftigten mindestens den Tariflohn zahlen.

Voraussetzung für eine Allgemeinverbindlicherklärung ist, dass die tarifgebundenen Arbeitgeber (d.h. hier die Mitgliedsbetriebe des DEHOGA NRW) mindestens 50% der unter den Geltungsbereich des Tarifvertrags fallenden Arbeitnehmer beschäftigen und die Allgemeinverbindlicherklärung im öffentlichen Interesse liegt. Der Kläger, der nicht Mitglied des DEHOGA NRW ist, hielt diese Voraussetzungen für nicht gegeben und die Verpflichtung, nach Tarif zu entlohnen, für unzulässig. Tatsächlich zahlte er seinen Beschäftigten den tariflichen Stundenlohn von 6,30 Euro bzw. 7,22 Euro nicht. Vielmehr klagte er gegen das Land Nordrhein-Westfalen auf die gerichtliche Feststellung, dass die Allgemeinverbindlicherklärung unwirksam sei.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte der Klage entsprochen. Auf die Berufung des beklagten Landes wies das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen die Klage jetzt ab. Der 4. Senat hielt die Klage nach den konkreten Umständen bereits für unzulässig. Der Kläger habe nicht deutlich machen können, dass von der ausgelaufenen Allgemeinverbindlicherklärung für ihn noch nachteilige Wirkungen ausgehen könnten. Im Hinblick auf konkret nicht absehbare Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern über die Höhe der Entlohnung sei Rechtsschutz durch die Arbeitsgerichte gewährleistet. Falls er noch Sozialversicherungsbeiträge auf der Grundlage des Tariflohns nachentrichten müsse, könne er dagegen vor den Sozialgerichten klagen. Unabhängig davon sei die Klage unbegründet. Nach allen vorliegenden Daten, insbesondere aus den statistischen Jahrbüchern und den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit hätten die damals etwa 18.500 Mitgliedsunternehmen des DEHOGA NRW im September 2008 mindestens 50 % der Arbeitnehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe in Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Zudem habe der Arbeitsminister zu Recht annehmen dürfen, für die Allgemeinverbindlicherklärung bestehe ein öffentliches Bedürfnis.

Das Verfahren betraf die Allgemeinverbindlicherklärung eines zwischen März 2008 und Juni 2010 geltenden Tarifvertrages. Gegenwärtig ist beim Arbeitsministerium NRW ein entsprechendes Verfahren für den im Mai 2012 geschlossenen aktuellen Entgelttarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe anhängig.

Der Senat hat die Revision nicht zugelassen. Dagegen ist Nichtzulassungsbeschwerde möglich, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheidet.

Aktenzeichen: 4 A 46/11

(Quelle: Pressemitteilung des OVG Münster).