Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, April 09, 2002

In der Zeitschrift Brandeins berichtet Ralf Greul über neuartige Werbeformen: "Unzählige Begegnungen der dritten Dimension". Ergänzende Beispiele aus der Gastronomie: Die im September 2000 eröffnete und von der Leserschaft der Washington Post im Juli 2001 zum besten neuen Restaurant gewählte E-Citi Café & Bar in Tysons Corner Virginia erlöst pro Jahr rund 200.000 DM für die Vermietung ihrer 13 Meter hohen Wände als Werbeflächen an 28 lokale und nationale Firmen vor allem aus der Technologiebranche (Quelle: Impulse Oktober 2001, S. 106). Um den Betrag von 200.000 DM zu relativieren, muß man sich aber auch die Größe des Objektes vergegenwärtigen (siehe eine Bidergalerie).

Zur Platzierung von Fremdwerbung eigenen sich aber auch Getränkeuntersätze, Pizzakartons, Dönertaschen, Sushi-Eßstäbchen, Zuckerbeutel, Tischsets und vieles mehr (siehe dazu die Schweizer Firma Fairline mit ihren sogenannen below the line"-Sonderwerbeformen).

Anhaltspunkte für mögliche und realistische Preise für Werbeflächen in gastronomschen Objekten bietet wegen den analogen Nutzungsmöglichkeiten von Flächen im öffentlichen Raum etwa das Gebührenverzeichnis für die Benutzung öffentlichen Verkehrsgrundes der Stadt Bamberg (Sondernutzungssatzung) vom 10.09.2001).