Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, Mai 24, 2002

Christian Petz erhält für seine Leistungen bei „Julius Meinl am Graben“ von Gault Milllau Österreich den Titel „Koch des Jahres 2002“ verliehen. Dieser Award, mit dem sich die besten Küchenchefs Österreichs schmücken dürfen, wird heuer zum 20. Mal vergeben. Gault Millau würdigt mit dieser Auszeichnung das gesamte bisherige Schaffen eines Kochs, unabhängig von der jeweiligen Tagesverfassung und Punktebewertung im aktuellen Guide Gault Millau. Als sichtbares Attribut der Anerkennung wird dem "Koch des Jahres 2002", ein Jahr lang ein weißer Suzuki Vitara mit dem Kennzeichen "S-KOCH 1" zur Verfügung gestellt. Christian Petz (38) hat die Lust am Kochen sozusagen in die Wiege gelegt bekommen. Im elterlichen Gasthof "Strudengau" im oberösterreichischen Grein an der Donau hat er schon als Kind gerne mitgeholfen. Im Café Gastein, im Ifenhotel im Kleinwalsertal und im Betrieb der Eltern verbringt er seine Lehrzeit. Weitere Stationen im Werdegang sind Jörg Müllers Restaurant "Nösse" auf Sylt sowie während zwei Jahren in München der "Königshof" und die "Aubergine" von Kochlegende Eckart Witzigmann. Ende der Achtziger Jahre arbeitet Petz bei Wer-ner Matt im "La Scala" erstmals in Wien und beginnt im Anschluss sein erstes Engagement als Küchenchef im Hotel "Post" in Lech. Er steigert die Gault-Millau-Bewertung auf zwei Hauben und wechselt fünf Jahre später als Küchenchef ins Wiener "Palais Schwarzenberg", bevor er im Dezember 1999 seine jetzige Wirkungsstätte im Restaurant des "Meinl am Graben" findet. Dort erkocht sich Petz mit seiner Crew auf Anhieb zwei Hauben und findet sich aktuell erstmals als Dreihaubenkoch mit 17 Punkten. Wichtig sind ihm Qualität und Saisonalität der Grundprodukte, aus denen er in "ehrlicher, korrekter Zubereitung" Gerichte "ohne komplizierten Firlefanz" zaubert.

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