Gastgewerbe Gedankensplitter


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Samstag, Mai 18, 2002

Der Vertriebsbereich Großverbraucher der gepa GmbH (der größten Fair-Handelsorganisation in Europa), der zum Beispiel Kantinen von Firmen und öffentliche Einrichtungen beliefert, mußte im vergangenen Jahr Einbußen von 3,9 Prozent auf 4 Millionen Euro hinnehmen. In diesem Segment wirke sich die Preisschere zwischen Fairem Handel und "Normalhandel", der von extrem niedrigen Weltmarktpreisen für Kaffee profitieren könne, besonders aus. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen unterlägen mehr und mehr dem Sparzwang.

Besonders gefragt seien derzeit die sogenannten "Agenda-Kaffees": Städte- oder Regionalkaffees schlagen die Brücke zu den Kaffeebauern in Übersee. Inzwischen gibt es bundesweit über 20 Agenda-Kaffees der gepa mit steigender Tendenz. Neu eingeführt wurden z. B. seit Januar 2002 der "Bergische Kaffee" für das Bergische Land, der "Café Palatino" für Rheinland-Pfalz, der "Düsseldorf-Café" und der "Dachauer Kaffee".