Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, Mai 17, 2002

Die Website des Leaders Club Deutschland ist seit heute online. Zielsetzung des Leaders Club ist der Austausch und die Interaktion von Charakteren der Gastronomie. Das Ansehen der Branche in der Öffentlichkeit soll erhöht, neue Ideen entwickelt und junge Talente gefördert, ein Mitarbeiteraustausch organisiert werden und zwar national wie international. Oberstes Ziel der ersten zwei Jahre ist der Austausch und das Zusammenwachsen auf europäischer Ebene und die Schaffung eines europäischen Gastro-Networking, sprich die Gründung eines europäischen Leaders Club. Eine Mitgliedschaft ist unabhängig von der Größe des Gastro-Objekts (was auch dadurch belegt wird, daß ich selbst Mitglied bin). Es müssen nicht unbedingt Szene-Wirte sein, auch wenn unter den Gründungsmitglieder viele Szene-Wirte sind, wie Gunilla und Thomas Hirschberger (Sausalitos, Sushi & Soul, München), Roland Koch (Bolero, Paulaner, Alsterpalais, Hamburg), Ullrich Mickhan (Übersee, Bremen), Pierre Nierhaus (Living XXL, Stars, N.Y.C., Frankfurt), André Schmidt (Chilli's, Hofbräukeller, München), Jürgen Strasser (Joe Penas, Juleps, München), Christoph Strenger (Bolero, Paulaner, Alsterpalais, Hamburg), Frank Waldecker (Luigi, Tambosi, Dreigroschenkeller, München) neben Jean-Georges Ploner (Pencom Deutschland, Frankfurt). Insgesamt soll der Leaders Club Deutschland eine Größe von ca. 110 Mitgliedern bekommen. Der Name Leaders Club kann leicht falsch verstanden werden. Er wurde gewählt, weil er sich in Frankreich, Spanien, Belgien bereits eingebürgert hat. Neben den Gastronomen sind auch erste Partner aus der Wirtschaft unter den Mitgliedern vertreten, allerdings ohne Stimmrecht.

Eine der ersten Aktivitäten des Leaders Club Deutschland ist ein Barkeeper-Wettbewerb "Cast Yourself" gewesen. Siehe darüber einen Artikel in der Welt vom 28. Januar 2001: "Barkeeper ist ein ernsthafter und sehr disziplinierter Beruf".