Gastgewerbe Gedankensplitter


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Samstag, Mai 11, 2002

In seinem Artikel "Use the blog, Luke", veröffentlicht am 10. April in Salon.com, bescheibt Steven Johnson das Zusammenspiel von Blogs und Suchmaschinen wie Google, welche die Linkpopularität als wesentliches Kriterium für das Ranking in ihren Trefferlisten verwenden. "Because bloggers by definition link far more than your average Web page, and because they also tend to link to each other's sites (most blogs feature a now standard list of comrades in their margins), a page that attracts the attention of a few bloggers will quickly shoot up the Google rankings." Er nennt dies den "Blogger-Effekt". Dieser Effekt wirkt sich noch stärker in solchen Suchmaschinen aus, die sich auf die Auswertung von Blogs und Nachrichten konzentrieren, wie Blogdex (weitere finden sich auf unserer Seite über Weblogs). Im Gegensatz zur Suchmaschine Google, die ältere Webseiten systematisch höher bewertet als neue Webseiten, weil es viel Zeit braucht (Monate), bis externe Links auf neue Seiten geschrieben und indiziert worden sind, können diese Suchmaschinen neue Artikel schnell bewerten (innerhalb von Stunden bis wenige Tage). Im letzten Teil seines Beitrags schlägt Steven Johnson Verbesserungen vor, so die Einführung "negativer Links". Sowohl Suchmaschinen wie Google als auch die Blog-Suchmaschinen können nämlich nicht unterscheiden zwischen einer lobenden Erwähnung (mit Link auf die empfohlene URL) und einem Verriß (mit einem LInk auf die gescholtene Seite). Interessant auch eine Besprechung dieses Artikels von Jason Kottke und die sich daran anschließende rege Diskussion.