Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Cocktail & Dreams bietet neben vielen Rezepten und... » | Am Lehrstuhl I des Instituts für Geographie in Erl... » | Diese Seite im Spiegel betrachtet (gefunden in: Ne... » | In einem Interview des Literaturcafés mit dem kauf... » | Noch mehr imode-Seiten, die Gastronomen interessie... » | Im Cluetrain-Manifest heißt es: "Die Unternehmen t... » | Im Januar 2003 soll das Buch "iMode: A Developer's... » | iMode-Seiten von Marcellino's. » | Die "Getränkekarte" der Ersten Virtuellen i-mode B... » | Mehr als 30 Millionen Japaner surfen mobil im Inte... »


Samstag, Juni 29, 2002

Ein merkwürdiges Verständnis von Marktwirtschaft hat die österreichische Konsumentenschutzbeauftragte und Sozialdemokratin Christa Kranzl. Es könne nicht sein, daß ein Gspritzer Apfelsaft (Apfelsaftschorle) oder ein Cola bei einem Gastronomen 1,60 Euro koste und ein anderer für das selbe Getränk 2,10 Euro verlange. Für eine Wurstsemmel würden zwischen 1,20 und 1,70 Euro verlangt. "Das billigste Schnitzel gab es um 5,50 Euro, das teuerste um 7,20 Euro", meinte Christa Kranzl. Ein halber Liter Bier koste zwischen 2,20 und 2,60 Euro. Die niederösterrischische Sozialdemokratin hatte Gaststätten entlang des Donauradwegs untersuchen lassen, Preissschwankungen von bis zu 76,47 Prozent festgestellt und daraufhin Überprüfungen durch das Wirtschaftsministerium gefordert. Manche Sozialdemokraten scheinen immer noch nichts aus dem wirtschaftlichen Debakel ihrer Genossen in den Ländern des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe gelernt zu haben. Wie Preise in der Gastronomie kalkuliert werden.