Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, Juni 14, 2002

Heute beginnt im burgenländischen Eisenstadt eine internationale Tagung der Slow Food-Gesellschaft (Slow Food Deutschland, Slow Food International). Die Slow Food-Gesellschaft ist in Italien gegründet worden. Ende der 70er Jahren hat sich eine kleine Freundesrunde das Ziel gesetzt, die regionale Küche mit all ihren ursprünglichen, unverfälschten Zutaten wiederzubeleben. Diese Besinnung auf die Tradition betraf aber nicht nur Essen und Trinken, sondern auch viele andere Bereiche des täglichen Lebens. Im Burgenland hat die Slow-Food-Bewegung als "internationale Vereinigung fröhlicher Genießer" derzeit 270 Mitglieder, weltweit sind es bereits 70.000.

Slow Food Deutschland berichtet auf ihrer Website unter anderem kritisch über die geplante Abschaffung der Speisewagen bei der Deutschen Bahn. Es hat sich mittlerweile sogar eine Initiative Pro Speisewagen gegründet. Kritisiert wird diese Abschaffung auch im Editorial der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift Food Service. Gretel Weiß verweist auf Erfahrungen in der Schweiz, wo die Umrüstung auf moderne Bistrowagen ein absoluter Flop gewesen sei und die dortigen Bundesbahnen zum "guten alten" Speisewagen zurückkehren.