Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Juli 01, 2002

Freefind, ein Dienstleister, der Abseits.de eine Suchfunktion für unsere mehr als 800 Webseiten kostenlos zur Verfügung stellt, berichtet wöchentlich per eMail über die Suchanfragen der Abseits.de-Nutzer, unter anderem auch über erfolglose Suchen, also was jemand nicht gefunden hat. Für mich ist dies natürlich ein gefundenes Fressen. Was interessiert unsere Leser und was vermissen sie auf Abseits.de? Oft führen mich diese vergeblichen Suchen auch zu Themen, von denen ich noch nie gehört haben. So hat jemand vergeblich nach "Tannzäpfchen Bier" gesucht. Nun, "Tannzäpfle Bier" ist ein Pilsner Bier der Badischen Staatsbrauerei Rothaus. Wie es schmeckt, weiß ich nicht. Vielleicht schicken mir die Staatsbrauer mal eine Probe?

Ein anderer sucht erfolglos nach "mobiler-pommes-stand". Da muß ich leider passen und kann mir so etwas wegen des hohen Energiebedarfs auch nicht so recht vorstellen. Was es gibt, sind Pommes-Frites-Automaten. Dabei konkurrieren zwei Techniken:
  1. In den Automaten der Schweizer Firma Tege wird von Nestlé hergestelltes und zu Stäbchen gepresstes Kartoffelgranulat in heißem Öl fritiert. Angeblich gibt es dabei Geruchs-Probleme, siehe "Flopquote: sehr hoch. Immer wieder verspricht die Industrie neuartige HighTech-Produkte und produziert regelmässig Flops – weil niemand daran interessiert ist". Ein Artikel von Nicole Kircher und Andreas Güntert.
  2. In den Automaten der Food-Service-Firma Ore-Ida, eine Tochter der McCain Foods Ltd., werden vorfrittierte Pommes-frites in einer Art Heissluftofen aufgebacken. Der Automat ist angeblich geruchsneutraler und wartungsfreundlicher, die Kartoffelstäbchen formkonstanter. Nachteilig sei, daß die Fritten gekühlt angeliefert und gelagert werden, was höhere Kosten verursacht.