Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Juli 08, 2002

Geradezu paradiesische Vorstellungen entwickelt DGB-Chef Sommer in einem Interview der Welt von heute: "Die Arbeitnehmer brauchen stärkere Anreize als bisher, in Teilzeit zu gehen oder auch einmal für zwei, drei Jahre eine Auszeit aus dem Berufsleben zu nehmen, um sich weiter zu bilden, um zu reisen, um neue Energie aufzutanken oder um sich stärker der gemeinsamen Kindererziehung zu widmen. Freiwillige Auszeiten sollten durch eine Grundsicherung aufgefangen werden. Wer eine Auszeit aus dem Berufsleben nehmen will, der sollte ein steuerfinanziertes einheitliches Grundeinkommen erhalten, damit er ausreichend abgesichert ist und sein Lebensmodell verwirklichen kann." Fragt sich nur, wie die Plätze im Himmel verteilt werden.

Ganz so neu ist Sommers Idee indes nicht. So formulierte bereits Paul Lafargue, Schwiegersohn von Karl Marx, ein "Recht auf Faulheit", eine polemische Kritik am vermeintlichen "Recht auf Arbeit" und dem "korrumpierten Proletariat", welches diese Forderung erhebt. Wen er damit wohl meint, Genosse Sommer? Ich halte es lieber mit Wilhelm Busch: "Die Strafe der Faulheit".