Gastgewerbe Gedankensplitter


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Samstag, Juli 20, 2002

Laut einer Vorabmeldung des Spiegels: "Hartz-Kommission schlägt Erhöhung der Verdienstgrenze für Mini-Jobs vor" soll die Verdienstgrenze für "geringfügige Beschäftigungsverhältnisse" auf 500 Euro angehoben werden. Zugleich will die Kommission die pauschalen Sozialabgaben für Minijobs von heute 22 auf 10 Prozent senken. Im Gegenzug soll künftig nur noch eine Stelle pro Person erlaubt sein. Diese Variante konterkariert die zum 1.4.1999 in Kraft getretene sogenannte "Reform" der 630-DM-Jobs, bei der die vormals sozialversicherungsfreien Beschäftigungsverhältnisse mit einer 22-prozentigen, pauschalen Abgabe (12 % Rentenversicherungsbeitrag, 10% Krankenversicherungsbeitrag) bestraft worden sind. Das "Regierungsprogramm" der CDU/CSU sieht eine Absenkung auf 20 Prozent vor und eine Grenze von 400 Euro (vergleiche unsere Meldung vom 22. Mai 2002). Die FDP fordert 15 Prozent und eine Grenze von 630 Euro (vergleiche unsere Meldung vom 6. Juni 2002).