Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Juli 15, 2002

Nicht überall wo Wellnesshotel draufsteht, ist auch Wellnesshotel drin. Um sich vor so genannten Trittbrettfahrern noch besser abgrenzen zu können, haben die Belvita Alpenwellness Hotels in diesem Jahr ein neues Qualitätssicherungssystem eingeführt. Eine deutsche Studie belegt, wie kraftvoll und werbewirksam das Wort "Wellness" ist. Stellt man in einem Lebensmittelgeschäft einem Produkt das Wort "Wellness" davor, verdoppelt sich der Absatz. Und so kann es schon passieren, dass sich ein Hotel aus rein werbetechnischen Gründen zum Wellnesshotel wandelt. Was passiert ist, dass Gästeerwartungen nicht erfüllt werden. Denn - ein Hotel mit Hallenbad und Sauna ist noch lange kein Wellnesshotel. Das sind sich auch die Belvita Alpenwellness Hotels bewusst. Der offizielle Partner von Südtirol Marketing in punkto Wellnessurlaub hat entsprechend reagiert. Ein harter Kriterienkatalog, welcher auch gegen Mitanbieter aus anderen Alpenländern bestehen kann, wurde in Zusammenarbeit mit dem HGV ausgearbeitet. Der Tourismusberater Hannes Illmer, welcher die Gruppe leitet, besucht jedes der 32 Partnerhotels, um in Workshops mit dem gesamten Hotelteam über die Philosophie der Belvita Alpenwellness Hotels sowie über Wellness im Allgemeinen zu sprechen. Weiters wurden in den letzten Tagen alle Hotels von einem international anerkannten Experten getestet. Das Resultat, welches bereits vorliegt, zeigt ganz klar die Stärken aber auch die Schwächen der Gruppe auf. So zählt die hervorragende Gastronomie, Gastfreundschaft aber auch die aufwendigen Wellnessanlagen zu den Stärken der Gruppe. Schwachstellen vor allem im Bereich des Fitnessangebotes wurden jedoch klar aufgedeckt. Nun haben die Mitglieder eine gewisse Zeit, um eventuelle Defizite aufzubessern, ansonsten droht der Ausschluss (Quelle: Pressemitteilung von Belvita Alpenwellness Hotels vom 15. Juli 2002).