Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, August 26, 2002

„Mit der Tafelrunde – die guten Landrestaurants präsentiert sich die erste überregionale Gastronomie-Kooperation in Rheinland-Pfalz", sagte Harald Glahn, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, anlässlich einer Pressekonferenz in Nackenheim. Gefördert vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und den beiden Hotel- und Gaststättenverbänden wurde die Tafelrunde – die guten Landrestaurants, der inzwischen rund 35 Restaurants angehören, von der Creuznacher Betriebsberatung Gastgewerbe GmbH (cbg) Anfang des Jahres gegründet. „Ziel ist es, die Tafelrunde als Dachmarke am Markt zu positionieren und zu etablieren, um den gastronomischen Ruf des Landes in Verbindung mit den touristischen, regionalen Sehenswürdigkeiten zu steigern", erklärte Glahn. Der Staatssekretär betonte die zunehmende Bedeutung von Kooperationen im Gastgewerbe in den letzten Jahren. „Der Gast sucht zunehmend Sicherheit und Wiedererkennbarkeit", so Glahn. Deshalb zeichne sich ein erkennbarer Trend bei den Gästen ab, die verstärkt System- und Kettenbetriebe als Marken bevorzugen würden. Nach dem gleichen Schema funktioniere die Tafelrunde. In dem Modellprojekt haben sich selbstständige, familiengeführte Restaurants aus Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen, die bestimmte Kriterien erfüllen müssten. Hierzu zähle ein regionaler Bekanntheitsgrad, eine landschaftlich reizvolle Lage und ein ansprechendes Ambiente. Des Weiteren zeichne sich die gastronomische Qualität durch eine landestypische Küche mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis aus. „Durch die Festlegung der Betriebsmerkmale wird sichergestellt, dass neben einem homogenen Angebot sich vor allem nur Betriebe mir überdurchschnittlicher Qualität in der Kooperation präsentieren", so der Staatssekretär. Das gastronomische Angebot in den Kooperations-Betrieben werde zudem interessanter und vielfältiger, da gemeinsam neue Produkte entwickelt und ein gegenseitiger Austausch von Angeboten erfolgen werde. Mit einer gemeinsamen Vermarktungsstrategie, zum Beispiel mit einem Internetauftritt oder einem Restaurantführer mit detaillierten Informationen über die Mitglieder und Ausflugstipps in der Region, können Synergieeffekte genutzt werden, zu denen der einzelne Betrieb nicht in der Lage sei. Ein wichtiges Ziel der Kooperation sei es deshalb auch, außerhalb der Landesgrenzen deutlich zu machen, dass Rheinland-Pfalz über eine Vielzahl kulinarisch interessanter und reizvoller Restaurants verfügt, die einen Vergleich mit anderen europäischen Regionen, wie zum Beispiel Toscana oder Provence nicht scheuen müssen, so Glahn. Das Projekt sei auf drei Jahre ausgelegt und werde im ersten Jahr mit rund 38 000 Euro vom Land gefördert, um den Aufbau in organisatorischer Hinsicht sicher zu stellen. Die Kooperationsträgerschaft und Geschäftsführung werde durch die betriebswirtschaftliche Beratungsstelle der rheinland-pfälzischen Hotel- und Gaststättenverbände der cbg - Creuznacher Betriebsberatung Gastgewerbe GmbH in Bad Kreuznach übernommen. Durch diese Trägerschaft werde sichergestellt, dass die Mitgliedsbetriebe eine marktorientierte und den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen entsprechende Bedeutung erhalten. Die monatlichen Beiträge der Mitgliedsbetriebe liegen je nach Umsatzhöhe zwischen 30 - 50 Euro, so der Staatssekretär. Während im Hotelbereich in Deutschland zum Jahrtausendwechsel bereits 56 Prozent der angebotenen Hotelzimmerkapazitäten in Ketten oder Kooperationen angeboten wurden, gibt es im gastronomischen Bereich bisher keine Verbindungen von vergleichbaren selbstständigen Betrieben. Deshalb sei es in einem Tourismusland wie Rheinland-Pfalz von besonderer Bedeutung, Gastronomiebetrieben mit einer starken Ausrichtung auf heimische Produkte und Angebote eine bessere Vermarktungsplattform zu bieten. „Denn in Ergänzung zu den touristischen Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz erwartet der Gast auch eine landestypische Gastronomie, sagte Glahn abschließend. (Quelle: Pressemitteilung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau).

Weitere Werbegemeinschaften von Gaststätten:
  • "Salz & Pfeffer", rund 150 kleinere gastronomischer Betriebe im österreichischen Innviertel
  • "Bund Österreichischer Gastlichkeit"
  • "Kirchenwirte" in Österreich
  • "Erlanger Mittagstisch"
  • "Brandenburger Teller". 49 Restaurants, Gasthäuser und Hotels von Prenzlau bis Jüterbog, von Neuzelle bis Alt Ruppin haben auf ihren Speisekarten ein spezielles Gericht mit diesem Namen gekennzeichnet. "Frisch von hier und lecker" - lautet dort das Motto. Alle Gerichte müssen allesamt frisch zubereitet werden und aus regionalen Produkten bestehen, deren Herkunft im Vorfeld nachgewiesen wurde. Der "Brandenburger Teller" präsentiert dabei ein buntes und vielfältiges geschmackliches Mosaik aus unterschiedlichen Regionen. Die 49 "Brandenburger Teller"-Restaurants kann man sich nicht nur im Internet ansehen. Es wurde auch eine Broschüre erstellt, die man online herunterladen (PDF, 1,1 MB), unter Telefon 0331-200 47 47 oder per eMail hotline@reiseland-brandenburg.de bestellen kann. 49 Häuser nahmen im Jahre 2001 teil, für den neuen Wettbewerb unter dem Slogan "Frisch und lecker von hier" bewarben sich schon 120 Gaststätten.
  • Private Braugasthöfe