Gastgewerbe Gedankensplitter


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Sonntag, August 11, 2002

Touristische Produkte und Dienstleistungen haben in den USA mehr als die Hälfte aller Online-Konsum-Ausgaben auf sich ziehen können. In der Woche, die am 21. Juli 2002 geendet habe, hätten amerikanische Konsumenten online für 701 Millionen US-Dollar für "online travel sales" und 688 Milliionen Dollar für "all non travel sales" ausgegeben. Online-Händler sollten zur Kenntnis nehmen, daß die meisten Internetnutzer das Internet eher als Recherche-Tool nutzen als einen Ort, um Produkte und Dienstleistungen einzukaufen. Bei Produkten und Dienstleistungen, die man offline sofort konsumieren oder mitnehmen könnte, möchten die meisten Käufer eine sofortige Befriedigung des Konsumwunsches. Dies träfe touristische Produkte und Dienstleistungen weniger, da man bei diesen auch offline nur ein Stück Papier in die Hand bekäme, das zu einem späteren Konsum berechtigt. (Quelle: Charlie Taylor: Net shopping doesn't sell, in: NUA Internet Surveys Weekly Newsletter vom 6. August 2002). Siehe dazu auch einen früheren Beitrag von Abseits.de: Haben reine Online-Shops im Wettbewerb mit Mehr-Kanal-Vertriebssystemen überhaupt eine Chance?