Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, September 16, 2002

Das Deutsche Tiefkühlinstitut teilt mit, daß die Produktgruppe der Menüs, Zubereitungen, Eintöpfe und Suppen im Jahr 2001 in Deutschland zum Top-Sortiment des Tiefkühlkostangebotes zählte. Von Pfannengerichten, Kartoffel-Gratins und Co. seien im Vergleich zum Vorjahr 14,1 Prozent mehr verzehrt worden. Besonders beliebt waren dabei Produkte, die als Teil einer Hauptspeise dienen wie beispielsweise Hühnerfrikassee. Der Verbrauch dieser Zubereitungen erreichte ein Mengenplus von 16,8 Prozent. Tiefkühl-Menüs von Lasagne über Nasi-Goreng bis hin zu Paella legten mengenmäßig um 8,5 Prozent zu. Die Privathaushalte kauften 7,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor, die Küchen des Außer-Haus-Marktes sogar 22,1 Prozent mehr.

Von 1991 bis 2001 stieg der Verbrauch tiefgekühlter Brötchen, Torten und Kuchen und Co. in Deutschland um 315,6 Prozent auf 480.081 Tonnen. Insbesondere in den verschiedenen Bereichen des Außer-Haus-Marktes legte das Backwarensortiment mengenmäßig kräftig zu. Der Gesamtverbrauch kletterte im Jahr 2001 auf 310.450 Tonnen in Hotels, in der Gastronomie, in Betriebsrestaurant und in den sozialen Einrichtungen. Zehn Jahre zuvor waren es gerade einmal 40.259 Tonnen, die die Verwender in der Gemeinschaftsverpflegung abnahmen. Vor allem die tiefgekühlten Teige und Teiglinge, Baguettes und Brötchen hatten Hochkonjunktur. Vor zehn Jahren verzehrten die Bundesbürger davon insgesamt 21.276 Tonnen. 2001 waren es 329.317 Tonnen. Alleine knapp 80 Prozent gingen in die einzelnen Segmente des Außer-Haus-Marktes.