Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, September 29, 2002

Der in einigen Kinos bereits angelaufene Film "Minority Report" (verfilmt von Steven Spielberg, in der Hauptrolle Tom Cruise) basiert auf einer gleichnamigen Kurzgeschichte von Philip K. Dick: Gefangen im eigenen System Im Washington, D.C. des Jahres 2080 ist die Überwachungstechnik so weit fortgeschritten, dass Verbrechen schon aufgespürt werden können, bevor sie begangen worden sind. Der Polizist John Anderton, Leiter der Abteilung für Verbrechensverhütung findet heraus, daß er selbst gejagt wird - wegen eines Mordes, den er noch nicht begangen hat. Er flieht und muss nun alles daran setzen, herauszufinden, ob er tatsächlich einen Mord begehen wird oder ob er einfach übel ausgetrickst wurde - und warum.

Beim Anschauen dieses Films dürften einige Fanatiker des "Customer Service Managements" leuchtende Augen bekommen: Die Augen der Filmmenschen des Jahres 2080 werden allüberall gescannt, um ihre Identität festzustellen. Kommen sie z.B. an Plakatwänden vorbei, werden sie von diesen mit Namen angesprochen und mit Werbesprüchen konfrontiert, die auf der persönlichen Daten basieren, die zentral gespeichert worden sind. Zu High-Tech-Lösungen des Customer Service Managements in der Hotellerie vergleiche einen Artikel The Hotel of the Future". High-Tech Solutions should help Chains Tailor Sercvice to Their Guestes' Needs von Stephen Gregory, in: The Chicago Tribune vom 24. April 2001. Gute Beziehungen zum Kunden werden demnach auch in der Kettenhotellerie immer wichtiger. Moderne Technologien erlauben es, beim Gast den Eindruck zu erwecken, "er gehöre zur Familie", sein Name, sein Gesicht, seine Vorlieben und die Historie der Kontakte seien den Mitarbeitern gegenwärtig, obwohl er objektiv nur einer unter vielen ist.