Gastgewerbe Gedankensplitter


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Sonntag, Oktober 20, 2002

Demnächst erscheint das Buch "Wiener Szenelokale" von Florian Holzer im Verlag der Wiener Stadtzeitung Falter. Der Gourmetkritiker Florian Holzer, der auch für die angesehene Wiender Tageszeitung Der Standard schreibt, verrät auf 12 Routen quer durch Wien, in welchen Lokalen man in Wien essen und trinken, welche man sehen und in welchen man sich sehen lassen sollte. Was in Spanien „tapeo“ und in Italien „andar per godi“ heißt, nennt sich in Wien profan, aber sehr treffend „Beisltour“: das Ziehen von einem Lokal zum anderen zum Zwecke der Nahrungs- und Getränkeaufnahme. Und dafür gibt es in Wien eine immer bessere Grundlage: die entsprechende Lokalszene. Die ist mittlerweile so groß und vielfältig, dass es einfach viel zu schade wäre – Gemütlichkeit hin oder her –, den ganzen Abend nur in einem Lokal zu verbringen. Florian Holzers Lokalführer „Wiener Szenelokale“ ist die ultimative Anleitung für eine gelungene Lokalauswahl. Er beschreibt die Atmosphäre und die Eigenart einzelner Lokale und den unverwechselbaren Charakter ganzer Lokalkonglomerate. Schritt für Schritt, von Lokal zu Lokal führt Florian Holzer durch Wien: zu den schicken Restaurants am Graben, dem Beislurgestein in der Bäckerstraße, dem legendären Bermudadreieck, den neuen Lokalen im MuseumsQuartier, den verrückten und schrägen Beisln im Karmeliter- und Freihausviertel, zu den Bars, Restaurants und Studentenlokalen am Naschmarkt, in Gumpendorf, am Spittelberg, in der Florianigasse, bei der Universität und zu den Musiklokalen am Gürtel. Die jeder Route beigestellten Stadtpläne und die mit Telefonnummern und Öffnungszeiten versehenen Lokaladressen erleichtern die Orientierung und die individuelle Navigationen. Querverweise auf Einkaufsmöglichkeiten (Boutiquen, Feinkostläden, Vinotheken, etc.) und kulturelle Angebote (Architektur, Kinos, Galerien, etc.) bieten zudem die perfekte Grundlage für Sightseeing, Shoppingtour und Schaufensterbummel.

In einem Beitrag zum Thema "Unfehlbare Schmackometer" beschreibt Florian Holzer die Schwierigkeiten einer fundierten Restaurantkritik.