Gastgewerbe Gedankensplitter


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Mittwoch, Oktober 30, 2002

Copyright: Café Lucas, NürnbergMan sollte es seinen Gästen möglichst einfach machen, an das aktuelle Essensangebot, etwa eine wöchentlich wechselnde Karte, zu kommen. Das Nürnberger Café Lucas bietet auf seiner Website geradeheraus vier Möglichkeiten an: Man kann sich in einen eMail-Verteiler eintragen, die Karte per Fax zusenden lassen, auf der Website nachschauen (besser wäre noch eine spezielle URL als Bookmark herausstellen, damit man sofort die Karte im Blick hat) oder am Wochenanfang vor Ort eine Karte mitnehmen (besser wäre es, die Karte bereits am Ende der vorherigen Woche bereit stellen, doch das schaffen wir auch nur selten).

Auch die Website des dazugehörenden Hotels Lucas stellt gleich auf der Startseite einen wesentlichen Grund heraus, gerade dieses Hotel zu buchen: die Anzahl der Sterne zur Orientierung für das Qualitäts- und Preisniveau und die zentrale Lage. Anders als bei vielen anderen Gastgewerbe-Sites finden sich bereits auf der Startseite Links zu den für die auswärtigen Hotelgäste interessanten Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Noch besser wäre vielleicht ein Service, Eintrittskarten zu besorgen (wie ihn etwa in Dresden die City-Herberge bietet) oder einen Link auf einen Online-Ticket-Service.

Manchmal machen Hotelbars und -restaurants die wenigen Gäste und auch die Betreiber in Depressionen. Beim Lucas ist das anders. Hier wurde, wegen der guten Resonanz des 1998 aus dem Traditionslokal Kronfleischkühe entstandenen Café Lucas mit einer der schönsten und angesagtesten Sonnenterrassen Nürnbergs, eine angrenzende, ehemalige "Pension Ruder“ in ein Drei-Sterne-Hotel umgebaut, mit allem Komfort, den anspruchsvolle Gäste in einem modernen City-Hotel zu schätzen wissen: Elf geräumige Zimmer sind ausgestattet mit Bad/WC/Dusche, Farbfernseher, Anschlüsse für PC/Laptop, teilweise Balkon, teilweise separatem Vorraum und natürlich Telefon. Die Internetanschlüsse werden auch gerne von Messebesuchern benutzt; man ist in zehn Minuten per U-Bahn auf dem Messegelände oder am Flughafen. Die U-Bahn ist um die Ecke. Wer dennoch nicht auf das Auto verzichten will, kann in den umliegenden Parkhäusern sicher parken.