Gastgewerbe Gedankensplitter


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Mittwoch, November 27, 2002

Ende August kamen 154 Weinexperten, darunter Oenologen, Wissenschaftler, Winemaker, Sommeliers und Fachhändler aus 30 Nationen der Erde in Mainz zusammen, um in der wohl größten Weinprämierung, die je in Deutschland stattgefunden hat, 2797 Weine, Schaumweine, Port und Sherry aus den wichtigsten Anbauländern der Welt - 27 Erzeugerländer nahmen am Wettbewerb teil - nach den Regeln des obersten Weinbauamtes (O.I.V.) zu verkosten und zu beurteilen. Nach der Premiere des Großen Internationalen Weinpreises im vergangenen Jahr haben die drei führenden internationalen Weininstanzen, das O.I.V., der Internationale Oenologenverband (UIOE) sowie die Fédération Mondiale des Grands Concours de Vin et du Spiritueux dem Wettbewerb ihr uneingeschränktes Patronat ausgesprochen. Es folgte die Anerkennung durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und schließlich die Zustimmung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz (BMVEL) sowie die Aufnahme des Wettbewerbs der Mundus vini Internationale Weinakademie in die EU-Liste der amtlich anerkannten Stellen, die zur Verleihung von Auszeichnungen für Weine berechtigt sind. Erstmals ist damit einem privaten Träger eines bedeutenden internationalen Weinwettbewerbs in Deutschland eine solche Anerkennung ausgesprochen worden. Die "Mundus vini Internationale Weinakademie" ist die einzige privatwirtschaftliche Institution, die einen internationalen Wettbewerb durchführen kann, der auch in der Etikettierung auf der Flasche verwendet werden darf. Während des diesjährigen Großen Internationalen Weinpreises prämierte die internationale Fachjury insgesamt 902 von 2797 Weinen, darunter 599 Silbermedaillen, 285 Goldmedaillen und 18 Große Goldmedaillen. Deutsche Winzer, Genossenschaften und Kellereien stellten mit 1157 (41%) das Gros der teilnehmenden Weine. Prämiert wurden 341 der deutschen Gewächse (222 Silber, 115 Gold, 4 Große Gold). Auf Rang zwei der Länderliste rangiert Italien mit insgesamt 360 Produkten, die internationale Fachjury prämierte 65 unter ihnen mit Silber, 16 mit Gold und ein weiteres Produkt mit Großem Gold. Frankreich beteiligte sich mit 236 Weinen und erreichte 33 mal Silber, 15 mal Gold und 3 mal Großes Gold. Auf die höchste Auszeichnungsquote (68,7%) im Wettbewerb können die chilenischen Weinerzeuger stolz sein. Von 115 Weinen gingen 79 mit einer Medaille aus dem Rennen (43 Silber, 32 Gold, 4 Große Gold). Neben den Medaillen-Rängen vergab die Jury Sonderauszeichnungen für besonders herausragende Leistungen: Der beste trockene Weiß- und Rotwein wurde jeweils für Deutschland, Europa und Übersee mit einer Sonderauszeichnung bedacht. Daneben hielt die Jury es für sinnvoll, die günstigen Weine für den Lebensmittelhandel, die als herausragend aus dem Wettbewerb hervorgingen mit Sonderauszeichnungen zu dekorieren. Genauso wurden die Leistungen je eines Erzeugers aus Deutschland, Europa und Übersee gewürdigt, die mit der höchsten Auszeichnungsquote von mindestens 10 teilnehmenden Weinen aus dem Wettbewerb hervorgingen. Eine für Distributeure und Importeure wichtige Anerkennung ist der Sonderpreis "Sortiment des Jahres". Maßgeblich bei der Vergabe dieser Auszeichnung ist die Anzahl der prämierten Produkte möglichst verschiedenartiger Herkünfte, also das herausragendste internationale Sortiment. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft werden die ersten, mit Medaillen ausgestatteten Weine in den Handel gelangen und so dem Verbraucher am Weinregal eine noch nie da gewesene Orientierungs- und Einkaufshilfe bieten, denn die Qualität der prämierten Produkte wurde durch ein internationales Expertenteam nach einem amtlich anerkannten und bewährten Verfahren festgestellt. Darauf kann sich der Weinkäufer verlassen! (kb). (Quelle: Pressemitteilung von Mundus Vini).

Die beim Internationalen Weinpreis Mundus Vini 2002 ausgezeichneten Weine.