Gastgewerbe Gedankensplitter



Freitag, Mai 31, 2002

Heute sind zwei Wunder geschehen: Die ehemals französische Kolonie Senegal hat sich mit 1:0 an der Nation gerächt, die mehrere hundert Jahre lang ihre Bürger als Sklaven verschleppt hat. Und Yahoo hat, ohne daß wir dafür löhnen mußten, Abseits.de in der Rubrik "Gastronomie/portale_und_linksammlungen" gelistet. Normalerweise müssen kommerzielle Web-Sites über Yahoo! Express angemeldet werden. Dafür verlangt Yahoo 149 Euro. Durch eine Zahlung der Gebühr erhält man aber keine Garantie für die Aufnahme in das Verzeichnis bzw. die Platzierung oder Beschreibung der Site. Es kann auch sein, daß Yahoo die Eintragung trotz Zahlung verweigert. Danke schön! Yahoooooo!

Henry Copeland: Blogonomics: making a living from blogging. Self-organized networks of bloggers offer advertisers access to previously unarticulated demographics, in: Pressflex vom 28. Mai 2002. Henry Copeland sagt eine Vielzahl neuer Existenzgründungen im Bereich schreibender Tätigkeiten voraus. "At least 80% of any media organization’s revenues are spent on "overhead" — the executive parking garages, broadcast towers, helpful distribution unions, wood pulpers and stolid German makers of printing presses as big as the Super Dome. Take these costs out of media and you slash the tax on writing — the number of writing jobs and the amount of quality content will rocket." Die Gesamtheit aller Blogs (Blogosphere) sei herkömmlichen Medienunternehmen überlegen: "Suddenly, Vivendi, AOL-Time Warner, EMAP and Newscorp are factories whose economies of scale are swamped by infinity, networks that have come unplugged, refrigerator salesmen trudging into the next ice age." (siehe in diesem Zusammenhang auch unsere Seiten über die Zukunft der Zeitungsverlage und Buchverlage im Zeitalter des Internets). Vertriebswege verlören an Bedeutung, wichtiger seien Beziehungen. Werbung in einem Blog oder einer Gruppe von Blogs ermögliche es einem Verkäufer, schnell mit einer kritischen Masse denkender Menschen zu kommunizieren. Werbung in Blogs sei etwas für Nischenprodukte. Spezifische Werbeformen müßten noch entwickelt werden. Zuletzt schlägt Henry Copeland Blogs, die an Werbung interessiert sind, eine Zusammenarbeit vor.

Voraussichtlich heute ab Mitternacht wird Abseits.de vorübergehend nicht erreichbar sein. Der Grund liegt in einem Wechsel des Providers, wo die Dateien auf einem Rechner lagern, zum 1. Juni. Abseits.de ist erst wieder erreichbar, sobald unsere neue physikalische Adresse in einer Art Internet-Telefonbuch (genannt Domain Name Server) eingetragen ist. Diese Eintragung erfolgt aber erst nach einem bürokratischen Akt, dessen Dauer nicht genau vorhersehbar ist, da Briefe oder Faxe zwischen uns, dem neuen Provider, dem alten Provider und der DENIC hin und her gewechselt werden müssen. Um diese Lücke der Erreichbarkeit zu schließen, haben wir eine weitere Domain, nämlich www.abseits-bamberg.de angemeldet, die bereits seit ein paar Tagen erreichbar ist und auf der sich der selbe Inhalt befindet. Das Weblog Gastgewerbe Gedankensplitter ist dort unter http://www.abseits.de/weblog/gastronomie_blog.html erreichbar.

Warum haben wir den Provider gewechselt? Der Traffic auf Abseits.de hat stark zugenommen. Der neue Provider bietet für diesen starken Traffic einen erheblich günstigeren Preis. Ausserdem werden mehr Leistungen geboten. Wir können deshalb in Zukunft noch mehr nützliche Funktionen bieten.

Ein Nebeneffekt ist, daß das neue Abseits.de im Durchschnitt etwas schneller erreichbar sein wird. Dieser Effekt hängt auch ab vom Standort des Benutzers und davon, was sonst noch los ist in dem Teilstück des Internets, das zwischen Ihnen und der aufgerufenen Website liegt. Wenn Sie mal die Zugangsgeschwindigkeit ausprobieren und vergleichen wollen, haben Sie bis heute Mitternacht noch Gelegenheit dazu. Setzen Sie ein Ping auf Abseits.de und auf Abseits-bamberg.de und vergleichen Sie die Antwortzeiten. Gehen Sie dazu in Ihrem Rechner auf die Ebene von MS-DOS ("Eingabeaufforderung" bei Windows XP) und geben Sie einfach ein (ohne Anführungszeichen): "ping abseits.de" bzw. "ping abseits-bamberg.de". Sie können mir ja mal Ihre Ergebnisse mailen, also Ihren Standort und die beiden Zeiten. Ich komme, von Bamberg aus, gerade auf 143 ms für den alten Provider und 44ms für den neuen Provider. Die Namen der Provider findet man, wenn man in der Datenbank der DENIC nach dem Domain-Namen sucht (abseits.de bzw. abseits-bamberg.de).

Mittwoch, Mai 29, 2002

Mit ihrer gegen die Gastronomie gerichtete Teuro-Kampagne, mit der die Verbraucherministerin Künast vom Nitrofen-Skandal ablenken will, kann sie in den Tageszeitungen nicht punkten. Siehe z.B. einen Kommentar von Ulrich Jung: "Bock wird zum Gärtner" in der Offenbach Post vom vom 28. Mai 2002.

Die Auswirkungen des Nitrofen-Skandals auf die Reputation von Bio-Produkten und damit auch auf gastronomische Betriebe, die solche Produkte verwenden und sich damit ein besonderes Image zugelegt haben, sind noch nicht absehbar, aber möglicherweise katastrophal. Wenn der zeitliche Ablauf zutrifft, wie ihn die "Welt" in einem Artikel "Katastrophe für Künst" von heute darstellt, ist die gegen die Gastronomie gerichtete Teuro-Kampagne der Verbraucherministerin ein Versuch, die Öffentlichkeit abzulenken, indem ein Nebenkriegsschauplatz eröffnet wird. Dem Ministerium liegen demnach Informationen über den Skandal seit dem 21. Mai vor. Kurz danach verkündete Künast ihre Einladung zu einem "Teuro-Gipfel" in der Bild-Zeitung. Der unpopuläre Wirtschaftsminister Müller nutzt die Gelegenheit, der bislang populäreren Kollegin eins auszuwischen. In der ARD-Sendung "Sabine Christiansen" erklärte er am Sonntagabend: "Dieser Gipfel ist jetzt so ein bisschen populärer Schaueffekt." Siehe dazu auch den Artikel "Müller sieht keinen Sinn im ´Anti-Teuro-Gipfel´" in der Financial Times Deutschland vom Montag, 27. Mai 2002. Da fällt mir der Wahlkampf-Slogan der Grünen aus dem Jahr 1987 wieder ein: "Ist der Ruf erst ruiniert, regiert's sich gänzlich ungeniert".

Dienstag, Mai 28, 2002

Die Beratungsagentur DIE GASTRONAUTEN hat ihr Testangebot erweitert. Ab sofort bieten die Düsseldorfer neben ihrem erfolgreichen Gastronomietest „Check-Point“ einen speziell auf die Gastronomie ausgerichteten Internet-Test an. In Zusammenarbeit mit den Online-Profis der Stahr GmbH wurde ein Prüfverfahren entwickelt, das Internet-Auftritte im Hinblick auf Inhalte, Benutzerfreundlichkeit, Benutzerführung, Gestaltung und technische Umsetzung überprüft, Stärken und Schwächen aufzeigt und Verbesserungsvorschläge unterbreitet. „Das Internet gewinnt als Kommunikations- und Informationsmedium rasant an Bedeutung. Unser Test soll Gastronomen helfen, für wenig Geld das Optimum aus ihrem Online-Auftritt herauszuholen“, formuliert Chef-Gastronaut Jörg van Alen das Ziel des Internet-Tests. 25 Euro kostet der Profi-Check, das Ergebnis samt Verbesserungsvorschlägen wird schriftlich per Nachnahme zugestellt. „Ob Webseiten erfolgreich sind oder nicht, hängt von zahlreichen Kriterien ab. Wir haben die wichtigsten zu einem Test gebündelt und bieten dem Gastronom konkrete Optimierungsvorschläge sofern notwendig“, verspricht van Alen. Wer mehr über den Test erfahren oder direkt ordern möchte, der kann dies natürlich online unter www.die-gastronauten.de (Stichwort „Check-Point INTERNET“).

Guinness bietet allen Pubs, die Guinness ausschenken, die Möglichkeit, kostenlos eine eigene Homepage einzurichten. Die Internetadresse erscheint im Format http://www.guinness.de/pubname_pubort, also als Teil der Website von Guinness Deutschland. Sie wird im PubScout auf der Guinness Homepage beworben. Neben den Standardinformationen wie Öffnungszeiten usw. kann man auch Events wie Live-Musik und Auktionen eintragen. Diese Events werden auf der Guinness Hauptseite publiziert. Um diesen Service nutzen zu können, muß man sich anmelden (etwas versteckt unter "Community", dann "Pubs Only"). Nach einigen Tagen erhält man ein Login und ein Paßwort per eMail oder schriftlich, wenn man noch keine eMail-Adresse hat. Die eigene Website kann nicht nur selbständig eingerichtet sondern auch aktualisiert werden. Zusätzlich ist ein Board eingerichtet, welches den Gedankenaustausch zwischen den Betreibern von Guinness-Pubs ermöglicht und erleichtern soll. Für die eigene Website stehen drei Layout-Alternativen (Templates) zur Verfügung. Mehr über ASP-Lösungen für Gastro-Sites ohne Brauereibindung.

Weltneuheit in der Musikgastronomie als Franchiseangebot. Der Compilation Club ist ein Mix aus moderner Gastronomie, Medienhandel, Event-Management und innovativer Technologie. CDs und DVDs können am Tisch beim Kellner bestellt werden und an zahlreichen digitalen Anspielstationen vorher angehört werden. Das System befindet sich in der Pilotphase. Der Gründer York P. Herpers ist etablierter Unternehmensberater aus der Musikbranche und Autor des Buches "Der Musikhandel im Wandel" (ISBN 3-8311-2150-8), in dem er das Konzept bereits letztes Jahr aus Sicht des Musikhandels als erfolgversprechendstes Konzept entwickelt hatte. Jetzt setzt er es mit ausgewählten Partnern um. Infos findet man unter www.compilationclub.com. Interessenten können sich direkt an ihn wenden: E-Mail: yph@compilationclub.com. In einem Interview (Real-Audio-Datei) stellt York P. Herpes sein Konzept persönlich vor.

ViaMichelin.de bietet ab sofort Online-Dienstleistungen rund um die Reiseplanung in in fünf Landessprachen an. Die Webseite ist personalisierbar, einzelne Routen können abgespeichert werden. Weiterhin lassen sich die Daten per Internet, PDA oder Handy abrufen. Der Reiseservice ViaMichelin.de setzt sich aus Straßen- und Landschaftsatlanten sowie Städteplänen für Touren in Deutschland und in über 40 weiteren europäischen Ländern zusammen. Auf der Website steht zudem der vollständige "Rote Michelin"-Führer mit einem Verzeichnis von 70.000 ausgesuchten Gastronomie- und Hotel-Empfehlungen und der "Grünen Michelin"-Reiseführer zur Verfügung. Alle zwei Wochen informiert ein Online-Magazin über lokalen Tourismus, Gastronomie, Kultur und neue Technlogien. Für kommerzielle Websites werden Karthographie-Anwendungen angeboten, mit denen Niederlassungen detailliert dargestellt werden können.

Paul Andrews: Web logging can serve many roles, in: The Seattle Times vom 27. Mai 2002. Als Vorteile von Blogs werden angeführt: unverzügliches Feedback von der Gemeinschaft der Blogger, zeitnahe Indizierung durch Google, automatisch erstellte Archive. Nicht zuletzt könnten Unternehmen vermeiden, User mit eMails zu spammen. Sie könnten stattdessen ihre Informationen bloggen und die User, die daran interessiert sind, selbst darauf zugreifen lassen. Blogs würden sich auch für Kommunen (Gebietskörperschaften) als Diskussionsforum eignen. Zeitungen könnten Blogs sponsern, um sich als führende Informationsquelle ihrer Zielgruppe zu behaupten. Großes Potential wird auch Intranet-Blogs unterstellt (also Blogs, die nur Mitgliedern einer Organisation zugänglich sind). Informationen könnten darin freier und informeller fließen als auf einer üblichen Website. Zu bedenken sei aber, daß Blogs eine kontiniuerliche Betreuung und Aktualisierung brauchen und - im Falle von gesponserten Blogs - die Beziehung zum Unternehmen gewissenhaft dargestellt werden müsse, damit User die Vertrauenswürdigkeit und Unabhängigkeit des Blogs beurteilen können.

Mehr über Besondere Einsatzbereiche von Weblogs.

Montag, Mai 27, 2002

Die Hessenschau des Hessischen Rundfunks hat kurz über die Nutelleria-Filiale in Frankfurt am Main berichtet (Real-Audio-Datei). Mehr über das Nutelleria-Konzept.

Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Edda Müller, schlug in einem Interview der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vom 25. Mai eine zeitweilige Rückkehr zur doppelten Preisauszeichnung als vertrauensbildende Maßnahme vor. Nun, sobald uns Frau Müller (oder gerne auch die Verbraucherministerin Renate Künast), Geld überwiesen hat, das ausreicht, neue Speisekarten drucken zu lassen, sind wir gerne dazu bereit.

Wie unverschämt die aktuelle Forderung von Politikern nach einer doppelten Preisauszeichnung ist, wird durch ein Zitat aus einer Veröffentlichung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz belegt: "Ab dem 01.03.2002 sollten neue Preisauszeichnungen in jedem Fall nur noch in Euro erfolgen. Es stellt allerdings keinen Verstoß gegen die Bestimmungen der PAngV dar, wenn eine doppelte Preisauszeichnung in DM und Euro noch nach dem 28.02.2002 auf Preisschildern vorzufinden ist, sofern es sich um Preisauszeichnungen handelt, die vor dem 28.02.2002 erstellt wurden... Die Festlegung einer Frist, bis wann eine doppelte Preisauszeichnung akzeptiert werden kann, ist nicht erforderlich, da die doppelte Preisauszeichnung ab dem 28.02.2002 nicht mehr angebracht werden darf und deshalb nach und nach auslaufen wird."

Samstag, Mai 25, 2002

Die Internetseiten der deutschen Unternehmen böten größtenteils veraltete Informationen. Nur 27 Prozent der Firmen-Websites präsentierten den Surfern Inhalte, die jünger als einen Monat sind. Alle anderen seien meist schon mehrere Monate nicht mehr aktualisiert worden. In jedem fünften Fall sei nicht einmal mehr bekannt, wann das letzte Mal alte Informationen von den Internetseiten entfernt und durch neue ersetzt wurden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung der Stellent GmbH, die sich auf das Management von Business-Content spezialisiert hat. Der Erhebung zufolge ist der gegenwärtig geringe Aktualitätsgrad der Internetseiten keine zufällige Erscheinung, sondern ein typisches Problem. Ursache ist, dass die überwiegende Zahl der Firmen kein zeitnahes Management der Inhalte vornimmt. So verändert oder ergänzt nur jedes siebte Unternehmen mindestens einmal wöchentlich die Informationen auf ihrer Homepage. Zwei Drittel der Betriebe beschäftigen sich sogar seltener als einmal pro Vierteljahr mit der Pflege der Inhalte. Als Grund nennen sie hauptsächlich fehlende Zeit für eine ständige Aktualisierung.

Einige mehr oder weniger preiswerte Lösungen für Gastro-Sites.

Der DEHOGA hat mit der GEMA für die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft vom 31. Mai bis 30. Juni 2002 einen günstigen Pauschaltarif ausgehandelt. DEHOGA-Mitglieder zahlen 17,12 Euro brutto je TV bzw. 34,24 Euro brutto je Leinwand (Großbildprojektion), Nichtmitglieder zahlen 21,40 Euro je TV bzw. 42,80 Euro je Leinwand. Gastronomen und Hoteliers, die ihre Gäste via Fernseher in öffentlichen Räumen, wie z.B. Gasträumen, Lobbys, Bars oder Biergärten mit der Fußball-Weltmeisterschaft unterhalten wollen müssen ihre Fernseher bei der zuständigen GEMA-Bezirksdirektion anmelden. Die GEMA wird hierzu entsprechende Vordrucke versenden. Eine GEMA-Anmeldung ist erforderlich, da den Urhebern an den übertragenen Musikwerken, wie z.B. dem WM-Song oder den Nationalhymnen, Rechte zustehen. Die Anmeldeverpflichtung besteht natürlich nur für die Fernseher, für die bisher noch kein GEMA-Vertrag über die Wiedergabe von Fernsehsendungen abgeschlossen wurde. Wenn für den gleichen Raum bereits ein anderer GEMA-Vertrag (Tarif U oder MU III 1 z.B. über Hintergrundmusik, Musik in Discotheken, Musikautomaten) besteht, gibt es weitere Preisnachlässe.

Brauereien werden nur überleben, wenn es ihnen gelingt, vielfach bisher unterlassene Rationalisierungspotentiale auszuschöpfen und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten: Sie müssen sich auf Marken konzentrieren, für die ein ausreichendes Marketingbudget verfügbar ist bzw. erwirtschaftet werden kann. Sie sollten das Sortiment straffen durch durch weniger Gebindevielfalt und auf Nebensortimente verzichten, unrentable Braustätten schließen, administrative Tätigkeiten wie Finanz- und Lohnbuchhaltung, aber auch Bau- und Reparaturdienstleistungen zentralisieren oder ausser Haus geben. In diesem Zusammenhang - wie auch als Versuch, Wettbewerber aus dem Vertriebskanal Getränkefachgroßhandel zu drängen - sind auch Versuche zu sehen, den Fachgroßhandel vertikal zu integrieren. Sie sollten Hierarchiestufen im Verkaufsaußendienst und -innendienst abbauen, auf das eigentliche Verkaufsgeschäft fokussieren, das Telefongeschäft stärken, Callcenter und E-Commerce zur Abwicklung von administrativen und logistischen Arbeiten einsetzen. Sie sollten das Rating von Kunden einführen, das Kreditengagement verbessern, um Zahlungsausfälle zu verringern, ein Key Account-Management einführen.

Nicht zuletzt sollten Brauereien die Werbung am Point of Sale höher gewichten. So geht Beck's ab Juni 2002 exklusiv mit eine Bier-Innovation an den Start: Beck's Gold in einer speziellen Weißglasflasche mit goldenem Schriftzug. In ausgewählten Gastronomie-Objekten werden Promotion-Teams eingesetzt.

Mit solchen und ähnlichen Aktionen anderer Brauereien ist in Zukunft verstärkt zu rechnen. In der Fernsehwerbung neutralisiert sich Brauerei-Werbung weitgehend gegenseitig. Zudem belegen Erfolge wie der von Jägermeister in den USA, allein auf der Basis von Gastronomie-Promotions ohne begleitende Werbung in den Medien, daß Werbung in Gaststätten vielversprechend ist. Die Gastronomen, vor allem der Szene, können sich auf höhere "Werbekostenzuschüsse" freuen, wenn die Brauereien Schlange stehen und um die Genehmigung von Promotions betteln.

Mit einem Runden Tisch will die Bundesregierung gegen die Preistreiberei zur Euro-Einführung vorgehen. Handel, Gaststättengewerbe und Hotellerie sowie Gewerkschaftsvertreter und Verbraucherverbände sollen teilnehmen. Die DEHOGA sollte sich nach meiner Meinung für eine solche Wahlkampfveranstaltung nicht mißbrauchen lassen. Stattdessen sollte man auf die vielfältigen Abzockereien verweisen, an denen sich z.B. Städte und Gemeinden schuldig gemacht haben, in denen ja Politiker das sagen haben. So hat der Bamberger Stadtrat die Gebuehr fuer Freischankflaechen dreist von 60 DM jaehrlich auf 60 Euro zu erhoeht. Die Verwaltung ist relativ unschuldig, denn sie hatte nur eine Erhoehung auf 32 Euro vorgeschlagen. Keiner der Beteiligten hat es jedoch fuer noetig befunden, vor oder nach der Entscheidung mit den betroffenen Gastwirten zu reden oder den hauptberuflichen Geschaeftsfuehrer des Stadtmarketing-Vereins zu informieren. Die betroffenen Wirte glaubten deshalb, als sie die Gebuehrenbescheide anfang dieses Jahres in den Haenden hielten, die Stadt habe schlichtweg vergessen, die Gebuehr in Euro umzurechnen, und erfuhren erst als sie sich beschwerten, wie boese die kommunalen Euro-Abzocker mit ihnen umgegangen sind.

Freitag, Mai 24, 2002

Heute eröffnet die Karstadt Coffee GmbH, ein Joint Venture der Starbucks Coffee Company und der KarstadtQuelle AG die beiden ersten Coffee Houses in Berlin (in den Haakeschen Höfen und direkt neben dem Berliner Tor).

Christian Petz erhält für seine Leistungen bei „Julius Meinl am Graben“ von Gault Milllau Österreich den Titel „Koch des Jahres 2002“ verliehen. Dieser Award, mit dem sich die besten Küchenchefs Österreichs schmücken dürfen, wird heuer zum 20. Mal vergeben. Gault Millau würdigt mit dieser Auszeichnung das gesamte bisherige Schaffen eines Kochs, unabhängig von der jeweiligen Tagesverfassung und Punktebewertung im aktuellen Guide Gault Millau. Als sichtbares Attribut der Anerkennung wird dem "Koch des Jahres 2002", ein Jahr lang ein weißer Suzuki Vitara mit dem Kennzeichen "S-KOCH 1" zur Verfügung gestellt. Christian Petz (38) hat die Lust am Kochen sozusagen in die Wiege gelegt bekommen. Im elterlichen Gasthof "Strudengau" im oberösterreichischen Grein an der Donau hat er schon als Kind gerne mitgeholfen. Im Café Gastein, im Ifenhotel im Kleinwalsertal und im Betrieb der Eltern verbringt er seine Lehrzeit. Weitere Stationen im Werdegang sind Jörg Müllers Restaurant "Nösse" auf Sylt sowie während zwei Jahren in München der "Königshof" und die "Aubergine" von Kochlegende Eckart Witzigmann. Ende der Achtziger Jahre arbeitet Petz bei Wer-ner Matt im "La Scala" erstmals in Wien und beginnt im Anschluss sein erstes Engagement als Küchenchef im Hotel "Post" in Lech. Er steigert die Gault-Millau-Bewertung auf zwei Hauben und wechselt fünf Jahre später als Küchenchef ins Wiener "Palais Schwarzenberg", bevor er im Dezember 1999 seine jetzige Wirkungsstätte im Restaurant des "Meinl am Graben" findet. Dort erkocht sich Petz mit seiner Crew auf Anhieb zwei Hauben und findet sich aktuell erstmals als Dreihaubenkoch mit 17 Punkten. Wichtig sind ihm Qualität und Saisonalität der Grundprodukte, aus denen er in "ehrlicher, korrekter Zubereitung" Gerichte "ohne komplizierten Firlefanz" zaubert.

Den Gault Millau Guide Österreich 2003 / Wein Schnaps 2003 online vorbestellen.

Das Internet wird in kleinen und mittleren Unternehmen des Gastgewerbes im Vergleich zu anderen Branchen mit gut 60% noch unterdurchschnittlich genutzt, die Internetnutzung im Gastgewerbe hat sich aber seit 1999 (mit rund 20%) bzw. 2000 (mit 40%) mit am schnellsten entwickelt, zumindest in der Schweiz. Dies ist eines von vielen Ergebnissen einer Studie der Task Force KMU des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft, welche im März 2002 zum dritten Mal durchgeführt wurde. Weitere Ergebnisse: Mehr als 70% der Unternehmen, die ein Umsatzwachstum verzeichnen, sind Internet-Nutzer. Von den Unternehmen mit einem Umsatzrückgang gebrauchen weniger als 40% das Internet. 65% aller kleinen und mittleren Unternehmen haben mittlerweile einen Internetanschluß, 40% eine eigene Website. 28% kaufen auch über das Internet ein, 13% verwenden es zum Verkauf. Die wirkliche Einbindung von Internet in den Betriebsablauf stehe aber noch aus. Zwar seien viele Arbeitsplätze heute vernetzt, eine Integration von Internet in die Geschäftsprozesse sei aber ausgeblieben.

Donnerstag, Mai 23, 2002

Die österreichische Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) hat eine Broschüre "Empfohlene Betriebe 2002" im Umfang von 60 Seiten veröffentlicht, in denen Betriebe verzeichnet sind, in denen nach Ansicht der Gewerkschaft "die Sozial- und Arbeitsbedingungen passen und wo auch die Bezahlung in Ordnung ist". Enthalten sind Firmen aus den Bereichen Tourismus, Kuranstalten, Friseure und Reinigungsfirmen. Der Gewerkschaft ist sauer aufgestoßen, daß es immer wieder vorgekommen sei, daß Gewerkschaftsveranstaltungen in Hotels statt gefunden haben, wo Rechte der Arbeitnehmer ignoriert worden seien. Die Broschüre kann unentgeltlich bei der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD), Hohenstaufengasse 10, A-1013 Wien, Postfach 63 bestellt werden.

Links auf Loyalty Hamburg finden sich auf Abseits.de häufig, denn diese Unternehmensberatung hat sich auf das auch für das Gastgewerbe wichtige Thema Kundenbindung spezialisiert. Am 2. Februar interviewte der Fernsehsender N24 den Geschäftsführer Dirk Ploss. Dieses gut elfminütige Interview kann man sich im RealPlayer-Format anschauen. Es bietet eine gute Einführung zum Thema Kundenkarten.

Mittwoch, Mai 22, 2002

Als Fan Bamberger Brauereien läuft es mir leicht schaurig über den Rücken, wenn ich lese, daß sich Bush und Schröder heute abend im "Tucher" in Berlin zu einem informellen Arbeitsessen getroffen haben (Wowereit mußte wohl mit, Gysi durfte vermutlich nicht). Das Restaurant "Theodor Tucher" ist eine originelle Mischung aus Restaurant und Buchladen. Man sitzt in gemütlichen Ledersesseln, schmökert vielleicht in einem Buch, das man hier kaufen kann, und ißt nebenbei. Dieses Themenrestaurant greift die Tradition der Berliner Lesecafes auf (neudeutsch: Leselounge), als die Cafés noch Treffpunkte zum geistigen Austausch gewesen sind. Heute sagen hier abends ab zehn Uhr Schauspieler und solche, die es werden wollen, Texte auf und Donnerstags finden Literaturlesungen statt. Das Buch "Von Dichterkunst und Küchendunst oder Küchenkunst und Dichterdunst" wird hier exklusiv verkauft. Das Restaurant Theodor Tucher ist ein Werk des Thementeams, einer Arbeitsgruppe aus Architekten, Marketingfachleuten, Gastronomen und Veranstaltern, deren Zielsetzung die Konzeptionierung, Planung, Realisierung, Vermarktung, das Betreiben und schließlich das Institutionalisieren von Gastronomiebetrieben ist. Basis jedes Betriebs ist die Historie des Standortes, die dann modern umgesetzt wird, sowohl architektonisch als auch durch die Küche und das Personal. Systemträger ist die Thementeam GmbH & Co. KG.

Am 7. Mai hatte ich die Pressestelle der CDU und, weil keine Reaktion erfolgt ist, danach die Pressestellen der CSU und der CDU/CSU-Fraktion mit der Bitte angeschrieben, die in ihrem "Regierungsprogramm 2002/2006" vorgesehene Neuregelung der 325-Euro-Jobs zu erläutern. Heute schrieb mir Mathias Hübscher, Referent für Wirtschaftspolitik, CDU-Bundesgeschäftsstelle, Bereich Politische Programme und Analysen: "die Pauschalsteuer in Höhe von 20 % auf der Arbeitgeberseite ist bei den 400-€-Jobs unabhängig von der jeweiligen Situation des Arbeitnehmers abzuführen. Gegenüber dem Status quo stellt dies meistens eine Verbesserung aber keinesfalls eine Verschlechterung dar, da die bisher erhobenen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 22 % und jegliche weitere Besteuerung dieser Jobs entfällt." Ich musste ihm leider antworten, daß seine Antwort, diese Regelung stelle keinesfalls (= in keinem Falle) eine Verschlechterung dar, schlichtweg falsch sei: "Nach der bisherigen Regelung ist für Arbeitnehmer, die nicht pflichtkrankenversichert sind (etwa privat Versicherte, Beihilfeberechtigte und Nichtversicherte und deren Angehoerigen), keine pauschaler Beitrag zur Krankenversicherung zu zahlen sondern nur die 12%ige Pauschale zur Rentenversicherung. In diesen Fällen erhöhen sich die Kosten für den Arbeitgeber von heute pauschal 12% auf pauschal 20% nach Ihrer Neuregelung." Auf eine Antwort bin ich gespannt.

Der Hamburger Medienentwickler mediaone betreut ab sofort den ELLE Bistro Guide redaktionell und grafisch. Der jährlich erscheinende Gastronomieführer, der die besten Trendlokale Deutschlands präsentiert, wird künftig vom Christian-Verlag in München herausgegeben. Die Ausgabe für das Jahr 2003 erscheint im November dieses Jahres. Stärker als in der Vergangenheit wird künftig eine moderne urbane Orientierung die Auswahl der Lokale sowie ihre inhaltliche und optische Darstellung charakterisieren.

Betreiber junger, trend- und szenenorientierter Lokale können sich mit der Redaktion von mediaone wegen einer Aufnahme in den Guide in Verbindung setzen und auf ihre Einrichtung aufmerksam machen. Dazu kann auf der Webseite von mediaone unter www.mediaone-hh.de/elleguide.html ein Fragebogen heruntergeladen werden, der die Grundlage für eine spätere Berichterstattung darstellt. Eine Garantie für einen Abdruck oder eine Erwähnung besteht nicht. Erhoben und recherchiert werden nicht nur Lokale in Deutschland, sondern auch in ganz Europa.

Das neue Buch von Markus Stolpmann "Weniger ist Mehrwert - Mehr Erfolg durch Fokussierung und Flexibilität. Ein Denkanstoß" ist in den nächsten Tagen bei Amazon.de erhältlich. Ich hatte das Vergnügen, das Manuskript vorab lesen zu dürfen, und kann dieses Buch nur jedem kleinen und mittleren Unternehmer ans Herz legen. Der Preis ist mit 19,90 Euro denkbar blöde festgesetzt, da ab 20 Euro keine Versandkosten hinzukommen. Ich bestelle mir in solchen Fällen einfach ein paar CD-Rohlinge mit.

China-Restaurants gibt es ja fast an jeder Ecke. In Berlin ist man das Thema "etwas" größer angegangen und hat die Kaiser-Pagode erbaut. Das Objekt im Süden von Berlin scheint so gut zu laufen, daß man ein zweites Objekt, die Himmels-Pagode, im Norden von Berlin noch in diesem Jahr eröffnen will.

Gerade eben habe ich gelernt, was "natch" auf deutsch bedeutet. Ben Hammersley, auf dessen Artikel "Time to blog on" ich gestern hingewiesen habe, schreibt ein paar Stunden später: "So, my piece in yesterday's Guardian about blogging is already being blogged itself. Scripting News, Blogger's front page, My Apple Menu, Morgat (en Francais!), Gastgewerbe Gedankensplitter (in German, natch) and the Ecademy have all linked to it so far. Somewhat the point, I'd say." Sein Artikel hat es in kürzester Zeit auf Platz 12 der Daypop Top 40 gebracht..

Die Lübecker Nachrichten haben gestern abend gemeldet, die Interbrew-Beteiligungen Becks und Diebels würden die bislang getrennten Vertriebsaktivitäten zusammenlegen und Becks wolle mit Diebels Hilfe in die Gastronomie Nordrhein-Westfalens vorstoßen.

Dienstag, Mai 21, 2002

Die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) hat in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium unter gruendungskatalog.de eine bundesweite, aber auch regionalisierte Datenbank eingerichtet, die Informationen für Existenzgründer zusammenfaßt. Ein Newsletter informiert kostenlos über neue Eintragungen. User können nach einer Registrierung eigene oder fremde URLs vorschlagen, die von einem Redaktionsteam geprüft und freigeschaltet werden. Über die Freischaltung wird man unterrichtet. User können alle eingetragenen Links bewerten. Ich habe probeweise mal unsere Seite über Standortkriterien im Gastgewerbe angemeldet. Sie wurde auch prompt in den Katalog aufgenommen.

In einem Interview mit MittelstandDirekt sagte Rainer Brüderle: "Die FDP wird die unter Schröder beschlossenen mittelstandsfeindlichen Gesetze rückgängig machen. Dazu gehört z.B. die 325-Euro-Regelung. Stattdessen wird es 630-Euro-Jobs geben, die pauschal mit 15 Prozent besteuert werden." Ich habe dazu die Pressestelle der FDP um eine Klärung gebeten: "Wenn ein Arbeitnehmer in einem Beschäftigungsverhältnis unter 630 Euro monatlich verdient, kein weiteres Beschäftigungsverhältnis hat und die Lohnsteuerkarte Klasse I dem Arbeitgeber vorgelegt hat, muß dann nach Ihrem Vorschlag a) keine Lohnsteuer abgeführt werden, weil der Verdienst unter der Freigrenze liegt, b) eine pauschale Lohnsteuer in Höhe von 15% abgeführt werden?" Eine Antwort steht noch aus, genauso wie eine Antwort der Pressestelle der CDU auf meine Frage vom 7. Mai zu einer aehnlichen Formulerung in deren "Regierungsprogramm 2002/2006".

Thorsten Sommer hat seine Speisekarten-Site relauncht. Es gibt mehr Informationen zu Zusatzstoffen, zur Funktion, Form und Erstellung von Speisekarten, eine Volltext-Suche, Speisekarten-Listen, eine kontextsensitive Sitemap, sowie zehn neue Karten in der Speisekartengalerie und 30 neue Innenansichten von Karten. Wenn Sie Speise- und Getränkekarten haben (eigene oder auch fremde), die eine Aufnahme in diese Sammlung lohnen, freut sich Thorsten Sommer sicherlich darüber. Diese Website eines "Amateurs" gibt es seit 1996. Es ist die meines Erachtens beste Site zum Thema (etwas peinlich für die "Profis"). Von begeisterten Nutzern wurde schon mal die Frage aufgeworfen, ob man daraus nicht mal ein Buch machen könne. Vielleicht findet sich mal ein darn interessierter Verlag?

Die Süddeutsche Zeitung hat am 13. Mai den Beruf des Barkeepers vorgestellt: Er sei "Psychologe und Entertainer in einem".

Wie man Reservierungen in Restaurants korrekt annehmen sollte, beschreibt unser Kooperationspartner, das Schweizer Gastro-Portal Gastrofacts.ch.

Ben Hammersley beschreibt in seinem Artikel "Time to blog on", in: Guardian Unlimited vom 20. Mai 2002 Eindrücke von Emerging Technologies 2002 conference. Über Blogs sei nicht nur in Referaten gesprochen worden, sondern sie hätten sich als Nachrichten-Medium durchgesetzt. Während der viertägigen Konferenz hätten rund 50 der Teilnehmer den Verlauf der Konferenz gebloggt, also Protokolle, Kommentare, Bilder usw. online gestellt, teilweise aus der Mitte der Konferenz heraus mittels Laptops, drahtloser Internetzugänge und digitaler Kameras. In die Blogs eingebundene Chatrooms und Kommentarfunktionen hätten Meinungsäußerungen und Fragen des interessierten Publikums aus der ganzen Welt ermöglicht. Journalisten der alten Schule wären so beeindruckt gewesen, daß sie teilweise aufgegeben und sich an die Bar zurückgezogen hätten. Der Rückfluß an Beiträgen von außerhalb sei so schnell gewesen, daß bereits am Ende von Referaten Fragen aus der ganzen Welt eingetroffen, eingebracht und die Antworten der Referenten wiederum gebloggt worden wären.

Montag, Mai 20, 2002

Amüsant sind die 101 Wege, wie man einen Pizza-Lieferaten ärgern kann.

Nützlich ist vielleicht ein kostenloses eBook mit Pizza-Rezepten (PDF, englisch-sprachig).

Artikel, Ratschläge und vieles mehr für alle im Pizza-Geschäft gibt es auf der Website Pizza Today.

Sonntag, Mai 19, 2002

Da heutzutage von Globalisierung zuviel geschwätzt wird, erlaube ich mir an Count von Rumford zu erinnern, der dazu einiges zu erzählen hätte. Als Benjamin Thompson 1753 in Massachusetts (damals noch eine britische Kolonie) geboren, brachte es dieser schwule Amerikaner mit 19 zum Offizier der britischen Armee, wird von den amerikanischen Revolutionären der Spionage für Großbritannien bezichtigt und flieht nach England. Dort wird er als Physiker bereits mit 26 Jahren Mitglied der Royal Society und gilt als einer der Entdecker des Naturgesetzes von der Erhaltung der Energie. 1783 geht er nach München, wird bayerischer Kriegs- und Polizeiminister, rationalisiert die Waffenindustrie und führt nebenbei in Bayern die Kartoffel ein. Karl Theodor, Kurfürst von Bayern und der Pfalz (1777-1799), erließ, angeregt durch ihn, das Kurfürstliche Reskript, in jeder Garnisonsstadt einen Militärgarten anlegen zu lassen, so z.B. 1789 den "Englischen Garten" in München. Die Idee der "Suppenküchen" zur Speisung von Armen (vegetarische "Rumfordsuppe") wird ihm ebenfalls zugeschrieben. Später wurde er geadelt (zum Herzog des "Heiligen Römischen Reiches") und zum Generalleutnant befördert. Er entwickelte unter anderem Öfen für das kontinuierliche Brennen von Kalk, Apparaturen zur Untersuchung der Wärmestrahlung und lieferte, vermutlich angeregt durch seine Atlantiküberquerungen, seiner Zeit weit voraus eine Theorie für das Phänomen der Meeresströmungen und damit der heutigen Klimagrundlagenforschung. Er stiftete einen Preis für Wärmetheorie der Royal Society ("Rumford Medal"), der bis heute vergeben wird. Um 1800 ging er nach Frankreich, revolutionierte dort die Restaurantküchen durch einige Erfindungen, so den Backofen, das Kochen unter Druck, eine Kaffeeröstmaschine und eine Thermoskanne, wodurch sich das Angebot in den Restaurants erheblich erweitern ließ. Die von ihm entwickelte Anordnung von einzeln regulierbaren Herden ("range") erlaubte eine effiziente Zusammenarbeit in der Küche, ersetzte das Nebeneinander von Köchen an einzelnen Holzfeuern und erlaubte es, Methoden der Zubereitung von Speisen mit unterschiedlichen Temperaturen zu entwickeln. Man ging zunehmend davon ab, große Fleischstücke zu grillen, und dazu über, "á la minute" zuzubereiten. Als er 1814 an Fieber starb, legte er mit seinem Vermögen die Grundlagen des Departments of Physics der Harvard University ("Rumford Professorship"). Mehr in der Biographie von George I. Brown: Count Rumford: the Extraordinary Life of a Scientific Genius.

Am 13. Mai hielt Bundespräsident Johannes Rau im Berliner Museum für Kommunikation eine Rede, betitelt "Chance, nicht Schicksal - die Globalisierung politisch gestalten", an der sich alle Herz-Jesu-Sozialisten ergötzen mögen: "Von der Globalisierung sind wir alle betroffen - noch bevor alle genau wissen, wie sie eigentlich funktioniert. Darum müssen wir zu begreifen versuchen, was geschieht und warum es geschieht. Wir müssen die Globalisierung als politische Herausforderung verstehen und politisch handeln. Damit wir die Globalisierung gestalten können, brauchen wir neue politische Antworten." Da lob ich mir die wissenschaftliche Beiträge und politischen Kommentare von Prof. Robert J. Barro, etwa zum Thema "The U.N. Is Dead Wrong on Poverty and Inequality" vom 6. Mai in der Business Week. Prof. Barro ist aussichtsreicher Aspirant für den Nobelpreis für Ökonomie. Mehr populäre Artikel von Prof. Barro.

Kim Roth berichtet in einer Fallstudie "A Retention Respite for the weary travel industry" über die Homestead Studio Suites Hotels mit Sitz in Atlanta und 128 Liegenschaften in 28 Staaten. Sie entstand als Immobilien-, nicht als Hotelunternehmen. Diese Wandlung zu mehr Dienstleistungen ergab sich aus den Wünschen der Kunden. Heute hat man sich der "Personalisierung" verschrieben. Darunter wird nicht nur verstanden, daß man sich an die Vorlieben der Hotelgäste erinnert; Stammgäste erhalten z.B. auch Geschenkgutscheine für Restaurants. Homestead verfügt über keine ausgefeilte CRM-Lösung, eine unternehmensweite Datenbank ist aber für nächstes Jahr geplant. Noch begnügt man sich mit Telefoninterviews und persönlichen Gesprächen, um Kundenwünsche zu ermitteln und sie in das Reservierungssystem einzugeben. Homestead ermittelt die Gästezufriedenheit durch Telefonumfragen während die Gäste noch anwesend sind, nicht danach. Dadurch hat man Zeit, auf Beschwerden zu reagieren und Fehler abzustellen. Quelle: Newsletter INSIDE 1to1 der Unternehmensberatung Peppers and Rogers Group Inc., die sich auf kundenbasierte Unternehmensstrategien spezialisiert hat.

Samstag, Mai 18, 2002

Ab dem 11. Juni ist in Deutschland ein neues Buch von Leslie Brenner erhältlich, einer Preisträgerin der James Beard Foundation. "The Fourth Star" gewährt Einblicke in das New Yorker Restaurant "Daniel" und in das Leben des Küchenchefs und Restaurantbesitzers Daniel Boulud. Mit voller Unterstützung von Daniel Boulud verbrachte die Autorin Leslie Brenner ein ganzes Jahr im Restaurant, lernte das Küchenteam kennen, den Service und das Büro des Geschäftsführers und sie berichtet über alles mit großer Präzision, vom unangemeldeten Besuch einer VIP über Episoden, den Tücken der Küchenarbeit bis zu den Finanzen und dem ständigen Ringen des Chefs um den "vierten Stern" der New York Times.

Daniel Boulud wurde in Frankreich geboren und wuchs auf einem Bauernhof in der Nähe von Lyon auf. Er lernte bei Roger Vergé, Georges Blanc and Michel Guérard. Danach ging er für zwei Jahr nach Kopenhagen. Als Küchenchef der Vertretung der Europäischen Kommission in Washington, DC, kam er über den großen Teich, wo er die Polo Lounge im Westbury Hotel und das Le Régence im Hotel Plaza Athenée in New York City eröffnete. Von 1986 bis 1992 arbeitete er als Executive Chef im Le Cirque in New York. In dieser Zeit wurde dieses Restaurant zu einem der bestbewertesten der USA.

Der Vertriebsbereich Großverbraucher der gepa GmbH (der größten Fair-Handelsorganisation in Europa), der zum Beispiel Kantinen von Firmen und öffentliche Einrichtungen beliefert, mußte im vergangenen Jahr Einbußen von 3,9 Prozent auf 4 Millionen Euro hinnehmen. In diesem Segment wirke sich die Preisschere zwischen Fairem Handel und "Normalhandel", der von extrem niedrigen Weltmarktpreisen für Kaffee profitieren könne, besonders aus. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen unterlägen mehr und mehr dem Sparzwang.

Besonders gefragt seien derzeit die sogenannten "Agenda-Kaffees": Städte- oder Regionalkaffees schlagen die Brücke zu den Kaffeebauern in Übersee. Inzwischen gibt es bundesweit über 20 Agenda-Kaffees der gepa mit steigender Tendenz. Neu eingeführt wurden z. B. seit Januar 2002 der "Bergische Kaffee" für das Bergische Land, der "Café Palatino" für Rheinland-Pfalz, der "Düsseldorf-Café" und der "Dachauer Kaffee".

Freitag, Mai 17, 2002

Auf der Auktions-Site OneTwoSold sind rund 35% der gewerblichen Angebote aus dem Bereich Hotellerie. Neben Accor sind auch die Gruppen Arcotel, Cordial und Landhotels Partner der Online-Auktion.

Restaurant Beast bietet zum kostenlosen Download eine "Basic Brews’ quick-reference for bartenders" im Word- und PDF-Format, die für eigene Zwecke übersetzt oder erweitert werden kann. Restaurant Beast ist eine Website mit Jobangeboten und -gesuchen, vielen nützlichen und kostenlosen Downloads, Rezepten, Foren und mehr.

Gastgärten dürfen in Österreich auf öffentlichem Grund oder an öffentlichen Verkehrsflächen künftig nicht nur zwischen 15. Juni und 15. September von 8 Uhr bis 22 Uhr, sondern ganzjährig bis 23 Uhr betrieben werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf zur Novellierung der Gewerbeordnung samt begleitenden Anpassungen in den Rechtsbereichen Berufsausbildung, Konsumentenschutz, Neugründungsförderungen und Arbeitskräfteüberlassung vor, den die österreichische Bundesregierung dem Nationalrat am 3. Mai 2002 vorgelegt hat. Mit einer Liberalisierung des Berufszugangs, erweiterten Nebenrechten der Gewerbetreibenden und dem Abbau bürokratischer Hürden will die Regierung einen Anreiz für das Unternehmertum geben und dem in Österreich noch immer bestehenden Defizit an selbständig Erwerbstätigen entgegenwirken.

Die Website des Leaders Club Deutschland ist seit heute online. Zielsetzung des Leaders Club ist der Austausch und die Interaktion von Charakteren der Gastronomie. Das Ansehen der Branche in der Öffentlichkeit soll erhöht, neue Ideen entwickelt und junge Talente gefördert, ein Mitarbeiteraustausch organisiert werden und zwar national wie international. Oberstes Ziel der ersten zwei Jahre ist der Austausch und das Zusammenwachsen auf europäischer Ebene und die Schaffung eines europäischen Gastro-Networking, sprich die Gründung eines europäischen Leaders Club. Eine Mitgliedschaft ist unabhängig von der Größe des Gastro-Objekts (was auch dadurch belegt wird, daß ich selbst Mitglied bin). Es müssen nicht unbedingt Szene-Wirte sein, auch wenn unter den Gründungsmitglieder viele Szene-Wirte sind, wie Gunilla und Thomas Hirschberger (Sausalitos, Sushi & Soul, München), Roland Koch (Bolero, Paulaner, Alsterpalais, Hamburg), Ullrich Mickhan (Übersee, Bremen), Pierre Nierhaus (Living XXL, Stars, N.Y.C., Frankfurt), André Schmidt (Chilli's, Hofbräukeller, München), Jürgen Strasser (Joe Penas, Juleps, München), Christoph Strenger (Bolero, Paulaner, Alsterpalais, Hamburg), Frank Waldecker (Luigi, Tambosi, Dreigroschenkeller, München) neben Jean-Georges Ploner (Pencom Deutschland, Frankfurt). Insgesamt soll der Leaders Club Deutschland eine Größe von ca. 110 Mitgliedern bekommen. Der Name Leaders Club kann leicht falsch verstanden werden. Er wurde gewählt, weil er sich in Frankreich, Spanien, Belgien bereits eingebürgert hat. Neben den Gastronomen sind auch erste Partner aus der Wirtschaft unter den Mitgliedern vertreten, allerdings ohne Stimmrecht.

Eine der ersten Aktivitäten des Leaders Club Deutschland ist ein Barkeeper-Wettbewerb "Cast Yourself" gewesen. Siehe darüber einen Artikel in der Welt vom 28. Januar 2001: "Barkeeper ist ein ernsthafter und sehr disziplinierter Beruf".

Donnerstag, Mai 16, 2002

Kurz bevor die Mannschaft des Seelenverkäufers zu meutern droht, versucht der Kapitän seinem Schicksal, Kiel geholt zu werden, dadurch zu entrinnen, daß er eine Lage Rum ausgibt. An diese Geschichte, die ich in meiner Jungend so oder so ähnlich gelesen habe, erinnert mich der Beschluß der Fraktionen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen, vom 14. Mai, zum 1.1.2003 die Trinkgeldbesteuerung aufzuheben. Vor der Wahl 1998 hatte dies die SPD hoch und heilig versprochen, danach sich aber über die geballhornten Funktionäre der DEHOGA dumm und dämlich gelacht und das Versprechen kurzerhand gebrochen. Jetzt, kurz vor der nächsten Wahl, wird es wieder hervorgekramt. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht .... Anders der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband.

In Zusammenarbeit mit Elle Bistro hat Meggle einen Breakfast-Guide online gestellt. User können zusätzlich zu den Tipps von Elle Bistro Gaststätten mit herausragenden Frühstücksangeboten empfehlen. Absicht des Angebots ist es, Adressen und Nutzerprofile zu sammeln zum Zwecke der Marktforschung. Siehe dazu eine Presseerklärung der AMB AG:"EMB realisiert ausgefeiltes Kundenbindungsprogramm für Meggle" vom 25. April 2002.

Montag, Mai 13, 2002

Im Rahmen der Woche "Hamburg verwöhnt - Ausbildung live" präsentiert der Trauner Gastronomie Verlag am 5. Juni 2002 den ersten Band des neuen Handlexikons der Kochkunst mit dem Titel "Internationale Hotel- und Restaurantküche" von Karl Duch. Die neue Auflage beinhaltet das gesamte Speisenrepertoire der klassischen Küche, erweitert um zeitgemäße Rezepte und aktuelle kulinarische Trends. Bereits die früheren Auflagen gehörten zur Grundausstattung jedes Küchenprofis. Für Amateure ist es weniger geeignet, denn man findet darin keine Rezepte mit Mengen- oder Gewichtsangaben sondern "nur" die jeweiligen Zutaten, was einem Profi genügt.

Die Kulmbacher Brauerei erhöht ihre Bierpreise zum 1. Juli 2002 um 6,50 Euro je Hektoliter. In der Gastronomie resultiert daraus bei branchenüblicher Kalkulation eine Preiserhöhung von rund 15 Cent je Seidla (0,5 Liter).

Wenn Schüler Firmen spielen, liegen gastronomische Betriebe nahe, unter anderem weil sich die meisten darunter etwas vorstellen können und weil man dann auch seinen Mitschülern was verkaufen kann. "Die Pestalozzi - Köche" sind eine Schülerfirma der Pestalozzi-Schule in Berlin - Zehlendorf. Das "Heartfield iCafé" ist ein Internetcafé von Schülern der Wieland-Herzfelde-Oberschule in Berlin-Weißensee und hat sogar eine eigene, recht umfangreiche Website. Das "Schulcafe" wird von Schülern des Adam-Kraft-Gymnasiums in Schwabach (bei Nürnberg) bewirtschaftet. Mehr Schülerfirmen.

Josh Quittner, Verleger von Business 2.0, äußert sich in einem Interview von Bruce Burkhardt euphorisch über Weblogs als "demokratischen Journalismus": Blogs take Web diaries to the next level, in: CNN vom 10. Mai 2002.

Selected-restaurants.com ist ein Restaurantführer, der sich von anderen für deutsche Restaurants nicht nur dadurch unterscheidet, daß er in englisch geschrieben ist. Er orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen von Geschäftsleuten (Messebesucher, Kongreßteilnehmer, Besatzungen von Fluglinien, Finanzkaufleute) aber auch gut betuchten Touristen, präsentiert nur die besten Örtlichkeiten für Essen und Trinken in großen deutschen Städten (zur Zeit nur Frankfurt am Main, andere Städte sind geplant). Gesucht werden kann nach der Art der Küche. Oder man läßt sich alle Restaurants in einem Radius von drei Kilometer rund um (s)ein Hotel anzeigen. Jedes Restaurant wird mit einer kurzen Beschreibung des Speiseangebots und des Ambiente vorgestellt, hinzu kommen weitere Informationen wie ein Lageplan oder die Taxikosten zum Hauptbahnhof oder zur Messe. Jedes Restaurant kann für die Zielgruppe, etwa Messeausstellern, ein spezielles Angebot hinterlegen.

Werden im Jahre 2010 mehr als 50% aller Bücher "on demand" gedruckt, also auf Bestellung? Werden Weblogs die Seiten der New York Times im Jahre 2007 von den ersten Plätzen in der Suchmaschine Google verdrängt haben? Wird im Jahre 2012 Rußland das führende Land der Softwareentwicklung sein? Werden im Jahre 2030 reguläre Passagierflugzeuge ohne Piloten fliegen? Diese und weitere Wetten stellt die Zeitschrift "Wired" in ihrer Mai-Ausgabe vor. Die Teilnehmer wetten um jeweils mindestens 1.000 Dollar. Mehr über die Wetten auf die Zukunft und die Begründungen der Experten auf der Website der Long Bets Fondation.

Sonntag, Mai 12, 2002

Dieser einführende Artikel What's a Weblog, a Blogger or a Logger ? (in deutscher Sprache) von Dr. Jürgen Albrecht ist so neu, daß die Tinte noch nicht getrocknet ist.

In der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wirft Nora Sobich den meisten Coffee-Shop-Konzepten vor, sie zeigten wenig Geschmack, sähen sich zum Verwechseln ähnlich und würden sich meist als "Image-Imitat" der amerikanischen Kette Starbucks präsentieren. Als Ketten mit eigenständigem Design werden lobend erwähnt: das von dem Stararchitekten Sir Terence Conran gestaltete und von der Stockheim-Gruppe betriebene "Cafetiero", das Kaffeehaus "waycup" und die Berliner "Café Gourmet Caras" und "Café Einstein".

Mehr zum Thema Kaffebars".

Sir Terence Conran eröffnete 1954 sein erstes Restaurant, die "Soup Kitchen" am Chandos Place, London. Seitdem hat er auf der ganzen Welt erfolgreiche Restaurants eröfnet, so Bibendum, Le Pont de la Tour, Cantina del Ponte und Butler's Wharf Chop House. Von ihm stammt das im Jahre 2000 erschienene, reich bebilderte Buch "Restaurants. Standort Design Service". Eine Buchbesprechung in der "Zeit". Sir Terence Conran, vorgestellt vom BBC.

Samstag, Mai 11, 2002

Nach einem Bericht des Spiegels "Eichel räumt Fehler ein" hat Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) im SPD-Parteivorstand behauptet, in Deutschland hätten vor allem die Gastronomiebranche und zahlreiche Dienstleister im Zuge der Euro-Einführung "rücksichtslos die Preise nach oben getrieben". Dies habe den Leuten auf die Stimmung gedrückt, wird Eichel zitiert. Ich glaube, es ist eher diese Bundesregierung und die von ihr mitverschuldete ökonomische Lage, insbesondere die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen, welche die Menschen veranlaßt, jeden Euro zweimal umzudrehen. Als positives Beispiel führt Eichel die Pariser Regierung an, die Preiserhöhungen verboten habe. Hat Eichel das Ergebnis der letzten Wahl in Frankreich etwa nicht mitbekommen, bei der sein Genosse Jospin weniger als 20% der Stimmen bekommen hat? (siehe dazu "Jospin scheidet als Präsidentschaftskandidat aus", in: Die Zeit Nr. 17/2002). Oder hat sich die SPD an Wahlergebnisse à la Sachsen, Sachsen-Anhalt oder auch Bamberg bereits gewöhnt?

In seinem Artikel "Use the blog, Luke", veröffentlicht am 10. April in Salon.com, bescheibt Steven Johnson das Zusammenspiel von Blogs und Suchmaschinen wie Google, welche die Linkpopularität als wesentliches Kriterium für das Ranking in ihren Trefferlisten verwenden. "Because bloggers by definition link far more than your average Web page, and because they also tend to link to each other's sites (most blogs feature a now standard list of comrades in their margins), a page that attracts the attention of a few bloggers will quickly shoot up the Google rankings." Er nennt dies den "Blogger-Effekt". Dieser Effekt wirkt sich noch stärker in solchen Suchmaschinen aus, die sich auf die Auswertung von Blogs und Nachrichten konzentrieren, wie Blogdex (weitere finden sich auf unserer Seite über Weblogs). Im Gegensatz zur Suchmaschine Google, die ältere Webseiten systematisch höher bewertet als neue Webseiten, weil es viel Zeit braucht (Monate), bis externe Links auf neue Seiten geschrieben und indiziert worden sind, können diese Suchmaschinen neue Artikel schnell bewerten (innerhalb von Stunden bis wenige Tage). Im letzten Teil seines Beitrags schlägt Steven Johnson Verbesserungen vor, so die Einführung "negativer Links". Sowohl Suchmaschinen wie Google als auch die Blog-Suchmaschinen können nämlich nicht unterscheiden zwischen einer lobenden Erwähnung (mit Link auf die empfohlene URL) und einem Verriß (mit einem LInk auf die gescholtene Seite). Interessant auch eine Besprechung dieses Artikels von Jason Kottke und die sich daran anschließende rege Diskussion.

Freitag, Mai 10, 2002

In der April-Ausgabe der Hotelfachzeitschrift Top Hotel fordert Lothar Reusch "Langeweile raus, Kultur rein!". Angesprochen sind "lieblos geführte Hotelbars", in denen "die Kartoffelchips auf den Tischen langsam weich werden, bis sie so ausgeleiert sind wie Barhocker und Sessel." Er nennt aber auch positive Beispiele und gibt Tipps, wie man Hotelbars besser positionieren kann.

Scott Rosenberg betont in seinem Artikel "Much ado about blogging", veröffentlicht in Salon.com von heute die Nützlichkeit von Weblogs für professionelle Journalisten. Mittlerweile hätten sie keine Zeit mehr, alles im Internet zu lesen. Blogs böten ihnen die Möglichkeit, von der Lesezeit anderer zu profitieren. Gute Journalisten wären Narren, Blogs nicht auszuwerten.

Der Bayerische Rundfunk hat einen knapp vierminütigen sehens- und lesenswerten Fernsehbeitrag zum Thema "Erfolge in der übersättigten Gastronomie" als Video-Datei und als Manuskript online gestellt.

Die Hessische Landesbank hat eine Studie Hintergrund: Deutsches Gastgewerbe: Einbruch zu Jahresbeginn, Mai 2002 veröffentlicht (im PDF-Format). Begründet wird der Rückgang der realen Umsätze in den ersten beiden Monaten 2002 mit konjunkturellen Effekten, aber auch damit daß die Euro-Umstellung inbesondere in der Gastronomie zu Preiserhöhungen ausgenutzt worden sei und die Verbraucher sich deshalb zurückhielten. Insbesondere das Gaststättengewerbe sei jedoch schon seit geraumer Zeit in der Krise.

Donnerstag, Mai 09, 2002

Blogging Goes Corporate behauptet Farhad Manjoo in einem Artikel der Wired News von heute. Er belegt dies mit dem Beispiel des Software-Unternehmens Macromedia. Macromedia hat fuenf "community managers", die mithilfe der Blogger-Software von Radio Userland bzw. Blogger Foren fuer Mitarbeiter betreiben, um darin neue Produkte und neue Feaures zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Macromedia habe eingestanden, dass ihre eigenen Leute mit ihrer eigenen Software nicht so effektiv Communities verwalten und betreuen koennen wie mit der Blogger-Software.

Im zweiten Teil des Artikels werden moegliche Probleme angesprochen, die aus divergierenden Interessen der Communities und dem sie administrierenden Unternehmen erwachsen koennen. Dazu habe ich bereits im Dezember 1999 eine Seite erstellt, die zeigt, dass diese denkbaren Konflikte so neu gar nicht sind: "Virtuelle Communities und eCommerce".

Laut Alexa Websearch hat Abseits.de einen enormen Besucherverkehr im Vergleich zu anderen Websites ("Traffic Rank"), z.B. wenn man ihm mit dem Traffic Rank der Dehoga vergleicht. Und wie hoch ist der "Traffic Rank" Ihrer Website?

Das E-Zine OnTheRail, das wir unseren Lesern schon seit langem, immer wieder, um nicht zu sagen penetrant, ans Herz legen, wurde jetzt nominiert für den Webby Award in der Kategorie "Print + Zines". OnTheRail wird herausgegeben von Gary Epting und Janet Fouts, die sich als "refugees from the restaurant industry" bezeichnen. Sie haben sich im Restaurant "Square One" in San Francisco kennengelernt, wo sie als Küchenchefin und er als Kellner gearbeitet haben. Seit 1996 beschäftigten sie sich nebenbei an ihren Computern. Seitdem ist ihre Website zu einer Anlaufstelle für Profis in allen Feldern der Gastronomie gewachsen. Ihre Newsgruppen und Foren sind sehr aktiv.

In der Kategorie "Living" wurde epicurious.com nominiert. Epicurios.com kombiniert 10.000 gut untersuchte Rezepte aus Gourmet-Magazinen und aus Zeitschriften zum Thema "Gutes Essen", weiterführende Artikeln, Küchentechnik, Kochbuchbesprechungen (einschließlich schwer beschaffbarer Büchern von Weingütern), Besprechungen von 10.000 Weinen, einen Food-Chat und vieles mehr. Diese Site ist farbenfroh, spaßig und leicht zu benutzen. Im Herbst 1999 wurden Online-Videos intregriert sowie eine eigene Küchen-Sendung "Epicurios TV". Zu Themen wie "Jüdische Küche" und "Reisen" gibt es eigene Seiten.

Tobasco ist vielen Köchen ein Greuel, besonders wenn Gäste diese scharfe Chilisauce zuerst über das Essen kippen und erst danach probieren. Warum diesen Gästen nicht eine Teilnahme an einem "Tobasco-Wettbewerb" empfehlen? Man muß eine große Flasche Tobasco innerhalb von 20 Minuten austrinken und danach wenigstens 30 Minuten bei sich behalten. Das wäre vielleicht auch mal was für Stoiber (statt Kreide).

In der Gastronomie hat Tobasco in der Butter-Tobasco-Sauce Furore gemacht, in der fritierte Teile von Hähnchenflügeln geschwenkt werden. Erfunden wurden diese "Chicken Wings Buffalo Style" am 30. Oktober 1964 in der Anchor Bar in Buffalo im Staat New York. Serviert werden sie traditionell mit Blue-Cheese-Dip und Selleriestreifen und an jedem 29. Juli am "Chicken Wing Day" in Buffalo gefeiert. Mehr darüber findet sich auf einer Seite "On the Wings of a Buffalo or "Mother Teressa's Wings". Sie ist Teil des Atlas für Populäre Kultur in den Nordoststaaten von John E. Harmon.

Mittwoch, Mai 08, 2002

Calcin Trillin beschreibt in einem Artikel "Don't mention it. The hiden life and times of a Greenwich Village restaurant" den exzentrischen Gastwirt Kenny Shopsin, der sich durch eine extreme Stammgastorientierung auszeichnet, die soweit geht, daß er Publizität haßt.

Dienstag, Mai 07, 2002

Wie populär ist die eigene Website im Vergleich zu anderen? Mithilfe des Tools Widexl Link Popularity kann man für eine oder zwei Websites die Linkpopularität in einer ganzen Reihe von Suchmaschinen (Google, AllTheWeb, AltaVista, AOL, MSN, Hotbot und Lycos) ermitteln lassen sowie die Summe aller Linkpopularitäten dieser Suchmaschinen. Die abgefragten URLs werden eingeordnet in eine ganze Reihe von anderen Websites, von sehr populären wie yahoo.com bis zu wenig populären.

Damit bekommt man zugleich einen gewissen Eindruck, wie die Linkpopularität der abgefragten Websites im Vergleich zu anderen einzuschätzen ist. Leider sind die angegebenen Vergleich-Sites in Deutschland meist unbekannt, von den ganz populären mal abgesehen. Ein paar Zahlen (Gesamtpopularität, Stand vom 7. Mai 2002):
  • abseits.de: 3.984
  • akademie.de: 29.693
  • hotelierportal.de: 3.946
  • gastrofacts.ch: 740
  • dehoga.de: 3.289
  • ahgz.de: 444
  • bamberg.de: 7.599
  • cafe-future.net: 257
  • gastronomie-report.de: 441
  • schockwellenreiter.de: 13.520
  • blogger.com: 985.608
  • focus.de: 142.250
  • welt.de: 216.128
Mehr über das Thema Linkpopularität von Websites.

Das sog. Regierungsprogramm von CDU und CSU für 2002/2006 betitelt "Leistung und Sicherheit - Zeit für Taten" ist seit gestern online. Dieses Programm gibt leider auf die meisten konkreten Forderungen aus dem Gastgewerbe keine konkreten Antworten. In der vagen Hoffnung auf konkretere Ausführungen werde ich deshalb nachhaken. Meine erste Frage ging gestern an die Pressestelle der CDU und hat den Wortlaut: In Ihrem Wahlprogramm heisst es: '"Wir werden stattdessen die 325-Euro-Grenze auf 400 Euro anheben, die Belastung mit Sozialversicherungsbeiträgen streichen und die geringfügige Beschäftigung einer pauschalen Steuerpflicht von 20% unterwerfen, die der Arbeitgeber einheitlich abzuführen hat." Meine Frage dazu: Wenn ein Arbeitnehmer in einem Beschäftigungsverhältnis unter 400 Euro monatlich verdient, kein weiteres Beschäftigungsverhältnis hat und die Lohnsteuerkarte Klasse I dem Arbeitgeber vorgelegt hat, muß dann nach Ihrem Vorschlag a) keine Lohnsteuer abgeführt werden, weil der Verdienst unter der Freigrenze liegt, b) eine pauschale Lohnsteuer in Höhe von 20% abgeführt werden?". Eine Antwort steht noch aus.

Montag, Mai 06, 2002

Von Ian Chadwick stammt eine in die Tiefe gehende Serie über Tequila "In search of the blue agave". Man erfährt alles über seine Geschichte, Herstellung, Kultur, Einkauf und Geschmack. Mit vielen Links zu anderen Seiten, Büchern, Magazinen usw.

Sven Przepiorka arbeitet an einer Diplomarbeit zum Thema "Weblogs und deren technische Umsetzung" bei Prof. Dr. Franz Schweiggert in Ulm. Endlich einmal eine Diplom-Arbeit, die nicht zum 155ten Mal "Virtuelle Communities" wiederkäut.

Die zahlreichen Verweise auf unsere Seite über Weblogs, vor allem in der heutigen Printausgabe des Focus, wie auch in Focus Online, haben einen erstaunlichen Traffic verursacht. Gegen 20:30 Uhr ist sie auf Platz 22 in den "Charts" von daypop gewesen, gerade jetzt ist sie etwas abgerutscht auf Platz 33. Daypop ist eine Art Suchmaschine für Nachrichten und Weblogs. "The Daypop Top 40 is a list of links that are currently popular with webloggers from around the world." Wenn man beruecksichtigt, wie gering der Anteil deutschsprachiger User im Internet ist, sind solche Plätze in einem globalen Ranking wirklich erstaunlich.

Nun hänge ich nicht die ganze Zeit über an der Kiste, um irgendwelche Charts auszuwerten. Aufmerksam gemacht auf diese Platzierung hat mich Jürgen Albrecht aus Berlin: "Hello, Freaks, ich habe Euch gerade (20:30h) unter http://www.daypop.com/top/ als Nummer 22 gefunden. Ihr seid gut! Gratulation! Von Weblog habe ich vor einer Viertelstunde noch nichts gewusst. Jetzt werde ich auf meiner Site auch ein Weblog einrichten!!". Dankeschoen, Jürgen, für den Hinweis und viel Erfolg mit Deinem Weblog!

Sonntag, Mai 05, 2002

Die Geschwindigkeit der Verbreitung von "Neuigkeiten" in Weblogs ist imponierend. Z.B. hat Peter Praschl in seinem Le Sofa Blogger unsere Seite über Weblogs am 4. Mai, um 19.14 Uhr mit den Worten empfohlen: ""Weblog Basics. Das ist an unerwarteter Stelle - nämlich einem Portal für das deutschsprachige Gastgewerbe - eine sehr kompetente Einführung ins Thema Weblogs." und diesen Tip am folgenden Tag (5. Mai, 9:59 Uhr) in das angesehene Weblog Der Schockwellenreiter gepostet. Wenige Stunden später (5. Mai, 12:35 Uhr) wurde er von Blogworld aufgegriffen und ohne Zeitangabe ebenfalls am 5. Mai von Netbib. Alle vier Empfehlungen bringen angesichts der wenigen Stunden, die sie - an einem Sonntag! - im Netz zu finden sind, erstaunlich viel Traffic. Bis 21.22 Uhr am 5.5.: 66 Zugriffe von Le Sofa Blogger, 35 Zugriffe vom Schockwellenreiter, 13 Zugriffe von Blogworld und 7 von Netbib. Im Vergleich dazu brachte eine analoge Empfehlung auf einer "herkömmlichen" Webseite, den "Seitenblicken" der Akademie.de, in den ersten fuenf Tagen insgesamt nur 33 Zugriffe.

Donnerstag, Mai 02, 2002

Mit dem Koch- und Reisebuch Hot, Sour, Salty, Sweet, eine kulinarische Reise durch Südostasien, von China durch Laos und Thailand bis nach Kambodscha und Vietnam, gewannen die Fotografen Jeffrey Alford, Naomi Duguid und Richard Jung und der Autor Jeffrey Alford den Preis für das Buch mit der besten "Food Photography" der James Beard Foundation.

Mit dem "Russian Tea Room" am Broadway gewann der Restaurantbesitzer Warner LeRoy posthum den Preis für das beste Restaurant Design. Das "Russian Tea House" wurde 1926 von Mitgliedern des Imperial Baletts gegründet, die wegen der Oktoberrevolution aus Rußland geflohen sind. Während der Prohibition gab es dort (offiziell) nur Tee und Gebäck, später wurde daraus ein Restaurant und Künstlertreff. Nach dem Umbau können bis zu 1.500 Gäste auf vier Etagen bewirtet werden.

In einem Interview sagte LeRoy, der als Enkel von Harry Warner von den Warner Studios mit Filmstars und Filmkulissen groß geworden ist, ein Restaurant sei eine Phantasie, eine Art lebendiges Theater, in dem die Gäste die wichtigsten Rollen inne hätten. Ein Gedanke, der sich auch in dem Buch "Das Lokal als Bühne. Die Dramaturgie des Genusses" von Denise Schulz wiederfindet. Anhand einer Vielzahl von kreativen Beispielen aussergewöhnlicher Ess- und Trinkplätze in aller Welt zeigt Denise Schulz, wie Bars, Bistros und Restaurants durch gestalterische und dramaturgische Elemente ein Szenario bereit stellen können, das ihren Gästen die höchstmögliche Inszenierung ihres Auftritts erlaubt.

Es gibt kein Bier auf Hawai, dieser Schlager brachte den Deutschen in den fünfziger Jahren ein Land näher, das auch in den Zeiten des Ferntourismus am Ende des Jahrtausends für die meisten Deutschen unerreichbar weit entfernt und teuer bleibt. Was dabei herauskommt, wenn ein hervorragender Koch japanischer Abstammung auf Honolulu regionale Rezepte aufpoliert, sieht man auf der Site von Alan Wong's Restaurants.

Sein Kochbuch Alan Wong's New Wave Luau: Recipes from Honolulu's Award-Winning Chef ist voll von Farbfotos seiner komplexen Garnituren, in die Elemente der japanischen Kochkunst und die Farbenfrohheit der hawaiianischen Inseln einfließen. Alan Wongs Restaurant wurde dreimal vom Honolulu Magazine zum besten Restaurant gewählt und bereits 1996 Alan Wong zum besten "Regional Chef" für den Nordwestpazifik von der James Beard Foundation gekürt.

James Beard gilt als Vater der amerikanischen Gastronomie. Seine Stiftung vergibt u.a. Stipendien, zeichnet die besten Köche des Landes aus, gibt das vierteljährlich erscheinende Magazin "Beard House" heraus, ein Kompendium der besten Beiträge des Lebensmitteljournlismus. Alle Mitglieder erhalten den "James Beard Foundation Restaurant Guide", ein Verzeichnis alle Küchenchefs, die im Beard House eine Mahlzeit haben präsentieren dürfen. Der jährlich vergebene "James Beard Foundation Awards" gilt als Oscar der Lebensmittelindustrie.

Wenn man die Website eines Restaurants bzw. einer Restaurantkette bei jedem Relaunch mehr auf das fokussiert, was die Besucher der Site wünschen, kommt dabei etwas heraus wie die Website von Chevy's Fresh Mex, einer amerikanischen Tex-Mex-Kette. Sie konzentriert sich auf den Verkauf von Gutscheinen und Kochbüchern, Job- und Franchise-Angebote, Informationen über Standorte und Produkte wie Tequila. Siehe ein Interview mit Bruce MacDiarmid, dem für diese Website Verantwortlichen in the Nation's Restaurant News.

Doener365.de ist eine umfangreiche Datenbank von Döner-Verkaufsstellen mit ausführlichen Bewertungen. Vanessa Hanfland hat in der Rheinischen Post über diesen Döner-Restaurantführer einen Artikel geschrieben: "Ja das Leben ist wie ein Döner". Mehr über Döner Kebap.

Marianna Sigala beschreibt in ihrem Artikel "Becoming A Successful Web Entrepreneur in Hospitality and Tourism" die Chancen lokaler Anbieter gastronomischer und touristischer Leistungen im Internet. Er wurde veröffentlicht im E-Zine (Webmagazin) Hosteur, Nr 1/2, Fall 2002 (PDF), einem studentischen Webzine, das vom International Council on Hotel, Restaurant, & Institutional Education herausgegeben wird.

Mittwoch, Mai 01, 2002

Den Verlauf einer Diskussion zum Thema "Customer Comfort: A discussion on accommodating smokers and non-smokers" (PDF) haben die führenden US-Fachzeitschriften Chain Leaders and Restaurant & Institutions dokumentiert. Siehe zu diesem Thema auch einen Artikel von Abseits.de:"Nichtraucherfreundliche Gaststätten und Hotels", angeregt durch eine Diskussion im Forum Gastro-Einsteiger.