Gastgewerbe Gedankensplitter


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Samstag, Januar 25, 2003

Die Polis Gesellschaft für Politik- und Sozialforschung GmbH, die vor allem für die SPD und Gewerkschaften arbeitet sowie für sozialdemokratisch geführte Regierungen und von diesen dominierten öffentliche Unternehmen, hat im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur vom 14. bis 16. Januar 2003 unter 1009 Bundesbürger im Alter von 14 Jahren eine Umfrage nach ihren persönlichen Motiven für einen Besuch in ihrer Stammkneipe gemacht. Die wenig überraschenden Ergebnissen haben der Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung zum Aufmacher gereicht.

Andere Untersuchungen belegen: Die Kriterien für die Zufriedenheit mit gastronomischen Objekten sind stark abhängig von den Bedürfnissen, die damit befriedigt werden sollen oder - anders ausgedrückt - vom gastronomischen Konzept und der Betriebsart:
  • In Speisegaststätten bewerten die Besucher vorrangig die Qualität der Speisen und Getränke, erst in zweiter Linie die Atmosphäre bzw. das Ambiente des Restaurants sowie zuvorkommendes Personal und einen in guter Service.
  • Bei Fast-Food-Konzepten sind Schnelligkeit und Preiswürdigkeit entscheidend.
  • Beim Außer-Haus-Verkauf von Speisen kommt es vor allem auf die Frische, das Preis-Leistungs-Verhältnis und darauf an, daß alle Familienmitglieder im Angebot etwas für sich finden.
  • In der Szenekneipe ist der "Flirtfaktor" von entscheidender Bedeutung.
  • In den sonstigen Formen der Szenegastronomie ist der "Flirtfaktor" von nicht ganz so entscheidender Bedeutung, aber dennoch wichtig, etwa in TexMex-Restaurants. Wichtiger ist das "Sehen-und-gesehen-werden", d.h. es spielt eine Rolle, welche anderen Gäste ein Lokal aufsuchen.
Belege zu diesen Behauptungen finden Sie auf unserer Seite "Kunden- bzw. Gästezufriedenheit in der Gastronomie".