Gastgewerbe Gedankensplitter


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Mittwoch, Januar 22, 2003

Karina Matejcek stellt die Website von Maggi vor:"Maggi in Space".

Maggi erinnert im Geruch und Aroma an Liebstöckel, ein traditionelles Gewürz aus Ligurien. Angeblich enthält Maggi kein Liebstöckel. Über die Geschichte dieses Produkts siehe auch "Die Suppenwürze - Maggi", in: Deutsche-Standards.de. Maggi enthält angeblich u.a. Glutamat, eine Zutat, die in chinesischen Restaurants außerhalb Chinas sehr beliebt ist, aber, wenn sie von Sterneköchen verwandt wird, doch für Diskussionen sorgt. Siehe dazu "Michelin: Zwei Stars, fünf Sternchen", in: Rheinische Post vom 28. November 2002.

Maggi hat sogar Literaturgeschichte geschrieben. Knapp ein Jahr lang (vom November 1886 bis April 1887) ist Frank Wedekind Vorsteher des Reklame- und Pressebüros der Firma Maggi & Co. in Kemptthal bei Zürich gewesen, also Werbetexter. Er hat in dieser Zeit rund 160 Reklame-Texte verfaßt. Im Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut gab es darüber eine Ausstellung, aus der das folgende Buch hervorging: "Frank Wedekinds Maggi-Zeit. Reklamen / Reiseberichte / Briefe" von Frank Wedekind, Rolf. Kieser (Mitarbeiter), Hartmut. Vincon (Herausgeber).

Demnächst erscheint das Buch "Markenwaren. Maggi, Odol, Persil und Co erobern den ländlichen Haushalt." von Brigitta Seidel.