Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Die medialen Nachwehen der HOGA 2003 setzen langsa... » | Die Pressestelle der AFAG Messen und Ausstellungen... » | Damit möchte ich die Live-Berichterstattung von de... » | R.U.D.A. Services GmbH stellte ihre innovative Kel... » | Bei den Jugendmanschafts-Meisterschaften sind am l... » | Azul stellte i.o Espresso in den Mittelpunkt eines... » | Bremer Kaffeemaschinen hat den kleinen Vollautomat... » | Am vierten und letzten Tag der HOGA 2003 möchte ic... » | Die Firma Resch & Frisch aus Österreich stellt ihr... » | Beim Kochwettbewerb um den HOGA-Cup in der gläsern... »


Donnerstag, Februar 27, 2003

Die aktuelle Trinkweinbilanz, die vom Deutschen Weinbauverband im Auftrag des Deutschen Weininstituts erstellt wurde, bestätigt den Trend der die Marktforscher: Der Weindurst der Deutschen wird größer. Im Weinwirtschaftsjahr 2001/2002 (von August 2001 bis Juli 2002) wurden insgesamt 20,035 Mio. Liter in- und ausländische Still- und Schaumweine abgesetzt. Daraus errechnet sich ein durchschnittlicher Wein- und Schaumweinkonsum von 24,3 l pro Person und Jahr, das ist statistisch betrachtet knapp ein halber Liter pro Kopf mehr als im Vorjahr (23,9 l). Er verteilt sich auf 9 Liter inländische Stillweine, 11,3 Liter ausländische Stillweine und 4 Liter Schaumweine. Der Zuwachs geht ausschließlich auf den reinen Weinkonsum zurück, dessen Absatz um 2,9 % zunahm, während sich bei Schaumweinen die Nachfrage um 5,1 % abschwächte.

Erstmals hat der deutsche Weinmarkt insgesamt das Nachfragevolumen von 20 Mio. hl, davon 16,75 Mio. hl Stillweine und 3,28 Mio. hl Schaumwein, überschritten. Mit dieser Größenordnung rangiert er auf Platz vier der weltgrößten Verbrauchermärkte für Wein, nach Frankreich (34 Mio. hl), Italien (30 Mio. hl) und den USA (21 Mio. hl). Mit einem Importvolumen von 12,4 Mio. hl ist Deutschland auch der mit Abstand größte Weinimportmarkt weltweit, denn die heimische Weinproduktion – im Mittel 10 Mio. hl pro Jahr – reicht schon seit Jahren nicht mehr aus, um den Weindurst der Deutschen zu stillen. (Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Weininstituts).