Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, März 27, 2003

Kurz nach der Wende schmückte sich das Satiremagazin Titanic mit einer "Zonen-Gabi" die eine geschälte Gurke in der Hand hält und sagt: "Meine erste Banane". Ich erinnere mich noch gut daran, weil wir dieses Exemplar in unserem "Café Abseits" im Zeitschriftenaushang hatten, als die Zonengrenze zwischen Bayern und Thüringen geöffnet worden ist. Einer unserer Stammgäste ist mit einer Gruppe von "Ossis" auf der Straße ins Gespräch gekommen, die am frühen Sonntag in Bamberg eingefallen waren, um ihr Begrüßungsgeld abzuholen und die Stadt zu erkunden, und hat sie zu diesem Brunch eingeladen. Sie waren völlig aus den Socken über die spontane Einladung und die Fülle des Angebots bei diesem Brunch. Irgendwann fiel dann der Blick auf diesen Titanic-Titel und es kostete einige Mühe und ein paar Glas Prosecco, sie ob dieser Provokation zu besänftigen. Mich hat es dann später - Mitte der 90er Jahre - nicht gewundert, daß die "Titanic" den Vertrieb im "Osten" aufgab und das Feld dem "Eulenspiegel" überließ. Siehe dazu auch Lars Langenau:"Meine letzte Banane!", in: Süddeutsche Zeitung vom Januar 2003, wiedergegeben vom Goethe-Institut.

Nicht ganz so einfach wie Bananenschälen ist es, eine Butterbreze zu schmieren. Dank des Augsburger mpunkt Media Marketing Services gibt es dafür jetzt einen Butterbreze-Schmierkurs. Ein gelungenes Beispiel für Virales Marketing.