Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, Juli 22, 2003

Coca Cola kauft Roemerquelle

Der Österreichische Rundfunk meldet am 21. Juli 2003: "Coca Cola kauft Römerquelle" (via Karina Matejcek). Die erst seit 1965 kommerziell genutzte Römerquelle ist nach starkem Wachstum hinter Vöslauer die Nummer zwei auf dem österreichischen Markt. Die Markusquelle ist eine Tochter der Römerquelle. Sie wird von Coca Cola mit übernommen.

Meines Wissens ist es lange Zeit ungewöhnlich gewesen, daß Coca Cola als Spezialist für Softdrinks Mineralbrunnen aufkauft, im Gegensatz zu den Konzernen Nestlé und Danone, die weltweit bereits erhebliche Marktanteile erworben haben, auch durch Zukäufe. Siehe dazu auch eine Übersicht von Wer-zu-wem.de für alkoholfreie Getränke, die in Deutschland erhältlich sind. Andererseits hat Coca Cola in Österreich bereits die Valser Mineralquellen im Bündnerland übernommen und in Deutschland die Urbacher Mineralquellen GmbH in Baden-Württemberg (laut Gastronomie-Report: Mineralwasser). Und laut einer Meldung von Financial Times Deutschland vom 18. Juni 2002 ("Nestlé drängt an die Weltspitze im Eismarkt"), kooperiere Coca-Cola in den USA mit Danone beim Vertrieb von Wasserprodukten wie Evian in den USA und Kanada. Zudem verschwimmen die Grenzen zwischen Softdrinks und Mineralwasser immer mehr durch den Trend zu Near-Water-Produkten (siehe dazu: "Trendgetränke aus dem Chemiebaukasten" von Ingo Reich, in: Handelsblatt vom 27. Januar 2003) und Functional Drinks".