Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, Juli 29, 2003

NGG fordert Mindestlohn

Laut einer Meldung der Berliner Zeitung vom 27. Juli 2003 fordert der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten, Franz-Josef Möllenberg, einen gesetzlichen Mindestlohn von 1.500 Euro: "Gewerkschaft will Mindestlohn".

In Österreich gibt es seit dem 1. Mai 2003 1.000 Euro Mindestlohn im Hotel- und Gastgewerbe. Ein gesetzlicher Mindestlohn führt, dies zeigen die Erfahrungen in anderen Ländern zu einem populistischen Wettlaufen der Parteien um möglichst hohe Mindestlöhne, auch wenn diese zu fatalen Folgen führen wie etwa einer hohen Jugendarbeitslosisigkeit in Frankreich, der man dann wiederum nur mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Herr wird. In Österreich startete die populistische FPÖ mit der Forderung eines Mindstlohns von 1.000 Euro, der sich die ÖVP anschloß. Die Grünen legten frohen Mutes 100 Euro drauf. Nach dem Motto: Der Strom kommt aus der Steckdose und Löhne werden per Dekret festgelegt. Und wenn Unternehmen pleite gehen, sollen sie halt Darlehen bei den Staatsbanken beantragen.

Siehe dazu auch