Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, August 29, 2003

467 Stunden, um einen illegal beschaeftigten Auslaender zu fangen.

Auf den ersten Blick gewinnt man beim Lesen eines Artikels der Neuen Ruhr-Zeitung vom 29. August 2003 "Schuften für zwei Euro" den Eindruck, das Arbeitsamt Düsseldorf stolpere geradezu über illegal Beschäftigte in der Gastronomie. Wenn man sich die mitgeteilten Fakten genauer anschaut, sieht die Chose schon ganz anders aus. 25 Mitarbeiter des Arbeitsamtes, der Polizei und der Ausländerbehörde haben im Juni und Juli 2003 zwei Monate lang lang gastronomische Betriebe kontrolliert und dabei 15 illegal beschäftigte Ausländer ermittelt. Das macht bei - sagen wir mal - 35 Wochenarbeitstunden pro Mitarbeiter rund 7.000 Arbeitsstunden insgesamt und 467 Arbeitsstunden, um einen einzigen illegal beschäftigten Ausländer zu fangen. Kein Wunder, daß man diesen wertvollen Fang dann mit Handschellen abführt.