Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, August 12, 2003

SPD-Bundestagsfraktion erschwert Existenzgruendungen und vernichtet Existenzen im Gastgewerbe.

Die SPD-Bundestagsfraktion beharrt darauf, bei der Gewerbesteuerreform auch ertragsunabhängige Teile wie Zinsen, Mieten und Pachten zu besteuern. Siehe dazu "Sondersitzung der SPD-Fachpolitiker zur Gemeindefinanzreform", in: Kölnische Rundschau vom 12. August 2003.

Könnte sich die SPD-Bundestagsfraktion (das "Kartell der Mittelmäßigkeit", wie Gerhard Schröder zurecht sagt) damit durchsetzen, würde dies Existenzgründungen erschweren, weil aufgelaufene Verluste aus einer Investitionsphase nicht mehr vollständig vorgetragen werden können, sondern Gewerbesteuer bereits gezahlt werden muß, bevor der Zeitpunkt eines Returns of Investment erreicht wird. Gefährdet sind auch Branchen mit starker Kapitalbindung bzw. einem hohen Pachtkostenanteil wie das Gastgewerbe.

Vielleicht sprechen Sie Ihren SPD-Bundestagsabgeordneten mal darauf an, z.B. auf der nächsten Wahlkampfveranstaltung in Ihrem Hause?