Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, September 11, 2003

Blogger Pro eingestellt.

Wenn man eine Dienstleistung, für die man Geld verlangt hat, für spätere Kunden im Preis herabsetzt, ist dies eine prekäre Situation. Dem Kunden, der den vollen Preis gezahlt hat, geht das Messer in der Hosentasche auf, wenn er dies liest. Oder wenn er an der Hotelbar jemanden kennenlernt, der für das Zimmer nur halb so viel gezahlt hat.

Blogger, der Service, mit dem dieses Weblog, das Sie gerade lesen, erstellt wird, hat vor kurzem den kostenpflichtigen Servce Blogger Pro eingestellt und bietet nunmehr allen, die sich bislang nur für die kostenlose Variante entschieden haben, (fast) den selben Service wie den Kunden, die gezahlt haben. Und wie geht Blogger mit dieser schwierigen Situation um? Sie schreiben allen Kunden, die bezahlt haben, eine eMail (zum Inhalt), erklären, warum sie einst Geld verlangt haben und jetzt keine Gebühren mehr nötig haben und sie bieten an, den anteiligen Betrag der Jahresgebühr zu erstatten oder wahlweise ein Blogger-T-Shirt. Verstehen Sie jetzt, warum Blogger so populär ist?