Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Von Gaunern und Spammern. » | Fleissige Millionaere. » | Esskultur. » | Soziologie der Gastronomie. » | In Bayern kommen die meisten auslaendischen Gaeste... » | Weblog rund um Virus-Marketing. » | Backe backe Kuchen. » | Peterstaler Pro-Balance. » | P.F.Chang's China Bistro. » | Paul Lee's Chinese Kitchen. »


Mittwoch, September 24, 2003

Knoedel.

Sachen gibt's:
  • Die "Münchner Knödelei" auf dem Oktoberfest verwendet laut einer Meldung von Fokus Online quadratische Knödel, weil die weniger rollen und Teller mit Knödel deshalb sicherer zu transportieren sind.
  • Die Firma Burgi offeriert "Soß mit Kloß". Klößen wird die Bratensoße herstellerseitig injiziert. Die Soße ist deshalb bei der Ausgabe einfach portionierbar (weil schon drin). Die Klöße können leichter serviert werden, weil die Sauce nicht über den Tellerrand fließen kann. Aber man sollte beim Verzehr aufpassen (bzw. die Gäste warnen). Wer in die Knödel sticht, riskiert eine Saucen-Fontäne. Deshalb sollte man diese Knödel durch schneiden oder mit dem der Gabel vorsichtig halbieren, damit sich die Sauce sanft ergießen kann. "Soß mit Kloß" wurde mit großem Erfolg bei einer Massenspeisung anläßlich des 1. Bamberger Weltkulturerbelaufs am 4. Mai 2003 verwendet.
Der umgangssprachliche Ausdruck "Kloß mit Soß" findet sich übrigens auf vielen Speisekarten fränkischer und bayerischer Gaststätten. Es ist ein meist preisgünstiges Essen für Kinder aber auch solche Gäste, die sich ein Fleischgericht nicht leisten können oder kein bzw. nicht soviel Fleisch essen mögen.