Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Ratgeber Existenzgruendung. » | Forschungsschwerpunkt Chancen und Gefahren kleiner... » | Suchmaschinenoptimerung fuer Ferienwohnungs-Anbiet... » | Weinflaschenverschluesse. » | Ready-To-Drink. » | Website eines Ferienwohnung-Anbieters als Weblog. » | Getraenkesteuer-Urteil: 1,2 Mrd. Euro retour an oe... » | Laendlicher Raum praegt weiterhin Tourismus in Bad... » | Web-Katalog der Erlebnisgastronomie in Deutschland... » | Was wird aus dem Wirt? »


Montag, Oktober 06, 2003

Abgabe statt Dosenpfand.

Im Streit um das Dosenpfand hatte ich mich schon frühzeitig auf das Konzept einer Abgabe festgelegt. Dieser Lösung ist (nach der Sprenger-Studie, siehe dazu: Umweltbundesamt: "Ökologische Lenkungswirkung bei einer Pflichtbepfandung von Einweg-Getränkeverpackungen" (PDF), vom 30. Januar 2001) ökologisch genauso effizient wie ein Pflichtpfand. Sie bietet jedoch nach meiner Ansicht u.a. folgende Vorteile:
  • Die Höhe der Abgabe kann jederzeit, schnell und einfach variiert werden, um die gewünschten ökologischen Effekte und Quoten genau zu erreichen. Fehlentwicklungen lassen sich im Zeitablauf korrigieren.
  • Die Höhe der Abgabe kann nach Verpackungsmaterialien und -größen stark differenziert werden. Zukünftige Entwicklungen bei den Preisen von Rohstoffen aber auch neue Verpackungs- und Verwertungstechnologien können somit berücksichtigt werden.
  • Sie bringt dem Staat Einnahmen.
  • Sie vermeidet Profite der pfandgenerierenden Stellen, falls das Pfand nicht eingelöst wird.
  • Sie vermeidet Aufwand im Handel, der Gastronomie aber auch beim Verbraucher.
Laut einer Meldung des Handelsblattes vom 6. Oktober 2003 (Dosenpfand-Streit eskaliert - Handel spricht von "Blockwartmentalität" (sich auf die Bild-Zeitung vom Samstag beziehend) hat jetzt der HDE gefordert, das Zwangspfand durch eine Abgabe zu ersetzen.