Gastgewerbe Gedankensplitter


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Sonntag, Oktober 26, 2003

Kostenlose Hot-Spot-Zugaenge.

In einem Artikel in der "Computerworld" vom 20. Oktober 203 über kostenlose, kabellose Internetzugänge "Free hot spots pay dividends" wird John Wooley der Vorstandsvorsitzende (CEO) der Restaurantkette Schlotzsky's Inc mit den Worten zitiert, neue Franchisenehmer würden kostenlose Internetzugänge (Wi-FI) wegen ihres "strong ROI" anbieten, also weil sie sich rentieren würden. (via Heiko Helbig).

Lovina McMurchy, Direktor von Starbucks Interactive, sagte, bezahlte Wi-Fi-Services würden helfen, Gäste anzuziehen nach der Morgenspitze. Und die Gästen, welche diesen Service nutzten, seien Gutverdiener, die öfters kämen und länger blieben. Laut John Wooley bietet Schlotzky's bereits in 30 von 600 Outlets (eigenen und von Franchise-Nehmern) solche Internetzugänge an. Er schätzt, daß der kostenlose Internetzugang pro Restaurant und Jahr zusätzliche 15.000 Besuche stimuliert mit einem durchschnittlichen Bon von 7 US-Dollar, also rund 100.000 US-Dollar pro Objekt und Jahr. Die Investitionskosten pro Objekt beliefen sich auf 8.000 Dollar; die variablen Kosten pro Jahr schwankten zwischen 300 und 700 Dollar pro Objekt und Jahr. Wenn sich die Benutzer in den Zugang einklinkten, würden sie mit einem Werbespot von Schlotzky's begrüßt. Die Reichweite im Umfeld der Restaurants werde bewußt groß ausgelegt, um diese Werbung möglichst weit zu streuen und z.B. auch Besucher benachbarter Einrichtungen, wie etwa einer Universität, zu erreichen. Da die Internetzugang von Schlotzky's.

Auch die Panera Bread Co., mit Sitz in Richmond Heights, Montana, habe kostenloses Wi-Fi als Marketing-Tool entdeckt und plane 130 ihrer 600 Bäckereicafés, eventuell aber auch alle Filialen, damit auszustatten.