Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Oktober 16, 2003

Tschechen sollen draussen bleiben.

Das Arbeitsamt Zwiesel hat die Zahl der Arbeitserlaubnisse für Grenzgänger aus Tschechien in letzter Zeit massiv verringert und damit vor allem dem deutschen Gastgewerbe in der ohnehin schwierigen Grenzgregion geschadet. Siehe dazu "400 tschechische Grenzgänger weniger: Arbeitsamt spart über eine Million Euro", in: Passauer Neue Presse vom 16. Oktober 2003. Wenn man bedenkt, daß ab dem 1. Mai 2004 Tschechien zur Europäischen Union gehören wird und damit ein Prozeß eingeleitet wird, an dessen Ende in wenigen Jahren die vollständige Integration auch der Arbeitsmärkte in Tschechien und Deutschland steht, kann ich mir angesichts dieser bornierten national-sozialistischen Haltung nur an den Kopf greifen. Siehe dazu auch unseren Beitrag "Auswirkungen der EU-Öffnung auf das Gastgewerbe in Deutschland ".