Gastgewerbe Gedankensplitter


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Samstag, Dezember 20, 2003

Das Resch & Frisch-Koerberl.

Ausgehend von den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts SPECTRA über die Ansprüche der Gäste an die österreichische Hotellerie und Gastronomie in Österreich im Sommer 2002, hat der österreichische, auch in Teilen Deutschlands vertreten Tiefkühlbackwaren-System-Anbieter Resch & Frisch eine Offerte "Resch & Frisch-Körberl" entwickelt. Die Beschreibung dieses Angebots enthält auch ausgewählte Ergebnisse dieser Studie und ist deshalb auch für Gastronomen interessant, die ihre Backwaren aus anderen Quellen beziehen oder selbst backen.

Empfohlen wird die Service-Mitarbeiter mit einer (zusätzlichen) Umsatzbeteiligung anzustacheln, den Verzehr von Brötchen zu forcieren. Wobei sich mir die Frage stellt, ob die geringe Marge dies auch zuläßt. Als Preis pro Stück werde laut Studie maximal 0,80 Euro akzeptiert bei einem Einkaufspreis von 0,31 Euro netto. Das von Resch & Frisch dargebotene Kalkulationsbeispiel weist als "Deckungsbeitrag" einen viel zu hohen Beitrag aus, vielleicht um die schlechte Marge zu kaschieren. Wichtige Kosten wie die Energiekosten der Lagerung der Tiefkühlbackwaren und des Aufbackens, die Lohnkosten des Aufbackens und Servierens wie auch der Schwund durch Brötchen, die nicht mehr rösch sind, werden vernachlässigt.