Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Dezember 25, 2003

Ist denn heut' schon Weihnachen.

Man glaubt es kaum: eine kleine Gemeinde, Straubenhardt an der Schwarzwald-Bäderstraße, macht es vor: eine kommunale Website mit RSS-Feed: "Was sind RSS-Feeds?". Straubenhardt hat sich auch am Regiotalk beteiligt, einem Gemeinschaftsprojekt mit den umliegenden Kommunen zwischen Pforzheim und Karlsruhe, zusammengeschlossen im Netz der Region, relauncht am 15. Dezember 2003. Im Netz der Region gibt es auch ein RegioRSS. Das wird Martin Röll freuen.

Nachtrag: Ein stolzer Regensburger hat mir beigebracht, daß auch die Stadt Regensburg einen RSS-Feed anbietet.

Martin Hitz beklagt sich in der Neuen Zürcher Zeitung vom 13. Juni 2003: "Weniger Surfer. RSS-Reader als Ergänzung zum Browser": "Keiner der grossen Schweizer Verlage wartet zurzeit mit Schlagzeilen im RSS- Format auf". Die traditionellen Medienunternehmen schienen im Kampf um die Aufmerksamkeit auf ihre etablierten Marken zu vertrauen und versuchten nach wie vor, die User über die für Werbekunden besonders attraktiven Einstiegsseiten in die Tiefen ihrer Angebote zu locken. Noch suche man denn die auf RSS-Feeds hinweisenden, orangefarbenen Buttons mit den drei Lettern XML auf Mainstream-Angeboten meist vergebens. Gehöre die Fähigkeit, Daten im RSS-Format darzustellen, aber zur Grundausstattung der gängigen Browser könnten RSS-Feeds dereinst allgegenwärtig sein.