Gastgewerbe Gedankensplitter



Sonntag, März 30, 2003

Interbrew Deutschland und die Campari Group haben eine Vereinbarung getroffen, die ab April die Einführungsaktivitäten von Campari Mixx in Deutschland vorsieht. Das trendige Premium-Mixgetränk des bekannten italienischen Spirituosen-Herstellers Campari Group wird zunächst in ausgewählten Objekten der Szene-Gastronomie erhältlich sein. Interbrew Deutschland sieht das Engagement für Campari Mixx als langfristige Partnerschaft. „Der Markt für Mixgetränke, sogenannte RTDs oder Ready-to-Drink-Produkte, befindet sich in einem rasanten Wachstum“, so Roland Tobias, Commercial Director Interbrew Deutschland. „Und wir wollen an diesem Wachstum teilhaben!“ Dabei, so Tobias, sei nicht nur der Wertschöpfungseffekt sehr reizvoll für das Engagement: „Campari ist ein idealer Partner zur Erweiterung unseres Produktportfolios, denn Campari Mixx passt exakt auf unsere Zielgruppe. Damit entsprechen wir den Wünschen unserer Kunden in der Gastronomie nach innovativen und umsatzstarken Produkten.“

Über die Zusammenarbeit freut sich auch Stefan Jensen, Geschäftsführer der Campari Deutschland GmbH: „Mit Interbrew Deutschland haben wir einen kompetenten Partner für die mit der Einführung von Campari Mixx verbundenen Vertriebs-, Marketing- und PR-Aktivitäten gefunden. Wie kein anderer bietet Interbrew Deutschland eine national flächendeckende, professionelle und erfahrene Vertriebsmannschaft, die sich in den Zielgruppen von Campari Mixx genauestens auskennt und über gute Kontakte zu Gastronomie, Getränkefachgroßhandel sowie Handel verfügt. Interbrew ist bereits in einer Vielzahl von angesagten Gastronomieobjekten vertreten, die sehr gut zu Campari Mixx passen. Dies sind optimale Voraussetzungen für die Einführung des neuen Mixgetränks von Campari in Deutschland.“

Campari Mixx ist eine Komposition aus Campari und Grapefruitsaft und zeichnet sich durch seinen einzigartigen erfrischenden Geschmack aus. Aufmerksamkeitsstark präsentiert sich die Verpackung: Das Getränk wird in markanten 0,275 Liter-Longneck-Flaschen mit rotem „Sleever“ (Flaschenumhüllung) angeboten.

Campari Mixx ist zunächst ausschließlich in der Gastronomie erhältlich. „In der Gastronomie werden nachhaltige Trends gemacht. Bars, Clubs und Lounges bieten deshalb das ideale Ambiente, um Produktbekanntheit aufzubauen“, so Uwe Albershardt, Sales Director Gastronomie bei Interbrew Deutschland „Wir bieten den Kunden damit noch mehr Kompetenz und erweitern gezielt unser Gastronomie-Portfolio. Darüber hinaus können wir mit Campari Mixx einen wichtigen Schritt zur Erschließung der Fremdgastronomie tun!“

Begleitet wird die Einführung von Campari Mixx durch eine große Zahl von bundesweiten Personalpromotions. Getreu dem Claim „Get into the Mixx Zone“ laden auffällig gekleidete Promotoren die Gäste in ausgewählten Gastronomieobjekten beispielsweise mittels eines Gewinnspiels dazu ein, in die Erlebniswelt der „Mixx Zone“ einzutauchen. Für kleinere Objekte sind Sampling-Aktionen vorgesehen. „Neben Personalpromotions werden wir auch auf Events das Produkt im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar machen“, erläutert Jörg Schäffken abschließend.

Ansprechpartner:(Quelle: Pressemitteilung von Interbrew Deutschland).

Ab April kommen auch deutsche Konsumenten in den Genuss von Hoegaarden: Bundesweit führt Interbrew Deutschland die international beliebte naturtrübe Weißbierspezialität in ausgewählten Gastronomieobjekten ein. Die Vorstellung erfolgt auf der Internorga in Hamburg.
"Mit Hoegaarden setzt Interbrew Deutschland neue Akzente in der Gastronomie, denn ein vergleichbares Produkt gibt es auf dem hart umkämpften deutschen Biermarkt nicht"
erläutert Uwe Albershardt, Sales Director Gastronomie Interbrew Deutschland.
"Das Weißbiersegment wächst seit Jahren und auch Import- sowie Premium-Marken legen zu - eine gute Voraussetzung für Hoegaarden. Wir schaffen ein neues Bier-Segment und runden mit dieser Spezialität unser Portfolio weiter ab."
Das international bekannte Weißbier wird nach einem jahrhundertealten Rezept ausschließlich aus natürlichen Zutaten gebraut. Neben Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe sorgen unvermälzter Weizen sowie Koriander und Orangen für den unverwechselbaren, erfrischenden Geschmack des obergärigen Bieres. Hoegaarden wird im 20 Liter-Fass und in einer besonderen Drittelliter-Flasche angeboten. "Kopfüber die Welt erleben!" ist der Werbe-Claim von Hoegaarden, der für den Bierkenner zum Erlebnis wird. Denn der Gast steht im Mittelpunkt, wenn ihm die Weißbierspezialität aus Belgien im innovativen Kopfüber-Servierer an den Tisch gebracht wird. Der Clou dabei: Wird die Flasche zum Öffnen gedreht, sorgt die Wölbung am Flaschenhals für eine optimale Hefezirkulation. So ist die Hefe gut verteilt und Hoegaarden kann sofort aus der Flasche getrunken werden. Ein langwieriges, aufwändiges Ein- und Nachschenken entfällt, der Gastronom spart Zeit und der Gast kommt schnell in den Genuss der Weißbierspezialität. Für die richtige Lagerung der Flaschen im Kühlschrank sorgt bereits der Kopfüber-Kühlbarren, der sechs Hoegaarden-Flaschen fasst. Auch vom Fass ist Hoegaarden ein Genuss. Frisch gezapft kann sich der unverwechselbare Geschmack noch besser entfalten. Die optimale Trinktemperatur der internationalen, naturtrüben Weißbierspezialität liegt bei 4 bis 5 Grad Celsius. Ein sechseckiges Glas, das sich von allen anderen Weißbiergläsern deutlich abhebt, unterstreicht zusätzlich die einzigartige Produktausstattung. Neben den innovativen Kopfüber-Servierer und -Kühlbarren sowie den Gläsern, die in den Größen 0,25 Liter und 0,5 Liter erhältlich sind, sorgen sechseckige Untersetzer, Plakate, Tischaufsteller und Windlichter für Aufmerksamkeit in den Outlets.

Rund 250 Gastronomieobjekte – Clubs, Lounges, Bars, Discotheken aber auch Biergärten - hauptsächlich in Städten sollen bis Ende des Jahres Hoegaarden vom Fass oder in der Flasche in ihr Getränkeportfolio aufgenommen haben.
"Die Gastronomie ist ein ideales Konsumbarometer. Hier gibt es direkte Produktkontakte, hier werden Trends gemacht und Markenbekanntheit aufgebaut"
so Uwe Albershardt. Unterstützt wird die Einführung von Hoegaarden mit Anzeigen in ausgewählten Fachtiteln.

Hoegaarden wird im gleichnamigen belgischen Ort in der Brauerei "De Kluis" hergestellt, die seit 1987 zu Interbrew gehört. Hoegaarden ist weit über die Grenzen Belgiens sehr beliebt. Rund 800 000 Liter wurden allein im Jahr 2001 in rund 50 Länder ausgeführt. Kernmärkte sind Belgien, Frankreich und die Niederlande. (Quelle: Pressemitteilung von Interbrew Deutschland).

Vor kurzem hatte ich das neue Magazin Mixology vorgestellt und bedauert, daß ich auf der Website keine Angaben über die Macher gefunden habe. Die Herausgeber haben sich mir heute vorgestellt. Es handelt sich um zwei Barkeeper aus Deutschland und Österreich:
Jens Hasenbein, Herausgeber V.i.S.d.P. Geboren 1967 in Bochum, dritte Generation einer Gastrofamilie, Wohnsitz Berlin. Stationen:
  • Casablanca Bar im Parkhotel Frankfurt.
  • Cafe Cult, Frankfurt am Main, Schillerpassage, D-60313 Frankfurt.
  • Zur Weissen Maus, Berlin, Ludwigkirchplatz, D-10719 Berlin.
  • Luna Bar, Frankfurt am Main.
  • U-60311, Frankfurt am Main.
  • Lore Berlin, Berlin.
Helmut Adam, Herausgeber. Geboren 1973 in Scherzingen/Schweiz, Wohnsitz Wien. Stationen:

Vulcano ist eine Produktionsgemeinschaft (Fleischwarenmanufaktur) von vier steirischen Bauern und einem Fleischermeister, die neben anderen regionalen Produkten vorwiegend Fleisch vom "Vulcano-Schwein" verarbeiten. Die Bezeichnung "Vulcano" leitet sich von der Landschaft her, dem steirischen "Vulkanland" (Oststeiermark). Spezialität: Man kann seinen ganz persönlichen Schinken bestellen, der dann ein "Brandzeichen" bekommt. Die Nummer kann man bei einem Besuch bei den Erzeugern auch selbst in den Schinken einbrennen. Die Schinkenbesitzer werden auf der Website "eingraviert". Die Schinkennummer samt Angaben zum Besitzer werden auch im Verkaufsraum verewigt, der Besitzer erhält überdies ein Schinkenzertifikat. Der Schinken kostet 330 Euro und wird auch nach Deutschland geliefert. Die Käufer werden nach Einlangen der Bestellungen gereiht, die Auslieferung erfolgt ab 22. August 2003. Auch die Schinkenschneidemaschine kann man sich für ein paar Tage geben Gebühr und Versandkosten ausleihen, sollte man rund um den Verzehr des edlen Stücks ein Fest veranstalten wollen. (via Karina Matejcek).

Siehe zum Thema kundenindivueller Massenproduktion auch mass-customization.de von Dr. Frank T. Piller. Er forscht seit mehr als fünf Jahren intensiv über die Wettbewerbsstrategie der Mass Customization und die neue "reverse economy". Er ist Autor des ersten deutschen Buchs zur Thematik ("Kundenindividuelle Massenproduktion") sowie etlicher weiterer Bücher, Studien und Artikel. Frank Piller ist als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Allg. und Industrielle Betriebswirtschaftslehre (Prof. Dr. Dr.h.c. Reichwald) an der Technischen Universität München tätig.

Die Unternehmensberater Simon & Kucher präsentieren eine Studie zum Thema "Pricing in der Tourismuswirtschaft und der Hotellerie" (PDF, 306 KB). Hierbei wird kritisch angemerkt, dass sich Unternehmen in der Preisfindung zu stark auf reine Kostenoptimierung konzentrieren. Möglichkeiten der Preisdifferenzierung, effektives Yield Management und Price Audits werden oftmals nur am Rand behandelt. (via tour.zeichen).

"Blogs - die neue Macht im Web?" von Wolfgang Sommergut, in: Computerwoche vom 28. März 2003. Endlich einmal ein verständiger Journalist, der das Besondere an Blogs nicht an irgendwelchen Eigenheiten einzelner Blogs festmacht, sondern an dem, was durch die Vernetzung entsteht.

Samstag, März 29, 2003

Forbes, in Deutschland z.B. bekannt geworden durch Listen wie die "America's Top 500 Companies" führt eine Abstimmung durch, welches die besten, englischsprachigen Media Blogs seien und die Best Economic Blogs usw.

Eine preiswerte Neuauflage des 1995 erschienenen Buches "Fingerfood. Die Lust aus der Hand zu essen" von Alfons Schuhbeck ist jetzt erschienen. Alfons Schuhbeck demonstrierte bereits damals überzeugend, daß es kein kulinarischer Fauxpas sein muß, mit den Fingern zu essen. Kaninchenroulate auf Pumpernickel, gefüllte Mini-Kürbisse, Entenbrust auf Brezenknödel, Zander mit Kräutergraupen auf krosser Zanderhaut oder gebackene Früchte in Weinteig - der pure Genuß - alles direkt von der Hand in den Mund. Die neue Einfachheit ist sinnlich und wird fotografisch meisterlich in Szene gesetzt von Francis Ray Hoff. Francis Ray Hoff ist leidenschaftlicher Angler, Jäger sowie Koch und von Beruf Fotograf. Der 1939 geborene Wahl-Münchner hat 1986 den "Kodakpreis" gewonnen. Von Francis Ray Hoff als Autor ist in diesem Jahr das Buch "Fisch und Meeresfrüchte. Von Aal bis Zander" erschienen.

In der Reihe spitz formulierter Restaurantkritiken von Mathias Kaiser in den Samstag-Ausgaben der Thüringer Allgemeinen geht es heute um: "Eisbeinsülze und Stimmbruch".

Donnerstag, März 27, 2003

Das Praxishandbuch Werbung stellt in seiner Zusammenstellung von den besten Anzeigen aus Januar 2003 zwei ironische Anzeigen für das pakistanische Restaurant Shalima in San Francisco vor, welche Kreative der Werbeagentur Young & Rubikum als Stammgäste entworfen haben, um sich bei den Inhabern Jones & O´Farrell für die exzellente Bewirtung zu bedanken.

In einem Beitrag zum Thema "Customer Life Time Value (Was ist ein Gast langfristig gesehen wert?)" bezeichne ich den Gästetyp, der fast täglich eine Gaststätte besucht, liebevoll als "lebendes Inventar". Jon Ellard, Betreiber der Website pubs2000.com, hat nun, wie die FutureZone des Österreichischen Rundfunks schreibt, die Online-Aktion "Adopt A Local" ins Leben gerufen, bei der Kneipen-Fans weltweit ihren lokalen Lieblings-Schluckspecht auf ein paar Gläser einladen können. Pub-Liebhaber aus aller Welt können für 30 Euro jährlich eine "Saufpatenschaft" übernehmen. Neun Schluckspechte zur Auswahl. Für 20 Pfund im Jahr bekommt man ein Foto und einen signierten Bierdeckel seines virtuellen Trinkkumpanen. Außerdem kommt regelmäßig ein Newsletter mit Informationen über seinen Schützling ins Postfach. Gaststätten, die sich an der Aktion beteiligen wollen, können per email jon@pubs2000.com Kontakt zu Jon Ellard aufnehmen.

warblogs: cc - eine Zusammenstellung der Headlines der besten Warblogs.

Kurz nach der Wende schmückte sich das Satiremagazin Titanic mit einer "Zonen-Gabi" die eine geschälte Gurke in der Hand hält und sagt: "Meine erste Banane". Ich erinnere mich noch gut daran, weil wir dieses Exemplar in unserem "Café Abseits" im Zeitschriftenaushang hatten, als die Zonengrenze zwischen Bayern und Thüringen geöffnet worden ist. Einer unserer Stammgäste ist mit einer Gruppe von "Ossis" auf der Straße ins Gespräch gekommen, die am frühen Sonntag in Bamberg eingefallen waren, um ihr Begrüßungsgeld abzuholen und die Stadt zu erkunden, und hat sie zu diesem Brunch eingeladen. Sie waren völlig aus den Socken über die spontane Einladung und die Fülle des Angebots bei diesem Brunch. Irgendwann fiel dann der Blick auf diesen Titanic-Titel und es kostete einige Mühe und ein paar Glas Prosecco, sie ob dieser Provokation zu besänftigen. Mich hat es dann später - Mitte der 90er Jahre - nicht gewundert, daß die "Titanic" den Vertrieb im "Osten" aufgab und das Feld dem "Eulenspiegel" überließ. Siehe dazu auch Lars Langenau:"Meine letzte Banane!", in: Süddeutsche Zeitung vom Januar 2003, wiedergegeben vom Goethe-Institut.

Nicht ganz so einfach wie Bananenschälen ist es, eine Butterbreze zu schmieren. Dank des Augsburger mpunkt Media Marketing Services gibt es dafür jetzt einen Butterbreze-Schmierkurs. Ein gelungenes Beispiel für Virales Marketing.

Wir bitten den Ausfall von Abseits.de in der Zeit von gestern abend bis jetzt zu entschuldigen. Ursache ist ein technischer Fehler bei unserem Provider gewesen.

Mixology, ein "Magazin für Barkultur", erscheint als Printausgabe ab März 2003 im dreimonatigen Abstand in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz in einer Auflage von 6.000 Exemplaren und wird herausgegeben von Barkeepern. Die Internetseite wird ab Frühjahr/Sommer 2003 inhaltlich ständig ausgebaut werden. Ziel von Mixology ist es, eine Plattform zu werden, die den Austausch in der Barszene (von klassischem Barverständnis bis hin zu modernen Formen) fördert. Flairing und Show finden sollen ebenso beachtet werden wie Cocktailhistory, die Präsentation neuer Locations ebenso wie die Bargeschichten einer Stadt. 5 Ausgaben kosten im Abonnement 27,50 Euro, 10 Ausgaben 50 Euro. Im Online-Forum finden sich zwei kritische, grundsätzlich wohlwollende und lesenswerte Kommentare von zwei Barkeepern aus Berlin (Hudson Bar) und Hamburg (Atlas). Ich hätte gern erfahren, wer hinter diesem Projekt steckt, habe aber leider online kein Impressum gefunden. Hoffentlich gibt es die März-Ausgabe auch in Bamberg...

Mittwoch, März 26, 2003

Man braucht Reis, Olivenöl, Zwiebeln, Parmesan, Butter, Wein und Fond. Die Italiener haben aus wenigen Zutaten und viel Kreativität ein klassisches Gericht geschaffen, das wie die Pasta geradezu von einem Mythos umgeben ist. 75 neue raffinierte Risotto-Variationen stellt der italienische Meisterkoch Toni Vianello in seinem Buch "Risotto. 75 Variationen" vor, nebst der Geschichte der Risotto-Küche zusammengestellt. Basierend auf einem Grundrezept in neun einfachen Arbeitsschritten wird der Risotto-Reis durch die Kombination mit frischen Zutaten der Saison zu einem raffinierten Reisgericht, das der jeweiligen Jahreszeit entspricht und jedem Anlass gerecht wird - ob als feine Vorspeise mit Jakobsmuscheln und Zucchiniblüten oder als deftiges Hauptgericht mit Kohl und geräuchertem Speck. Im Frühjahr stehen Zutaten wie Spargel, Spinat, Artischocken und Erbsen auf dem Speiseplan ebenso wie Lamm und Zicklein. Während im Sommer Meeresfrüchte, Krustentiere und Fisch den Reis veredeln - wie beim Risotto mit Rotbarbe und Fenchel oder beim «schwarzen" Risotto mit Tintenfisch und seiner Tinte -, dominieren im Herbst Trüffel, Pilze, Wild und Geflügel: bei Gerichten wie Risotto mit Pfifferlingen und Zucchini, mit Wachteln und Trauben oder Steinpilzen und weißen Trüffeln. Trüffel spielen auch in der kalten Jahreszeit eine große Rolle und erheben den Risotto in Verbindung mit Gänseleber oder Fasan zum wahren Festtagsgericht. Zu seinen 75 köstlichen Risotto-Rezepten mit appetitanregenden Farbfotografien gibt Toni Vianello stets Empfehlungen korrespondierender Weine und beschreibt in kleinen informativen Artikeln Herkunft, Produkteigenschaften und Besonderheiten einzelner Zutaten. So erfährt der Leser beispielsweise, warum risi e bisi als Risotto des Dogen bezeichnet wird oder dass in Venetien junge Hopfentriebe eine besondere Delikatesse im Risotto darstellen. Darüber hinaus werden Geschichte, Anbauregionen und die verschiedenen Sorten des Risotto-Reises erläutert. Grundrezepte der Basisfonds komplettieren dieses Werk, das den Risotto nicht nur in seiner ganzen Aromen- und Farbvielfalt präsentiert, sondern auch einen häufigen Fehlschluss aufklärt: Ein Risotto gelingt auch ohne ständiges Rühren!

Toni Vianello ist Besitzer des Restaurants L'Osteria Pier Antonio ("Toni") Vianello in Paris, 10, rue de Sévigné, 3e arrondissement. Er wurde 1950 in Portogruaro in der Nähe von Venedig geboren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte an der Akademie der Schönen Künste in Venedig wandte er sich der nicht minder schönen Kunst des Kochens zu. Er ging nach London und führte dort drei Jahre lang ein französisches Restaurant. In Paris lernte er über die Lektüre von Kochbüchern Französisch, bevor er sein Restaurant L'Osteria eröffnete.

"Auch Westhoff mischt jetzt bei den Coffeeshops mit", in: Die Welt vom 26. März 2003. Zur Website der Gebr. Westhoff GmbH & Co. KG, Bremen. Westhoff Kaffee ist auch Lizenznehmer von Transfair.

Karina Matejcek hat mir aus dem frühlingshaften Wien ins ebenfalls frühlingshafte Bamberg ein eMail geschickt mit der für mich neuen Information, daß in der dritten Ausgabe des Magazins "McK Wissen" zum Thema "Branding", das von der Redaktion von "Brandeins" im Auftrag von McKinsey erstellt wird, auf einer der ersten Seiten, wo es um Definitionen zu Branding geht, unsere Webseite Branding im Gastgewerbe als Erstes steht, mit einem 6 Zeilen langen Zitat in Gesellschaft von Zino Davidoff, Al Ries, M. Horx und dem Großen Brockhaus in einem Band.

Nun, wer ist Al Ries? Er ist ein "Marketing-Guru". Zusammen mit Jack Trout hat er das Standardwerk über Positionierung geschrieben: "Positioning: The Battle for Your Mind", von dem eine jüngere, englischsprachige Ausgabe zur Zeit bei Amazon.de verramscht wird. Ihr neuestes, auf deutsch erhältliche Buch ist "Die 22 unumstößlichen Gebote des Marketing".

Die Ries & Ries Company von Al Ries und seiner Tocher Laura Ries ist eine Unternehmensberatung für strategisches Marketing. Ihr gemeinsames, neues, englischsprachige Werk trägt den Titel "The Fall of Advertising and the Rise of PR". Hauptthese ist, daß erfolgreiche Marken mit Öffentlichkeitsarbeit (PR) gemacht werden und nicht mit Werbung (Advertising). Werbung kann Marken nur verteidigen, die in den Köpfen durch PR bereits aufgebaut worden sind.

Die Website www.mein-wellnesshotel.com ist seit dem 1. Februar 2003 online. Dietmar Winkler hat sie sich einmal etwas genauer angesehen und auf eTourism.at einen Artikel darüber veröffentlicht: "Case-Study mein-wellnesshotel.com".

Die Welt am Sonntag hat 10 Tipps für erfolgreiches Bloggen von Rebecca Blood übersetzt und einen Artikel über Weblogs von Anette Frisch veröffentlicht: "Liebes Tagebuch".

Dienstag, März 25, 2003

Prof. Dr. Jürgen Döblin, Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftskommunikation mbH, hat in seinem Kompakt-Seminar "Wirtschaftskommunikation im Internet" auch das Thema "Weblogs: Zukunftschance für Kommunikation" eingebaut.

Frank Patalong schreibt im Spiegel über Warblogging: "Ganz andere Kriegsnachrichten".

Ab kommenden Montag können Gäste des Bamberger "Café Abseits" das biologische Erfrischungsgetränk "Bionade" probieren und zwar in den Geschmacksrichtungen Holunder, Litschi und Kräuter. Es wird hergestellt durch Fermentation natürlicher Rohstoffe ökologischer Qualität, also salopp formuliert wie Bier, und ist mit Magnesium und Calzium angereichert. Kernstück des Herstellungsverfahrens von BIONADE® ist die Fermentation: ein biologischer Umwandlungs- und Reifeprozess (Vergärung), bei dem hier allerdings kein Alkohol entsteht, sondern die besonders gesunde, wertvolle Gluconsäure. Sie reagiert mit den Mineralien des Wassers und es entstehen Mineralgluconate, wie z.B. Calcium- und Magnesiumgluconat. Die natürlichen Säfte und Aromen von Früchten, wie z.B. der Holunderbeere, ergeben den fruchtigen Geschmack.

Die BIONADE Deutschland GmbH ist aus der Ostheimer Privatbrauerei Peter hervorgegangen, ohne deren innovativem brautechnischem Know How die Entwicklung und Herstellung von BIONADE® nicht möglich gewesen wäre. Erfinder und Inhaber des BIONADE Patentes ist Diplom-Braumeister Dieter Leipold. Die BIONADE Deutschland GmbH befindet sich im Besitz der Familie Peter-Leipold. Sie hat sich kontinuierlich zu einem national tätigen Unternehmen entwickelt, mit einer breiten Distributionsbasis für die Marke BIONADE® im deutschen Lebensmitteleinzel- und Getränke-fachhandel. Heute befindet sich BIONADE® auf dem Wege zur Internationalisierung. Bionade ist in 0,33 l-Mehrwegflaschen in 24er-Kisten erhältlich und kostet um die 7 bis 8 Euro je Kasten (Gastronomie-Abnahme-Preis des Getränkefachgroßhandels). Bionade ist Sponsor des 1. Bamberger Weltkulturerbelaufes am 4. Mai 2003.

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Das im österreichischen Fach- und Schulbuchverlag Trauner erschienene Werk "Speisen- und Menükunde, Kochen" von Bauer u.a. beinhaltet das umfangreiche Fachwissen des gesamten Küchenbereiches in überschaubarer und damit leicht nachvollziehbarer Form für Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe, Fachschulen für wirtschaftliche Berufe, Berufsschulen, Höhere Lehranstalten für Tourismus, Hotelfachschulen und Tourismusfachschulen:
  • Der theoretische Teil befasst sich mit Küchenorganisation, Küchen- und Nebenräumen, Küchenmaschinen und -geräten sowie mobilen Ausgabeeinrichtungen.
  • Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen sowie Unfallverhütung sind ein weiterer theoretischer Schwerpunkt.
  • Menükunde und wirtschaftliche Küchenführung mit Fachrechnen schließen die Theorie ab.
  • Es folgen Rezepte und Zubereitungsrichtlinien für Suppen, Saucen, warme und kalte Vorspeisen, Fische, Krusten- und Weichtiere, Schlachtfleisch, Wild, Geflügel und Wildgeflügel, Beilagen, Salate, Frucht- und Gemüsesäfte und für Süßspeisen.
  • Im Anhang gibt es eine Liste der Küchenfachausdrücke und ein Sach- und Rezeptregister.

Wenn ein Buch eine dritte Auflage erlebt, deutet dies darauf hin, daß sich seine Qualitäten per Mundpropaganda herumsprechen. Wolfgang Abel, geb. 1954, ist seit über 20 Jahren im Südwesten Deutschlands unterwegs. Zu Fuß, auf zwei und vier Rädern. Er schreibt seit ebensolanger Zeit über handverlesene Adressen und Lieblingsplätze, über Reiseträume und Alpträume. Bevorzugtes Gebiet: Der Südwesten Europas und Deutschlands. Bevorzugte Themen: Rumtreiben, Einkehren und Unterkommen. Sein kritischer Reiseführer "Südschwarzwald" ist jüngst in dritter Auflage erschienen. Es geht um Wolfgang Abels Lieblingsplätze am Wildbach, am Waldrand, ganz hinten, am rehbraunen Kachelofen, um ausgesuchte Gastronomie von der Speckwirtschaft bis zur Überraschung im Kleinen Wiesental. Er hat Geschichten über Weidbuchen aufgeschrieben, über echte und falsche Fichtenwälder, über zuviel Folienspeck und zuwenig Brunnenkresse. Sein Südschwarzwald ist nicht der Südschwarzwald, den viele mit Kirschtortenkurs, Heimatabend und Bollerhüten assoziieren.

Bereits im letzten Jahr erschien, ebenfalls von Wolfgang Abel (und Jacky Salamander), in einer vierten Auflage: "Süd- Elsaß und Sundgau. Einkehren. Rumtreiben. Einkaufen".

Die Website Kochwelt.de von Knorr Caterplan bzw. der Deutschen Unilever GmbH wurde relauncht.

Die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG aus Kreuztal-Krombach und die Deutsche Sinalco GmbH Markengetränke & Co. KG aus Duisburg haben eine langfristige Zusammenarbeit im Rahmen eines Kooperationsvertrages abgeschlossen. Die Brauer aus dem Siegerland werden der Vertriebspartner für Sinalco-Erfrischungsgetränke im nationalen Gastronomie-Markt. Die Zusammenarbeit beginnt offiziell am 1. Juni 2003. Die Sinalco-Erfrischungsgetränke werden vom Krombacher Gastronomie-Außendienst in das Produkt-Portfolio aufgenommen. Im einzelnen betrifft dies die Produkte Sinalco Cola, Cola light, Sinalco Orange, Zitrone und Sinalco Apfelschorle sowie das neue, ab Juli 2003, in die Gastronomie kommende Mineralwasser Sinalco Aquintéll. Es handelt sich hierbei um ein exklusives Gastronomie-Sortiment, das die 0,2 l Sinalco-Formflasche sowie die neu entwickelte 0,25 l bzw. die 0,75 l Sinalco-Aquintéll-Gourmetflasche beinhaltet. Für den Offen-Ausschank von Sinalco stehen die Soft-Drink-KEG in 10- und 20-l Pre- und Postmix der Gastronomie zur Verfügung.

Krombacher wird in enger Abstimmung mit der Deutsche Sinalco ein Konzept für den nationalen Gastronomie/ GFGH-Vertrieb entwickeln. Die Einbindung der bereits bestehenden Gastronomie-, GFGH- und Konzessionärsstrukturen ist hierbei ein wichtiger Bestandteil. Das von beiden Partnern angestrebte gemeinsame Volumen bewegt sich dabei im deutlich sechsstelligen Hektoliterbereich. Fakturierung und Logistik aller Sinalco Erfrischungsgetränke werden weiterhin durch die Deutsche Sinalco abgewickelt.

Die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG aus Kreuztal-Krombach konnte im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um 8,1 % auf 460,5 Mio. € steigern. Der Hektoliter-Ausstoß verzeichnete ein Plus von 3,7 %. In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Anstieg um 172.000 hl auf jetzt aktuell 4,865 Mio. hl. Mit diesem Ergebnis konnte die Krombacher Brauerei im Jahr 2002 ihre Position als größte Privatbrauerei im deutschen Markt festigen. Krombacher Pils ist die stärkste und größte Marke im deutschen Biermarkt.

Sinalco ist eine in über 50 Ländern der Welt vertretene internationale Erfrischungsgetränke-Marke. Der Limonadenklassiker kann auf eine fast 100jährige Geschichte zurückblicken. 1994 übernimmt die Getränkegruppe Hövelmann die Deutsche Sinalco und somit die Lizenzrechte für Deutschland und beginnt einen erfolgreichen Relaunch der Traditionsmarke. Im Jahre 2000 startet die Deutsche Sinalco mit der Einführung der 0,2 l Sinalco-Formflasche einen Neubeginn in die Gastronomie. (Quelle: Pressemitteilung von Krombacher).

Ab sofort gibt es im Café Abseits den Aventinus Weizen-Eisbock aus der Privaten Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH in Kelheim. Er ist ein Konzentrat aus dem Aventinus Weizenbock, der entsteht, wenn man Bier durch Einfrieren Wasser entzieht. Er hat 12% alc. vol., eine braun-burgunder Farbe und ein komplexes, volles Aroma mit Spuren von Malz, Karamell, Schokolade, Banane, Vanille. Es gibt den Aventinus Weizen-Eisbock meines Wissens nur in ausgewählten Locations in den USA, in den Weißen Brauhäusern in München und Kelheim und im Café Abseits.

Karina Matejcek hat einen Beitrag über den Einsatz eines biometrischen Zugangskontrollsystems im Schweizer Hotel Palafitte in Neuenburg entdeckt: "Die Zukunft des Hotelzimmers". Das Hotel Palafitte ist seit Frühjahr 2003 geöffnet. Das visionäre Hotelkonzept ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Familienstiftung Sandoz, der Hotelfachschule Lausanne und der Firma Siemens wurde vom Architekturbüro Kurt Hofmann verwirklicht.

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Montag, März 24, 2003

Mit sündhaft leckeren Shake-Rezepten lockt das neue Milchbuch, das die Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft GmbH (CMA) in Kooperation mit dem Verlag Gräfe und Unzer entwickelt hat. Im GU-Küchenratgeber "Milchshakes: süß und pikant" von Cornelia Schinharl finden Sie Tipps & Tricks rund ums Shaken, Basisrezepte für leckere Sirups und viele Hinweise, wie die nächste Shake-Party zum Renner wird. Doch das Highlight des Buches sind die 63 Rezepte rund um Milch. Für den schnellen Überblick sind die Rezepte in vier Rubriken eingeteilt: Shakes - kalt und süß, Shakes - kalt und würzig, Shakes - heiß serviert, Shakes und Cocktails.

Neu erschienen ist das Buch "Aktionen rund um die deutsche Küche" von H.-H. Seng. Es ist ein Handbuch für die gastronomische Praxis, das in Zusammenarbeit mit der Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft GmbH (CMA) entstanden ist.

Sonntag, März 23, 2003

Die erste Auflage des Buches "Erfolgsfaktoren in der Gastronomie" von Jörn-Axel Meyer und Frank Hoffmann erschien bereits 1997. Möglicherweise hat es manche Käufer enttäuscht (und verleitet, negative Kommentare bei Amazon.de zu schreiben). Denn ist kein Ratgeber, wie man erfolgreich in der Gastronomie sein kann, sondern ein wissenschaftliches Werk, in dem die Faktoren, die Existenzgründer in der Gastronomie erfolgreich werden lassen oder auch nicht, empirisch-statistisch ermittelt werden. Die Kernfragen des Buches sind: Welche Faktoren machen gastronomische Betriebe erfolgreich und welche lassen sie scheitern? Was sind also die Erfolgsfaktoren der Gastronomie und wie lassen sie sich im Marketing nutzen? Die Autoren stellen auf der Basis der Erfahrungen einer großen Zahl von untersuchten Betrieben praktische Konzepte vor. Die Ergebnisse sind nicht uninteressant, etwa daß - zugespitzt formuliert - eine Ausbildung in einem gastronomischen Beruf die Erfolgschancen eher verringert. Aber ein Gründer in der Gastronomie kann damit wohl herzlich wenig anfangen. Im Unterschied etwa zu Politikern, die sich darüber Gedanken machen, wie man die Zahl erfolgreicher Existenzgründer steigern kann oder ob etwa die Zugangsvoraussetzungen für den Brancheneintritt verschärft werden sollen. Prof. Dr. Jörn-Axel Meyer lehrt am Stiftungslehrstuhl für "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen" an der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg - Universität. Im letzten Jahr ist eine zweite, aktualisierte und erweiterte Auflage erschienen.

Vom Eric Schlossers Bestseller "Fast Food Gesellschaft. Fette Gewinne, faules System. One Earth Spirit" ist jetzt eine preiswerte, broschierte Sonderausgabe erschienen. Der amerikanische Journalist schreibt zugespitzt über die Geschichte des Fastfoods in den USA, die Auswirkungen auf Landwirtschaft und Arbeitsverhältnisse und den Gesundheitszustand der Konsumenten. Die englische Ausgabe trägt den Untertitel: "The Dark Side of the All-American Meal".

Die Jeunes Restaurateurs d’Europe haben mittlerweile einen festen Platz in der Schweizer Gastrolandschaft erobert. Jetzt gilt es, die Arbeit dieser Berufsleute einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Bereits 32 Spitzenköche gehören zu dieser Vereinigung, junge Meister, die sich der europäischen Grande Cuisine verpflichten und die zugleich bewusst auf die kulinarische Tradition unseres Landes und der Region, in der sie arbeiten, zurückgreifen. Talent und Passion werden von ihnen in der täglichen Arbeit am Herd immer wieder aufs Neue gelebt. Ein Teil der Jeunes Restaurateurs verrät 16 vollständige Menüs (Vor-, Hauptspeise und Dessert), die von den Zutaten, dem Geschmack und der Zubereitungsart auf die Jahreszeiten abgestimmt sind. Kochbuch-Fans und Liebhaber exzellenter Gerichte bietet das Buch "Jung & Kreativ" von Jo Steimen echte kulinarische Überraschungen. (Der angegebene Link zu diesem Buch zu unserem Partner Amazon.de führt noch in die Irre, denn dieses Buch ist dort noch nicht gelistet, so schnell sind wir...

"delikatessen" von Monique Rijks (Hrsg.) ist ein Gastromagazin und Restaurantführer für Zürich und Umgebung. Im ersten Teil werden mit Reportagen und Berichten Menschen vorgestellt, die sich um mehr Qualität und Vielfalt auf dem Teller bemühen. Ebenso Orte, wo es sich lohnt, einzukehren. Neue und wieder entdeckte Produkte aus der Gegend beweisen, dass das Gute nicht immer am anderen Ende der Welt liegen muss. Dieser Einstieg ins Magazin bietet Lesestoff für gemütliche Stunden, inklusive über 300 Adressen, damit das Vergnügen nicht virtuell bleibt, sondern in Zürichs Gassen und Strassen nachgelebt werden kann. Im zweiten Teil, betitelt «delikatessen-Carte-Blanche», stellen einige Zürcherinnen und Zürcher unter einem speziellen Motto ihre Lieblingsorte vor. Die Regisseurin Anna Luif zeigt ihre liebsten Sommerorte, der Fernseh- und Radiojournalist Ernst Buchmüller erinnert sich an einen speziellen Sonntagsauflug seiner Kindheit, die Direktorin von Zürich Tourismus, Edith Strub, verrät, wo sie mit ihren Gästen am liebsten geschäftlich isst. Der dritte und für viele der wichtigste Teil ist ein Restaurantführer mit 100 ausgewählten Restaurants in der Stadt und Region Zürich. Alle Lokale wurden besucht und anonym ausprobiert. Das Resultat ist erfreulich: Die Zürcher Gastroszene lebt, und zwar gut. Allgemein lässt sich sagen, dass das Angebot nicht nur vielseitig und ansprechend, sondern auch von guter Qualität ist. Der Service ist freundlich, und man wird als Gast aufmerksam bedient. «delikatessen» wird vom Werd Verlag als Jahresmagazin herausgegeben. Die Redaktionsleitung liegt bei Monique Rijks, die durch eine 7-köpfige Redaktionskommission unterstützt wird. Für die moderne und ansprechende Gestaltung zeichnen Nathalie Bringolf, Kristin Irion und Iren Vögeli, Aarau/Zürich, verantwortlich.

Es gibt keine Schweizer Küche. Aber es gibt unzählige Schweizer Küchen. So viele Kulturen, Regionen und Talschaften das Land hat, so vielfältig wird gegessen und getrunken. Im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte haben sich die Ess- und Trinkge-wohnheiten immer wieder verändert. Die Menschen haben selbst getüftelt, eigneten sich im Ausland neues Wissen an oder liessen sich von fremdländischen Gästen in die Geheimnisse ferner Küchen einweihen. Davon handelt "Culinarium: Essen und Trinken in der Schweiz", herausgegeben von Paul Imhof. Es ist ein Buch zum Lesen und Schmökern, zum Anschauen und zum Ausprobieren. Die Autorinnen und Autoren haben sich nicht nur mit Kulturgeschichte beschäftigt, sie sind in alle Regionen der Schweiz gereist und haben Bauern, Metzger, Wirte, Fischer, Köchinnen, Winzer und Schnapsbrenner getroffen, denen eine gute Küche mehr als Profession ist – Leidenschaft nämlich. Und sie haben Adressen und Rezepte gesammelt, die dazu einladen, das Gute und Edle der Schweizer Küchen zu geniessen. Die im Buch enthaltenen 150 Rezepte sind dem Werk als Sonderheft beigelegt – eine praktische Hilfe für Küche und Einkauf.

"Das Buch vom grünen Tee" von Christine Dattner, Sophie Boussahba (Illustrator), gerade erschienen, beschreibt die faszinierenden Tee-Zeremonien, die verschiedenen Teegärten, seine Ernte und die zahlreichen Sorten. Darüber hinaus werden Rezepte und Anwendungen für Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit präsentiert.

In den letzten Jahren ist der Anteil grünen Tees am deutschen Teekonsum deutlich gestiegen und hat sich seit 2001 auf ca. 18 Prozent des gesamten Teeverbrauchts stabilisiert (Quelle: Deutscher Teeverband e.V.). Die deutschen Konsumenten genießen international den Ruf des Qualitäts-Weltmeisters. Auch wenn der pro-Kopf-Verbrauch im Vergleich zu den Spitzenreitern Irland (3,23 kg pro Kopf), Großbritannien (2,46 kg) und Kuwait (2,41 kg) eher bescheiden anmutet, so wird nirgendwo so hochwertige Ware nachgefragt. Grüner, unfermentierter Tee ist in Japan ein gewöhnliches Getränk auch in Restaurants. About-Guide Shizuko Mishima informiert über den Herstellungsprozess, Varianten und wie man ihn vorbereitet und serviert (in englisch).

Club-Mate ist ein Eistee auf der Basis von Yerba-Tee und Kristallzucker. Mate ist das wichtigste alkoloidische Genußmittel des südlichen und mittleren Südamerika, das die Eingeborenen schon seit den ältesten Zeiten zur Ertragung von Strapazen befähigte, aber auch von den eingewanderten Europäern geschätzt wird. Die Anregung beruht auf dem Gehalt von Koffein. Es wird hergestellt von der fränkischen Familienbrauerei Loscher in Münchsteinach.

Ebenfalls häufiger als Wellnessgetränk nachgefragt ist der südafrikanische Rotbusch oder Rooibos, etwa in der Geschmacksrichtung Vanille, wie er von Eilles Tee vermarktet wird oder lose. "Die medizinischen Wirkungen des Rooibos-Tees" beschreibt Dr. Jörg Zittlau. Über den Rooibos-Teeanbau in Südafrika.

Mehr über "Bubble Tea Bars" und weiterführende Links zum Thema.

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband informiert in einem Rundbrief "aktuell 14/2003" vom 14. März 2003 über die Frage, ob alkoholhaltige Ready-To-Drink-Mixgetränke wie "Smirnoff Ice", "Rigo" oder Erdbeer-Limes, "Jack Daniels Cola" usw. unter § 4 des Gesetzes zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit fallen, wonach Branntwein und branntweinhaltige Getränke, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, in der Öffentlichkeit an Kinder und Jugendliche nicht abgegeben werden dürfen. Bei der Regelung komme es "allein darauf an, ob Branntwein (in der Regel im Destillationsverfahren hergestellt) zugesetzt wurde, oder ob es sich um Herstellung von 'anderem Alkohol' wie Bier, Wein oder Sekt (Gärverfahren) handelt". Es komme also nicht auf den Alkoholgehalt des Drinks an, der ja bei den meisten dieser Drinks unter dem Alkoholgehalt von Wein, oft auch unter dem von Bier liegt. Deshalb dürften diese Mixgetränke nur an über 18-Jährige ausgegeben werden.

Meines Erachtens übersieht diese Interpretation, daß im Gesetz ausdrücklich nur der Ausschank solcher Getränke an Jugendliche untersagt ist, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, es also doch auf den Alkoholgehalt ankommt und nicht auf das Herstellverfahren des Alkohols. Dies sieht auch Jan Lieven von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz so. Er wird in einer Sendung des Westdeutschen Rundfunks mit den Worten zitiert: "Also formal gesehen ist das okay, dass die Jugendlichen an den Verkaufsstellen diese Art von alkoholischen Getränken bekommen, wenn sie 16 Jahre alt sind. Weil eben der Anteil des Alkohols in diesen Mixgetränken relativ gering ist.“ (Quelle: Anja Dannenberg: "Test: Abgabe von Hochprozentigem an Jugendliche?", ServiceZeit des Westdeutschen Rundfunks vom 21. Oktober 2002). Konträrer Auffassung ist die Jugendschutz FAQ der Aktion Jugendschutz. Ihrer Meinung nach meine "geringfügig" "nur, wenn Branntwein z.B. bei der Herstellung von Saucen u. ä. als Geschmackszusatz verwendet wird".

Andererseits macht es angesichts der kritischen Diskussion über Ready-To-Drinks-Mixgetränke, die im Beitrag von Anja Dannenberg dargestellt wird, Sinn, als Gastronom auf den Ausschank dieser Getränke an Jugendliche freiwillig zu verzichten.

Samstag, März 22, 2003

Daß die Suchmaschine Google für die meisten Websites mittlerweile der Traffic-Bringer par excellence ist, hat sich herumgesprochen. Daß es dabei von Vorteil ist, wenn die eigene Website im Katalog des Open Directory Projects vertreten ist, wissen schon weniger Verantwortliche von Websites. Ob Ihre Website im OPD-Katalog vertreten ist, können Sie durch folgenden Aufruf feststellen: http://search.dmoz.org/cgi-bin/search?search=abseits.de (wobei Sie "abseits.de" durch Ihren Domainnamen, gefolgt von einem Punkt und der Top Level Domain (etwa: "de") ersetzen).

Google hat zuletzt am 12. März 2003 die Daten des ODP in seine Daten aktualisiert. Die letzte vorherige Aktualisierung ist im September 2002 erfolgt. Dies bedeutet, daß alle neuen Websites bzw. Webseiten, die seit letzten September in den Katalog des ODP aufgenommen worden sind, nunmehr im Katalog von Google wie auch als Teil der Ergebnisse einer Suche in der Indexdatenbank angezeigt werden (Quelle: ODP Weblog).

Wenn Ihre Website noch nicht im Katalog des ODP eingetragen ist, melden Sie sie dort an. Sehr wichtig ist, daß deutschsprachige Seiten nur im deutschen ODP angemeldet werden dürfen, englischsprachige Seiten (auch mit deutschen Inhalten wie z.B. über eine deutsche Stadt) nur im englischsprachigen ODP. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
  • Suchen Sie sich eine passende Rubrik, also eine Kategorie, unter der Kunden eventuell nach Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt suchen werden. Wenn mehrere Rubriken in Frage kommen, schlagen Sie dem Editor, der Ihren Eintrag bearbeitet, weitere Rubriken vor. Er kann solche Querverweise vornehmen. Bevorzugen Sie im Zweifelsfalle Rubriken mit weniger Einträgen, weil die Wahrscheinlichkeit, daß dort ein Suchender Ihren Link auswählt, größer ist als bei ellenlangen Rubriken.
  • Es wird zwar manchmal behauptet, man könne sich nur in einer Rubrik anmelden. Dies ist aber falsch. Sie können innere Webseiten, die andere Themen behandeln, in weiteren Rubriken anmelden.
  • Verwenden Sie sowohl auf der Webseite als auch beim Eintragen einen aussagekräften Seitentitel. Es ist vorteilhaft, wenn ihr Seitentitel im Alphabet weit vorne kommt. Übertreiben Sie dabei aber nicht etwa mit Titeln wie "1111 Pizzeria".
  • Formulieren Sie als Beschreibungstext einen informativen, wahrheitsgemäßen Text ohne Werbesprache, wie ihn ein Außenstehender, etwa ein Journalist, über Ihr Restaurant, Hotel, Projekt bzw. Ihre Website schreiben würde.

Freitag, März 21, 2003

CoverPierre Bourdieu ist Professor für Soziologie am College de France, Paris. Zusammen mit weiteren Autoren, die an verschiedenen französischen Universitäten und Forschungseinrichtungen tätig sind und an der von ihm herausgegebenen Zeitschrift "Actes de la recherche en sciences sociales" mitarbeiten, hat er das Hörbuch: "Die Soziologie des Essens. CD" herausgegeben. "Soziologie des Essens" klingt vielleicht langweilig, doch es geht um Fragen wie die, warum Teller rund sind, Arbeiter keinen Fisch mögen und die Chinesen uns Europäer für Barbaren halten.

Gotthard Scholz, 42, leitet den Hörbuchverlag tonkombinat. Auf der Leipziger Buchmesse präsentiert er seine CDs mit literarischen Reisen durch italienische Weinregionen. Christiane Schott hat Gotthard Scholz interviewt für "Die Zeit" vom 20. März 2003: "Toskana im Ohr". (via Karina Matejcek).

Die Weinlesebücher als Hörbucher (CDs) von tonkombinat:

Die TriGast in Salzburg ist am 19. März zu Ende gegangen. Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg konnte dabei mit 550 teilnehmenden Firmen einen neuen Ausstellerrekord verzeichnen. Die Anzahl der Fachbesucher ist in den letzten Jahren leicht rückläufig (2003: 11430 Personen; 2002: 11.500; 2001: 11.900 Besucher). Ihrem Ruf als innovative und trendige Messeplattform wurde die TriGast Frühjahr an diesen vier Messetagen gerecht: Der von rund 40 Ausstellern aus diesem Bereich erstmals präsentierte Themenschwerpunkt "BioGast" hat, "durchaus das Potenzial, ein neues Messestandbein zu werden" stellte Direktor Johann Jungreithmair, Geschäftsführer von Reed Exhibitions Messe Salzburg, erfreut in Aussicht.

Den traditionell hohen Stellenwert der TriGast und die enorme Zustimmung des Messepublikums dokumentieren auch diesmal die Ergebnisse der unabhängigen Besucherbefragung durch das Linzer "market-Institut" von Dr. Werner Beutelmeyer. Danach kam fast jeder vierte (24,4 %) Fachbesucher aus dem Ausland, knapp zwei Drittel (64,9 %) der Befragten deklarierten sich als Stammbesucher, jeder sechste (15,9 %) war erstmals auf der "Gast". Messeleiterin Evelyn Straitz kann sich nicht nur über die mit 78,6 Prozent hohe Entscheiderqualität der Messebesucher freuen, sondern auch über überwältigende Zustimmungsquoten zur Messe insgesamt: 93,1 Prozent der Befragten zeigten sich sehr zufrieden oder zufrieden mit der >TriGast<, und ebenso viele (93,5 %) bewerteten das Produkt- und Dienstleistungsangebot als repräsentativ für die Branche. Die Bedeutung der "Alles für den Gast/Degusta" wird nach Ansicht eines Drittels der Befragten in Zukunft sogar noch zunehmen, fast zwei Drittel (64,9 %) bewerteten den Stellenwert als unverändert hoch. Das Interesse der Messebesucher galt laut Umfragedaten in erster Linie den Themen
  • Küche/Restaurant (54,8 %),
  • Nahrungsmittel/ Getränke (39,3 %),
  • Hotel (27,9 %),
  • Tiefkühlkost und -technik (16,8 %) sowie den
  • Bioprodukten (12 %).
Als kleine und durchaus positive Überraschung muss angesichts des schwierigen Konjunkturumfeldes die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch die befragten Fachbesucher gewertet werden: Etwas mehr als die Hälfte (54,2 %) zeigte sich mit der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation der Branche sehr zufrieden oder zufrieden, und 27 Prozent stuften die Lage als zufriedenstellend ein. Mit Blick in die absehbare Zukunft rechnen wiederum die Hälfte (52 %) mit einer Besserung und fast ein Drittel (31,3 %) mit einer stabilen Entwicklung. Auf jeden Fall gaben 84,2 Prozent der befragten Fachbesucher an, auch die >TriGast 2004< besuchen zu wollen.

Zukunftspotenzial steckt nach wie vor auch in der publikumsoffenen Fachmesse für Wein und Edelbrände "Vin Austria", auf der diesmal 200 Produzenten ihre neuesten Jahrgänge präsentierten. Laut Umfragedaten sind die Hälfte Stammbesucher, ein Viertel ist erstmals zur "Vin Austria" ins Salzburger Messezentrum gekommen. Dass Reed Exhibitions auch mit diesem Thema auf dem richtigen Weg ist, zeigt die überhaus hohe Zustimmungsquote: 94,6 Prozent der Befragten zeigten sich mit dem Angebot der >Vin Austria< sehr zufrieden oder zufrieden, den Stellenwert dieser Veranstaltung bewerteten 70,3 Prozent als gleich bleibend hoch und 28,9 Prozent als in Zukunft weiter steigend. Vier von fünf Befragten (82,1 %) erklärten schon jetzt, auch die "Vin Austria" des kommenden Jahres besuchen zu wollen. Aus den Umfrageergebnissen lässt sich auch eine Präferenz der Besucher für
  • Rotweine (83,9 %) ablesen, für
  • Weißweine interessierten sich sieben von zehn Befragten,
  • für Spezialitäten wie Spätlesen 14,1 Prozent,
  • für Edelbrände 13,4 Prozent und
  • für Sekt/Champagner 11,4 Prozent.
Mit Spannung wurde auch diesmal das Resultat des Destillata-Wettbewerbs erwartet, zu dem eine neue Rekordzahl von 138 Produzenten 1232 Proben eingereicht hatten. Als Sieger und damit "Brenner des Jahres 2003 - Gold" ging der Saalfeldner Siegfried Herzog hervor.

Die Eröffnung der >TriGast< nutzten die geladenen Branchensprecher, zu klaren wirtschafts- und messepolitischen Aussagen.
  • So beschränkte sich der Präsident der Salzburger Wirtschaftskammer und selbst Hotelier, Komm.-Rat Rainhardt Buemberger keineswegs darauf, die Bedeutung der "TriGast" als Kommunikations- und Qualitätsplattform hervorzuheben, sondern er forderte dezidiert die Abschaffung der Saisonnierregelung und kritisierte entschieden die Abschaffung des Staatssekretariates für Tourismus'.
  • Auch der Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, Sepp Schellhorn, sprach ein heißes Eisen an, als er sich vehement für die Abschaffung des aus Sicht des Tourismus anachronistischen Sonntags-Ladenöffnungsverbotes aussprach.
  • Mit einer Erfolgsmeldung wartete der Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes, Ök.Rat DI Josef Pleil auf: Österreichs Winzer konnten im vergangenen Jahr auf ihrem wichtigsten Exportmarkt, in Deutschland, ein Absatzplus von 18 % erzielen.
  • Josef Tomic, der im Rahmen der Eröffnung in seiner Funktion als Obmann von "Bioernte Austria" auftrat, sprach vom rasant zunehmenden Stellenwert des "Bio-Themas" in Österreich, ausgehend von den 12.500 Mitgliedern des Biobauernverbands und den rund 300 Lizenzpartnern in der heimischen Wirtschaft. So wird zum Beispiel bis zum Jahr 2005 ein 30 %iger Bioanteil von in Wiener Großküchen ausgekochten Speisen angepeilt.
Insgesamt ergeben sich aufgrund der höchst erfreulichen Bilanz der "TriGast 2003" positive Stimmungssignale für die nächsten Gastronomiemesse-Termine von Reed Exhibitions in Österreich in diesem Jahr.
  • Vom 27. bis 30. April werden im Messezentrum Wien die "Alles für den Gast Wien" sowie die "Vinova" und "Destillata" über die Bühne gehen, und
  • in Salzburg steht vom 8. bis 12. November das ultimative Branchen-Highlight, die "Alles für den Gast Herbst Salzburg", unter Einbeziehung der bis dahin fertiggestellten "Salzburg-Arena" auf dem Programm.
(Quelle: Pressemeldung der Reed Messe Salzburg GmbH).

Der Östereichische Rundfunkt berichtet über die "Wiener Schule der Gastronomie", also das Tourismusschulen-Modul der Wirtschaftskammer Wien (via Karina Matejcek). Die Tourismusschulen MODUL der Wirtschaftskammer Wien sind ein Ausbildungszentrum für die österreichische und internationale Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Sie stellen die modernste Entwicklungsstufe der traditionsreichen Wiener Hotelfachschule dar, der ersten touristischen Ausbildungsstätte im gesamten deutschsprachigen Raum. Als Privatschulen der Wirtschaftskammer Wien stehen die Tourismusschulen in einem besonderen Naheverhältnis zur Tourismuswirtschaft, mit der ein permanenter Erfahrungsaustausch erfolgt. Das Modul umfaßt eine Höhere Lehranstalt für Tourismus, ein Kolleg für Tourismus und Freizeitwirtschaft, einen Internatinal Course in Hotel Managementund einen Fachhochschulstudiengang für Tourismus-Management. Mehr über Gastro-Schulen.

Spätestens am 1. Januar 2005 eröffnet Starbucks im ehemaligen Düsseldorfer Kino Lichtburg an der Kö 40 eine Filiale mit 260 Quadratmetern, schreibt Franz Preuss in der NRZ Düsseldorf vom 19. März 2003: "Starbucks statt Lichtburg".

Donnerstag, März 20, 2003

Billy Ingram und Walter Anderson gründeten 1921 in Wichita, Kansas, die Restaurantkette "White Castle" und führten damit das Konzept von Fast Food und Kettenrestaurants in den USA ein. 1929 wurde in Cincinnati eine Filiale eröffnet (siehe eine Außenansicht). Als das Unternehmen expandierte, sahen sie sich nach einem zentraleren Standort um und verlegten 1934 das Hauptquartier nach Columbus. Diese Stadt nannte man später die Hamburger-Hauptstadt der Welt. Der Erfolg von White Castle basiert auf innovativen Produktausstattungen, wie der Hamburger Box (Foto einer Box, Poster, mit der die Vorzüge für den Kunden erläutert werden), Marketing-Strategien, dem Branding (Markenentwicklung) (siehe z.B. eine Kaffeetasse mit Logo).

Siehe auch "Cheap Burgers in Paradise", die Geschichte des Hamburgers.

theSauce.com bietet englischsprachige Tools und Ressourcen für unabhängige Restaurantbesitzer, z.B. diverse Excel-Tabellen zur Speisekarten-Analyse, Checklisten, was alles zu tun ist, wenn man Restaurants eröffnet und schließt, für die Reinigung, den Aufbau von Bars, die Kontrolle der Lebensmittel-Hygiene, Checklisten für Einstellungsgespräche, Mitarbeiterbeurteilung und vieles mehr.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 19. März über Hopfenspargel aus der Hallertau: "Die Jagd der Feinschmecker".

Mehr als die Hälfte der Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung wollen in diesem Jahr investieren. Das zeigt die INTERNORGA-Studie "GV Barometer 2003". "Das Investitionsklima im GV-Bereich ist weiterhin gut", benennt Prof. Dr. Wolfgang Irrgang (Roland Berger Market Research) das wichtigste Ergebnis des GV Barometers 2003. Die von der Hamburg Messe im Vorfeld der INTERNORGA zum zweiten Mal in Auftrag gegebene Studie wurde jetzt von Prof. Irrgang und Dr. Eckhard Gerloff (Vorsitzender der Abteilung Food Service der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, BVE) in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt. "Das große Interesse der GV-Betriebsleiter an neuen Produkten ist ein klares Signal in Richtung INTERNORGA", sagte Dr. Gerloff. Die 77. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien öffnet vom 21. bis 26. März auf dem Hamburger Messegelände ihre Tore. Die wichtigsten Ergebnisse des GV-Barometers 2003 auf der Basis von 315 befragten Betrieben (davon 161 Betriebsrestaurants, 78 Krankenhäuser und Reha-Kliniken sowie 76 Seniorenheime), die täglich mindestens 500 (Betriebsrestaurants) bzw. 300 (Kliniken und Heime) warme Mahlzeiten ausgeben: 61 Prozent (Vorjahr 74%) der Betriebsrestaurants und 58 Prozent der Anstalten (Krankenhäuser und Seniorenheime, Vorjahr 71%) planen für das Jahr 2003 Anschaffungen für ihren Betrieb. Bei jeweils mehr als 50 Prozent der befragten Betriebe sollen diese Investitionen über die reine Ersatzbeschaffung hinaus gehen. Rund 40 Prozent der investitionsbereiten Betriebe wollen 50.000 Euro oder mehr ausgeben.

"Die Budgets haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Insgesamt kann man erfreut feststellen, dass die Investitionsbereitschaft nach wie vor da ist", wertete Prof. Irrgang das Ergebnis. Dies unterstreicht auch die gezielte Nachfrage nach dem Investitionsklima: Mehr als die Hälfte (53%, Vorjahr 57%) der befragten GV-Entscheidungsträger bezeichnen das Investitionsklima für Küchentechnik im eigenen Betrieb als "gut", weitere 21 Prozent (Vorjahr 26%) als "teils-teils". "Besonders letztere Gruppe gilt es auf der INTERNORGA zur Investitionsbereitschaft zu gewinnen", meinte Prof. Irrgang. Fast ein Viertel der Betriebe, die für das Jahr 2002 Investitionen geplant hatten, haben diese Beschaffungen noch nicht getätigt. Von diesen Betrieben wiederum wollen 62 Prozent die aufgeschobenen Investitionen in diesem Jahr nachholen.

In einigen Bereichen gibt es merkliche Einbußen: So hat sich bei den Betriebsrestaurants das Interesse an allgemeiner Ausstattung (Geschirr, Besteck usw.) um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr verringert und im Bereich Kassensysteme/Datenverarbeitung um zehn Prozent. Investieren wollen die Betriebsrestaurants vor allem in die Gastraumgestaltung (Stühle, Tische) sowie in Speisentransport- und Serviersysteme. Bei den speziellen Betriebsformen Krankenhäuser und Seniorenheime gibt es augenfällige Unterschiede. So wollen Senioreneinrichtungen vor allem in die Bereiche Speisentransport- und Serviersysteme, Gastraumgestaltung, Spülmaschinen, Reinigungsgeräte sowie Lagereinrichtungen investieren. Krankenhäuser dagegen legen in diesem Jahr mehr Wert auf Koch-Ausstattungen sowie Kassensysteme/Datenverarbeitung.

Gerade in den einstigen Kantinen gibt es einen Zusammenhang zwischen der Investitionsbereitschaft und den Subventionen. "Früher war die Kantine ein soziales Auffangbecken, heute stehen die Betreiber unter zunehmendem Kostendruck", stellte Prof. Irrgang fest. Laut GV-Barometer mussten im vergangenen Jahr 31 Prozent der Betriebe, die Subventionen erhalten, Kürzungen hinnehmen. Die Betriebsleiter steuern dagegen, aber nicht mehr ausschließlich mit Personalabbau (28% der Betriebe) oder Preiserhöhungen (17%). Sie wollen auch durch die Steigerung der Gästezahlen (23%) und die Erweiterung des Angebotes (18 %) zusätzlichen Umsatz generieren. Prof. Irrgang: "Die Verantwortlichen der Betriebsrestaurants werden zunehmend erfinderisch. Sie setzen verstärkt auf Convenience-Produkte, liefern außer Haus als Caterer oder Party-Service, kurz: Sie betreiben modernes Marketing."

Positive Ansätze sieht auch Dr. Eckhard Gerloff von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie: "Bemerkenswert ist, dass das Interesse der Betriebsleiter an neuen Produkten im Vergleich zum Vorjahr von 53 auf 57 Prozent gestiegen ist. Das ist ein klares Signal für die INTERNORGA und Ausdruck der wirtschaftlichen Veränderungen." Besonders hoch ist dieses Interesse bei den Entscheidungsträgern der Betriebsrestaurants (66%), vor denen der Krankenhäuser (56%) und der Seniorenheime (40%). Dr. Gerloff: "Wir erleben die Wandlung von der Kantine zur gästefreundlichen Betriebsgastronomie." Zur Struktur der Gäste in den Betriebsrestaurants erklärte Prof. Irrgang: "Rund ein Viertel der Besucher wollen vor allem preiswert essen. Ein weiteres Viertel ist gesundheitsbewusst und auch bereit, für gute Qualität mehr Geld auszugeben. Die andere Hälfte der Gäste legt vor allem Wert auf eine angenehme Umgebung."

Die folgenden Eigenschaften wünschen sich Entscheider von Betriebsrestaurants bei neuen Produkten überwiegend:
  • Bessere Optik (84%, Vorjahr 82%),
  • besserer Geschmack (83%, Vorjahr 85%),
  • niedrigere Kosten bei konstanter Qualität (82%, Vorjahr 75%),
  • Zubereitungssicherheit (81%, Vorjahr 82%).
Bei den Anstalten, vor allem den unter enormem Kostendruck stehenden Krankenhäusern, sind die niedrigeren Kosten inzwischen zum wichtigsten Kriterium avanciert (89%, Vorjahr 74%).

Schließlich ermittelte das GV-Barometer auch, welche Produktgruppen als Hauptmahlzeiten aktuell im Fokus stehen. Die "Hitliste" der Betriebsrestaurants lautet:
  • Geflügel (84%, Vorjahr 87%),
  • Gemüse (83%, Vorjahr 87%),
  • Teigwaren/Pasta (82%, Vorjahr nicht erhoben),
  • Fisch (80%, Vorjahr 76%) und
  • Fleisch (56%, Vorjahr 61%).
Stark angestiegen ist das Interesse an Desserts/Süßspeisen (54%, Vorjahr 47%) und Suppen (34%, Vorjahr 25%). Bei den Anstalten nahm das Interesse an Suppen sogar um zwölf auf 40 Prozent zu. Den Wünschen der GV-Entscheider nach Informationen über aktuelle Trends und neue Produkte, da ist sich Dr. Gerloff sicher, werden Ernährungsindustrie und INTERNORGA 2003 sicherlich gerecht werden.

Nach Informationen der Fachzeitschrift "gv-Praxis" erzielen die rund 12.000 Betriebsrestaurants in Deutschland einen Jahresumsatz von rund 6,2 Milliarden Euro. Der Bereich Sozialverpflegung umfasst nach der Definition von "gv-praxis" insgesamt etwa 120.000 Betriebe, darunter Krankenhäuser, Heime, Mensen, Tageseinrichtungen für Kinder sowie Schulen und hat ein Marktpotenzial von acht bis zehn Milliarden Euro.

Die INTERNORGA ist die führende Fachmesse für Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland. Auf der 77. Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien präsentieren vom 21. bis 26. März 2003 täglich von 10 bis 18 Uhr rund 850 Aussteller aus 20 Nationen auf dem Hamburger Messegelände Trends und Neuheiten aus den genannten Branchen. Eintritt für Fachbesucher: 21 Euro (Zweitageskarte 30 Euro), Fachschüler: 9 Euro. Der Katalog kostet 14 Euro. (Quelle: Pressemitteilung der Internorga).

In der Schweiz wehren sich Gastronomen gegen eine Verkürzung der Öffnungszeiten: "Gastgewerbegesetz: Wird aus Basel eine Schlafstadt?", in: 20min.ch.

Das Handelsblatt berichtet am 20. März über die Gastro-Krise und ein Wachstum bei Burger King: "Billiges Essen wird immer beliebter".

Mittwoch, März 19, 2003

Bei rund 3000 Gastrobetrieben führt die Brauerei Feldschlösschen Ausschank-Seminare durch, meldet die Schweizer Fachzeitschrift Gastro Journal in ihrer Ausgabe 12/2003: "Goldene Bierzapf-Regeln".

"Die Tische bleiben leer", in: Gastro Journal Nr. 12/2003.

Am 13.07.2003 findet der Verbandstag der Deutschen Barkeeper-Union in Mainz im Hilton Hotel statt. Am folgenden Tag findet am gleichen Ort die Deutsche Cocktail-Meisterschaft statt. Ausgemixt wird ein After-Dinner-Drink.

Der Hotel- und Gaststättenverband Rheinland e.V. hat eine Nachricht über ein Urteil des OLG Nürnberg zum Schadenersatz bei Bierlieferverträgen veröffentlicht: "Wichtiges Urteil. Klausel in Biervertrag gekippt" (OLG Nürnberg 1 U 2314/01, Urteil v. 05.02.2002).

Die Rechtsanwältin Sabine Heukrodt-Bauer bietet auf der Website der Mainzer Anwaltskanzlei Theis & Heukrodt-Bauer interessante Inhalte, z.B. Gratis-eMailkurse zu den Themen "eCommerce & Recht" und "Domainrecht", einen Gratis-Urteilsservice, ständig aktuelle Urteile und Rechtstipps, Newsletter, Expertenchat und als kostenpflichtige Services eine Rechtsberatungs-Hotline und eine Online-Rechtsberatung. Neu ist ein Artikel über die "Wirkung von Vertragsklauseln in wirtschaftlich schlechten Zeiten".

Gerade schreibt mir T-Online: "Im Zuge dieser Leistungserweiterung hat T-Online die bisherige Tagesgebühr von 2,55 Cent auf eine übersichtlichere Monatsgebühr in Höhe von 0,95 EUR pro Mitbenutzer umgestellt..." Wieso 0,95 Euro pro Monat "übersichtlicher" ist als 2,55 Cent pro Tag, verstehe wer will. Oder ging es nur darum, die Preiserhöhung um 22,48% weniger übersichtlich zu gestalten?

Weiter heißt es in der Mitteilung: "Um Ihnen die Umstellung auf die Monatsgebühr zu erleichtern, erfolgt diese automatisch zum 1. Mai 2003. Es sei denn, Sie reichen innerhalb der nächsten vier Wochen nach Erhalt dieses Schreibens in schriftlicher Form bei uns ein, dass Sie mit den neuen Konditionen nicht einverstanden sind." Wirklich sehr kundenfreundlich ... Da könnte unsere hyperaktive Verbraucherschutzministerin doch mal ein Wörtchen mit ihrem Kollegen Finanzminister reden, der die Mehrheit an der Telekom AG hält.

Dienstag, März 18, 2003

"400 Euro Minijobs. Das neue Recht" von Konrad Jung. Aus dem renommierten Haufe-Verlag. Neben dieser kleinen Broschüre gibt es aus dem selben Verlag auch "400 Euro- Minijobs. Das neue Recht für geringfügig Beschäftigte" mit einem umfassenden Überblick über alle Neuregelungen für geringfügig Beschäftigte. Auch der neuerdings begünstigte Niedriglohnbereich zwischen 400 € und 800 wird darin komplett und übersichtlich dargestellt:
  • Welche Beurteilungsgrundlagen gibt es?
  • Welche Pauschalabgaben fallen an?
  • Wie funktioniert das neue Melde- und Beitragsverfahren?
  • Wie werden geringfügig Beschäftigungen besteuert?
  • Welche neuen Regelungen gibt es bei Einmalzahlungen?
  • Wie wirken sich die Änderungen auf bereits bestehende Beschäftigungsverhältnisse aus?
  • Was bedeutet das „Gleitzonenmodell“ und wer profitiert davon?
Dazu erhalten Sie viele praktische Arbeitshilfen wie z. B. Checklisten, Tabellen, Personalfragebögen und Muster für Arbeitsverträge. Im Anhang finden Sie eine Gegenüberstellung neues Recht / altes Recht und die neuen Geringfügigkeitsrichtlinien.

Online findet man Informationen auch unter www.sozialversicherungs-office.de, dem Sozialversicherungsportal der Haufe Mediengruppe, und auf der Website der Bundesknappschaft.

Was passiert eigentlich, wenn Sie auf unserer Website einer Buchempfehlung folgen und bei Amazon.de ein Buch (oder eine CD-ROM, eine DVD oder was auch immer) bestellen. Frank Junghänel beschreibt in der Berliner Zeitung vom 19. März 2003 "Das Chaos nach dem Klick".

"Chaos" bezieht sich dabei auf die sogenannte "chaotische Lagerhaltung". Das ist nicht etwas besonders Verwerfliches, sondern eine besonders effiziente, raum-, zeit- und damit geldsparende Form moderner Lagerwirtschaft. Lesen Sie dazu einen Tipp der Akademie.de, wie man mithilfe "Chaotischer Lagerhaltung" seinen Schreibtisch organisieren kann.

Der 39jährige Gastronom Stefan Wiegand macht sich in der Berliner Zeitung vom 15. März 2003 Gedanken über das Thema "Geschäfts-Essen".

Max Freisleder geht im "Merkur Online" der Frage nach: "Kneipensterben oder normale Fluktuation?" in Germering.

Das Classic-Kochbuch des Deutschen Weininstituts errang beim Gourmand World Cookbook Awards 2002 den ersten Platz im Bereich „Wein und Speisen“. Mehr als 3500 Bücher aus 60 Ländern hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Im November des vergangenen Jahres waren bereits die Sieger jeder Landessprache ermittelt worden. Damals hatte sich das Classic-Kochbuch durchgesetzt. Am 28. Februar schließlich gab die internationale Jury die „Weltbesten“ bekannt. Das Classic-Kochbuch des Deutschen Weininstituts hat sich gegen 22 Mitbewerber in der Kategorie „Matching Food and Wine“ – was soviel heißt wie „die Kombination von Wein und Essen“ – behauptet. Das Classic-Kochbuch liefert 40 Rezepte auf 120 Seiten, selbstverständlich mit entsprechenden Empfehlungen für Classic Weine. Die alltagstauglichen, aber nicht alltäglichen Gerichte sind raffiniert, aber doch einfach zu kochen. Harry Borst, ein junger ambitionierter Küchenchef aus der Pfalz, hat seine Rezepte so zusammengestellt, dass alle Zutaten im Lebensmittelhandel erhältlich sind, ebenso wie die Weine. Die passende Weinempfehlung garantiert, dass jede Mahlzeit ein kulinarisches Erlebnis wird. Abgerundet wird die Lektüre durch Informationen über Anbaugebiete und Rebsorten sowie sonstiges Wissenswertes rund um den deutschen Wein. Verbraucherfreundlich ist nicht nur die Rezeptauswahl, sondern auch das Format des Kochbuchs. Die praktische A-5-Größe lässt die Rezeptsammlung schnell zu einem unentbehrlichen Begleiter für Alltags-Genießer werden. Der laminierte Schutzumschlag schützt die Rezepte gegen Fettspritzer, Wasser- und Rotweinflecken oder was Küchen sonst noch an Widrigkeiten zu bieten haben. Dank Spiralbindung lässt sich das Kochbuch problemlos aufgeklappt auf der Arbeitsfläche bereitlegen. Das praktische Kochbuch kostet 9,80 € inklusive Versandkosten und kann im Online-Shop des Deutschen Weininstituts bestellt werden unter www.deutscheweine.de, per Fax unter der Nummer 06131/282920 oder per Post bei: Deutsches Weininstitut, Stichwort: Classic-Kochbuch, Postfach 2828, 55018 Mainz erworben werden. (Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wein-Instituts).

Die School of Hotel and Restaurant Management der Northern Arizona University hat einen einführenden Text ihres Kurses "Advanced Food and Beverage Mgmt The development of a business plan and operational procedures for a restaurant operation" online gestellt. Das Material für diesen Kurs stammt überwiegend aus dem Lehrbuch "The restaurant planning guide: A 12 Month Plan for Successfully Starting a Restaurant" von Peter Rainsford, David Bangs, Jr.. Es ist ein komprimierter Schritt-für-Schritt-Führer mit Anekdoten und Beispielen von erfolgreichen Restaurantbesitzern. Die Autoren predigen nicht einfach, sich auf Teufel komm raus in der Gastronomie selbständig zu machen, sondern regen an, sich die Gründung reiflich zu überlegen.

Ende Juli 2003 erscheint die zweite Auflage von: "A Host of Opportunities: An Introduction to Hospitality Management von Hubert Van Hoof, Gary Vallen, Marilyn McDonald. Diese Einführung in das Beherbergungsgewerbe behandelt Resorts, Restaurants, Attraktionen, Kreuzfahrten und Pensionen (Bed & Breakfasts) und betont die Bedeutung von Teamwork und hervorragenden persönlichen Dienstleistungen, um Erfahrugnen zu schaffen, an die sich Gäste erinnern. Die Autoren sind Mitglieder des Lehrkörpers der School of Hotel and Restaurant Management der Northern Arizona University.

Auf der Internationalen Handwerksmesse in München (noch bis 19. März) präsentieren sich 38 oberfränkische Brauereien mit über 100 Biersorten. Die Idee zu dieser Aktion stammt von der oberfränkischen Handwerkskammer. Hauptabteilungsleiter Bernd Sauer will damit die weltweite Besonderheit Oberfrankens als Region mit den meisten Brauereien und der höchsten Brauereiendichte der Welt herausheben. Es geht dabei nicht nur um die Vermarktung der Biere, sondern auch um eine Werbung für Tourismus. Mit 202 Brauereien stehe Oberfranken derzeit unangefochten an der Spitze. Organisation und Sammeltransport hat die Bamberger Maiselbraeu übernommen. Dort haben die oberfränkischen Brauer ihre 50 Liter Fässer, Bierspezialitäten in Flaschen und Werbematerial bereits Ende Februar abgegeben. Möglich gemacht wurde die Vorstellung oberfränkischer Biere in München durch den ältesten Brauereibauer der Welt, die Fa. Kaspar Schulz aus Bamberg und die Firma Hagola Schanktechnik, die die oberfränkischen Brauer schon auf der Mailänder Messe kräftig unterstützt hat.

Die oberfränkischen Brauereien hatten auf der Internationalen Handwerkskammer einen sehr guten Start. Die von der HWK, den beiden oberfränkischen Brauer- und Mälzerinnungen und 38 Brauereien organisierte Fassbier- und Bierflaschenstrasse, auf der bis zu 10 verschiedene Faßbiere von 10 verschiedenen Brauereien gleichzeitig ausgeschenkt werden können, wurde in den ersten beiden Tagen förmlich von Besuchern überrollt. Eine weitere Attraktion neben einer Kleinbrauerei, die am Messestand zu sehen ist: der "rote Flaschenteppich", auf dem mehr als 100 Flaschenbiersorten der 38 teilnehmenden Brauereien - zum Mitnehmen und Ausprobieren - ausgestellt sind. Das ganze gepaart mit vielen Informationen rund ums Bier und zum Handwerksberuf des Brauers und Mälzers und zur Bierkultur und Biervielfalt in Oberfranken. Der Stand incl. eines in München nicht nicht alltäglichen fränkischen Biergartens befindet sich auf der IHM in Halle A 3, Standnummer A 3, 435/532. (Quelle: Website der Handwerkskammer für Oberfranken).

Um besonders Kleinunternehmern bei der Abwicklung ihrer selbständigen Tätigkeit zu unterstützen, hat die G.I.B. Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung mbH im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen die Broschüre "Wenn Unternehmen scheitern – Informationen für überschuldete Selbständige" erarbeitet. Als Hilfe zur Selbsthilfe informiert der Leitfaden über zu berücksichtigende Schritte bei der Betriebsabwicklung und über die Verpflichtungen und Rechte des Unternehmers. Knapp und übersichtlich werden Problembereiche wie Personal-, Finanz- und Steuerfragen erörtert. Die Möglichkeit der Absicherung des Unternehmens durch Maßnahmen der akuten Existenzsicherung sowie Regelungen zur mittelfristigen Entschuldung werden angeführt und zeigen Perspektiven für den Neubeginn. Besonders Hilfreich sind Verweise auf Beratungsangebote für den Ernstfall und der Adressenanhang zu entsprechenden Ansprechpartnern in NRW. Jedoch auch Unternehmen aus den anderen Bundesländern finden hier Hinweise, wo sie Hilfe erhalten und welche grundsätzlichen Förderungsmöglichkeiten bestehen. Der Ratgeber ist gratis beim Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes NRW, Tel: 0211-837-02, e-mail: poststelle@mwmev.nrw.de. Die Broschüre kann auch im Internet heruntergeladen werden: www.gib.nrw.de/download/index.html. (Quelle: Website des Seminars für Städtebau und Wirtschaft (DSSW)).

Business Blogs ist ein amerikanischer Blog-Service, der sich explizit auch um Hotels als Kunden bemüht.

"Zusatz- und Nebenangebote im Einzelhandel", ein Vortrag von Management Consult im Auftrag des Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) in Berlin (via tour.zeichen). Die dem Vortrag zugrunde liegende Untersuchung von 200 verschiedenen Service- und Dienstleistungsangeboten beschreibt Voraussetzungen, zeigt den Markt auf und untersucht auf der Grundlage von Beispielrechnungen die Wirtschaftlichkeit dieser Zusatzangebote. "Die Ergebnisse sind überraschend: Vermeintlich preiswerte Ideen stellen sich als kostenintensiv heraus. Und manche, auf den ersten Blick teure Angebote, entpuppen sich als Service, mit dem sich der Gewinn tatsächlich steigern lässt." schreibt Management Consult auf Ihrer Website dazu. Das Deutsche Seminar für Städtebau und Wirtschaft ist eine Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft zur Revitalisierung der ostdeutschen Innenstädte. Sie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie kofinanziert. Das DSSW arbeit unter dem Dach des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V..

Ab S. 27 des Vortrags findet sich ein Kalkulationsbeispiel für einen "Künstlerabend in der Taverne" als Zusatzangebot eines Einzelhändlers (zur Frage, ob die darin genannten Zahlen realistisch sind, schweigt des Schreibers Höflichkeit, das Kalkulationsschemate indes ist anschauenswert).

tour.zeichen von Stefan Niemeyer ist ein neues Weblog (seit 23. Februar 2003) um die "weiten Welten der Touristik und die Verknüpfung mit dem Internet". Stefan Niemeyer studiert nach einer Ausbildung im Hotel Bad Minden in Minden Betriebswritschaftslehre, Kulturgeographie und Tourismusmanagement an der Universität Lüneburg. Mehr Weblogs mit gastronomischen Themen.

Demnächst erscheint das Buch "Kalkulation und Preispolitik" von Andreas Preißner. Dieser Band zeigt, welche Kalkulationsverfahren existieren, wie sie eingesetzt werden können und wie ein marktgerechter Preis ermittelt wird. Dabei werden auch neuere Themen wie Prozesskostenkalkulation, Target Costing, Fluid Pricing oder Yield Management behandelt.

Bereits erschienen ist: "Target Costing. Praktische Anwendung in dem Entwicklungsprozess" von H. Dinger und R. Boutellier (Hrsg.). Behandelt werden die Grundlagen von Target Costing und seine Integration in den Entwicklungsprozess, die Überwindung von Grenzen und Schwachstellen der Methode und die Verknüpfung mit anderen Methoden und Funktionsbereichen. Der Herausgeber Prof. Dr. Roman Boutellier war früher o. Professor für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Seit 1999 ist er Kon-zernleiter der SIG Holding AG, Neuhausen a. Rheinfall, und Titularprofessor an der Universität St. Gallen. Er beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Fragen der Beschaffung, der Logistik und des Technologiemanagement und bemüht sich, Praxis und Theorie miteinander zu verbinden. Der Autor Dipl.-Kfm. Dr. Helmut Dinger promovierte in St. Gallen zum Thema Target Costing und ist heute Senior Consultant der Unternehmensberatung ITEC AG in Liechtenstein sowie Dozent an den Universitäten St. Gallen und Innsbruck.

Auf die Gastronomie bezogene Beiträge finden Sie auf Abseits.de:

Montag, März 17, 2003

Mandarin Design bietet einige nette Design-Spielereien für Blogs, die man ganz einfach per Kopieren und Einfügen in seinen Blog einbauen kann.

Am 1. April soll das Buch "Essentials of Professional Cooking" von Wayne Gisslen erscheinen. Dieses englischsprachige Werk ist gedacht für Manager von Speisegaststätten und anderen Lebensmittel-Betrieben, die theoretisch wissen müssen, wie man kocht, aber keine Küchenchefs sein müssen bzw. wollen. Dieses Buch ist als Lehrbuch konzipiert aber auch als Referenz für die tägliche Arbeit. Es enthält Hunderte von Farbphotos, die die Basistechniken illustrieren. Die beiliegende CD-ROM erlaubt es u.a., die umfangreiche Rezeptsammlung zu ändern und auszudrucken, Portionsgrößen zu verändern, Rezepte mit bestimmten Zutaten zu suchen und die Kosten zu kalkuieren. Dazu wird es auch ein Arbeitsbuch für Studenten geben. Ein Auszug (PDF). Inhaltsverzeichnis.

Ebenfalls im angesehen Verlag John Wiley & Sons ist erschienen: die dritte Auflage von "Chef's Book of Formulas, Yields, and Sizes" von Arno Schmidt. Es handelt sich um eine enzyklopädische, technische Referenz für Lebensmittel-Professionals, die Kosten kalkulieren müssen oder Portionsgrößen exakt bestimmen müssen. Ein Auszug (PDF). Inhaltsverzeichnis.

Der Hamburger Feinkostgroßhandel Wießner & Wießner hat ein B2B-Portal freigeschaltet. (Quelle: Wein-plus.de).

Nicht schlecht: Unsere Seite über Weblogs hat es bei Google, wenn man nach "weblogs", eingeschränkt auf deutsche Seiten, sucht, auf TOP 1 von 63.500 Treffern gebracht. Für "blogs" ist es immerhin noch der Platz 9 von 10.500 Treffern.

Stonewall Kitchen ist ein amerikanischer Hersteller bzw. Verkäufer u.a. von Lebensmittelspezialitäten und Gourmet-Geschenken einschließlich Gelees, Senf, Saucen, Dressings und vielem mehr. Der Anspruch ist, eine überragende Qualität zu bieten mit sensationellem Geschmack. Das außergewöhnliche Angebot bietet auch Anregungen für eigene Kreationen, z.B. einer Erdbeer-Pfirsich-Champagner-Marmelade, mit denen man sich als Gastronom einzigartig positionieren kann. Die Rezeptdatenbank umfaßt 400 ungewöhnliche Rezepturen, welche die Einsatzbreite der angebotenen Produkte demonstrieren.

Meite Thiede: "Kaffeehaus wächst gegen den Trend", in: Süddeutsche Zeitung vom 17. März 2003. Über Vaness Kullman und ihre Balzac Coffee Shop-Kette. Mehr über Kaffeebars und Coffeshops.

Sonntag, März 16, 2003

Bei dem ungeheuren Aufschwung der Weblogs scheint eine gewisse Rolle gespielt zu haben, daß andere Medien der immensen Nachfrage nach Informationen nach den Ereignissen am 11. September 2001 nicht gerecht wurden und zudem im Afghanistan-Krieg eine journalistische Berichterstattung behindert und als Teil der pychologischen Kriegsführung mißbraucht worden ist. James Wolcott schreibt dazu: "In the early days of the anti-Taliban campaign, foreign and domestic bloggers countered the defeatism of the dominant media -- which was then in its "quagmire" funk -- and corrected the falsehoods, exaggerations, and rote groupthink of the punditry. "We can fact-check your ass!" Ken Layne crowed, and the phrase quickly became the rallying cry of blogland." (Quelle: James Wolcott: Blog Nation, in: Business 2.0 vom 2. Mai 2002).

Kurz vor dem Beginn der Befreiung Iraks plant Christopher Allbritton, ein früherer Reporter der New York Daily News, Stories live aus dem Irak in sein Weblog Back to Iraq 2.0 zu posten als Teil einer unabhängigen Expedition in den Irak. (Quelle: "Reporter Takes His Weblog to War" von Mark Baard).

Interessant auch, daß er hofft, sein Projekt durch Spenden zu refinanzieren. Die spendablen Leser können sich gewissermaßen einen unabhängigen, nur ihnen und der Wahrheit verpflichteten Reporter vor Ort "kaufen", ohne befürchten zu müssen, daß politische und wirtschaftliche Interessen von Zeitungsverlagen eine unabhängige Berichterstattung be- oder gar verhindern: "While I may be the guy in the field, it’s you, the readers, donors and supporters, who are building a new, new journalism (apologies to Tom Wolfe) through your patronage and readership. If this adventure is successful, I sincerely hope more journalists take this route and begin to see the Web, and especially blogs, as a primary outlet instead of an adjunct or a marketing tool for their “real” work. Their credibility will derive from the trust of the readers and a bubbling, robust and independent medium will be the result, as professional as anything that came before it, if not more so." Knapp viertausend Dollar sind so zusammengekommen, noch bevor Christopher Allbritton einen Schritt in den Irak gesetzt hat. Seine Abreise aus den USA ist für Ende März, Anfang April vorgesehen.

Die Dorint Gruppe setzt immer mehr auf das World Wide Web und informiert ihre Gäste und Geschäftspartner zunehmend online. Das neueste Produkt auf diesem Gebiet heißt "Dorint e-news". Dahinter verbirgt sich ein elektronischer Newsletter, der regelmäßig über attraktive Angebote und besondere Highlights aus den Dorint Hotels und Resorts berichtet. Wer will, kann sich auch ganz gezielt über seine Interessensgebiete zum Beispiel Beauty und Wellness oder Tagungen informieren lassen. Themen der ersten Ausgabe sind unter anderem: Frühbucher- und Happy-Family-Rabatt, Frühlingsluft schnuppern am Tegernsee, Golfissimo auf Mallorca und Gourmettage in Trier. Wer sich für den neuen Newsletter interessiert, kann sich unter www.dorint.com/newsletter in die Mailingliste eintragen lassen. Hier ist es auch möglich, sein eigenes Profil zu bestimmen. Man erhält dann künftig nur die Neuigkeiten, über die man auch informiert werden möchte.

Dorint bietet auch die Möglichkeit, Geschenkgutscheine für Aufenthalte in Dorint Hotels online zu bestellen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel ein Verwöhn-Wochenende in einem der 16 Wellness-Hotels verschenken. Die Bestellung ist ganz einfach: Unter www.dorint.com/gutscheine befindet sich ein Bestellformular. Hier gibt es auch die Möglichkeit, den Gutschein beispielsweise direkt an eine Person seiner Wahl schicken zu lassen. Die Geschenkgutscheine können in allen Dorint Hotels & Resorts im In- und Ausland eingelöst werden.

Die Dorint-Gruppe hat ihren Sitz in Mönchengladbach und zählt mit rund 7.300 Mitarbeitern zu den führenden deutschen Hotelketten im internationalen Wettbewerb. Dorint betreibt derzeit 93 Betriebe mit fast 17.000 Zimmern in neun europäischen Ländern und Marokko. (Quelle: Pressemitteilung von Dorint).

Unter dem Motto "working – walking – wondering" wird die Gäste 2003 am Abend des 15. November 2003 eröffnet. Zu Beginn der diesjährigen Internationalen Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung treffen sich erstmals Vertreter der Zulieferindustrie mit Hoteliers, Gastronomen und Gemeinschaftsverpflegern zu einem ungezwungenen Branchenabend in Leipzig. Die (voraussichtlich 700) Teilnehmer erwartet ein Eröffnungsabend der besonderen Art: ein Abend in Bewegung ("walking"), der trotz Arbeit ("working") vor allem ein staunenswertes ("wondering") Eventprogramm bietet. "Zu unserem Branchenabend zu Beginn der GÄSTE 2003 geben wir Ausstellern und Besuchern die Gelegenheit, sich mit ihren Partnern über die aktuellen Herausforderungen am Markt auszutauschen", kommentiert Ulrike Lange, Projektleiterin der GÄSTE, die Neugestaltung der Messeeröffnung.

Neu im Programm der GÄSTE sind die individuellen Servicepakete für Hotelkooperationen. So bietet die Leipziger Messe Hotelkooperationen Pakete für eigene Veranstaltungen zum Beispiel für Mitgliedertagungen an. Die Messe stellt Tagungsräume inklusive der Technik und vermittelt Kultur- sowie Reiseprogramme für die Teilnehmer. Zahlreiche Hotelkooperationen, die bisher noch nicht auf der GÄSTE als Besucher begrüßt werden konnten, nehmen an der Eröffnungsveranstaltung teil und führen während der Messelaufzeit eigene Programme durch.

Ein attraktives Rahmenprogramm für die gesamte Branche rund um die Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung rundet die Ausstellung der Fachmesse mit etwa 450 Anbietern ab. Das Programm reicht von A wie die Aktionsbühne im GÄSTE-Treff bis Z wie ZIHOGA-Nachwuchsforum. Auf der Aktionsbühne GÄSTE-Treff in der Halle 3 finden vom 16. bis 19. November 2003 Veranstaltungen wie die Wahl des Sächsischen Bierkönigs 2003, Wettbewerbe der Berufsverbände, Show-Mixen der Deutschen Barkeeper Union, Berufsmodenschauen, die Preisverleihung Hotelklassifizierung und diverse Fachvorträge zu aktuellen Themen statt.

Erstmals trifft sich die Hotelbranche zu einem Kongress auf der Leipziger GÄSTE. Am 18. November 2003 lädt der Hotelverband Deutschland (IHA) gemeinsam mit der Leipziger Messe und einigen DEHOGA Landesverbänden zu dem Kongress "Marktplatz Hotel 2003" ein. Ziel des Kongresses ist es, die Zusammenarbeit von Zulieferunternehmen und Hotellerie zu fördern.

Bereits zum zweiten Mal steht der "Treffpunkt Leipzig" mit der "2. Fachtagung für die Klinik- und Heimgastronomie" auf dem Programm. Ebenfalls zum zweiten Mal organisieren die Landesverbände Brandenburg, Sachsen und Thüringen des DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) Ländertage auf der GÄSTE. Den Auftakt bildet am 16. November der Ländertag Thüringen. Am 17. November folgt der Ländertag Sachsen und am 18. November der Ländertag Brandenburg.

Ein traditioneller Höhepunkt im Programm der GÄSTE ist der einzige internationale Teamkochwettbewerb in Deutschland – der "Internationale Leipziger Preis der Köche". Am 18. November 2003 wird das Gewinnerteam im gläsernen Studio ermittelt und von der internationalen Jury gekürt. Die Messe unterstützt nicht nur Profis, sondern auch den Nachwuchs. So gibt es am 17. November den Jugendwettbewerb des "Internationalen Kochkunstvereins zu Leipzig 1884 e.V.". Zu gewinnen ist der Pokal des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig und der Susanna Eger-Wanderpokal des Internationalen Kochkunstvereins zu Leipzig. Der Nachwuchs wird darüber hinaus im ZIHOGA Nachwuchsforum am 18. November gefördert.

Sylke Heun schreibt in der Berliner Morgenpost vom 15. März über die krisengeschüttelte Berliner Gastronomie: "Der Gast ist wieder König".

Der Umsatz des Gastgewerbes in Deutschland lag im Januar 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) um 7,3% und real (in konstanten Preisen) um 8,6% niedriger als im Januar 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hat sich damit die ausgeprägte negative Umsatzentwicklung seit Oktober 2002 (– 6,9%) im Gastgewerbe auch zu Beginn des Jahres 2003 fortgesetzt. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 - BV 4) wurde jedoch im Vergleich zum Dezember 2002 nominal 0,6% und real 1,2% mehr abgesetzt. In allen drei Branchen des Gastgewerbes gingen die Umsätze sowohl nominal als auch real gegenüber Januar 2002 zurück: Bei den Kantinen und Caterern (nominal – 7,9%, real – 8,9%), wozu auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören, im Beherbergungsgewerbe (nominal – 6,4%, real – 8,1%) und im Gaststättengewerbe (nominal – 7,8%, real – 9,0%).

Die Welt berichtet am 15. März über das Gutscheinbuch "Günstling" für die Hamburger Gastronomie: "Schlemmen und Sparen mit dem 'Günstling'". Herausgeber ist kasper marketing in Hannover. Unterschiede zu ähnlichen Konzepten:
  • Das Gutscheinbuch kann nur online bestellt und nicht etwa im Buchhandel erworben werden (zumindest stellt sich mir dies so auf der Website dar).
  • Gutscheine sind nur bei Vorlage des gesamten Buches gültig und können nicht herausgetrennt vorgelegt werden.
  • Die teilnehmenden Bars und Restaurants werden zwar im Internet namentlich erwähnt, aber online nicht in Bild und Text vorgestellt.
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