Gastgewerbe Gedankensplitter



Sonntag, November 30, 2003

Scroogle.

Ärgerlich ist es, wenn man aus irgendwelchen Gründen aus dem Datenbestand der Suchmaschine Google fliegt. Man merkt es spätestens dann, wenn die Zimmerreservierungen per Internet drastisch zurückgehen oder die Einnahmen aus Partnerprogrammen.

Dies kann solchen Websites passieren, die verbotene Spam-Techniken benutzen, also die Qualitätsrichtlinien von Google mißachten, sei es gezielt oder unbewußt und von Google ermittelt oder bei Google angeschwärzt worden sind, von Konkurrenten oder von unzufriedenen Nutzern, die auf Seiten gestoßen sind, die nicht zum Suchbegriff passen. Ein Herausfallen aus den ersten hundert Plätzen kann aber auch darin begründet sein, daß andere Seiten besser auf diesen Suchbegrif optimiert sind oder die herausgefallene Seite geändert worden oder nicht mehr erreichbar ist.

Mit dem Tool Scroogle kann man überprüfen, ob Websites für bestimmte Suchbegriffe aus den ersten 100 Plätzen verschwunden sind und welche Plätze sie vorher gehabt haben. Probieren Sie einfach mal den Suchbegriff "Existenzgründung". Sie werden sehen, daß zwei Websites herausgefallen sind.

Referrers.

Ich habe am Fuße dieser Seite den Aufruf eines JavaScripts von Stephen Downes eingebaut, welcher anzeigt, von woher wie oft in den letzten 24 Stunden diese Seite aufgerufen worden ist. Wie zu erwarten war, generiert Google den meisten Traffic.

Sie können diesen Aufruf und den damit genutzten Service von Sephen Downes auch auf Ihren Webseiten kostenlos einbauen. Details finden Sie auf auf der Website von Stephen Downes. Man kann dieses Script auch auf dem eigenen Server installieren und dann aufrufen. Ich bevorzuge aber die externe Version, weil dann auf der Seite von Stephen Downes ein Link zur entsprechenden Webseite von Abseits.de angezeigt wird. Dieser Link wird erstaunlich häufig aufgerufen. Zur Vermeidung eines Mißverständnisses: Die angezeigten Referrers beziehen sich immer nur auf eine einzelne Webseite. Man kann diesen Script-Aufruf aber auf beliebig vielen Webseiten installieren.

Bloogz.

Bloogz ist ein Forschungsprojekt, welches verfolgt wie Informationen durch Weblogs verbreitet werden. Die Datenbank umfaßt zur Zeit 1.667.010 Postings, 832.356 URLs und 23.926 RSS-Dateien. Was kann man damit als Nutzer anfangen?
  • Man kann - optional nach den wichtigsten Sprachen getrennt - die ausgewerteten Blogs nach Begriffen durchsuchen. Im Unterschied zu den meisten Suchmaschinen, die sich eher für die Suche nach Infomationen eignen, die nicht tagesaktuell sind, ist Bloogz auf tagesaktuelle Informationen spezialisiert. (Google spielt insoweit eine Sonderrolle/Ausnahme, als diese Suchmaschine im Spezialindex Google News tagesaktuelle Meldungen von Zeitungen und Zeitschriften und im Kernbestand sowohl Webseiten wie Blogs, die häufig aktualisiert werden, täglich indiziert. Z.B. wird der Blog, in dem Sie gerade lesen, meiner Beobachtung nach, täglich indiziert. Andere, neue Webseiten von Abseits.de brauchen in der Regel auch nur bis zu zwei Tagen, bis sie von Google ausgewertet worden sind und dort für Suchende als Treffer angezeigt werden. Sie sollten deshalb Neuigkeiten, die Ihr Unternehmen betreffen und für das deutschsprachige Gastgewerbe von Interesse sind, uns mitteilen. Die Nachricht ist über diesem Weg schnell in Google findbar.) Siehe zur Frage, welche Datenbestände man abhängig von der konkreten Fragestellung jeweils analysieren sollte, auch unseren Beitrag: "Clever recherchieren im Internet: Suchstrategien"
  • Man kann sich für beliebige Websites anzeigen lassen, ob bzw. von welchen Blogs welche Webseiten dieser Internetpräsenz verlinkt worden sind. Siehe z.B. eine Auswertung für Abseits.de. Im Unterschied zu anderen Toools zur Analyse der Linkpopularität werden hier nur Blogs angezeigt und nur solche, auf denen in den letzten 24 Stunden ein solcher Link gefunden worden ist. Der Link selbst kann schon längere Zeit bestehen; Hauptsache er bestand noch in den letzten 24 Stunden.
  • Man kann sich für den laufenden Monat und frühere Monate anzeigen lassen, nach welchen Begriffen am häufigsten gesucht worden ist: Popular Searches.
Einfach mal ausprobieren:

Bloogz

Absinth-Guide.

Absinth-Guide.de von Alexander Schardt ist ein sehr umfangreicher Führer zum Thema Absinth, u.a. mit einer Sammlung von Offline- und Online-Shops, einer Datenbank von Marken, einem Newsletter, aktuellen Nachrichten aus der Absinth-Szene, einem Preisvergleich (Absinthe aufgelistet nach Alphabet. Zu jedem Absinth gibt es Informationen und mindestens einen Link zum günstigsten Anbieter), Kneipen, Cafes und Clubs welche Absinth ausschenken, nach Postleitzahl aufgelistet und vieles mehr.

Samstag, November 29, 2003

55,7%.

55,7% ist nicht der Alkoholgehalt eines starken Absinths, sondern das Ergebnis von Angelika Beer bei der Wahl für den 5. Platz auf der Liste von Bündnis 90 / Die Grünen zur Europawahl. Probleme mit Arbeitskollegen, die ab und zu einen über den Durst trinken, lassen sich aber nur selten durch eine Aufstiegsbeförderung ins Ausland erledigen. Die Berufsgenossenschaft Genuß und Gaststätten stellt zum Thema "Alkohol im Betrieb und auf dem Arbeitsweg" einen Vortrag zur Verfügung, der zeigen soll, wie man mit solchen Kollegen und Mitarbeitern umgeht.

Steaks, Knoedel & Co.

Ein Meister in der Vermarktung von Merchandising-Artikeln gastronomischer Betriebe ist das Harris Ranch Inn and Restaurant in Kalifornien. Verkauft werden Steaks, Gewürze, Saucen, Marinaden, T-Shirts, Sweat-Shirts, Polo-Shirts, Basketball-Kappen, Geschenkgutscheine und vieles mehr. Das verrückteste, aber dennoch nicht erfolglose Angebot in Deutschland gibt es beim Knödelkönig Werner Fitterling. Na was denn bloß? Dreimal dürft Ihr raten!

Arbeitsklamotten nach Bedarf.

Den deutschen Print-on-Demand-Anbieter spreadshirt.de nutzt z.B. Coffee-Bay, ein Bagel- und Coffee-Shop in Gießen, damit die Mitarbeiter unkompliziert ihre Arbeitskleidung bestellen können. Die Mitarbeiter können so ihren Wunschschnitt aussuchen und natürlich die passende Größe. Coffee Bay muß keine Arbeitskleidung mehr vorrätig halten.

Ideal sind solche Lösungen des Auslagerns von Nichtkerntätigkeiten auch für Franchising-Geber, deren Franchise-Nehmer sich dann von externen Dienstleistern wie spreadshirt gebrandete Arbeitskleidung, aber auch andere Werbemittel, beschaffen können. Eventuell werden schicke Arbeitsklamotten auch von Stammgästen bestellt, die beim Tragen unbezahlt Werbung für das gastronomische Objekt Werbung machen. Und etwas verdienen kann man auch dabei, wenn man den Verkaufspreis höher setzt als den Basispreis, den spreadshirt vereinnahmt.

Individuelle Eiskarten.

In der Zeitschrift Druckmarkt (Ausgabe 46/2003) findet sich ein lesenswerter Artikel über die Wiener Digitaldruckdienstleister Druckwerker, einem auf "Print on Demand" (Drucken von Kleinauflagen nach Bedarf) und "Database / Customized Printing" (datenbankgestütztes Drucken" spezialisiertes Unternehmen: "Cool: individualisierte Eiskarten" (PDF). Bislang arbeiten viele Gastronomen noch mit von der Industrie gelieferten Eiskarten, in die Bilder von Eisbechern und anderen Eisprodukten manuell eingeklebt und mit Preisen versehen werden. Die Druckwerker versorgen nunmehr mehrere 10.000 Gastronomiebetriebe in Österreich, Kunden von Eskimo, einer Marke von Unilever, alljährlich mit einer ganz individuellen Eiskarte, meist in einer Auflage zwischen 1 und 100 Exemplaren. Der Artikel ist, da für Drucker geschrieben, natürlich voller technischer Details, aber vielleicht auch eine Anregung für mitlesende Eishersteller oder auch Gastronomen, ihren Lieferanten diese Lösung mal unter die Augen zu reiben.

Print on Demand-Lösungen für komplette Speise- und Getränkekarten gibt es meines Wissens noch nicht. Ich habe mich auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Mitarbeiter von Books on Demand darüber unterhalten. Die Druckqualität von Graphiken in den Büchern, die so hergestellt werden, sei mittlerweile wohl ausreichend gut. Irgendwie reizt mich eine solche Lösung, bei der man - ein netter Gag - die Speise- und Getränkekarte sogar mit eigener ISBN-Nummer über jede Buchhandlung und Online-Buchhandlung bestellbar machen könnte. Kostenmäßig wäre eine solche Lösung durchaus wettbewerbsfähig. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das verwendete Buchbindeverfahren der hohen Beanspruchung gerecht wird. Der amerikanische Anbieter Cafepress.com bietet aber als Publishing-Lösung auch eine Draht-Ringbindung ("Wire bound") an. Ein Beispiel für diese Bindeart, aber keine Speisekarte.

eCommerce-Blog.

Noch selten sind Blogs, die unmittelbar dazu dienen, eCommerce zu betreiben. Loosetooth.com Shop Blog von Brandy Agerbeck ist eine Online-Kunsthandlung mit Online-Shop.

Faszinierend.

Da poste ich heute morgen über ein neues Buch mit dem Titel "Wasserküche" und kurze Zeit später spielt mir Google AdSense eine Anzeige eines Wasser- und Abwasserexperten auf die Seite (in der rechten Navigationsspalte; aber es kann sein, daß wenn Sie diesen Text lesen, dort schon wieder eine andere Anzeige steht). Google AdSense scannt (liest) jede Seite und ordnet zum Inhalt passende Textanzeigen (AdWords) zu. Mir ist aber noch nicht klar geworden, ob nur das neu hinzugekommende Posting (also der geänderte Teil einer Webseite) analysiert wird oder die gesamte Webseite und in welchem zeitlichen Abstand Google die Webseiten scannt.

Labels:


Ranking-Tips.

ranking-tips.de ist eine ungewöhnliche Website. Sie besteht, soweit erkennbar, nur aus einer einzigen Webseite mit einer Linksammlung zum Thema Ranking, also der Platzierung in Suchmaschinen.

Erst eine Domain-Abfrage bei der Denic eG enthüllt, daß der Inhaber ein recht bekannter Internet-Journalist ist. Wilhelm Weller schreibt u.a. für die renommierte Computerwoche, aber auch satirische "Wahre Worte" für das Literaturcafe.de und Metropolis.de. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Firma Jaron Internet (Frankfurt) war er maßgeblich an der Entwicklung von populariX, beteiligt, einem Service, der die Website-Popularität analysiert und bewertet.

Mehr zum Thema "Erfolgsanalyse der Seitenoptimierung für Suchmaschinen".

Kochbuecher vom World Wide Fund For Nature (WWF).

Zum UNO-Jahr der Berge 2002 ist im Januar 2003 das erste WWF-Kochbuch mit Produkten aus der Alpenregion in internationalen Rezepten der Goût-Mieux-Küchenchefs erschienen: "Alpenküche" von Jennifer Zimmermann (Herausgeber), Mirella Wepf (Herausgeber).

Demnächst erscheint in dieser Reihe: "Wasserküche" mit 80 raffinierten Rezepte von engagierten "Goût Mieux"- Küchenchefs von Jennifer Zimmermann und Mirella Wepf (Hrsg.).

Barshop.

Barshop.de von Nils Sannemann in Lübeck bietet ein tiefes Sortiment an Bar- und Gastronomieartikeln. Ob er wirklich "einer der günstigsten Anbieter für Barzubehör" iist, kann ich nicht beurteilen, möchte ich aber auch nicht anweifeln. Barshop.de vermittelt auch Cocktailcaterer und betreibt einen eBay-Shop.

Mehr Lieferanten für Cocktailbars.

Freitag, November 28, 2003

Feedback.

Heute hat sich eine Internetagentur um den "Relaunch unserer bisherigen Internet-Präsenz" beworben und voreilig versprochen, sich über mein Feedback zu freuen. Ich weiß aber nicht, ob er sich über meine Antwort wirklich gefreut hat: "Ich sehe, daß Ihre Website einen Pagerank von 0 hat, "no data" als "Traffic Rank" bei Alexa und und eine widexl-Linkpopularitaet von 9. Vielleicht schauen Sie sich mal die entsprechenden Werte von unserer Website an. Die Google Toolbar und die Alexa Toolbar haben Sie ja sicherlich installiert. Noch Fragen?".

Alexa bietet übrigens seit kurzem ein nettes Chart an, das man auf seine Website entführen kann:


Wie diese Zahlenwerte zu verstehen sind, lesen Sie in einem früheren Posting.

Bitte nicht klicken!

Von einem unserer regelmäßigen Leser bin ich gefragt worden, ob er uns denn helfen könne, indem er auf die von Google AdSense eingespielten Anzeigen klickt. Bitte machen Sie das nicht! Warum?
  • Jedes Mal, wenn jemand auf eine solche Textanzeige klickt, wie Sie zum Beispiel in der rechten Spalte dieses Blogs, das Sie gerade lesen, eingespielt werden, erhält Google von dem Inserenten einen bestimmten Betrag, ein paar Cents, und wir als Partner von Google einen Teil davon. Wenn jemand auf eine solche Anzeige klickt, weil er sich für die dort beworbene Dienstleistung oder das angezeigte Produkt interessiert, ist dies in Ordnung. Denn davon profitiert der Inserent, Google und wir. Wenn man nur darauf klicken würde, um uns ein paar Cent zukommen zu lassen (was wir nicht nötig haben), würde der Inserent geschädigt und damit langfristig, weil das Geschäftsmodell beschädigt würde, auch Google und wir.
  • Klicks, die nicht durch den Inhalt des Inserats motiviert sind, erschweren es dem System, zu lernen, welche Inserate bzw. Dienstleistungen und Produkte, zu einer bestimmten Website und deren Besuchern passen. Ein Beispiel: Wenn Sie und andere immer wieder auf Inserate klicken würden, in denen, sagen wir mal, für Pornographie geworben wird, würden immer mehr solcher Inserate vom System geschaltet. (Keine Angst: Inserate für Pornographie werden von Google und von uns nicht akzeptiert).
Wenn Sie Abseits.de wirklich helfen wollen, gebt es bessere Möglichkeiten:
  • Schreiben Sie uns, wenn Sie Fehler finden,
  • Ideen für neue Inhalte haben oder
  • gar selbst Beiträge verfassen möchten.
  • Empfehlen Sie uns weiter.
  • Wenn Sie verantwortlich sind für Marketing, schalten Sie Anzeigen.
  • Wenn Sie mal wieder ein Buch, eine CD, Software usw. online kaufen wollen, machen Sie auf dem Weg zu Amazon.de einen Umweg über Abseits.de. Dann bekommen wir ein paar Prozente Provision, ohne daß Sie für das Buch mehr zahlen.
  • Wenn Sie in der Nähe von Bamberg wohnen oder die Region besuchen, schauen Sie mal auf ein Bier herein.

Donnerstag, November 27, 2003

Ein Tisch nahe beim Kellner.

"In a restaurant choose a table near a waiter" könnte das Motto von Unternehmen lauten, die sich um Aufträge der öffentlichen Hand bemühen, sich dabei weniger durch ein ausgereiftes Produkt, die Einhaltung von Lieferterminen oder Preisgünstigkeit empfehlen und dennoch zum Zuge kommen, weil sie besonders gute Beziehungen zu denjenigen pflegen, welche die Aufträge vergeben, notfalls auch ohne die Vergabevorschriften einzuhalten.

Dieses alte, jüdische Sprichwort habe ich gefunden im Archiv Giga-USA.com, einer Sammung von mehr als 50.000 Zitaten, Lebensläufen von mehr als 8.000 Persönlichkeiten der USA, ersten Sätzen von Büchern und vielem mehr. (via ResearchBuzz #259 vom 27. November 2003).

Leaders Club Award 2003.

Frankfurt 27. November 2003 – Das "Archeon Gefsis" in Düsseldorf mit seiner antiken griechische Küche und das "Karma - Public Livingroom" in Freiburg mit seinem spektakulären Mix aus Restaurant, Lounge, Asia Garden und Club gingen als Sieger um den Leaders Club Award 2003 hervor. Mehrere hundert führende Gastronomen und Repräsentanten der Zulieferindustrie nahmen an der Award-Nacht am 21. November 2001 im "Road Stop" in Dortmund teil.

Bereits zum zweiten Mal vergab der Leaders Club diese Auszeichnung an innovative und neue Konzepte in der Szenegastronomie. Sechs deutsche und ein Schweizer Betrieb hatte die Fachjury für die Endausscheidung ausgewählt. Neben den beiden siegreichen Konzepten gehörten zu den Nominierten der "Sansibar Roof Garden" sowie das "EDMW" in Frankfurt/Main, das "Kula Karma" in Berlin, das "Café Solo" in Essen und das "Globus" in Zürich. Mit einem kurzen Videofilm wurde jede Location eingeführt, danach gehörte den Betreibern die Bühne für eine Präsentation ihrer Vision und Umsetzung. Die endgültige Wahl traf das Publikum per Stimmkarte und vergab den Award an das "Archeon Gefsis" für seine Interpretation und Inszenierung der antiken griechischen Küche nach historischen Rezepturen. Den Award in Form einer goldenen Palme nahm die Ideengeberin und Marketing/PR-Managerin Kornelia Molitor entgegen. Die zweite goldene Palme ging an Didi Broscheit und Frank Kaiser für ihr All In One-Konzept "Karma" in der Freiburger Innenstadt, das den Gästen ein „Public Livingroom“ zu jeder Tages- und Nachtzeit sein will, ein Ort, an dem man sich vom Frühstück bis zum Clubbing gerne aufhält.

Leaders Club Präsident Thomas Hirschberger zum Ergebnis: "Als Kollege gratuliere ich dem Team des 'Karma – Public Livingroom' zu ihrem Enthusiasmus und ihrer Professionalität, mit der sie in nur wenigen Monaten ein Projekt in dieser Größe zu diesem beeindruckenden Erfolg führen konnten. Genauso erfolgreich aber mit einem ganz anderen Ansatz arbeitet das 'Archeon Gefsis'. Hier haben die Macher ein Thema aufgegriffen, das hierzulande absolut neu und einzigartig am Markt ist. Es ist ihnen gelungen, die Ur-Formel von Gastronomie und Kultur, von Essen, Trinken und Geist perfekt in Szene zu setzen und die Gäste zu begeistern".

Die Vergabe des Awards zur Förderung von Innovation gehört zu den zentralen Programmen der seit 2001 existierenden Vereinigung aus derzeit siebzig führenden deutschen Unternehmern aus der Szene- und Systemgastronomie sowie ihrer Industriepartner. Thomas Hirschberger: "Aus Leaders Club Perspektive wirkt der Award in zwei Richtungen: Er ist Impulsgeber für die Branche und fördert zugleich das qualitative Unternehmertum auf Gastronomenseite. Für alle sieben Gastronomen, die sich bei der Preisverleihung qualifizieren, stellt bereits die Nominierung einen großen Erfolg für ihr noch junges Unternehmen dar". Möglicher interessanter Nebeneffekt der Nominierung: die Kontaktanbahnung zu potentiellen Partnern für die Vermarktung und Multiplikation des Konzeptes. Neben der Auszeichnung erhalten die Preisträger die Möglichkeit der Mitgliedschaft im Leaders Club Deutschland.

Um den Award können sich nur Betriebe bewerben, die nicht länger als ca. ein Jahr am Markt sind. Neben der Faszination der neuen Ideen zählen für die Jury bei der Beurteilung auch die professionelle Umsetzung mit gut organisierten Abläufen und geschultem Personal. Denn neben trendig sollen die ausgezeichneten Konzepte auch praktikabel und damit letztendlich sogar multiplikationsfähig sein.

Das Thema Gastro-Trends stand ebenfalls im Mittelpunkt des Vortrags von Keynote-Speaker Manuel da Motta Veiga, langjähriger Leiter des "Blue Elephant" in Paris und heute Marketingchef in dem innovativen Weinkonzept "Chai 33", einer von mehreren Betrieben des Pariser Szenegastronom und Ex-Leaders Club Präsident Thierry Bégué. Motta Veiga schilderte die Entwicklung der Gastronomie in Lissabon und nahm die Gäste mit auf eine Trendtour durch die portugiesische Hauptstadt. Ein weiterer Sprecher des Abends war Jacques Borel, der international bekannte Verfechter eines reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie, der von Anfang an vom Leaders Club Deutschland Unterstützung für seine Kampagne erhielt. Mit seiner spektakulären Show aus Artistik und Entertainment unterhielt Emir Corbo, der Deutsche Cocktailmeister im Freestyle die Gäste. Die Award-Nacht klang im nahe gelegenen Casino Hohensyburg aus.

Leaders Club Award 2003: Die Preisträger und die weiteren nominierten Konzepte

Preisträger Archeon Gefsis, Düsseldorf
Erlebnisgastronomie am Düsseldorfer Medienhafen (Kapazität: 120 Innen- und 60 Außenplätze, dazu 120 Plätze auf der Promenade). "Archeon Gefsis" heißt übersetzt "ursprünglicher Geschmack". Das junge Gastronomen-Team interpretiert Originalrezepte aus der Zeit vor Christi Geburt und setzt sie geschmackvoll um. Es gibt also keine Tomaten, Kartoffeln, Orangen, Reis, Zucker oder Kaffee, vielmehr werden die Speisen mit Nüssen, getrockneten und frischen Früchten, grob geriebener Gerste, Weizen, Kräuter, Olivenöl, Milchprodukten und Honig zubereitet. Gabeln sucht man im "Archeon Gefsis" vergeblich, hier werden die Gerichte nach antikem Vorbild mit Löffel und Messer verzehrt. Inhaber und Geschäftsführer ist Georg Wagner. Das Konzept des "Archeon Gefsis" wurde präsentiert von Kornelia Molitor.

Preisträger Karma – Public Livingroom, Freiburg:
All In One-Konzept mit Restaurant, Club, Café-Bar und Asia Garden. Mit hohem Anspruch an Service, Qualität, Atmosphäre und Küche. Das Angebot reicht von asiatischer Küche, Sushi bis zu regionalen Gerichten und Snacks. Die Idee der Macher: Die Gäste können sich tagsüber und/oder die ganze Nacht im "Public Livingroom" des Karma vergnügen. Rund 2.000 Gäste zählt das "Karma" an den Wochenenden (Kapazität: 250 Innen- und 250 Außenplätze, ohne Club). Betreiber ist die Bellini GmbH, in Freiburg bereits erfolgreich vertreten mit "Othello", "Cohibar" und "Buddha Bar". Das Konzept des "Karma–Public Livingroom" wurde präsentiert von Didi Broscheit.

Cafe Solo, Essen:
Die Weiterführung des Bistro-Konzeptes mit über den Tagesverlauf wechselnden Szenarien als Café, Bistro und Bar-Lounge (Kapazität: 100 Innen- und 150 Außenplätze). Die entsprechende Stimmung wird je nach Tageszeit durch die Musikauswahl und das sich durch den gesamten Raum ziehende Lichtband geschaffen. Im "Cafe Solo" wird Cross-Over-Küche geboten mit der Möglichkeit der individuellen Speisenzusammenstellung. Das Konzept des "Café Solo" wurde präsentiert von Alexander Brambrink.

EDMW, Frankfurt/Main:
Der Name EDMW ist bewusst angelehnt an den Kinofilm "eat drink man woman". Er drückt die Intention der Betreiber aus: Die Bar als Stätte zum Essen (asiatische Kleinigkeiten), für Drinks (Spezialität: Cocktails) sowie für Kommunikation und Begegnung. Das EDMW als Ort, wo die Gäste als die Protagonisten einen schönen Abend erleben und neue Menschen kennen lernen. Architektonisches Highlight: 17 laufende Meter Aquarium. Das Konzept des "EDMW" wurde präsentiert von Tim Plasse.

Globus Restaurant, Zürich:
Edel Food Court, wo sich auf 2.000 qm Verkaufsfläche alles um Essen, Trinken und die feine Tischkultur dreht. Die Eatery auf 250 qm Fläche besteht aus vier Counterservice-Modulen und 100 Sitzplätzen. Food-Themen: Nudeln und Curries, Sushi & Co., Mediterranes mit Tapas und Panini sowie die Wein-Bar. An Spitzentagen nutzen bis zu 1.500 Gäste das Bar- und Take Away-Angebot im "Globus" mit seiner gepflegten und dabei lockeren Atmosphäre. Das Konzept des "Globus" wurde präsentiert von Jürg Welti.

Kula Karma, Berlin:
All in One-Konzept in den restaurierten Rosenhöfen – eine Synthese aus Bar, Restaurant und Club auf zwei Etagen (600 qm Fläche) mit einer außergewöhnlichen Farbgestaltung und barocken Designermöbeln. Die Gäste sollen verzaubert werden, dazu gehört das Entertainment-Programm als Begleitung durch den Abend. Die Küche ist pan-asiatisch bis mediterran. Das Konzept des "Kula Karma" wurde präsentiert von Susanne Ladwig.

Sansibar, Frankfurt/Main:
Clubatmosphäre im Sommer unter freiem Himmel: "Sansibar Roofgarden" ist das Erfolgsmodell für saisonale Konzepte. Geöffnet von Mittwoch bis Samstag ausschließlich bei gutem Wetter kommt die Bar-Lounge auf nur vierzig Öffnungstage im Jahr. Seltenheitswert, das mediterran inspirierte Ambiente und die gute (Urlaubs)Stimmung durch optimale Wetterbedingungen sorgen für den Erfolg des Dachgartens über den Dächern der Bankenmetropole. Das Konzept des „Sansibar“ wurde präsentiert von Nikos Gatzias.

Der Leaders Club ist ein Zusammenschluss führender Gastronomen eines Landes unter Einbindung von Entscheidungsträgern der Industrie im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und Förderung von innovativen gastronomischen Entwicklungen und Ideen. Der Leaders Club versteht sich als Austausch- und Kommunikationsplattform mit starker europäischer Ausrichtung. Gegründet wurde er im März 2001, nach dem Vorbild des französischen Leaders Club.

Verdienstchancen als Partner von Google AdSense.

In einer Besprechung des Anzeigen-Netzwerkes Google AdSense diskutiert Chris Beasley die Frage, wieviel man damit verdienen könne: How Much Can You Make?", in: Website Publisher vom 24. Juni 2003. Wieviel man damit verdienen könne, hänge von der thematischen Nische der Website ab. Bei stark umworbenen Themen würde Werbeeinblendungen bei Google AdWords, an denen die Teilnehmer von Google AdSense partizipieren, mehr als 1 US-Dollar per Klick kosten. In weniger umkämpften Themen sei der Preis niedriger. Für die Teilnehmer an AdSense ergäben sich daraus sehr unterschiedliche Erlöse von unter 1 US-Dollar, aber auch von mehr als 15 US-Dollar, im Mittel zwischen 4 bis 5 US-Dollar je Tausend Einblendungen.

Leider lassen sich Angaben über erzielbare Erlöse kaum (oder nur sehr konspirativ) überprüfen, denn den Teilnehmern an Google AdSense ist die Veröffentlichung von Statistiken untersagt. Die Erlöse dürften bei deutschsprachigen Angaben aber niedriger sein, auch weil ein gutes Ranking bei Google (ohne Bezahlung) für deutschsprachige Begriffe und beschränkt auf deutschsprachige Seiten leichter zu erreichen ist.

Ein direkter und platter Vergleich der CPM von Google AdSense und entsprechenden Erlösen bei Partnerprogrammen oder auch bei der direkten Vermarktung von Anzeigenplätzen verbietet sich ohnedies:
  • Werbeeinblendungen von Google AdSense sind nicht auf allen Webseiten zulässig. Wer z.B. 100.000 Pageviews mit seiner Website erreicht, kann deshalb die für Google AdSense angegebenen Erlöse je Tausend Einblendungen nicht einfach mit der Zahl der Pageviews multiplizieren. Vielmehr kommt es auf die moeglciherweise erheblich niedrigere Anzahl der Werbeeinblendungen an.
  • Google AdSense ist besonders für solche Webseiten (Pages) gedacht und geeignet, die sich anders nicht vermarkten lassen.
Eine optimale Vermarktungsstrategie für Anzeigenplätze wird deshalb:
  1. Möglichst viele Anzeigenplätze direkt vermarkten, dabei aber die Mindestpreise so festsetzen, daß sie die Erlöse mit Partnerprogrammen und Google AdSense überschreiten. Die Einführung von Google AdSense wird deshalb mittelfristig auch die stark gefallenen Anzeigenpreise stabilisieren.
  2. Anschließend nicht verkaufte Anzeigenplätze mit Werbemitteln von Partnerprogrammen füllen wie z.B. Amazon.de. In Frage kommen aber nur Partnerprogramme, deren Werbeeinblendungen profitabler sind als Google AdSense oder die wie provisionierte Textlinks mit Google AdSense-Einblendungen kompatibel sind. Partnerprogramme, deren Erlöse niedriger sind als die Erlöse von Google AdSense werden wohl vom Markt verschwinden.
  3. Alle anderen Plätze werden mit Einblendungen von Google AdSense aufgefüllt.

Ideen muss man haben.

Im Ehrgeiz Gastronomen abzuzocken, sind New Yorker Stadträte fast noch phantasievoller als die deutsche Politiker-Plage. Zuerst wurde für New Yorker Restaurants und Bars ein umfassendes Rauchverbot verhängt. Jetzt sollen sich Gastronomen davon befreien lassen können - für eine Gebühr von 100 US-Dollars: "Pol's Permit Propsal could extinguish law" von Neil Graves, in: New York Post Online vom 24. Dezember 2003.

Labels: ,


Kuendigungsschmutz.

Was wird mitunter gemacht, wenn man einen Mitarbeiter los werden will, der partout nicht gehen will? Man steckt ihm was in die Tasche und überführt ihn des Diebstahls. Bei leitenden Mitarbeitern funktioniert dies in der Regel nicht, denn es ist wenig glaubhaft, wenn ein Manager eine Kleinigkeit mitgehen läßt. Stattdessen prüft man seine Spesenabrechnung. Da es sich bei viel reisenden Mitarbeitern kaum vermeiden läßt, daß es Ausgaben gibt, die sich beim besten Willen nicht eindeutig privaten oder dienstlichen Zwecken zuordnen lassen, wird sich schon irgendwas Anstößiges finden. Z.B. wenn er seine Frau auf eine Geschäftsreise in die USA mitnimmt, auch wenn der amerikanische Geschäftspartner dies erwartet und es unpassend wäre, wenn der "Abend zu viert" ohne die Ehefrau des deutschen Managers stattfände.

Laut einer Meldung der Norddeutschen Neuesten Nachrichten von heute prüft nunmehr der Bundesrechnungshof die Spesenausgaben von Florian Gerster, dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesanstalt für Arbeit: "Üppige Spesen bringen Gerster in Erklärungsnot".

Mittwoch, November 26, 2003

Buchungen in Echtzeit visualisiert.

Eine nette Idee hat Affilian.de, ein Partnerprogramm für Touristik. Gezeigt wird in Echtzeit, welche Buchungstransaktionen und Anfragen in den letzten Minuten erfolgt sind.

Die Firmengründer Heiko Albert und Stefan Girster hatten eigentlich geplant, "Dienstleister für Reisebüros zu sein und ihnen den Vertriebsweg Internet zu eröffnen. Da die stationären Reisebüros zu diesem Zeitpunkt nicht an den Internetreisemarkt glaubten, beschlossen sie selbst ein Reisebüro bzw. Callcenter zu gründen und stellten ihre erste Mitarbeiterin, eine Reiseverkehrskauffrau, ein." Mittlerweile sind über 100 Mitarbeiter beschäftigt." (Quelle: Website von Affilian.de). Und viele Reisebüros habe inzwischen dicht gemacht, füge ich hinzu.

Irgendwie ist das Leben ungerecht.

Martin Röll treibt sich in Amsterdam herum, labt sich an einem "irrsinnig guten tibetanischen Essen" mit Lilia, Angela, einer Semiotikerin aus Portugal und Olga, einer Soziologin aus Moskau, und freut sich, daß er fast niemandem mehr erklären muß, was ein Weblog ist. Und ich? Ich erkläre einem Unternehmensberater aus Österreich, der ein Plagiat eines Artikels von mir zum Thema "Erfolg in der Gastronomie" auf seiner Website illegalerweise veröffentlicht hat und mit dem ich darüber ins Gespräch komme, die Vorzüge von Weblogs, die Vor- und Nachteile von Google AdWords und Google AdSense und wie man als Außenstehender den Traffic von Websites erkennen kann. Und erst nach 35 Minuten fällt mir ein, daß ich ihn angerufen habe ...

Labels:


Niedrig-Preis-Restaurants.

In der Berliner Zeitung vom 25. November 2003 berichtet Eva Dorothée Schmid über Restaurants, die verstärkt auf Rabatte und Sonderaktionen setzen: "In der Ess-Klasse fallen die Preise". Dies ist zwar kein neues Phänomen, aber die Autorin hat konkrete Beispiele für mehr oder weniger erfolgreiche Niedrig-Preis-Restaurants gesammelt und die Inhaber befragt.

Abseits.de bei Google AdSense zugelassen.

Heute hat Google meine Antrag auf Zulassung zu Google AdSense positiv beschieden. Ich habe diese Funktion sogleich in einige Webseiten und in dieses Blog eingebaut. Das Ergebnis sehen Sie in der rechten Spalte, wenn Ihr Browser IFRAME unterstützt.

Sie wissen nicht, was AdSense ist? Unser Beitrag "Welche Anzeigen Google schalten würde" vom 24. Juni 2003 verrät es Ihnen.

In seinem Associate Programs Newsletter #228 vom 28. Juli 2003 beschreibt Allan Gardyne: "How AdSense is changing the Internet". Wie kann man mithilfe von AdSense mit der eigenen Website bzw. einem eigenen Newsletter Geld für Anzeigenplätze verdienen.. Wie vermeidet man, von AdSense abgewiesen zu werden. Sind Affiliate-Programme besser als AdSensce?

Siehe auch: "Blogging for Dollars. How Adsense paid out for my PVRblog" vom 4. Oktober 2003.

Dienstag, November 25, 2003

Hilfen fuer eBay.

Wer als Gastronom bei eBay verkaufen möchte, aber zögert, weil er sich damit nicht auskennt, findet zahlreiche Hilfen:
  • Einige Volkshochschulen böten Kurse an, berichtet heute Focus in ihrer Printausgabe. Beispiele dafür habe ich online leider keine gefunden.
  • Die Dezember-Ausgabe (PDF) der Zeitschrift "Internet Professionell" hat das Schwerpunktthema "Geld verdienen mit eBay".
  • In München-Schwabing hat ein erster Dropshop eröffnet, eine Annahmestelle für Dinge, welche dieser Laden über eBay verkauft. Siehe dazu einen Bericht im Cocoon-Magazine: "eBay-Auktionen offline abwickeln"
  • Dagmar Mai, die Internet-Expertin vom Bayerischen Gastronomie-Report stellt in der November-Ausgabe die Websites Restaurant-Besitzer.de und Restaurant-Guide.to vor, die Gastronomen den Service anbieten, Restaurantgutscheine bei eBay zu versteigern.
  • Man kann natürlich auch selbst (Geschenk)-Gutscheine online versteigern. Um sich den Aufwand zu ersparen, Gutscheine selbst drucken zu müssen, kann man z.B. rücklaufende Gutscheine von Services wie dem Gutscheinbuch.de erneut ausgaben. Es gibt dafür ohnehin bei eBay einen gewissen Markt.
Siehe auch frühere Tipps, wie man eBay nutzen kann:

Alcopops - zum Zweiten.

Warum käuen eigentlich Journalisten jeden Mist wider, den ihnen Politiker vorquatschen, ohne die abstrusesten Behauptungen zu checken? Oliver Havlat von der TAZ gibt in einem Artikel "Strafsteuer gegen den riskanten Mix" vom 24. November 2003 Aussagen der Drogenbeauftragten wieder: "Schon 13-Jährige besorgten sich die Getränke regelmäßig. In einer durchschnittlichen Diskonacht könnten schon einmal sechs bis acht Flaschen getrunken werden, die zusammen den Alkoholgehalt von 12 bis 16 Schnäpsen hätten."

Dazu hätte er meines Erachtens anmerken müssen:
  • 13jährige können keine Disconächte durchmachen, denn sie dürfen nach dem Jugendschutzgesetz ohne Begleitung Erwachsener an öffentlichen Tanzveranstaltungen überhaupt nicht teilnehmen. Wenn das in Berlin anders ist, würde mich dies bei einem Regierenden Bürgermeister wie Wowereit nicht wundern. Das wäre dann aber ein ganz anderes Thema.
  • Selbst wenn man den Preis für eine Flasche mit 3,50 Euro in einer Diskothek niedrig anssetzt, müßte unser 13jähriger für diesen Rausch 28 Euro hinlegen. Das ist das übliche Taschengeld für einen oder gar zwei Monate für Kinder im 7. und 8. Schuljahr. Andere Ausgaben wie Eintritt in die Diskothek oder Fahrtkosten mal gar nicht berücksichtigt.
Die Drogenbeauftragte beweist mit solchem Schmarrn nicht mehr als daß sie in ihrem Wandlitz jeden Kontakt zur Lebenswirklichkeit verloren hat.

Wen man wirklich ernsthaft in eine Diskussion einer Sondersteuer auf Alcopops einsteigen will, sollte man sich die Argumente durchlesen, die in einer Sitzung des Schweizer Nationalrates am 29. September 2003 ausgetauscht worden sind. Sie offenbaren auch die Schwierigkeiten, "Alcopops" gesetzlich so eindeutig zu definieren, daß die erwünschte Wirkung erzielt wird. Ansonsten werden Alternativen auf den Markt kommen, etwa auf Bier- oder Weinbasis oder auf der Basis von gegorenem Most statt mit Spirituosen gemixt. Die Verwendung von Spirituosen (Wodka bei Smirnoff Ice und Rum bei Bacardi Rigo) ist ja eher den Marken der Anbieter geschuldet. Süße Getränke mit einem niedrigen Alkoholgehalt lassen sich leicht aus allen möglichen alkoholhaltigen Getränken zaubern. Und will der Gesetzgeber diese Sondersteuer auch auf Wermut, Port oder Süßwein erheben? Er ist ja sogar zu feige, den Alkohol im Wein der Alkoholsteuer zu unterwerfen.

Montag, November 24, 2003

Inlandstourismus im September 2003: + 1% Gästeübernachtungen.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im September 2003 in Deutschland 35,2 Mill. Gästeübernachtungen gezählt, 1% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Nach Kalender- und Saisonbereinigung (Berliner Verfahren 4 – BV 4) sind die Übernachtungen um 3% gegenüber August 2003 gesunken. Die Angaben umfassen sowohl Übernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten als auch auf Campingplätzen (Touristikcamping). Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste stieg im September 2003 mit 31,1 Mill. um 2% gegenüber dem September 2002. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhten sich um 1% auf 4,1 Mill. Im Zeitraum Januar bis September 2003 wurden 269,2 Mill. Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen gezählt. Dies entsprach in etwa dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (– 0,2%). Auf inländische Gäste entfielen 236,4 Mill. (– 0,4%) und auf Gäste aus dem Ausland 32,8 Mill. Gästeübernachtungen (+ 1%). Zu den Ergebnissen der einzelnen Bundesländer (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

Saure Gurken.

Laut einer Meldung der Financial Times Deutschland vom 24. November 2003 erwägt die Bundesregierung eine Steuer auf Alcopops, die den Preis (im Einzelhandel) verdoppeln soll: "Bundesregierung erwägt Strafsteuer gegen alkoholische Mixgetränke".

Nun muß man wissen, daß sowohl die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk wie auch die Verbraucherschutzministerin Renate Künast für Vorschläge bekannt sind, die zwar für Pressewirbel sorgen, denen es aber an einem wirklichen Problem, das es zu lösen gäbe, und an einem praktikablen Vorschlag mangelt, dieses vermeintlche Problem zu lösen. Erinnert sei an das lächerliche Preis-Wert-Forum von Künast sowie ihre "Agrarwende" und ihr "Anti-Spam-Gesetz" (siehe dazu ein früheres Posting).

Zur Sache:
  • Der Alkohol in den Alcopops unterliegt bereits der Alkoholsteuer - im Gegensatz zum Alkohol in Weinen, den unsere Politiker bevorzugen, wenn sie nicht lieber volkstümelnd nach "einer Flasche Bier" greinen.
  • Der Verkauf von Alcopops an Kinder und Jugendliche ist gesetzlich untersagt.
  • Meiner Einschätzung nach sind Alcopops bei jungen Erwachsenen ohnehin schon wieder out. Angesagt sind stattdessen zumindest bei uns vor Ort Bockbiere, also Biere mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 16%. Der Alkoholgehalt beträgt etwa ein Drittel davon, also in etwa dem von Alcopops.
  • Eine zusätzliche Steuer von rund 1,50 Euro je Flasche zuzüglich 16% Mehrwertsteuer würde Alcopops so stark verteuern, daß junge Gäste ab 18 wieder verstärkt zu alkoholischen Mixgetränken greifen würden, die in den Gaststätten aus Spirituosen und einer verlängernden Zutat gemischt werden. Damit läßt sich ohnehin ein höherer Deckungsbeitrag erwirtschaften.
  • Die Forderung nach einer Strafsteuer auf Alcopops kommt mir sehr vertraut vor. Vor wenigen Minuten wurde schon einmal eine Erhöhung der Alkoholsteuer gefordert. In beiden Fällen ging es weniger um den Schutz von Verbrauchern als um Einnahmen für Verbraucherschutzverbände. In Zeiten knapper Länderhaushalte werden Zuschüsse an solche Verbände mangels Erfolgsnachweis bevorzugt gestrichen. Die Verbandsfunktionäre kämpfen auf Teufelkommraus für ihre Jobs.

Weinanbau in Georgien.

In Georgien gibt es drei Weinanbaugebiete (Guria, Imereti, Kacheti), die zu den ältesten der Welt gehören und auch noch seltene, ursprüngliche Rebsorten vorweisen. Mehr darüber auf der Website der Weinhandlung Weisbrod & Bath. Eines der bedeutendsten Weingüter Georgiens ist Samkharadze.

Der Tourismus hat Georgien noch nicht vermarktet. Lesen Sie "Reiseeindrücke von Gisela und Dieter Lenzkes" vom November 2002.

Sonntag, November 23, 2003

Liebig's Fleisch-Extrakt.

Der Chemiker Jusus Liebig veröffentlichte 1854 in den "Annalen der Chemie" ein Rezept für Fleischextrakt, seine wohl bekannteste Erfindung außerhalb der Fachwelt; weniger bekannt ist, daß er auch das Backpulver erfand. Liebigs verdickte Fleischbrühe war vor dem Ersten Weltkrieg nur für Besserverdienende bezahlbar und wurde zum Vorreiter einer rasch expandierenden Fleischbrühen- und Suppenwürfelindustrie, unter anderen für den "Maggiwürfel" (Julius Maggi, 1867) und Carl Heinrich Knorr's "Erbswurst" (siehe dazu: "Ernährungswandel und Ernährungsreform" vom Vegetarierbund Deutschland e.V.).

Liebigs Firma, die Liebig's Extrakt Company Ltd. in Uruguay, kultivierte das Werbemittel der Sammelbilder. Von 1872 bis 1940 wurden Sammelbilder für insgesamt 1.138 Serien mit in der Regel je sechs Bilder seinem Fleischextrakt beigelegt, die als Chromolithographien mit bis zu 14 Farben von verschiedenen Druckereien im Auftrage von Liebigs Firma angefertigt worden sind. Ein Beispiel ist eine Serie zum Thema "Käthchen von Heilbronn" aus dem Jahre 1986. Die Sammelalben für je 50 Serien zu 6 Bilder, aber auch einzelne Serien werden heute noch gerne gesammelt.

Weder die Erfindung des Fleisch-Extrakts noch des Backpulvers allein hätten die Universität Gießen veranlaßt, sich nach ihrem international bekanntesten Professor zu benennen. Lesen Sie mehr über seine zahreichen Erfindungen im Gebiet der Pflanzen-, Tier- und der menschlichen Ernährung in einer 1999 erschienen Biographie: "Justus von Liebig. Eine Biographie des großen Naturwissenschaftlers und Europäers" von William H. Brock und auf der Website des Liebig-Museums in Gießen.

Freitag, November 21, 2003

Weihnachtsgeschenke auf die letzte Minute.

8 bis 10% unseres Umsatzes machen wir in unserem Café Abseits mittlerweile mit Geschenkgutscheinen. Besonders unser Frühstück "Danach" für zwei Personen erfreut sich dabei großer Beliebtheit. Es ranken sich mittlerweile eine ganze Reihe von amüsanten, kleinen Geschichten um dieses Frühstück "Danach", etwa von zwei jungen Männern, die schüchtern fragten, ob auch sie einen solchen Gutschein kaufen könnten.

Vor Weihnachten schwillt die Zahl der verkauften Gutscheine rasant an, um am Heiligen Abend zum letzten Rettungsanker für all diejenigen zu werden, denen erst am 24. Dezember einfällt, daß sie noch ein Geschenk brauchen.

Der Erfolg unserer Frühstücksgutscheine liegt neben der Popularität unseres breiten Frühsücksangebots wohl an den Konditionen. Unsere Gutscheine sind zeitlich unbegrenzt gültig, können auch gegen Speisen und Getränke im gleichen Wert eingetauscht werden und man kann sie sogar in Raten verbrauchen. Ab und zu wandelt sich so ein Gutschein für ein Frühstück in eine lose Folge von Bieren.

Der Burda Direkt Online Shop, mit dem wir als Partner zusammenarbeiten, d.h. wir erhalten ein paar Euro für jedes verkaufte Abonnement, wenn ein Besteller über unsere Website dorthin gelangt, bietet sogar eine Geschenkurkunde, die man nach seinem Geschmack einschließlich individuellem Text zusammenstellen und selbst ausdrucken kann:

Burda Direct Online Shop

Donnerstag, November 20, 2003

Chocolate Show in New York City.

Die viertägige "Chocolate Show" in New York City zog mehr als 20.000 Besucher an: "Appetite for luxury runs high at Chocolate Show" von Lauren Weber, in: USA Today vom 19. November 2003.

Amerikanische Sandwich-Ketten.

Allison Perlik stellt in der November-Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift Restaurant & Institutions amerikanische Sandwich-Ketten vor, ein Marktsegment, das allein im letzten Jahr um 7% gewachsen ist: "Stacking Up".

Siehe auch unseren Beitrag über "Subs - Sandwiches - belegte Brötchen - Baguettes".

Großkuechenplanung für unterschiedliche Gastronomiekonzepte.

Von der Architektin Ursula Kohte ist im Oktober das Buch "Gastro, Planung & Konzepte" erschienen. Bereits im Wintersemester 1996/97 hielt sie in einem Seminar "Haushalttechnik und Arbeitslehre" des Fachgebiets Haushalttechnik (Leitung: Prof. Dr. Horst Pichert) im Wissenschaftszentrum Weihenstephan einen Vortrag zum Thema "Großküchenplanung für unterschiedliche Gastronomiekonzepte". Dieses Buch ist ein Muß für alle Existenzgründer in der Gastronomie aber auch Unternehmensberater, die sich Gedanken machen, wie sie das Produktionssystem eines gastronomischen Konzeptes gestalten wollen. In unserer Mailing-Liste wird z.B. oft, mehr oder weniger verzweifelt gefragt, wie groß Gastro-Küchen bei unterschiedlichen Gastronomiekonzepten sein müssen. Dieses Buch gibt Antworten auf solche und naheliegende Fragen.

Modernisierung des Wiener Kaffehauses Demel umstritten.

Am 1. Januar 2002 hatte das auch international erfolgreiche Catering-Unternehmen Do & Co von Attila Dogudan die traditionsreiche Wiener K.u.K Hofzuckerbäckerei Demel übernommen (siehe dazu eine Pressemitteilung von Do & Co vom Januar 2002).

Jetzt wendet sich die Betriebsratsvorsitzende Herta Schleiffer bzw. die Gewerkschaft Agrar, Nahrung und Genuß in Form eines offenen Briefes an die Öffentlichkeit. (via K.u.K. Hofberichterstatterin Karina Matejcek aus Wien).

Unter der Überschrift "Wiener Tradition lässt grüßen - zum Abschied?" wird beklagt, der neue Besitzer gehe an die Substanz der Tradition des Hauses. Der erste Salon, der seit über 100 Jahren für den Servicebereich genutzt worden sei, in dem die hohe Gesellschaft vergangener Epochen ihren Platz gefunden habe, wo Künstler und Schriftsteller gesessen seien, dessen Schönheit und Beliebtheit bis in die heutige Zeit gerettet worden sei, habe seine Bestimmung verloren. Er solle ab Dezember 2003 als Verkaufsraum dienen. Der traditionelle Verkaufsraum mit seinen prunkvollen Büffets, der die Gäste immer wieder in großes Staunen und Verzücken versetze, werde einer italienischen Kaffeebar weichen müssen.

Es wird die Frage erhoben, ob die "Demelinerinnen", die teilweise schon jahrzehntelang im Demel beschäftigt sind, an Alter und Fülle zugenommen, noch Gültigkeit haben werden, ob die ganz in schwarz, mit weißem Kragen, gehaltene Demeltracht, die sich von jeder anderen Berufskleidung abhebe, oder die Demelsprache ("Haben schon gewählt") zu einer Kaffeebar passen werde oder ob die "Demelinerinnnen" in Zukunft von jungen, zum Großteil geringfügig beschäftigten, sozial schlecht abgesicherten "Do & Co Mädchen" abgelöst würden? Weiter wird die Frage in die Öffentlichkeit geworfen, ob "der Demel" wirtschaftlich nur zu führen sei, wenn man ihn modernisiere? Es sei schade; würde der Demel zwar dem Namen nach existieren, seine Identität im Hause aber gänzlich verloren gehen.

In diesem Zusammenhang möchte ich anfügen, daß es schon seit einigen Jahren Bestrebungen gibt, traditionsreiche Betriebe zu erhalten. Mittelfristig zielen diese Bestrebungen darauf ab, so mein Eindruck, wirtschaftlich nicht überlebensfähige Betriebe (wegen des hohen Aufwands an Denkmalschutz, aber auch überkommener Konzepte) als "lebende Museen" und um ihrer hohen Bedeutung als weicher Standortfaktor nicht nur für den Tourismus zu erhalten:
  • Der Verband der Europäischen Traditionscafes (Associazione Europa di Café Storici) mit Sitz in Triest wurde im Herbst 2000 gegründet. Die Mehrheit der 30 Mitglieder sind Betriebe aus Österreich, dazu zählen das Antico Café Greco (Rom) das Café Tomaselli (Salzburg), das Café Musil (Klagenfurt), die Cafés Prückel, Weingartner, Schottenring, Diglas, Dreier und Hawelka (alle Wien), Gerbaud (Budapest), Orient Express (Zagreb) sowie San Marco und Tommaseo (Triest). Das Logo des Verbandes stellt ein ein typisches Kaffeehaus-Tischchen mit Marmorplatte, dampfender Kaffeetasse, Zeitung und beigestelltem Thonet-Sessel dar.
  • Die "Europäischen Union der historischen Lokale" mit gut 140 Betrieben hat sich aus einer Initiative der seit fast drei Jahrzehnten bestehenden Schutzgemeinschaft "Locali Storici d'Italia" ("Historische Lokale Italiens") entwickelt. Mitgliedsbetriebe wie "Pedrocchi " in Padua, "El Quatre Gats " in Barcelona, "Les Deux Magots" in Paris, "Ye Olde Chesire Chees" in London, die Cafés Weimar, Hawelka, Dreier, Schottenring, Prückel und Weingartner in Wien und der Kronenhof in Pontresina müssen mindestens siebzig Jahre alt sein und einen historischen Ruf und Bekanntheitsgrad erreicht haben.
Links zu den Mitgliedsbetrieben finden Sie in unserem Artikel über "Historische Gaststätten und Gasthäuser".

Bester Sommelier für deutsche Weine heißt Mathias Rippstein.

Der Sieg im Juniorenwettbewerb war schon für manchen vinophilen Nachwuchs die erste Sprosse auf der Karriereleiter, wie beispielsweise für Markus Del Monego oder Thomas Nickels um nur zwei zu nennen. Joel Payne machte als Sieger des Deutschen Weinkellnerwettbewerbs erstmals 1988 von sich reden.

Der Gewinner des diesjährigen Deutschen Weinkellnerwettbewerbs heißt Mathias Rippstein, Sommelier und Betriebsleiter im Weingut Weinstube Rippstein in Sand am Main. Der 32-jährige errang den ersten Platz bei diesem bundesweiten Leistungswettbewerb nach 1998 bereits zum zweiten mal und bewies wieder fachmännischen Umgang mit Wein und gekonnte Gästeberatung. Den Ehrenpreis der Sommelier-Union für die beste Leistung im Finale (Weinpräsentation und Weinservice) erhielt Christian Frens, 3. des Weinkellnerwettbewerbs und Sommelier bei "Fischers Weingenuss & Tafelfreuden.

Den ersten Platz beim 20. Juniorenwettbewerb ”Deutscher Wein” errang Daniel Hasert. Der 23-jährige Sieger ist Commis Sommelier im Schlosshotel Lerbach. Den Ehrenpreis des Verbands der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte erhielt der 23jährige Michael Solbach, Chef de rang im Romantik-Hotel Goldener Karpfen in Fulda, für besonders souveränen Auftritt im Finale.

Insgesamt 20 Weinkellner beziehungsweise Sommeliers sowie 23 Auszubildende und junge Mitarbeiter aus der Gastronomie im Alter von 18 bis 57 Jahren hatten sich den Wettbewerben gestellt, die das Deutsche Weininstitut (DWI), Mainz, am 16. und 17. November 2003 im Dorint-Hotel in Wiesbaden durchführte.

"Der Weinkellnerwettbewerb ermöglicht es, erfahrenen Restaurantfachkräften und Sommeliers ihre Kenntnisse zu überprüfen und ihre Fähigkeiten im Vergleich mit ihren Kollegen zu messen. Der Juniorenwettbewerb schafft beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in der Gastronomie", erklärte DWI-Geschäftsführer Armin Göring. Und entsprechend anspruchsvoll waren die Aufgaben, die zu bewältigen waren.

Von den Teilnehmern, die aus allen Bundesländern nach Wiesbaden kamen, wurden zum Teil sehr spezielle Kenntnisse über die typischen Rebsortenmerkmale deutscher Weine, die Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt, die Weinbereitung und das Weinrecht erwartet. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer in vergleichenden Degustationen deutsche Weine und andere europäische Weine erkennen und u.a. nach Anbaugebieten, Jahrgängen und Rebsorten bestimmen. Die Finalisten hatten schließlich im Rollenspiel Gäste kompetent zu beraten oder verdeckt degustierte Weine folgerichtig und verkaufsfördernd zu präsentieren.

Die Sieger erhielten als Preise Stipendien, Raritäten aus der Schatzkammer des Deutschen Weininstituts, Seminargutscheine und weitere wertvolle Sachpreise.

Das Deutsche Weininstitut führt den Juniorenwettbewerb in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und den Weinkellnerwettbewerb mit der Sommelier-Union Deutschland durch. Während die Sommelierunion und der VSR vor allem die Jury stellte, gehören Vorbereitung, Durchführung und Finanzierung der Wettbewerbe zu den Aufgaben des Deutschen Weininstituts.

Zweiter im Weinkellnerwettbewerb wurde der 40-jährige Sommelier und Weinhändler Eduardo Capurro aus Brühl. Christian Frens, Sommelier im Köner Restaurant "Fischers Weingenuss & Tafelfreuden" belegte den dritten Platz.

Im Juniorenwettbewerb belegte die 23-jährige Christine Dördelmann, Restaurantfachfrau im Hotel Schloss Hugenpoet, Essen, den zweiten und Michael Solbach den dritten Platz. (Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Weininstituts).

Forum Wirtschaftsdeutsch: Existenzgruendung in der Gastronomie.

Im aktuellen Newsletter Nr. 6/2003 vom Oktober 2003 des Forums Wirtschaftsdeutsch, welches Lehr- und Lernhilfen für den berufsbezogenen Deutschunterricht zur Verfügung stellt, widmet sich Udo Tellmann vom herausgebenden Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Thema "Unterrichtsthema: Existenzgründung in der Gastronomie". Zitat: "Eine Alternative zur Arbeit mit Wirtschaftsdeutschlehrwerken sind praxisnahe Planspiele. Ein solches zum Thema Existenzgründung lässt sich sehr gut mit Hilfe der Materialien entwickeln, die auf dem Internetportal http://www.abseits.de für die Gastronomiebranche zusammengetragen worden sind." In Folge werden (fast ausschließlich) eine Vielzahl von Artikeln von Abseits.de empfohlen. Zum Archiv dieses Newsletters.

Mittwoch, November 19, 2003

McNuggets aus weissem Fleisch.

McDonald's beginnt weißes Hähnchenfleisch für seine McNuggets zu verwenden, um die Kalorienzahl und den Fettgehalt dieses Produktes zu senken. McDonald's verkauft pro Jahr mehr als 4,8 Milliarden Nuggets. Der originale McNugget, 1983 eingeführt, enthält eine Kombination aus weißem und dunklem Fleisch. Seit Januar werden bereits mehr Salate und Obst und Gemüse als Teil von Kindermenüs angeboten. "McDonald's to sell leaner McNuggets" von Josh Fineman , in: The Detroit News vom 21. November 2003.

Gaeste 2003 mit Hotelkongress: Reifere Semester bilden bald die lohnendste Hotelkundschaft.

Leipzig, 18. November 2003. Der neuer Kongress "Marktplatz Hotel" auf der GÄSTE 2003 in Leipzig lieferte hochkarätige Marktstudien und Analysen sowie einen interessanten Ausblick auf Leipzigs Olympiapläne.

Der Hotelgast der nächsten Jahre wird
  • immer älter sein,
  • mehr genuss- und erlebnisorientiert und
  • zugleich preisbewusster buchen,
  • Sicherheitsaspekten eine größere Rolle beimessen und
  • sich verstärkt den eingeführten Marken zuwenden.
Damit erwächst vor allem jenen Segmenten im Beherbergungsmarkt eine günstige Zukunft, die vom wachsenden Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung partizipieren. Zu dieser Kernsentenz lassen sich Keynote-Aussagen verdichten, mit denen der Trendforscher und Geschäftsführungsvorsitzende der Baseler Prognos AG, Christian Böllhoff, zur GÄSTE 2003 am 18. November in Leipzig den Kongress "Marktplatz Hotel" einleitete. Das verheißungsvolle Erstlingswerk, wie der Vorsitzende des einladenden Hotelverbandes Deutschland (IHA), Fritz G. Dreesen, den Kongress nannte, fand als gemeinsame Veranstaltung für Hoteliers und Zulieferer statt. Mit dieser neuen Form des Fachdialogs, zu der fortan alle zwei Jahre der Hotelverband, die ostdeutschen DEHOGA-Landesverbände und die Messe Leipzig zur Internationalen Messe für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung bitten, werde man laut Dreesen konstruktiv "Wege aus der Krise der Hotellerie" beschreiten.

"Bach, Bastei und leere Betten?"

Die Analyse des neuen Prognos-Chefs beleuchtete hierzu unter der etwas provokanten Überschrift "Bach, Bastei und leere Betten?" Chancen und Erfolgsvoraussetzungen nicht nur der ostdeutschen Hotellerie. Böllhofer wies daraus hin, dass sich immer schwerer konkrete Zielgruppen fassen ließen, da Individualisierung, Bildungsniveau und persönliche Reiseerfahrung innerhalb der Gesellschaft latent zunähmen. Erkennbar sei jedoch, dass auch für das Reisen Aspekte wie gesünderes Leben, bewusste Ernährung und Sport eine größere Rolle spielen werden. Gute Wachstumsvoraussetzungen sieht der Marktbeobachter auch bei Städte-, Kultur- und Bildungsreisen, bei Wanderurlaub, Rundreisen sowie im Bereich Wellness- und Fitnessurlaub.

Vor allem deutsche Destinationen dürften davon profitieren, da Terroranschläge selbst in beliebten Ferienländern eine Rückbesinnung auf Inlandreisen bewirkten. Auch ostdeutsche Städte und Regionen - namentlich erwähnte er Dresden, Leipzig, Rostock, Meißen, Wittenberg und die Sächsische Schweiz - könnten daraus einen Nutzen ziehen. Denn hier träfen hoher Kultur- und Landschaftswert, gute Sicherheitsbedingungen und Chancen für eine relative Verbrauchersparsamkeit zusammen. Allerdings müssten die meisten ostdeutschen Regionen noch ihre Werbung intensivieren. Laut Prognos entfallen derzeit 60 Prozent aller Städtereisen in den Neubundesländern allein auf Leipzig, Dresden und Rostock. Hoteliers in weniger bekannten Regionen empfahl er dringend, Marketinggemeinschaften zu bilden, neue Marken zu entwickeln sowie den werblichen Schulterschluss mit Kommunen zu forcieren.

Olympia 2012 und das Hotel- und Gaststättengewerbe

Leipzigs Olympiabeauftragter Dr. Engelbert Lütke-Daldrup, der auch den Olympiaplanungsstab im Rathaus leitet, informierte, dass in der Stadt bei einer erfolgreichen Bewerbung dennoch nur 2.000 Hotelzimmer bis 2012 neu entstehen sollen. Dies entspräche einem jährlichen Zuwachs von lediglich 1,5 Prozent. Das Gros der 500.000 bis 700.000 Besucher, die während der Spiele täglich in Leipzig zu erwarten seien, solle stattdessen in der gesamten Großregion zwischen Berlin, Dresden, Chemnitz, Erfurt und Magdeburg schlafen und morgens mit Bussen anrollen. Die vom IOC geforderte Zahl von 42.000 Zimmern gehobenerer Ausstattung unmittelbar in Leipzig will die Stadt großteils in Form von 9.500 "Residenz-Hotels" schaffen. Hierbei handele es sich zumeist um individuell zugeschnittene Gründerzeitvillen, City-Appartements oder Lofts, die gemeinsam mit Leipziger Hoteliers betrieben und nach den Spielen in Eigennutzerwohnungen umgewandelt würden, erläuterte der Planungschef.

TNS Emnid präsentierte neue Studie zu Erwartungen der Hotelgäste

Brandaktuell und damit erstmals in der Branche stellte auf dem Leipziger Kongress das Bielefelder Institut TNS Emnid die Ergebnisse seiner neuen Studie zu Erwartungen von Hotelgästen vor. Laut Dr. Adi Isfort, Direktor für Verkehr & Tourismus, wurden dazu unter über 3.000 repräsentativ ausgewählten Hotelbesuchern all jene 60 Ausstattungsmerkmale abgefragt, die auch für die Sterneklassifizierung Anwendung finden. Auf den ersten drei Rängen festigten dabei jene Kriterien ihre Favoritenstellung bei potenziellen Hotelsuchern, die sie bereits in einer Vorgängeranalyse 1998 eingenommen hatten:
  • Dusche/Bad und WC,
  • ruhiges Schlafen und
  • Frühstücksbüfett.
  • Auf Rang vier kletterte das Merkmal "TV auf Zimmer ", während
  • "Telefon im Zimmer" klar an Bedeutung einbüßte.
Überdurchschnittlich an Gewicht bei der Auswahl von Hotels gewannen in den letzten fünf Jahren laut TNS Emnid folgende Kriterien:
  • Internet/E-Mail-Anschluss im Zimmer (vor allem bei Dienstreisenden),
  • Verfügbarkeit an Hygieneartikeln,
  • Wellness-Angebote,
  • Satelliten/Kabel-TV,
  • Buchungsmöglichkeiten über Reisebüros und
  • Pauschalangebote (überwiegend Freizeitreisende) sowie eine
  • großzügige Badausstattung
Weniger wichtig als 1998 betrachten Leute auf Hotelsuche dagegen
  • einen Shuttle-Dienst,
  • Frühstücksservice im Zimmer,
  • Angebote für Wäsche und Reinigung sowie das
  • Vorhandensein von vegetarischer bzw. Diätküche.
Auffällig sei jedoch, so Isfort, dass sich nur in wenigen, sehr speziellen Punkten markante Unterschiede zwischen Geschäfts- und Urlaubsreisen zeigten. Als gleichermaßen wichtig, sowohl für Nutzer von 4- und 5-Sterne-Häusern wie von 1- bis 2-Sterne-Hotels, werde dagegen eine persönliche Begrüßung durch das leitende Personal gewertet. Danach befragt, ob sie Sterne-Angaben bei Hotels für nötig halten, hätten rund 85 der Gäste geantwortet, sie hielten dies für wichtig bis sehr wichtig, konstatierte Isfort abschließend.

Bettenburgen und kein Ende?

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation fließen bundesweit nach wie vor Milliardensummen in Neu-, Um- und Ausbau von Beherbergungsbetrieben. Das Bauvolumen an im Bau befindlichen oder bis 2004 geplanten Hotels und Pensionen beläuft sich gegenwärtig auf 4,6 Milliarden Euro, informierte Rolf W. Schmidt, Geschäftsführer der Marktplatz Hotel GmbH in Scheeßel. Aus dem von ihm vorgestellten Investitionsspiegel für den deutschen Hotelmarkt lässt sich zudem ablesen, dass im gleichen Zeitraum 1,3 Milliarden Euro in neue oder verbesserte Ausstattung fließen. Vornan rangierten dabei Modernisierungen bei Inneneinrichtung, Ausstattung und Design sowie eine zeitgemäße technische Nachrüstung der Häuser.

In Sachsen, wo sich derzeit vier Prozent aller deutscher Hotelbetten sowie jedes zwanzigste Hotelzimmer der Republik befinden, falle die Summe bei geplanten Aufwertungsmaßnahmen mit 43 Millionen Euro allerdings vergleichsweise gering aus, informierte Schmidt. Überraschung lösten zugleich andere von ihm präsentierte Zahlen aus. Demnach liegt der Anteil an First-Class-Häusern von zwölf Prozent innerhalb der sächsischen Hotellandschaft über dem Bundesdurchschnitt (10 Prozent), während das bevölkerungsreichste Neubundesland bei einfachen Häusern mit 62 Prozent unter dem deutschen Branchenwert (65 Prozent) rangiert.

Nachholbedarf ganz anderer Art signalisierte der deutschen Hotellerie der Vorstandsvorsitzende der Münchener RS Rating Services AG, Hans J. Loges. Die Chance, sich über ein "unabhängiges Expertenurteil" mehr wirtschaftliche Transparenz und damit eine weit höhere Bonität gegenüber Banken zu schaffen, werde derzeit nur von einem Bruchteil aller mittelständigen Beherbergungsbetriebe genutzt, sagte er. Ein Rating biete jedoch auch eine günstige Chance, die eigene Kapitaldecke bei Investitionen deutlich zu erhöhen. Gegenwärtig erreicht der Eigenmittelanteil in der mittelständischen deutschen Hotellerie laut Loges nicht einmal zehn Prozent. Nach seiner Überzeugung ist das Rating gerade in Zeiten knapper Bankkredite "eine Schlüsselgröße alternativer Finanzierungsmodelle". (Quelle der Mitteilung der Leipziger Messe).

800 Teilnehmer waren auf der Gruendermesse im Rhein-Neckar-Dreieck vertreten.

Das Team von m-e-x am Samstag, 15. November 2003, mit einem Fünf-Man/Frau-Team und dem neuen Messestand auf dem 5. Existenzgründertag im Rhein-Neckar-Dreieck vertreten. Robert Basic hat seine Eindrücke im m-e-x-blog unter www.m-e-x.de/blog/archive/000985.html eingestellt. Aber es gibt auch einen "offiziellen" Bericht über die Erfahrungen der Aussteller.

Beispiele fuer Geschaeftsplaene.

Das Startup Journal" des Wallstreet Journals hat eine Linksammlung mit kostenlosen, englischsprachigen Businessplänen online gestellt. Bei näherem Hinsehen handelt es sich aber "nur" um eine Kooperation mit dem Anbieter der Software "Business Plan Pro", der diese Businesspläne auf seiner eigenen Website auch kostenlos anbietet, um zum Kauf der Software zu animieren.

NextLinks.

Der Informatiker PD Dr. Uwe Quasthoff vom Institut für Informatik der Universität Leipzig bietet ein Online-Tool Nextlinks an, mit welchem man Informationen zu Webadressen abfragen kann:
  • eine Liste ähnlicher Websites,
  • ein automatisch erzeugtes Assoziationsnetz, welches die Zusammenhänge zwischen den angegebenen Webadressen untereinander graphisch dargestellt.
Siehe z.B. eine detaillierte Darstellung der NextLinks von www.Abseits.de. Mir ist zwar nicht bei allen "nächsten Verknüpfungen" klar geworden, warum diese angezeigt werden. Aber ich bin auf einige Websites gestoßen, die ich noch nicht gekannt habe und die mich interessieren.

Leider habe ich nichts darüber gefunden, was NextLinks konkret unter "semantischer Nähe" versteht bzw. wie diese berechnet wird. In einer Pressemitteilung von PD Dr. Quasthoff heißt es dazu: "Möglich wird dies durch die Verwendung von Algorithmen zum Auffinden semantisch ähnlicher Strukturen, die in den letzten Jahren an der Abteilung Automatische Sprachverarbeitung am Institut für Informatik der Universität Leipzig entwickelt wurden. Wie bei einer Suchmaschine werden zunächst viele Millionen Webseiten ausgewertet. Mittels statistischer Verfahren werden daraus Ähnlichkeiten ermittelt und die Ergebnisse in einer stets aktuellen Datenbank gespeichert, die jeweils von NextLinks abgefragt wird." NextLinks ist seit dem 17. November 2003 kostenlos erhältlich unter wortschatz.uni-leipzig.de/nextlinks. Der Schockwellenreiter hat mich auf dieses Programm aufmerksam werden lassen, ohne sich näher damit zu beschäftigen.

Eine grundsätzliche Kritik kann ich dem Tool nicht ersparen. Analysiert werden immer ganze Websites, nicht einzelne Webseiten. Es werden nicht solche Links zu Webseiten angezeigt, die dem Thema einer Webseite (page) nahestehen, sondern egal auf welcher Seite man gerade surft, mit welchem Thema die einzelne Webseite sich gerade beschäftigt, es werden, solange man sich auf dieser Website aufhält, immer die selben Links angezeigt. Und der Link, dem man folgt, führt nicht zu einer einzelnen Webseite, die sich mit dem Thema beschäftigt, das man gerade gelesen hat, sondern er führt zur Startseite der verknüpften Website. Dieses Konstruktionsprinzip führt bei Multi-Themen-Sites häufig in die Irre, zumal wenn beide Sites (auf der man gerade surft und zu der man einen Link verfolgt) Multi-Themen-Websites sind.

Partnerprogramme im Tourismus.

Gastrofacts.ch, ein befreundetes Schweizer Portal für das Gastgewerbe, hat einen Artikel von Dietmar Winkler, eTourism.at, über Partnerprogramme im Tourismus veröffentlicht: "Filialen im Internet".

Wenn Sie sich überlegen, selbst ein Partnerprogramm anzubieten oder mit Ihrer Website und/oder Ihrem Newsletter als Partner (sog. "Affiliate") eines Partnerprogramms zusammenzuarbeiten, möchte ich Ihnen unseren Artikel über "Partnerprogramme" empfehlen. Sie finden dort einen Vergleich von Programmtypen, Auswahlkriterien, was man damit verdienen kann und vieles mehr.

Abseits.de ist zum Beispiel Partner von: Mit einer solchen Vielzahl von Partnerprogrammen zusammenzuarbeiten, ist betriebswirtschaftlich unsinnig, denn man verzettelt sich zu sehr. Ich mache dies, um viele kennenzulernen, damit ich darüber schreiben und beraten kann.

Amazon und Art.com bieten unter anderem fortgeschrittene Möglichkeiten, ganz einfach Inhalte, die zur eigenen Website passen, auf der eigenen Website einzubauen. Als Beispiel zeige ich Ihnen einen automatisch generierten Mini-Store mit Postern und Kunstdrucken zum Thema "Wein und Spirtuosen" von Art.com:


Ich habe darauf verzichtet, das Aussehen auf das Design der Webseite, in welches diese Beispiel eingebettet ist, anzupassen. Falls Sie nichts sehen: Das für den Einbau verwendete Verfahren IFRAME beherrschen nicht alle Browser, zudem muß Javascript eingeschaltet sein. Theoretisch kann es auch auch sein, daß der Server von Art.com temporär nicht verfügbar ist.

Ein zweites Beispiel von Art.com zeigt solche Bücher, die von den Besuchern von Abseits.de besonders geschätzt werden. Die Auswahl wird von Amazon.de automatisch generiert, d.h. man muß selbst nicht ständig aktualisieren. Die Besucher erledigen dies, könnte man sagen, selbst, indem sie bestimmte Bücher auswählen:


Heisse Weihnachten.

Ab Montag schenken wir in unserem Café Abseits heißen Apfel- und Eierpunsch aus von der Weinkellerei Gerstacker in Nürnberg. Vielleicht ist dies auch etwas für Ihren Betrieb? Der Apfel-Punsch wird aus italienischem Weißwein hergestellt und schmeckt nach Bratäpfeln, Calvados mit karamelisiertem Zucker, der Eierpunsch aus italienischem Weißwein, Eigelb, Punsch-Gewürzen und Aromen.

Online-Marketing kleiner Unternehmen.

Das Marktforschungsunternehmen Kelsey hat eine Studie zur Frage veröffentlicht, wie in den USA kleine Unternehmen ihr Werbebudget verteilen. Online werden ausgegeben für:
  • Websites: 11%
  • Anzeigen in Suchmaschinen (search engine keywords): 3%
  • Anzeigen (Banner) auf Websites: 1%
  • eMail-Marketing: 1%
Der größere Teil geht für Offline-Werbeformen drauf: "Small Businesses Advertising Online", in: eMarketer vom 10. November 2003.

Wichtigtuer.

Die SPD kann einem fast leid tun. Ihr Parteitag spricht sich für Kinderfreundlichkeit in der Gesellschaft aus und setzt damit einen wirklichen Akzent gegen all die anderen Kinderhasser-Parteien und dennoch hat sie drei Viertel der Wähler gegen sich. Der SPD-Parteitag erinnert mich an einen schlecht inszenierten Mix aus "Titanic" und "Meuterei auf der Bounty".

Neue Pizza braucht das Land.

Pizza Hut testet in Ohio neue Pizza- und Nudelgerichte sowie getoastete Sandwiches: "Pizza Hut enters early stages of bistro menu test", in: Pizza Marketplace News vom 18. November 2003. Um seine Kompetenz in Nudeln zu erweitern, hatte Pizza Hut im letzen Jahr die Nudelrestaurant-Kette Pasta Bravo Restaurants erworben. Den Gästen soll eine größere Auswahl und Gründe geboten werden, häufiger wieder zu kommen. Gäste können Voten für solche Gerichte abgeben, die ihnen am besten schmecken. Um den Service zu verbessern, werden die Anzahl der Stationen pro Bedienung verringert.

Dienstag, November 18, 2003

Henning@Firenze.

Henning studiert in Florenz und schreibt einen Erfahrungsbericht, den er seiner Universität Bremen versprochen hat, in Form eines Weblogs. Nebenbei hat er das Geheimnis einer wirklich guten Pizza gelüftet, meint er.

Kollektive Unvernunft: Buergerversicherung.

Zur Zeit diskutiert der SPD-Parteitag mit "kollektiver Unvernunft" (so Gerhard Schröder laut Handelsblatt von heute: "Der SPD-Vorstand ist komplett") einen Antrag, indem die Einführung der Bürgerversicherung gefordert wird, weil sie sozial und gerecht sei. Kann mir mal irgendein Sozialdemokrat erklären, warum eine Bürgerversicherung sozial und gerecht sein soll? Und zwar, bitte sehr, anhand dieses Fallbeispiels:
  • Ein Arbeitnehmer hat ein Monatseinkommen von 1.000 Euro und zusätzliche Zinseinnahmen von 1.000 Euro monatlich. Er muß nach dem SPD-Modell der Bürgerversicherung auf diese 1.000 Euro Zinsen Sozialversicherungsbeiträge zahlen und zwar Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile, insgesamt rund 420 Euro pro Monat. Hinzu kommt der Arbeitnehmeranteil an den Sozialversicherungsbeiträgen zum Lohneinkommen in Höhe von rund 210 Euro.
  • Ein anderer Arbeitnehmer hat ein Monatseinkommen von 4.000 Euro und zusätzliche Zinseinnahmen von ebenfalls 1.000 Euro monatlich. Dieser Arbeitnehmer muß für diese Zinsen keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen, weil sein Lohneinkommen bereits die Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung übersteigt.

Lean Services.

In der englischsprachigen Ausgabe Nr. 10/2003 der Harvard Business Review schreibt Cynthia Karen Swank über "The Lean Service Machine" (kostenpflichter Zugang; englischsprachige Beiträge der Harvard Business Review erscheinen oft etwas später im deutschsprachigen Harvard Business manager). Kann man die Rationalisierungsmethode des "Lean Manufacturing" ("schlanke Produktion") auf Dienstleistungen übertragen?

In der Gastronomie haben wir es, anders als bei den von der Autorin analysierten Finanzwirtschaft, mit einer Kombination eines Produktionsprozesses mit einem Service-Prozess zu tun, vereinfacht gesagt mit der "Küche" und dem "Service". Es wäre also zu prüfen, ob sich die Konzepte des Lean Manufacturing auf die Produktion und/oder auf den Service übertragen lassen. Da die Methoden für den Produktionsbereich entwickelt worden sind, liegt eine Eignung des Lean Manafacturing für diesen Bereich nahe. In der Praxis werden sie zwar von Menschen wie von Prof. Dr. Schaetzing, International Institute Hotel & Restauration Administration e.V., München, ("Lean Management in Hotellerie und Gastronomie. Rationalisierungs- und Marketingideen für die tägliche Praxis"), aber auch mir gepredigt, aber selten eingesetzt: Beispiele sind Hinzu kommen Fragestellungen wieSiehe dazu auch die Website Lean-Manufacturing-Design.com.

Ueberbrueckungsgeld.

Zum Thema Überbrückungsgeld gibt es jetzt sogar eine eigene Website. (via Existenz Newsletter des Bayerischen Rundfunks).

Nebenbei angemerkt. Diese inhaltsreiche Website, die eine rege Resonanz erzeugt, ist ein Projekt von Menschen, die in München Existenzgründungsberatung und Workshops für Existenzgründer anbieten, und zugleich ein vorzügliches Beispiel, wie man mit Content, der die Zielgruppen interessiert, Werbung für eine erklärungsbedürftige Dienstleistung machen kann, ohne zu nerven, zu spammen oder Geld für Werbe-Bockmist auszugeben.

Test Existenzgruendungsberatung.

Die Tagesschau stellte am 20. Oktober 2003 ein Sonderheft "Finanztest extra" der Stiftung Warentest vor, in Angebote von Existenzgründungsunternehmen im Raum Berlin-Brandenburg, darunter die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Frauenberatungseinrichtungen und Unternehmensberatungen bewertet werden: "Existenzgründer: Guter Rat ist selten". Der kritische Beitrag von Esther Neumeier (RBB) kann auch angeschaut werden.

Gruenderstammtische.

Die Internetseite www.gruenderstammtisch.de gibt einen Überblick über Stammtische und regelmäßige Treffen von Gründern in ganz Deutschland, nach Bundesländern sortiert. (via Existenz Newsletter des Bayerischen Rundfunks).

EU kulinarisch.

Ab 1. Mai 2004 hat die EU 25 Mitglieder. Aus diesem Anlass stellt lebensfreude.cc in den 25 Wochen vor der Erweiterung jeden Montag die kulinarischen Genüsse eines Mitgliedslandes unter dem Titel "Culinary 25" vor. Die ersten "genüsslichen Webtouren" führen durch Belgien und Dänemark. Gefunden im lesenswerten, kostenlosen Newsletter von Birgit Mondl's lebensfreude.cc.

Umsatz im Gastgewerbe September 2003: – 3,7% zum September 2002.

Der Umsatz des Gastgewerbes in Deutschland lag im September 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,7% und real (in konstanten Preisen) 3,3% niedriger als im September 2002. Der nominale Umsatzrückgang entspricht damit in etwa den seit Mai 2003 festgestellten Werten. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 – BV 4) wurde im Vergleich zum August 2003 nominal 1,0% und real 1,8% weniger abgesetzt.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2003 setzten die Unternehmen des Gastgewerbes nominal 5,6% und real 5,9% weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum um.

Im September 2003 verbuchten nur die Kantinen und Caterer, wozu auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören, einen nominalen und realen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat (nominal + 1,4%, real + 1,7%). Im Beherbergungsgewerbe (nominal – 3,3%, real – 2,8%) und im Gaststättengewerbe (nominal – 4,9%, real – 4,6%) lagen dagegen die Umsätze niedriger als im September 2002. (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

Montag, November 17, 2003

Caterer des Jahres.

Catering Inside, das Fachmagazin für die Catering-Branche aus der Verlagsgruppe Handelsblatt, hat heuer erstmals einen Wettbewerb "Caterer des Jahres" in fünf Kategorien ausgeschrieben: Business-Catering, Care-Catering, Event-Catering, Verkehrs-Catering und Messe-Catering. Siehe dazu "Festliche Prämierung im Lufthansa Flight Training Center", in: Presseportal vom 13. November 2003 (via Karina Matejcek). Details finden sich in der November-Ausgabe von "Catering Inside", die am 28. November erscheint. Jetzt abonnieren.

Vielleicht wundern sich einige Leser über die weite Definition von Catering, die dieser Wettbewerb wie auch die Zeitschrift "Catering Inside" verwendet. Caterer (auf deutsch: Auftragsgastronomie) bringen ihre Leistung im Auftrag anderer. Formen des Caterings sind laut "Betriebswirtschaftslehre für das Gastgewerbe managementorient", einem Lehrbuch von Harald Dettmer (Hrsg.):
  • Bankett- und Partyservce
  • Industriecatering für das Personal bzw. die Kunden großer Unternehmen
  • Mittelstandscatering und Spezialdienste
Ein Party-Service ist auch als Zusatzgeschäft für Restaurants (aber auch Metzger, Bäcker, Delikatessenhändler usw.) geeignet, um Kapazitätsschwankungen in den stationären Betrieben auszugleichen und Kapazitätsreserven zu nutzen.

Online-Schankkurs - Nachtrag.

Gestern habe ich den Online-Schankkurs der Salzburger Stiegl-Brauerei empfohlen. Meine Frage, ob man auch aus dem deutschsprachigen "Ausland" am Kurs teilnehmen kann bzw. die CD-ROM-Version zugesandt bekommen kann, wurde mir von Christian Dobler von Interactmultimedia in Salzburg, dem Unternehmen, welches für für die Internetaktivitäten der Stiegl-Unternehmensgruppe technisch verantwortlich ist, für Stiegl mit einem eindeutigen "Ja" beantwortet, auch wenn sich das Kursangebot natürlich in erster Linie an Stiegl-Gastronomiekunden und damit vornhemlich österreichische Betriebe wendet.

Die CD-ROM wird "nur" den Theorie-Teil des Schankkurses enthalten, die Fragen, die zu beantworten sind, sind auch dann online zu bearbeiten (Direkt-Link von der CD-ROM). Die CD-ROM gibt es deshalb, um die Einstiegshürde für den Kurs niedriger legen können.

Christian Dobler hat mich auch auf zwei weitere interessante Online-Angebote von Stiegl hingewiesen:
  • den Online-Technik-Notdienst, wo Gastronomiebetriebe bei Problemen mit Schankanlagen die am häufigsten auftretenden Fehler und die dazu passenden Lösungen finden, bevor sie sich (falls die Probleme so nicht lösbar waren), an den GSG-Schankservice wenden. Dazu möchte ich anmerken, daß mir etwas Vergleichbares in Deutschland nicht bekannt ist (bitte um Hinweise, falls dies eine Wissenslücke ist). Es gibt aber z.B. die Websites Zapfhahn.de und Anstich.de vom Oesterling Informations-Service. Weitere Links zum Thema Schanktechnik.
  • Im Pachtforum von Stiegl können Gastronomen Ihre Betriebe zur Pacht anbieten bzw. angehende Gastronomen nach einem freien Betrieb suchen. Die Anfragen werden direkt den regional zuständigen Aussendienstmitarbeitern zugesendet, die dann mit den Interessenten Kontakt aufnehmen. Vergleichbare Angebote von Brauereien und anderen haben wir ebenfalls zusammengestellt: Gastro-Objekt-Borsen.

Fries makes the world go around.

Das Internet Networks Archive an der Universität Princeton veröffentlicht regelmäßig "Karten des Monats". In diesem Monat ist es eine Weltkarte, welche die Verbreitung von rund 31.000 McDonald's- und rund 6.200 Starbucks-Filialen in aller Welt zeigt: "The Magic Bean Shop / The Fries that bind us" (via Martin Röll).

Mundpropaganda.

Die entscheidende Bedeutung von Mundpropaganda für den Erfolg gastronomischer Objekte ist hinreichend geläufig. Jedoch läßt sie sich nur schwer instrumentalisieren (siehe dazu unseren Beitrag über "Virales Marketing").

Über Mundpropaganda werden viele Vorurteile verbreitet:
  • Mundpropaganda erfordere außergewöhnlich gute Produkte und Dienstleistungen. Gegenbeispiel: Das Wiener Restaurant Figlmüller, dessen Ruf darin besteht, daß sein "Wiener Schnitzel" über den Tellerrand hängt. Daß intern für die besondere Qualität dieses Schnitzels viel gemacht wird, ist eine ganz andere Frage. Die Brösel der "Kaisersemmel" werden speziell gemahlen, ausgebacken wird das Figlmüller-Schnitzel in reinem Pflanzenöl - ein Tribut an das Diätbewusstsein und es wandern höchstens 3-4 Schnitzel in eine auf ca. 180°C erhitzte Pfanne. Danach wird das Pflanzenöl entsorgt.
  • Mundpropaganda entstehe von selbst. Gegenbeispiele finden Sie in unserem Beitrag über Virales Marketing.
  • Die besten Propagandisten würden auch die besten Kunden. Gegenbeispiel: Journalisten, die wenig Zeit haben auszugehen, aber dennoch fleißig berichten. Oder Priester, welche Keuschheit predigen.
  • Man müsse Trendsetter sein, um von Mundpropganda zu profitieren. Gegenbeispiel: Kultgaststätten wie das Bamberger Schlenkerla oder die Gaststättenbetriebe des Klosters Andechs.
Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Simmons hat nun versucht, die amerikanische Bevölkerung nach ihrer Eignung für Mundpropaganda zu analysieren: "Simmons Unlocks Secrets of Word-of-Mouth Advertising" (Presseerklärung vom 3. September 2003). (via Werbeblogger). So wurden bestimmte Fernsehsendungen identifiziert, welche von bestimmten Typen, die für die Mundpropaganda wichtig sind, besonders häufig gesehen werden.

Diese Studie basiert auf theoretischen Ergüssen von Malcolm Gladwell: "Der Tipping Point: How Little Things Can Make a Big Difference" aus dem Jahre 2002. Leichter zu lesen ist: "Empfehlen Sie uns weiter. Mundpropaganda als Marketinginstrument" von Godfrey Harris.

Workshop Blogger.

Wer selbst mit einem Weblog anfangen will, findet bei Carola Hein einen Workshop Blogger.

Ergänzend bzw. alternativ gibt es eine Reihe von Artikeln zum Thema bei der Akademie.de. Sie reichen von frei zugänglichen Hilfen bis zu hin zu einem "Weblogs: 'Redaktionssystem' für Anfänger", der nur mit einer kostenpflichtigern Mitgliedschaft, die sich lohnt, zugänglich ist.

Ideen für Besondere Einsatzbereiche von Weblogs und Beispiele für gastronomische und kulinarische Weblogs finden Sie bei uns.

Weblog fuer Marketing und Werbung.

Seit dem 5. Oktober 2003 online ist der Werbeblogger, ein Weblog für Marketing und Werbung, der Würzburger Werbeagentur Breitenbach + Partner.

Sonntag, November 16, 2003

Online-Schankkurs für Gastronomen.

Die Salzburger Brauerei Stiegl, genauer gesagt deren Stiegl Getränke & Service GmbH, hat auf der Salzburger Fachmesse "Alles für den Gast" einen Online-Schankkurs zum Thema Bier vorgestellt, bei dem es um Themen geht wie Schankanlage, Lagerung und Zapfen. Der Kurs ist auf eine Dauer von etwa vierzehn Tagen angelegt. Man kann jederzeit (ab dem 1. Dezember 2003) beginnen und studieren, wann man gerade mal Zeit hat. Alternativ kann man sich den Inhalt auch auf einer CD-ROM schicken lassen. Wer eine interaktive Prüfung erfolgreich absolviert, bekommt ein "Stiegl-Diplom".

Ob auch deutsche Gastronomen mitmachen können, ist leider nicht ersichtlich. Online sollte das ja kein Problem sein bzw. der Stiegl-Brauerei keine Kosten oder Mühen bereiten. Im Anmeldeformular ist zwar bei Land "Österreich" voreingestellt, läßt sich aber überschreiben. Ob sich aber die Stieglbrauerei die Mühe macht, CD-ROMs auch nach Deutschland, in die Schweiz oder an deutschsprachige Gastronomen in aller Welt zu versenden, weiß ich nicht.

Diese Initiative der Stieglbrauerei möchte ich ausdrücklich loben. Leider geben sich die meisten Brauereien wenig Mühe, nützliche Inhalte online zu stellen. Positive Beispiele finden Sie in unserem Artikel "Brauereien online - ihre Schwächen und was man besser machen". Ich weiß nicht (auch wenn ich mal auf Conrad Seidl tippe), wer der Stiegl-Brauerei zu dieser Aktion geraten hat, aber auch diesem Menschen, ein Dankeschön aus Bamberg.

Nebenbei: Das kostenlose Abonnement des Bier-Newsletters von Stiegl möchte ich Ihnen auch empfehlen. Neben den unvermeidlichen Neuigkeiten aus dem Hause Stiegl gibt es Hinweise auf wichige "Bier-Events", Buchtipps rund um das Thema "Bier" und Bierrezepte zum Nachkochen.