Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, März 09, 2004

eBay stoppt Auktionen mit eCoupons.

Die The Atlanta Journal-Constitution berichtet am 6. März, eBay habe in den USA Auktionen, bei denen eCoupons versteigert werden, verbannt: "EBay bars auctions for e-coupons". Die einlösenden Läden hätten kaum mehr zwischen echten und gefälschten Gutscheinen unterscheiden können und sich teilweise geweigert, Gutscheine zu akzeptieren.

Die Gefahr des Mißbrauchs von Coupons durch den (veränderten) Nachdruck seitens Kunden und evtl. hinterhältige Wettbewerber kann man bei Drucksachen durch einen relativ hochwertigen Druck und die damit verbundenen höheren Kosten für die Fälscher einschränken. Online zur Verfügung gestellte Gutscheine sind jedoch, weil sie auf einem Drucker des Kunden ausgedruckt werden, leichter zu fälschen. Deshalb hat man sich verschiedene Methoden ausgedacht, sich davor zu schützen (siehe dazu auch unseren Beitrag über Coupons). Beim Handel von "gebrauchten" Gutscheinen, also wenn Menschen, die Gutscheine erworben oder geschenkt bekommen haben, diese online weiterveräußern, lassen sich Fälschungen kaum mehr unterscheiden. Ärger ist dann vorprogrammiert sowohl bei den gutgläubigen Käufern wie auch bei den Geschäften, in denen versucht wird, sie einzulösen.

In Deutschland werden noch vergleichsweise weniger Gutscheine angeboten als in den USA und der Handel mit "gebrauchten" Gutscheinen ist erst schwach entwickelt. Die Erfahrungen in den USA weisen jedoch darauf hin, welche Schwierigkeiten sich dabei in Zukunft ergeben können.