Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Juli 29, 2004

Hospitality Club.

Cosima Schmitt stellt in der "Zeit" vom 29. Juli Internet-Communities vor, die dem Austausch von Übernachtungsmöglichkeiten in privaten Wohnräumen dienen und macht einen Testbesuch in Ungarn: "Sei mein Gast".

Bed & Breakfast-Anbietern bieten diese Websites meines Erachtens gute Möglichkeiten, nicht vermietbare Kapazitäten zu füllen und sich im Austausch selbst einen Urlaub zu gönnen. Zugleich kann man sein Angebot bei reisefreudigen Menschen bekannt machen. Vielleicht leistet sich der eine oder andere auch mal eine Übernachtung, für die er etwas zahlen muß?

Kommentare:
Grundsätzlich besteht kein Hindernis, auch eine kostenlose Übernachtung in einem offiziellen B&B im Hospitalityclub anzubieten. Warum nicht: es gibt viele HC-Mitglieder, die sogar in 5-Sterne-Hotels übernachten und dafür auch richtig Geld zahlen... aber halt nicht in jedem Urlaub oder an jedem Tag der Reise. Außerdem kommt es auf den persönlichen Kontakt an, und der ist bei reinen Privatleuten meist ein anderer als bei Menschen, die regelmäßig zahlende Gäste haben - das habe ich selbst schon in Cuba erlebt, wo man als Ausländer ausschließlich in offiziellen B&B übernachten darf, wenn es kein Hotel sein soll. Die Atmosphäre ist eine komplett andere als bei reinen Privatleuten.
Der B&B-eiber sollte auch gewarnt sein: HC mag keine Mitglieder, die für ihr HC-Angebot Geld nehmen - und tut alles dagegen, als Marketing-Plattform missbraucht zu werden...
 
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