Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Schokoladenbrunnen. » | Deutscher Online Journalisten Verband gegruendet. » | Automat. » | Social Software. » | Mit Blondinen sollst Du spielen. » | Deutsch-polnische Zusammenarbeit. » | Messe Hotel 2004 in Bozen. » | So kommen Nachrichten in diesen Blog. » | Beck's Career Award von Interbrew Deutschland: Sie... » | August 2004: 8% mehr Gaesteuebernachtungen aus dem... »


Samstag, Oktober 23, 2004

Wie man herausfindet, wer die besten Gaeste sind.

Im Newsletter Inside vom 25. Oktober 2004, herausgegeben von der Unternehmensberatung Peppers & Rogers Group, schreibt Karen Henrie über die Hotel- und Resortkette Le Meridien und deren Customer Relationship Management: "Le Meridien Takes a Global View of Its Best Customers" (nur der erste Teil dieses Artikels ist frei zugaenglich, der Rest registrierungspflichtig).

Le Meridien kümmert sich besonders um ihre besten Gäste mit langfristigem Erfolg. Doch wie findet man heraus, wer diese Gäste sind? Dafür hat Le Meridien eine CRM-Software von Salesforce implementiert. Deren Chef hat sich gestern mit dem deutschen Unternehmen SAP AG angelegt: "Streit um SAP-Umsätze mit Kundenmanagement-Software", in: Der Standard vom 22. Oktober 2004.

Kommentare:
Haben Sie hellseherische Fähigkeiten (siehe 1. Zeile)? Oder liegt das am Bambergator?

Aber Spass beiseite! SAP hat die CRM-Lösung extern gekauft und in das Komplettpaket eingebunden. Wenn nun die Lizenzgebühren anteilig zum Komplettpaket ermittelt werden, schießen die Erlöse natürlich schnell in die Höhe. Die Konkurrenz erfreut das natürlich nicht und spöttelt schnell ob der Leistung des Systems!

Wenn Le Meridien soagr seine _besten_Kunden_ kennt und pflegt, dann haben sie den meisten anderen Unternehmen viel voraus. Ich kenne große Unternehmen, die nicht mal Kundenerhebungen durchführen, Marketing-Kampagnen werden nicht zielgruppengenau durchgeführt und / oder nur rudimentär ausgewertet. Die Kundenpflege ist vielen gar ein Fremdwort.

Ich kenne einen Gastronomen gut, der Gäste seines kleinen Hotels regelmäßig per Newsletter mit Informationen & Angeboten versorgt. Er merkt sich die Vorlieben seiner Gäste (Zimmerwunsch, Essenswunsch...) und fährt sehr gut damit. Er gewinnt Stammkunden und behält sie.

Kulinarische Grüße,
Theo Huesmann
 
Der 25. Oktober ist das offizielle Datum der Herausgabe dieses Newsletters gewesen. Er ist aber bereits am 23. Oktober versandt worden.

Sowas ist aber z.B. bei Printmedien auch nicht unüblich. Man erhält einzelne Computerzeitschriten bereits ab Mitte des vorherigen Monats. Tageszeitungen mit frühem Redaktionsschluß wie die Süddeutsche Zeitung gibt es im Kernabsatzgebiet bereits vor Mitternacht mit dem Datum des Folgetages. Und auch die montags erscheinenden Spiegel und Focus liegen bereits am Sonntag z.B. in Bahnhofskiosken aus.

Bei Zitaten sollte man das offizielle Herausgabedatum verwenden, damit man die richtige Ausgabe zuordnen kann.
 
Kommentar veröffentlichen