Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, Dezember 10, 2004

Relaunch der Website von Gräfe & Unzer.

Der Verlag Gräfe & Unzer hat seine Website relauncht. Ganz toll sei das geworden, wenn man einer Mitteilung der Agentur, die diesen Relaunch erledigt hat Glauben schenken dürfte: "GRÄFE UND UNZER relauncht die Webauftritte von GU und HALLWAG mit webEdition" in: Contentmanager.de.

Ich frage mich, wo denn Informationen, besser noch ein eigener Bereich, für Buchhändler und Presse zu finden sind? Vielleicht hätte man vor dem Relaunch einmal Klaus Eck und Ehrhardt F. Heinold fragen sollen, die nur ein paar Gehminuten entfernt vom Stand von Gräfe & Unzer auf der Frankfurter Buchmesse 2004 erzählt haben, was eine gute Verlags-Website ausmacht. Siehe dazu unseren früheren Beitrag "Buchverlage im Internet - was Publikumsverlage ihren Businesszielgruppen bieten".

Zugestehen muß man der relaunchten Website aber, daß es hier für Endverbraucher vieles zu lesen gibt.

Kommentare:
Die Website ist ganz und gar nicht toll. Sie enthält schon beim ersten Hinsehen eine ganze Menge handwerklicher Fehler.
- Schlechte Lesbarkeit der gelben Hervorhebungen
- Nichtssagende Bilder zur Trennung der Hauptbereiche die keine Unterscheidungsmöglichkeiten bieten, viel zu klein gewählte Bildausschnitte, Objekte sind dadurch kaum identifizierbar
- Farbe dient nicht als Orientierungshilfe, auf der kunterbunten Seite warten dauernd neue Ablenkungen
- Redundanz. Soeben habe ich eine Seite gewählt auf der tauchen 3 x die Begriffe Kochen & Verwöhnen auf, als klickbare Links. Das Navigationskonzept ist nicht durchdacht.

Naja. Ich bin sicher, wenn man eine halbe Stunde weiter analysiert kommen noch mehr Mängel ans Tageslicht. Aber ich mache es wie Otto-Normal-Surfer: Klick und weg!
 
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