Gastgewerbe Gedankensplitter



Samstag, Januar 31, 2004

Kostenlose Winzerwein-Zeitung.

Winzer.de geht mit einem eigenen News-Angebot an den Start. Zusammen mit der monatlich erscheinenden kostenlosen Winzerwein-Zeitung wird das Online-Angebot um aktuelle Meldungen rund um den Deutschen Wein bereichert.

Winzer.de ist ein Non-Profit-Projekt von vier Studenten, die anläßlich einer Wenprobe bei einer netten Winzerfamilie auf den Geschmack gekommen sind.

Für Betreiber einer eigenen Homepage, gerade für Winzer-Webseiten, bietet WINZER.DE einen ganz besonderen Service an: Jeder kann die News-Headlines kostenlos und ganz einfach in seine eigene Website übernehmen. Die Aktualisierung der News geschieht dann völlig automatisch. Eine Syndizierung (Zweitverwertung) der Inhalte selbst (statt nur der Überschriften) ist hingegen erlaubnispflichtig. Die erlaubnisfreie Version sieht dann etwa so aus (ohne besondere Formatierung):



Wenn man bedenkt, mit welch hohem finanziellen Aufwand auf nationaler und regionaler Ebene objektiv wenig erfolgreich Werbung für den deutschen Wein gemacht wird, schneidet das ansprechende Low-Budget-Projekt im Kosten-Nutzen-Vergleich beeindruckend gut ab.

Diplom-Arbeit per Weblog.

Keine schlechte Idee: zdwalter hat (angeblich) keine Ahnung vom Thema seiner Diplomarbeit "Der Wandel des Journalismus durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien. Weblogs im Internetangebot professioneller Medien", stellt ein Weblog über den Entstehungsprozeß, was er sucht, findet, liest sowie die verschiedenen Entwürfe seiner Diplom-Arbeit online ("The Story of Blogs") und nutzt die Kommentare, Hinweise und Kritik der "Blogosphere". Die Chose ist natürlich nicht nur ein Nehmen. Wer bei ihm mitliest, profitiert zugleich vom Forschungsprozeß.

Ob unser traditionelles Hochschulsystem, das schon Schwierigkeiten mit der Bewertung von studentischen "Gruppenarbeiten" hat, dies verkraftet? Aber statt kommerzielle Ghostwriter stillschweigend zu dulden und Doktorwürden auf Spendenbasis zu verkaufen, sollte man solche transparenten Prozesse loben ....

Mit der Quelle für diesen Eintrag tue ich mich etwas schwer. Auf Bloghaus findet sich ein Hinweis auf einen in der Zeitschrift e-media (Ausgabe Nr. 3, 2. - 16. Februar 2004) abgedruckten Hinweis auf einen Artikel "Weblogs - Mein Leben im Web". In den Scans dieses Artikels fand sich ein vager Hinweis auf eine aktuelle Diplomarbeit mit dem o.a. Thema. Google tat den Rest.

Des Kochs Thesaurus.

Die englischsprachige Website The Cook's Thesaurus (Foodsubs.com) bietet phantastisches Anschauungsmaterial auch für Kochzutaten aus aller Welt. Schauen Sie sich zum Beispiel mal an, welche Fladenbrote dargestellt werden. Hand aufs Herz: Haben Sie alle schon gekannt?

Der Thesaurus besteht auch aus 2.500 Farbfotographien von Kochzutaten, die lizensiert werden können, d.h. man kann sie verwenden, wenn man dafür zahlt. Eine Preisliste gibt es dafür nicht, sondern man muß den Preis individuell per eMail mit dem Rechteinhaber Lori Alden aushandeln.

Franziska Schumacher: Der clevere Gastronom.

Von Franziska Schumacher erscheint im April oder Mai 2004 im Matthaes Verlag das Buch "Der clevere Gastronom - 5 Bausteine zum Erfolg". Aus der Verlagsankündigung: "Strategie und Konzeption, Restaurantmarketing, Betriebswirtschaft und Kalkulation, Aktiver Verkauf im Restaurant und Mitarbeiterführung und -motivation. Jedes dieser Themen ist ein Baustein, der für den Erfolg einer Gaststätte ausschlaggebend ist. Durch Veränderung der einzelnen Bausteine oder im Gesamten wird eine zukunftsfähige Gastronomie geschaffen. Ein variables Konzept, das in jedem gastronomischen Betrieb, auch in kleinen, umsetzbar ist. Neue Denkansätze, die Zukunft schaffen und sichern. Die Rezepte der Erfolgreichen. Was machen sie anders?"

Franziska Schumacher ist Coach und bietet auf ihrer Website Gastro-Power.de zahlreiche Workshops zu Themen rund um Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, Familienbetrieb und kreative Gastronomie an. Sie wohnt unweit von Bamberg in Hollfeld in der Fränkischen Schweiz. Den Teilnehmern unserer Mailing-Liste "Gastro-Einsteiger" ist sie durch hilfreiche Tipps und Ratschläge bekannt.

Vom 14 bis 20. November 2004 veranstaltet Franziska Schumacher die 9. Internationalen Gastwirtinnentage in Lengenfeld (zwischen Nürnberg und Regensburg). Das Programm der 8. Internationalen Gastwirtinnentage im letzten November, eine Folge von eintägigen Workshops, die auch einzeln gebucht werden können.

BookaTable stellt Online-Restaurant-Vermittlerfunktion vor.

Tourismusverbände, Call-Center, Reisebüros und andere Vermittler können endlich eine Servicelücke gegenüber Ihren Kunden schließen und online freie Restaurantkapazitäten abrufen und vermitteln. Neben der Hotel-, Mietwagen- oder Ticketvermittlung wird damit eine entscheidende Leistungslücke in der Online-Vermittlung geschlossen.

Jeder Vermittler kann sich für BookaTable registrieren lassen. Über einen geschützten Zugang erhält er dann detaillierte Informationen über Lage, Ausstattung, sowie Speisenangebot und Sonderaktionen der angeschlossenen Restaurants. Kernstück des Systems ist allerdings die Funktion der Echtzeit – Online – Reservierung freier Restaurantplätze. Dabei erfährt der Vermittler, wie viele online verfügbaren Plätze freigemeldet sind und ob eine Gruppenreservierung möglich ist. Das Reservierungssystem zeigt dem Vermittler sogar an, ob es sich dabei eine Eintisch- oder Mehrtischreservierung handelt, was bedeutet, ob die Gäste zusammen an einen Tisch oder verteilt auf mehrere Tische im Restaurant sitzen werden.

BookaTable bietet seinen Service derzeit vorwiegend in Norddeutschland an und die Datenbank umfasst derzeit rund 150 Spitzen- und Trendrestaurants. Standorte wie Sylt und Berlin werden gerade erschlossen. In den kommenden Tagen soll die Kooperation mit einem großen deutschen Restaurantführer bekannt gegeben werden. Durch die Zusammenarbeit wird in den kommenden Monaten ein flächendeckendes Angebot an online buchbaren Restaurants aufgebaut.

"Wir sehen in Tourismusverbänden, Reisebüros und Call-Centern für unsere angeschlossenen Restaurants einen enorm wichtigen Vertriebsweg und ein sehr hohes Potential", erklärt Stefan Brehm, verantwortlich für Marketing und Business Development bei BookaTable. "Die Restaurant Reservierung ist für viele Dienstleister ein schwieriges Geschäft. Entweder erreichen Sie im Restaurant außerhalb der überwiegend in den Abendstunden gelegenen Öffnungszeiten niemanden, oder sie kämpfen mit Anrufbeantwortern oder Sprachproblemen. Mit BookaTable ist eine Echtzeit-Reservierung an 24 Stunden, 365 Tage im Jahr sofort möglich. Vor ein paar Jahren konnte sich niemand vorstellen, dass Hotels, Tickets oder Mietwagen über das Internet vermittelt werden. In einer Zeit immer kürzer werdender Wege und schnellerer Entscheidungen ist es zwangsläufig notwendig, Restaurants an ein solches System wie BookaTable anzuschließen. Restaurants die diese Vertriebswege zukünftig nicht nutzen, werden erhebliche Schwierigkeiten in der Vermarktung haben. Hotels und Mietwagenanbieter können dies mittlerweile aus der Erfahrung der letzten Jahre bestätigen."

Viele Tourismusverbände tätigen bereits Tischreservierungen gegen Gebühr per Telefon. Mit BookaTable soll dieses zukünftig einfacher und schneller abgewickelt werden. Im Focus der Bookatable Mannschaft stehen auch die Implant-Reisebüros, die vorwiegend Geschäftsreisen abwickeln.

BookaTable wird seine Echtzeit-Restaurant-Reservierungssysteme der Tourismusbranche anlässlich der Fachmesse "Reisen Hamburg" auf einer separaten Veranstaltung am 12. Februar 04 um 19.00 Uhr in Hamburg vorstellen.

Freitag, Januar 30, 2004

Kleine Flaschen und die grosse Politik - oder umgekehrt.

Die Bundesregierung erwäge eine Sondersteuer auf Alcopops in 0,3 l-Flaschen: "Sondersteuer auf 'Alcopops' weiter offen", in: Die Welt vom 30. Januar 2004. Da werden sich Bacardi und Smirnoff aber freuen. Die marktführenden Produkte Smirnoff Ice und Bacardi Rigo gibt es nämlich nur in 0,275 bzw. 0,35 l-Flaschen.

Und ich dachte, die Bundesregierung habe eine herausragende Flaschenkompetenz. Aber vielleicht sehen, wenn man sich üblicherweise Magnums reinzieht, diese Alcopops alle irgendwie klein und alkoholschwach aus.

Bed & Breakfast.

Die Ursprünge von Bed & Breakfast-Angeboten lassen sich zurückverfolgen bis zu den Übernachtungsangeboten von Klöstern im elften Jahrhundert, als Mönchen und Pilgern auf ihren Reisen nach Rom Unterkunft geboten worden ist nach der Regel des Heiligen Benedikt von Nursia (480 - 542) (insbesondere Kapitel 53 über die "Aufnahme der Gäste" auf den sich auch die heutige, katholische Obdachlosenfürsorge beruft.

Ich kann mir in diesem Zusammenhang nicht verkneifen, daß mich ein Absatz im oben erwähnten Kapitel 53 der Benediktinschen Regel doch sehr an einige schauspielerisch veranlagten und von Harald Schmidt gerne karikierten italienischen Gastronomen erinnert: "Allen Gästen begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird."

Beim Bed & Breakfast lassen sich zwei Angebotsvarianten unterscheiden (Quelle: Business Management and Marketing: Bed and Breakfast, Michigan State University Extension, Tourism Educational Materials - 33420037, 06/06/02):
  • Angebote, bei denen der oder die Gäste in der Wohnung der Gastfamilie untergebracht sind und mit ihnen zusammen frühstücken,
  • Angebote mit vom Wohnbereich der Gastfamilie getrennten Räumen, z.B. abgeschlossenen Ferienwohnungen
Während sich im englischen Sprachraum dafür die Abkürzung B&B durchgesetzt hat, spricht man in Deutschland von Fremdenzimmern und Gasthäusern, Ferienwohnungen und Pensionen und neudeutsch "Boarding Houses" (jeweils mit einer unterschiedlichen Bedeutung).

Mehr zum Thema "Internetmarketing für Ferienwohnungen".

Garagenfirmen.

garage lausitz ist eine Gründerwerkstatt für junge Menschen unter 28 und sitzt in Cottbus. Bis zu sieben Monate lang wird eine finanzielle Unterstützung zum Lebensunterhalt gewährt. .garage lausitz stellt Arbeitsraum, Computer und Telefon kostenlos zur Verfügung. Unternehmensberater begleiten die Geschäftsidee. Siehe dazu "Auf den Spuren von Bill Gates", in: Märkische Zeitung vom 5. Januar 2004. Sachsens Ministerpräsident Milbradt will dieses Konzept jetzt auch in Sachsen etablieren: "Milbradt: Cottbuser Existenzgründerprojekt bald auch in Sachsen", in: Die Welt vom 30. Januar 2004.

Unter den Gründern sind auch zukünftige Gastronomen, so Marcel, der ein "Café Mitte" plant, und Robert und Daniel, die ein Restaurant planen. René plant einen Mietkochservice, Dominik ein Internetcafé, Michael ein Eiscafé und Bistro, Markus ein Kaffeehaus mit Bar.

Ich würde mir aufgrund der Erfahrungen anderer Gründerzentren, die ohne Altersgrenzen arbeiten, von einem solchen Projekt erhoffen und versprechen, daß sich Synergien zwischen den Gründern entwickeln, Kontakte bis hin zu Freundschaften, die zur Zusammenarbeit führen bis hin zu neuen Konzepten. Gerade gastronomische Objekte können ihren Gästen ja mehr bieten als nur Speisen und Getränke.

Bamberger Restaurant wird auf eBay versteigert.

Auf eBay kann man noch ein paar Stunden lang ein Bamberger Restaurant ersteigern. Das Mindestgebot beträgt 150.000 Euro.

Ich vermute mal, daß ein solches hochpreisige, nicht standardisierte und beratungsintensive Produkt nicht erfolgreich per eBay versteigert werden kann. Der Anbieter weist deshalb auch auf seine Verhandlungsbereitschaft hin. Es handelt sich wohl eher um den Versuch, ein Verkaufsangebot kostengünstig auf einem noch ungewöhnlichen Wege bekannt zu machen. Die Einstellungsgebühren bei eBay betragen zur Zeit dafür nur 4,80 Euro. Wenn dann, wie in diesem Fall eine Lokalzeitung darüber berichtet, hat sich diese Gebühr allemal rentiert.

Kampf der Getraenke-Portale: neuer Mitspieler.

Die-neutrale.de ist eine angeblich neutrale Handelsplattform der TAP - die neutrale Handelsplattform GmbH in Frechen für den Getränkefachgroßhandel, ein Projekt der Partner Rewe Für Sie, Geva und GES und seit November 2003 online. Erklärtes Ziel ist eine verbesserte Kommunikation zwischen Fachgroßhandel (GFGH), den Verbundsgruppen, Herstellern und gewerblichen Endkunden.

Die strikte Neutralität wird vermutlich herausgestellt, weil die Getränkefachgroßhandel sich früheren Versuchen der Industrie gegenüber skeptisch gezeigt hat und mehrheitlich eher versucht, eigene Systeme aufzubauen. Wohl auch aus diesem Grund soll das System von Die-neutrale.de mit konkurrierenden Plattformen wie dem GetPort der Brauereien und Ge-Con des Getränke-Rings Daten austauschen können.

Siehe dazu auch ein früheres Posting über den Kampf der Getränke-Distributions-Portale. Dort heißt es: "Getränkehersteller und Getränkefachgroßhändler versuchen, den jeweils anderen zu Statisten zu degradieren, indem sie den elektronischen Datenfluß zwischen Hersteller und Einzelhandel/Gastronom zu monopolisieren versuchen."

Donnerstag, Januar 29, 2004

Die besten Biere und Brauereien der Welt.

Die Bierkenner- und Biertester-Community Ratebeer hat wieder einmal die besten 50 Biere und die besten Brauereien der Welt ausgezeichnet. Deutsche Biere und Brauereien landen - entgegen der Arroganz deutscher Brauer und dank dem Bier-(R)einheitsgebot - natürlich ziemlich weit abgeschlagen. Als einziges deutsches Bier kann sich der Ayinger Celebrator Doppelbock auf Platz 13 platzieren. Die Brauerei Ayinger landet auf dem 11. Platz. die Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn auf Platz 16, die Brauerei Heller Trum in Bamberg (bekannter als "Schlenkerla") auf Platz 43, die Klosterbrauerei Andechs auf Platz 59.

Interessant sind auch die Bewertungen von Bieren Outside North America, getrennt nach Sorten.

Durch diese Bewertungen fühle ich mich in meiner Auswahl von Bieren und Brauereien für die Bierkarte unseres Bierspezialitätenaussschanks Café Abseits in Bamberg bestätigt. Wir haben sechs Biere der Klosterbrauerei Andechs, zwei Biere vom Schlenkerla und drei Biere von der Weißbierbrauerei Schneider auf unserer Karte. Biere der Brauerei Ayinger werden wohl demnächst dazukommen, wenn ich die beschaffen kann.

Inserate im Weblog Gastgewerbe Gedankensplitter ab sofort moeglich.

Ab sofort können Textanzeigen in diesem Weblog geschaltet werden. Die Preise entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Preisliste für Werbung auf Abseits.de.

Ihre Textanzeige erscheint automatisch auch im dazu gehörenden RSS-Feed. Die Startseite der "Gastgewerbe Gedankensplitter" hatte vom 1. bis 28. Januar dieses Jahres 8.228 Pageviews. Der RSS-Feed wurde 7.134mal heruntergeladen. Der Einführungspreis für einen Blogeintrag gilt nur für Insertionsaufträge bis zum 31. März 2004.

Geschenkgutscheine recyceln.

Michelle Slatall stellt zwei amerikanische Websites vor (swapagift.com und certificateswap.com), die den Handel mit Geschenkgutscheinen oder deren Tausch zum Geschäftsmodell erheben: "A Second Life for Unused Gift Certificates", in: The New York Times vom 29. Januar 2004.

Der Markt für "gebrauchte" Geschenkgutscheine, genauer: der Preis, die geboten wird, ist, nebenbei angemerkt, auch ein guter Indikator für die Wertschätzung des einlösenden Unternehmen. Um ein Beispiel aus dem ähnlichen Markt für Unterschriften von bekannten Persönlichkeiten zu nehmen. Für einen Ludwig Erhardt kriegt man heutzutage gut und gerne 238 Wolfgang Clements.

Gastronomen, die erfahren wollen, was ihre Dienstleistungen wert sind, können z.B. Geschenkgutscheine selbst anbieten, etwa auf eBay. Ich habe das Ende 1999 einmal selbst ausprobiert und Gutscheine für Pizzas angeboten. Hier das Ergebnis. Mein damaliger Test hat aber darunter gelitten, daß die Auktionsplattform, die ich verwendet habe, wenig Traffic gehabt hat, und überhaupt weniger Menschen online gewesen sind. Wenn Sie sowas selbst mal ausprobieren, schreiben Sie mir doch die Ergebnisse und Sie bekommen eine kostenlosen Hinweis auf Ihre Website in diesem Blog.

Ich hoffe, denkbare deutsche Nachahmer ersparen mir die Peinlichkeit, daß sie darüber schwadronieren, wie sie während eines Spaziergangs im Englischen Garten in München auf diese Idee gekommen seien. So ein Schmarrn ist bereits in Zeiten der boomenden New Economy peinlich gewesen. Da hat mir Torsten Appel imponiert, der in einem Interview von Sagmal.de dazu gestanden ist, daß sein (später gescheitertes) Projekt Clickfish.com eine amerikanische Website zum Vorbild gehabt hat. Schließlich ist es keine Schande, aus amerikanischen Beispielen zu lernen.

Mehr zum Thema Coupons.

Existenzgruender suchen Unternehmensberater.

Auf der Website Viando können seit Dezember 2003 Existenzgründer, aber auch bereits länger bestehende Unternehmen, kostenlos ihren Beratungsbedarf ausschreiben. Sie geben dazu eine Beschreibung ihres Projektes ein. Diese Daten werden dann anonym veröffentlicht. Existenzgründer werden per E-Mail über neue Bewerbungen auf ihr Projektinserate informiert. Unternehmensberater, die sich bewerben, müssen standardisierte Bewerbungen eingeben, so daß die Exitenzgründer alle eingehenden Bewerbungen übersichtlich vergleichen können. Viando verlangt von den Beratern 6% des Rechnungsbetrages der Beratungsleistung.

Clement traeumt von besseren Zeiten.

"Clement will Arbeitslose zu Arbeitssuchende machen" (Netzeitung vom 30. Januar 2004) und träumt von Touch-Screen-Monitoren, in denen Arbeitssuchende Jobangebote finden wie angeblich in Großbritannien. Weiß der Bundeswirtschaftsminister wirklich nicht, daß in Großbritannien Arbeitslose durchschnittlich nur 47% des letzten Nettolohnes erhalten (statt 60% in Deutschland) und dies auch nur sechs Monate lang (statt bis zu 12 Monaten in Deutschland)? Siehe dazu "Europäischer Vergleich: Soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit" von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vom 6. Juni 2003.

Gastro-Marketing in Unterrichtsmaterialien.

Eine gute Idee: Gastronomie-Marketing in Materialien für den Unterricht. Zwei Hamburger Gastronomen haben es mit ihren Websites in die Lernwerkstatt des Klett-Verlages geschafft. In einer Übung zum Thema Speisekarten sollen die Schüler zwei Hamburger Restaurants besuchen und dort ein Menü für ein Geschäftsessen zusammenstellen. Die beiden Restaurants sind das Fischrestaurant Hoppe und Atlas - Restaurant und Cocktailbar. Die Lernwerkstatt bietet Übungen und Unterrichtsmaterialien zum Grundstufenlehrwerk "Passwort Deutsch" und "Deutsch für den Beruf".

Wolfram Siebeck und die Kochkuenstler.

Am 25. Januar 2004 haben wir den katalanischen Kochkünstler Ferran Adriá vorgestellt. Wolfram Siebeck schaudert es bei solchen Kochkünstlern: "Blumenthals Blumenkohl", in: Die Zeit vom 29. Januar 2004.

Mittwoch, Januar 28, 2004

Dienstleistungen im Internet darstellen.

Susan Solomon schreibt in ClickZ vom 28. Januar 2004 darüber, welche Inhalte Dienstleister auf ihren Websites präsentieren sollten: "Content Consultation for Consultants" (via MarketingWonk).

Susan Salomon hat dabei Dienstleister wie Unternehmensberater im Auge, die "reine Dienstleistungen" verkaufen, immaterielle Produkte, im Unterschied zur Gastronomie, einer Branche, in der die Handelsfunktion mit Dienstleistungen in besonderer Weise verknüpft ist. In der Gastronomie kann man deshalb versucht sein, statt die Dienstleistung in den Vordergrund zu stellen, die Produkte selbst hervorzuheben:
  • Eine Pizzeria, die so vorgeht, kann man jedoch allzuleicht mit dem Angebot eines Tiefkühlpizza-Produzenten verwechseln oder einem Händler solcher industriell erzeugten Produkte.
  • Und ein Hotel, das ihre Hotelzimmer in den Vordergrund rückt, könnte man leicht mit einem Einrichtungshaus verwechseln oder einem Möbelhersteller. Die ETAP-Hotels kokettieren sogar mit dieser Verwechslung und bieten in Zimmern, die mit IKEA-Produkten möbliert worden sind, für Inhaber der IKEA-Family-Card ein kostenloses Frühstück. (Quelle: Möbelmarkt.de)
Inwieweit bietet dieser Artikel auch für das Gastgewerbe Anregungen, wie man die immateriellen Dienstleistungen im Internet darstellen kann? Wie lassen sich die Empfehlungen von Susan Salomon auf Gastgewerbe-Websites umsetzen?
  • Fallstudien. Man kann z.B. darstellen, wie man zusammen mit einem Hochzeitspaar eine Hochzeit plant und die Arbeitsschritte dokumentieren und das, was dabei herauskommt, etwa Auszüge aus der Karte, Fotos von Hochzeitstorte, dem Büffet oder der Tischdekoration.
  • Testimonials. Dankesschreiben von Gästen, denen es besonders gut gefallen hat, kann man - mit Einverständnis - veröffentlichen. Oder man bietet Gäste darum, wenn man den Eindruck gewonnen hat, sie hätten den Aufenthalt im Hotel oder Restaurant genossen. Besonders interessant sind prominente Gäste. Man kann mit deren Einverständnis Fotos von ihnen und Mitarbeitern schießen und online stellen oder Auszüge aus dem Gästebuch. Andererseits gibt es auch Etablissements, bei denen es zum Service gehört, die Anonymität von Gästen sicherzustellen, was so weit gehen kann, daß nicht einmal publiziert werden darf, daß sie dort gewesen sind.
  • Bewertungen von dritter Seite. Solche Bewertungen sind im Gastgewerbe gang und gäbe. Stichwort: Hotel- und Restaurantführer. Weniger bekannt und in Deutschland weniger verbreitet sind die Beurteilungen in Meinungsportalen.
  • White Paper. Bezogen auf die Gastronomie wären dies etwa Rezepte. Viele Restaurants veröffentlichen sie. Besonders populäre Restaurants auch in Form von Kochbüchern
  • Industry News. Wissenswertes und Neuigkeiten aus der Branche, aus dem eigenen Haus oder der Region nutzen noch wenige Websites aus dem Gastgewerbe, obwohl gerade Weblogs dies erleichtern.
  • Produktproben. Hier sollte man nicht in erster Linie an naheliegende Proben von Speisen und Getränken denken, sondern sich auf Immaterielles konzentrieren, z.B. einen Schnupperkochkurs (für Kinder). Damit läßt sich vielleicht sogar ein regulärer Kochkurs (für Kinder) erkaufen.
Siehe dazu auch ein Posting über ein Programm zur Messung der Kundenorientierung von Internet Websites in einem definierten Branchenkontext.

Outsourcing wieder im Trend?

Professor Dietmar Fink von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Stephan Scholtissek, Deutschland-Chef der Unternehmensberatung Accenture, und Thomas Köhler beschäftigen sich in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Harvard Businessmanagers mit dem Thema Outsourcing. Für jeden ausgegebenen Euro ließen sich 11,6 Cent einsparen, so das Ergebnis ihrer Studie. Wie steht es mit den Potenzialen im Gastgewerbe?

Schwarzgeld.

Peter Artzen, der Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrungsmittel, Genuß, Gaststätten kriminalisiert in einem Interview der Frankfurter Rundschau vom 28. Januar 2004 unsere ganze Branche: "Schwarzgeld ist ganz selbstverständlich".

Warum macht denn die NGG nicht selbst Gaststätten auf, statt ihre Tarifpartner zu kriminalisieren, etwa "Zur Neuen Heimat", "Bistro für Gemeinwirtschaft", Kantine "Volksfürsorge", Ristorante "Coop" oder "Biergilde Gutenberg"? Die wären doch sicherlich erfolgreich.

Dienstag, Januar 27, 2004

Hochhuth kommt vor dem Fall.

coverEin gutes Timing hat er ja: Valerie Heintges bespricht Rolf Hochhuths neues Drama "McKinsey kommt" in der Sächsischen Zeitung Online vom 28. Januar 2004: "Mit Schaum vor dem Mund".

Wein, Weib, ohne Gesang.

Am 8. und 9. Mai 2004 findet im Rahmen der Badischen Weinmesse in Offenburg ein Vinissima Weinseminar statt. Die bundesweite Vereinigung Vinissima Frauen und Wein e. V. ist seit ihrer Gründung in Südbaden in Jahre 1991 auf ein 230 Mitglieder starkes Frauen-Netzwerk der Weinbranche angewachsen. Erstmalig präsentieren vier der badischen Vinissima-Winzerinnen ihre Weine und ihren Verein an einem Gemeinschaftsstand bei der Offenburger Weinmesse. Es sind:
  • Vinissima Petra Konstanzer
  • Weingut Horst und Petra Konstanzer, Ihringen/Kaiserstuhl
  • Vinissima Frederike Schätzle
  • Weingut Gregor und Thomas Schätzle, Vogtsburg-Schelingen
  • Vinissima Stephanie Fuller
  • Staatsweingut Karlsruhe-Durlach, Karlsruhe
  • Vinissima Milena Muc
  • Gut Nägelsförst, Baden-Baden
Wir freuen uns, den Besucherinnen und Besuchern der Messe die Teilnahme am Seminar "Aromen in badischen Weißweinen" anzubieten. Die Termine sind:
  • Samstag, den 8. Mai 2004 um 15:30 Uhr und
  • Sonntag, den 9. Mai 2004 um 13:30 Uhr.
Dauer ca. 1 Stunde, begrenzt auf 30 Personen.

In ein Glas Wein hinein riechen und die Rebsorte erkennen, ist das möglich? Probieren Sie es aus. Von allen Sinneseindrücken ist der Geruchssinn das wichtigste Sinnesorgan bei der Weindegustation. Auch lösen Düfte vielfältige, individuelle Empfindungen aus. In diesem Seminar haben Sie die Gelegenheit, einzelne Aromakomponenten bestimmter Rebsorten kennen zu lernen. Bei der Degustation dieser Weine, unter fachkundiger Anleitung, erforschen Sie Ihre persönlichen Sinneseindrücke. Die Geruchskomponenten, die Sie in unserem Seminar erschnüffeln und im Gedächtnis abgespeichert haben, werden Sie den Weinen zuordnen und so Ihr "Geruchs-Gedächtnis" trainieren.

Referentin des Weinseminars ist Vinissima Gertrud Wegner-Kiß. Als Weinfachfrau beim Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg ist sie im Referat Ökologie verantwortlich tätig. Mit Weinen und ihren Aromen setzt sie sich nicht nur bei Vinissima auseinander, sondern auch bei zahlreichen Verkostungen im privaten und beruflichen Leben. (Pressemitteilung des Vinissima Frauen und Wein e. V. ).

Vini D'Italia 2004.

Anläßlich der Präsentation der deutschsprachigen Ausgabe des "Vini D'Italia 2004" feiert der Hallwag Verlag auch 2004 wieder die tradionelle "Drei-Gläser-Degustation", an der ein Großteil der aktuellen Preisträger ihre ausgezeichneten Weine vorstellen. Mit den begehrten "Tre bicchieri" (= "Drei Gläser"), der Höchstauszeichnung dieses wichtigsten italienischen Wein-Einkaufsführers von Gambero Rosso und Slow Food, wurden insgesamt 254 Weine prämiert. Dabei kamen die meisten Topweine mit 62 Auszeichnungen wieder aus der Toskana, dicht gefolgt vom Piemont (60) und Friaul/Julisch Venetien (26).

Die Veranstaltung findet am 16. Februar 2004 im Aktionsforum Praterinsel, Praterinsel 3-4, 80538 München statt. Einlaß: Für Fachbesucher aus Gastronomie und Weinhandel, ab 15:00 Uhr. Für allgemeines Publikum, ab 17:00 Uhr (Ende ca. 19:00 Uhr). Eintritt 30,00 EUR. Kartenbestellung und weitere Infos unter: Tel.: 089/89 66 93 11, Fax 089/89 66 93 12, E-Mail: hallwag@web.de.

30 Tage Fast-Food.

Florian Rötzer berichtet in Telepolis vom 26. Januar 2004 über ein fragwürdiges "Fast-Food-Experiment". Ein Dokumentarfilmer ernährte sich 30 Tage lang nur bei McDonald's. Er nahm in den 30 Tagen 12 Kilogramm zu und sein Cholesterinspiegel stieg von 165 auf 230 an. Ich vermute, daß hätte ihm in jedem Restaurant passieren können. Zuviel ist eben zuviel.

Plakatshop.

Ausprobiert habe ich ihn noch nicht, den Höing Plakatshop, kann also über die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen nichts sagen. Aber das Konzept leuchtet mir ein: ein Online-Shop für Plakate, die man einzeln z.B. für Werbung am Point of Sale bestellen kann und dabei aus einer großen Auswahl an fertigen Motiven wählen kann. Schließlich kann sich nicht jeder die hohen Kosten für einen Graphiker und einen Ausdruck per DIN A1-Farblaserdrucker leisten. Allein für Themen aus dem Gebiet "Imbiss/Pizzeria" gibt es 183 Vorlagen. A1-Plakate, liminiert, kosten 17,50 Euro und können ohne Aufpreis durch indiduelle Texte ergänzt werden. Genauso sind Farbänderungen möglich. Bei größeren Abnahmemengen (ab 75 Euro Auftragswert) gibt es Rabatte.

Dienstleistungsdatenbank fuer die Gastronomie in Mittelhessen.

Das Zentrum für Arbeit und Umwelt Gießen (Zaug) in Wieseck angesiedelte "Netzwerk Bildung und Beratung für die Gastronomie (BBG)" will für alle Gastronomen und ihre Mitarbeiter in sechs Landkreisen Mittelhessens eine Dienstleistungsdatenbank anbieten: "Gastronom sucht Barkeeper und Steuerberater bald im Internet", in: Lautenbacher Anzeiger vom 26. Januar 2004.

Touchgraph Amazon Browser.

Das Tool Touchgraph Googlebrowser zur Analyse und graphischen Darstellung der Beziehungen zwischen Websites bzw. von Informationen über Websites im Datenbestand von Google im haben wir am 4. Juli 2002 bereits vorgestellt und als Beispiel eine Darstellung der Verknüpfungen der Website der DEHOGA mit anderen Sites verlinkt.

Neu - zumindest für mich - ist der Touchgraph Amazon Browser (via Nico Zorn) zur Analyse der Beziehungen zwischen Büchern, Musik-CDs und DVDs im Datenbestand von Amazon.com. Geben Sie zum Beispiel in das Suchfeld "Gastgewerbe Betriebsvergleich" ein und kreuzen die Option "books" an. Dann werden Ihnen zwei Cluster (in diesem Fall Kreise) von Büchern dargestellt, zum einen zum Thema "Gastgewerbe", zum zweiten zum Thema "Betriebsvergleich" und ein Buch, das zu beiden Kreisen gehört, in diesem Fall mit dem Titel "Betriebsvergleich für das Gastgewerbe in Bayern". Touchgraph und ähnliche Tools können objektiv natürlich nicht mehr Informationen bieten als in den ausgewerteten Datenbanken enthalten sind. Aber manchmal sagt ein Bild doch mehr als tausend Wort.

Um Mißverständnisse zu vermeiden, die sich daraus ergeben, daß ich nach deutschsprachigen Büchern gesucht habe: Touchgraph wertet den Datenbestand von Amazon.com aus, also der amerikanischen Muttergesellschaft von Amazon.de, deren Bestände sich voneinander unterscheiden.

Erfolgskontrollen im Online-Marketing.

Im Rahmen einer Diplomarbeit am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule für Musik und Theater Hannover führt Thomas Knauer derzeit unter Leitung von Prof. Dr. Beate Schneider eine Studie über "Erfolgskontrollen im Online-Marketing" durch.

Es geht dabei vor allem um eine Bestandsaufnahme der Verbreitung und Schwerpunkte der verschiedenen Instrumente. Die Ergebnisse sollen ein Beitrag zur Strukturierung und Bewertung der Ansätze und Methoden des "E-Controlling" ermöglichen. Befragt werden im Wesentlichen (Mit-)Verantwortliche in den Unternehmen, die für die Betreuung von Websites sowie deren Evaluierung zuständig sind. Wer diesem Profil entspricht, möge an der Online-Befragung teilnehmen. würden. Die Umfrage dauert 10 bis 15 Minuten. Wer sich bislang wenig mit diesem Thema beschäftigt hat, gewinnt zugleich einen Überblick über Möglichkeiten des E-Controllings und kann sein Unternehmen vergleichend einordnen. Auf Wunsch bekommt jeder Teilnehmer nach Abschluss der Studie die Ergebnisse samt den sich daraus ableitenden Modellen per Mail zugesandt.

Montag, Januar 26, 2004

Qualitaetswahrnehmung aus Kundensicht.

Mit zahlreichen Gesprächspartnern auch aus dem Hotel- und Gastronomiebereich wie Hotel Adlon, The Pierre, The Waldorf=Astoria, The Woodlands Resort & Conference Center, Oberoi Hotel, Hotel New Otani, Lindner Congress Hotel, Hilton International hat sich Rita Rizk-Antonious für ihr Buch "Qualitätswahrnehmung aus Kundensicht. Beim Kunden besser ankommen" unterhalten. Ihre zentrale These ist, daß Qualität vom Kunden je nach Persönlichkeit und Situation sehr individuell wahrgenommen und beurteilt wird. Um Angebote erfolgversprechend auf den Markt zu bringen, ist es deshalb unerlässlich, den Kunden in seiner subjektiven Qualitätswahrnehmung zunächst besser zu verstehen. Deshalb beschäftigt sich dieses Buch schwerpunktmäßig mit folgenden Fragen: Was wissen wir über den Prozess der Wahrnehmung? Was steckt dahinter und wie können wir diesen Prozess besser nachvollziehen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen für die Gestaltung eines Angebots, damit möglichst jeder Kunde es als qualitativ herausragend erlebt? Rizk-Antonious ist Mitarbeiterin der Lufthansa in einem kundennahen Bereich. Ihr Buch ist für die Praxis entstanden und schildert in praxisnaher Sprache plastische Beispiele. Viele stammen von Fluggesellschaften, aber was sind dies anderes als mobile Restaurants und manchmal Imbissbuden?

Schweizer Hotellerie und Internet.

GastroFacts hat die Resultate einer Online-Umfrage im Frühjahr 2003 durch die Ecole Hôtelière de Lausanne und des Kompetenzzentrums ISNet der Fachhochschule Wallis (HEVs) online gestellt: "Schweizer Hotellerie und Internet". "Die vorliegende Studie soll dem Hotelier helfen, abzuschätzen welche Bedeutung das Internet in der Schweizer Hotellerie eingenommen hat. Buchen effektiv schon alle Hotels online und dynamisch, oder stehe ich mit meinem Mailformular gar nicht so schlecht da? Welche Erfolge erzielen die Schweizer Hotels mit einer eigenen Webpräsenz wirklich? Gibt es schon eine messbare Verschiebung hin zu den elektronischen Vertriebskanälen? Wo sehen die Hoteliers den konkreten Nutzen des Internets und wie wird diese neue Technologie eingesetzt? Wie sieht es mit der Internet-Infrastruktur aus und wie viel wird dafür konkret ausgegeben?" Befragt wurden diejenigen Deutschschweizer Mitgliedern von hotelleriesuisse, die schon eine eigene Webpräsenz haben.

Diese Studie enthält eine Information, der ich seit langem auf der Spur bin, ohne bisher fündig geworden zu sein: Wieviel Traffic haben üblicherweise Websites gastgewerblicher Betriebe? Nach dieser Umfrage kommen Hotels mit 1-3 Sternen auf 300 Besucher monatlich, Hotels mit 4 bis 5 Sternen auf 1.500 Besucher monatlich. Die Besucherzahlen variieren aber nicht nur mit der Hotelklasse sondern auch mit der Größe der Hotels. Hotels mit mehr als 50 Zimmern kommen durchschnittlich auf 1.000 Besucher im Monat, Hotels mit weniger als 30 Zimmern auf durchschnittlich 300 Besuchern. Weiter wird festgestellt, daß der Traffic abhängig ist vom Alter der Website (was ich in einem früheren Beitrag "Entwicklung der User Visits von Websites in Abhängigkeit vom Alter der Sites" behauptet habe. Und der Traffic hänge ab vom Buget.

Da liege ich mit der Website meines Bruders für eine einzelne Ferienwohnung mit mehr als 2.000 Besuchern nach vier Monaten Internet-Promotion ja gar nicht so schlecht...

Cathys Traum.

"Cathys Traum" ist ein 731 Seiten starker Roman von Maeve Binchy, einer irischen Novellistin, die seit 20 Jahren erfolgreiche, "leichte" Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, die in 30 Sprachen übersetzt wurden. Maeve Binchy studierte Geschichte, arbeitete als Lehrerin, ging dann aber 1969 als Kolumnistin zur "Irish Times".

Die Titelheldin Cathy Scarlet hat nur einen Traum: Sie möchte zusammen mit ihrem Geschäftspartner Tom den erfolgreichsten Catering Service in Dublin aufziehen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, und die beiden ehrgeizigen jungen Leute müssen immer neue Hindernisse überwinden, um ihr hochgestecktes Ziel zu erreichen. Sie hat ihre Erlebnisse eines Jahres in einem Tagebuch niedergeschrieben. Der Anfang der englischsprachigen Ausgabe im Houston Chronicle vom 22. Februar 2002.

Florida II.

Fast alle Websites sind in erheblichem Umfange (ca. 60%) darauf angewiesen, daß Besucher über die Suchmaschine Google zu ihnen finden. Deshalb werden Veränderungen des Ranking-Verfahrens bei Google aufmerksam verfolgt.

Am Samstag hatten wir gemutmaßt ("Florida in Deutschland"), daß in Kürze ein neues Update von Google bevorsteht, welches Auswirkungen hat auf die Trefferlisten von Google für deutsche bzw. deutschsprachige Webseiten. Gestern am 25. Januar ist es nun passiert. Die Änderungen, die am 24. bereits sichtbar gewesen sind, wenn man in Google per AOL.de gesucht hat, sind nun auch eingetreten, wenn man Google.de direkt aufruft. Außerdem haben sich die Anzahl der Backlinks und der Pagerank verändert (via Abakus SEO Blog). Der Pagerank ist bei vielen Webseiten gefallen, bei der Seite, die Sie gerade lesen, z.B. von 6 auf 5.

Für Abseits.de wirken sich, soweit mein erster Eindruck, die Änderungen vermutlich eher positiv aus. Etliche konkurrierende Webseiten von Spammern wie z.B. Versicherungsvermittlungs-Websites, deren Seiten nur vorgetäuscht haben, sie böten Inhalte mit Bezug zur Gastronomie, sind von den vorderen Trefferplätzen verschwunden. Wie sich die Änderungen unterm Strich auf den Traffic, der von Google kommt, werde ich aber erst bei einer Auswertung der Zugriffsstatistiken für die Zeit ab heute sehen.

Siehe zum Thema auch eine FAQ "What Happened To My Site On Google?" von Danny Sullivan vom 7. Dezember 2003 (in englisch und bezogen auf die Auswirkungen von "Florida" auf englischsprachige Webseiten). December 7, 2003 "

Sonntag, Januar 25, 2004

Catering Management.

coverAm 3. Oktober 2004 erscheint die dritte Auflage des Standardwerks von Nancy Loman Scanlon über "Catering Management" (in englischer Sprache): Catering - die Bereitstellung und Lieferung von Verpflegung für bestimmte Anlässe einschließlich des zugehörigen Services - ist eine internationale Wachstumsbranche, deren Randbedingungen sich ständig ändern. In diesem Band ist es gelungen, verschiedenste Informationen zusammenzustellen, die Caterer auf dem schnellebigen Markt dringend benötigen: Menüauswahl, Preisgestaltung, Akquisition neuer Kunden, Marktanalysen. Diese umfassend überarbeitete 2. Auflage erläutert jetzt auch den Einsatz von Software zur Menügestaltung. (07/00). Aus dem Inhalt: Historical Banqueting. Styles of Catering Operations. Catering Foodservice Development. Catering Menu Program. Catering Menu Pricing and Controls. Catering Menu Design. Catering Beverage Management.Food and Beverage Operational Controls. Catering Computer Management. Managing Catering Employees. Managing Quality Standards. Managing Catering Equipment. Catering Marketing. Bibliography.

Mehr zum Thema Catering.

Ferran Adriae.

Bücher des katalanischen Kochkünstlers Ferran Adriä sind zur Zeit angesagt. Sein erstes Buch in deutscher Sprache "Die neue Küche Kataloniens, El Bulli" erschien bereits 1995 und ist nur noch gebraucht, antiquarisch oder in den Ecken irgendwelcher Buchhandlungen erhältlich.

Sein Buch "El Bulli 1998 - 2002" konnte ich mir Frankfurter Buchmesse vorab als Muster anschauen. Es ist ein prächtiges, umfangreiches Werk mit CD-ROM, das zwanzig Jahre der Arbeit von Ferran Adriä und seinem Team zelebriert und zugeben nicht ganz billig (159 Euro). Sein wichtigster Partner ist Juli Soler, der seit Beginn 1983 Restaurant-Manager von "El Bulli" ist. Albert Adrià kam 1985 dazu. Das Buch beschreibt die Entwicklung der gemeinsamen Arbeit Schritt für Schritt, die Erfolgsfaktoren und die Ergebnisse (Produkte und Rezepte) Jahr für Jahr. Es wurde in verschiedene Sprachen veröffentlicht. Es ist zugleich das erste Kochbuch, in dem ein Küchenchef die Quellen seiner Ideen und ihre Weiterentwicklung beschreibt. Hinter dieser scheinbar uneigennützigen Art steckt sicherlich die Selbsteinschätzung, ein Lehrmeister für andere Köche sein zu wollen, der die Entwicklung des Kochens maßgeblich beeinflussen will. Er erklärt in seinem Buch, warum er bestimmte Zubereitungsarten gewählt hat, seine Eindrücke vom Ergebnis. Die CD-Rom enthält alle Rezepte, numeriert und klassifiiert, das Buch alle Speisen auch im Foto, da die Anrichtung ja bei Andiä ein wesentlicher Teil des Produktes ist.

"El Bulli" bedeutet auf deutsch "kleine Bulldogge" und steht für die Bissigkeit des Chefs, der als Tellerwäscher begann, dann beim Militär in der Küche arbeitete und sich hocharbeitete und alles über Kochen gelesen hat, was er in die Klauen bekam. Mittlerweile kann er natürlich sein immenses Literaturstudium durch Reisen ergänzen, immer auf der Suche nach "Information, Information, Information" (wie er sagt) und vor allem nach neuen Geschmackseindrücken.

Im "El Bulli" im katalanischen Rosas bekommt der Gast kein Menü im klassischen Sinne sondern eine Folge von 25 bis 30 kleinen Gängen, manche davon bestehen nur aus einem Hauch von Essen, präsentiert auf einem Silberlöffel oder in einem schmalen Glas.

Diese Art der Präsentation wird inzwischen natürlich vielfach imitiert oder aufgegriffen. Zum Beispiel habe ich auf dem Kochwettbewerb der letzten Hoga in Nürnberg vieles gesehen, was mich an "El Bulli" erinnert hat. So erlaubt es der Einsatz von Löffeln auf Büffets, Produkte als "Finger Food" zu verwenden, die weich sind oder gar flüssig.

In Richtung Systemgastronomie wurde - so kann man es zumindest sehen - die Idee innovativer Gebinde für Speisen von Stefan Marquard, damals im Restaurant "Lenbach" in München weiterentwickelt: In einer einheitlichen Black-Box werden wechselnde 4-Gang-Menüs gereicht. Die klassische Reihenfolge von Gängen wird so durchbrochen. Der Gast bekommt alles auf einmal und ißt wie er mag. Wobei der besondere Clou im geringeren Aufwand in der Küche und beim Service besteht, der auch 4-Gang-Menüs im Business Lunch erlaubt.

Spiegel-TV porträtierte Ferran Adriä am 3. Oktober 2002 auf Vox: "Die lange Nacht des guten Geschmacks". Ein weiteres Porträt steht im neuen "Kultur Special" der Zeitschrift "Brigitte": "Kann man Kunst essen?". Und auch die "Times" hat ihn vorgestellt: "Welcome to the Labyrinth of the Catalan Chef" von Judy Fayard.

Geld sparen durch einen Krankenkassenwechsel.

Die großmäulige Ankündigung unserer Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die Beitragssätze zu den gesetzlichen Krankenversicherungen würden in diesem Jahr sinken, sind Makulatur, spätestens seit in den letzen Tagen zahlreiche Ausgabenkürzungen zurückgenommen worden sind. Siehe dazu: "Kassen zweifeln an Beitrags-Senkung" von Christian Kerl, in: Braunschweiger Zeitung vom 24. Januar 2004.

Umso wichtiger ist es für Unternehmen darauf zu achten, daß ihre Mitarbeiter wenigstens Mitglieder in Krankenkassen sind bzw. dorthin wechseln, wo die Beitragssätze am niedrigsten sind. Beide, Arbeitnehmer und -geber können durch einen Wechsel bis zu mehreren Hundert Euro im Jahr sparen. Ein Arbeitgeber kann zum Wechsel in eine Krankenkasse mit einem niedrigen Beitragssatz zwar nicht zwingen, aber sehr wohl dazu ermutigen. Konkrete Tipps dazu: "Geld sparen durch einen Krankenkassenwechsel".

Restaurant Reality TV.

OnTheRail schreibt über "Restaurant Reality TV". Wir haben über eines der erwähnten Beispiele bereits früher berichtet, am 22. Januar 2003 noch vor der ersten Sendung von "The Restaurant". Dem Artikel von OnTheRail ist zu entnehmen, daß eine ganze Reihe ähnlicher Serien laufen bzw. geplant sind. Ich rechne damit, daß so etwas auch von deutschen Fernsehsendern abgekupfert werden wird. Zumindest dürfte die Planung und Eröffnung eines Restaurants interessanter sein als drittklassigen "Stars" zuzuschauen, die sich im Park eines australischen Hotels anöden.

Das Bilko-Syndrom.

Sergeant Ernie Bilko ist der von Steve Martin gespielte Titelheld der amerikanischen Kömodie/Militärklamotte "Immer Ärger mit Sergeant Bilko". Sergeant Bilko ist der Leiter der Fahrzeugwerkstätte von Fort Baxter. Informell betreibt er eine Spielhölle, vermietet auf eigene Rechnung Militärfahrzeuge an Zivilisten. Sein Chef hat keine Ahnung und wird von ihm an der Nase herumgeführt.

Tony Bourdain greift dieses Thema auf und schreibt über "The Bilko Syndorme" in Restaurants, in: Ontherail.

OntheRail wird herausgegeben von Gary Epting und Janet Fouts, die sich als "refugees from the restaurant industry" bezeichnen. Sie haben sich einst im Restaurant "Square One" in San Francisco kennengelernt, wo sie als Küchenchefin und er als Kellner gearbeitet haben. Seit 1996 beschäftigten sie sich nebenbei an ihren Computern. Seitdem ist ihre Website zu einer Anlaufstelle für Profis in allen Feldern der Gastronomie gewachsen. Ihre Newsgruppen und Foren sind sehr aktiv. Sie gehört meines Erachtens zu den weltbesten Gastrononomie-Portalen und wurde 2002 nominiert für den Webby Award in der Kategorie "Print + Zines".

Samstag, Januar 24, 2004

Minoru Tominaga.

Minoru Tominaga arbeitet als Unternehmensberater in Deutschland, Schweden, Frankreich, Spanien und China und vermittelt japanische Management-Methoden. Bekannt geworden ist er durch sein 1998 erschienenes Buch "Die kundenfeindliche Gesellschaft. Erfolgsstrategien für Dienstleister". Branchenübergreifend behandelt er darin an vielen Beispielen aus der deutschen Dienstleistungslandschaft, wo die Hauptfehlerquellen stecken und wie diese behoben werden können.

Auf seiner Website tominaga.de lohnt es sich, ab und zu stöbern. Z.B. stellt er dort die Trattoria Da Giacomo als Kandidaten für den Service Award 2003 vor. Oder er schreibt über Kundenbegeisterung in deutschen Hotels: "Von Parkhaus-Tickets und Frühstücks-Eiern".

Man kann dort auch eine Formular Service-Test (PDF) herunterladen. Er ist zwar für Ladengeschäfte entwickelt, stellt aber auch Fragen, die man sich im Gastgewerbe stellen sollte.

Mehr über Kunden- bzw. Gästezufriedenheit in der Gastronomie von Abseits.de.

Florida in Deutschland.

Im Abakus SEO Blog wird vermutet, es gäbe ein neues Update von Google. Die Resultate dieser Änderungen könne man bereits auf AOL sehen.

Ich habe das mal für den Suchbegriff "Gastronomie" ausprobiert. In der Tat schaut die Trefferliste dramatisch anders aus. Abseits.de ist auf Platz 10 vorgerückt (von Platz 43). Viele Websites, die bisher bei Google vorne standen, sind nun weg vom Fenster. Und bei der Suche nach "Gastronomie Existenzgründung" steht Abseits.de wieder auf Platz 1 und 2 und einige Spammer sind nach hinten gerückt. Aber ob dieser Datenbestand und die neuen Trefferlisten wirklich alsbald bei allen Suchen in Google erscheinen werden, weiß ich nicht. Schön wäre es natürlich!

Es könnte sich auch um die unter dem Schlagwort "Florida" bekannt gewordene Änderung der Ranking-Kriterien handeln, also die Umsetzung für deutschsprachige Webseiten (siehe ein früheres Posting "Florida". Aber nichts Genaues weiß ich (noch) nicht.

Freitag, Januar 23, 2004

Hotelkritiken.

Der Werbeblogger hat sich schon mal die neue Website Hotelkritiken.de angeschaut: "Hotelchefs aufgepasst: www.hotelkritiken.de".

Koelner Bierposse.

Der Kölner Express berichtet am 23. Januar 2004 über "Kölsch-Chaos im Stadion".

Konflikte zwischen Sponsoren sind eher alltäglich. Sie treten auf, wenn etwa bei Kulturveranstaltungen auftretende Künstler andere Sponsoren haben als die Halle, in der diese Veranstaltung stattfindet. Oder wenn Sportler Verträge mit Sportartikelherstellern abgeschlossen haben und ihr Verein oder ein Verband, der eine Meisterschaft organisiert, mit einem anderen Sportartikelhersteller einen Vertrag abschließt. Daß sich in Köln zwei Kölschbrauereien in die Wolle kriegen, ist aber ein besonders amüsanter Fall.

Bei der Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland kommen sich Anheuser-Busch als Sponsor der Weltmeisterschaft und die Bitburger Brauerei als DFB-Sponsor in die Quere, von den anderen Brauereien, die ansonsten in den WM-Stadien vertreten sind, mal ganz zu schweigen. (Quelle: "Fußball-WM 2006 verspricht Milliarden-Gewinn", in: Netzeitung vom 25. September 2002).

Management by Sport.

Jeff Angus ist ein ehemaliger Baseball-Reporter und arbeitet nunmehr als Unternehmensberater. In seinem Blog Management by Baseball überträgt er Lektionen aus Baseball-Nachrichten auf das Management von Unternehmen (via Kalsey Consulting Group).

Auch zwei herausragende Persönlichkeiten des deutschen Sports widmen sich dem Transfer des Know Hows von Trainern und Sportlern auf die Führung von Mitarbeitern. Am Mittwoch dem 04. Februar um 19:30 Uhr werden Dirk Bauermann, siebenfacher deutscher Meister mit Bayer Leverkusen, Basketball-Trainer des GHP Bamberg und der deutschen Basketball-Nationalmannschaft, und Carlo Thränhardt im Forum Bamberg über Ziele, Rekorde und Motivation referieren. Wie kann ich mein Team zu Höchstleistungen motivieren? Wie kann ich mich selbst immer wieder zu Höchstleistungen motivieren? Der sechzehnfache Deutsche Meister im Hochsprung, amtierender Europarekordhalter und dreifache Weltrekordler Carlo Thränhardt musste sich als Individualsportler über Jahre hinweg immer wieder selbst zu Höchstleistungen motivieren und wird den Schwerpunkt seiner Vortrages auf die Eigenmotivation legen. Geschäftsführer Wolfgang Heyder: "Wir sind froh Carlo Thränhardt für die Acadamy gewonnen zu haben. Als Individualsportler wird er einen anderen Zugang zum Thema Motivation vermitteln können, als Dirk Bauermann. Wer eine RTL-Show übersteht versteht etwas von Eigenmotivation."

Beide Referenten sind nicht nur erfolgreiche Sportler sondern gaben ihre Erfahrungen bereits in zahlreichen Vorträgen an Publikum aus der Geschäftswelt weiter. Warum? Motivation als Schlüssel zum Erfolg wird im Sport und im Geschäftsleben immer wichtiger. Jeder der ein Team führt, egal ob Sport, Produktion oder Verkauf und jeder der aus sich selbst die entscheidenden paar Prozente mehr herausholen wollen, die letztlich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, hat an diesem Abend die Gelegenheit sich im Forum Bamberg entscheidende Tipps von zwei Fachleuten anzuhören.

Die Plätze sind begrenzt. Eine schnelle Anmeldung ist erforderlich. Mehr Informationen zur GHP Acadamy – Motivation als Schlüssel zum Erfolg, sind im Forum Bamberg unter 0951-9177100 erhältlich. Der Termin: Mittwoch 04.02., 19:30 Uhr, Forum Bamberg. (Quelle: Pressemiteilung des GHP Bamberg).

Gemeindedatenbank für alle Gemeinden Deutschlands ab sofort erhaeltlich.

Mit einer CD-ROM 'Statistik lokal 2003', die Ergebnisse der amtlichen Statistik für alle Gemeinden Deutschlands enthält, schließen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder eine Lücke im regionalstatistischen Datenangebot Deutschlands. Bisher wurden bundesweit harmonisierte Gemeindedaten nur 'dezentral' in den Datenbanken der Statistischen Landesämter sowie auf CD-ROMs einzelner Statistischer Landesämter vorgehalten. Auf der ersten CD-ROM 'Statistik lokal 2003' sind zu folgenden Themen Daten enthalten:
  • Fläche (Gebietsfläche, Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung),
  • Bevölkerung (Bevölkerung, Lebendgeborene, Gestorbene, Wanderungen),
  • Landwirtschaft (Agrarstruktur, Viehzählung, wobei aufgrund der Gemeinde- bzw. Betriebsgrößenstruktur für Thüringer Gemeinden aus rechtlichen Gründen kaum Aussagen erfolgen dürfen),
  • Produzierendes Gewerbe (Betriebe, Beschäftigte, Arbeiterstunden, Bruttolohn- und -gehaltsumme),
  • Gebäude und Wohnungen, Bautätigkeit,
  • Tourismus (Beherbergungsbetriebe, Gästebetten, -übernachtungen und -ankünfte),
  • Öffentliche Finanzen (Kassenstatistik: Einnahmen und Ausgaben; Realsteuervergleich).
Zu allen dargestellten Merkmalen sind statistische Definitionen vorhanden.

Die CD-ROM 'Statistik lokal' ist eng verwandt mit 'Statistik regional', der statistischen Datenbank mit allen Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands.'Statistik lokal' wird künftig parallel zu 'Statistik regional' einmal pro Jahr neu erscheinen. Die CD-ROM 'Statistik lokal 2003' kostet mit einer Einzelplatzlizenz 148,- Euro. Beim Ergänzungskauf zur CD-ROM 'Statistik regional 2003' beträgt der Preis für 'Statistik lokal 2003' lediglich 92,50 Euro. Analog zu den Konditionen bei 'Statistik regional' wird auch bei 'Statistik lokal' der Folgekauf mit 50 Prozent rabattiert: Wiederholungskäufer und Abonnenten zahlen beim Kauf von 'Statistik lokal 2004' dann 74,- Euro. Noch attraktiver wird der Preis, wenn beide Veröffentlichungen im Abonnement bezogen werden: Die beiden CD-ROMs, Statistik regional 2004 plus Statistik lokal 2004, kosten im Kombi-Abonnement nur 111,- Euro. Die Preise verstehen sich zuzüglich Versandkostenanteil. (Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik).

Informationen wie sie diese CD-ROM bietet sind bedeutsam auch als Grundlage für Makrostandortentscheidungen im Gastgewerbe. Siehe dazu unseren Beitrag "Standort-Kriterien in der Gastronomie".

Donnerstag, Januar 22, 2004

Alexa Traffic History Graph.

Alexa Research erlaubt es unter anderem, Graphiken der historischen Entwicklung des Traffic Ranks von Websites zu generieren, bei denen beliebige Websites miteinander verglichen werden. Ich habe z.B. eine Graphik eingerichtet, die den Traffic Rank der letzten drei Monate der Websites stern.de, rtl.de, akademie.de und abseits.de vergleicht:



Ein Wert von 10.000 bedeutet, daß es nur 9.999 Websites weltweit gibt, die einen höheren Traffic Rank haben. Eine Einschränkung aber gibt es: Liegt der Traffic Rank einer Website über 100.000, gehört die Website also nicht zu den 100.000 Websites mit dem meisten Traffic, wird der Wert nicht dargestellt. Ich hätte Abseits.de gerne mit anderen deutschen Branchen-Websites verglichen, was deshalb leider nicht möglich ist.

Das Tool erlaubt den Vergleich von bis zu 5 Websites über den letzten oder die drei, sechs oder zwölf letzten Monate. Baut man den Code auf einer Webseite ein, wird die Graphik bei jedem Seitenaufruf aktuell erzeugt.

Schinderhannes-Marketing II.

Vor ein paar Tagen haben wir in einem Beitrag "Schinderhannes-Marketing" über die pfiffigen PR-Aktionen der Klosterbrauerei Neuzelle in Form von publizitätsträchtigen Verwaltungsgerichtsverfahren berichtet. Heute legt der Inhaber Helmut Fritsche, den ich vor Jahren mal auf einer Messe kennen lernte, als er seine Brauerei geschickt als Messebesucher ins Gespräch brachte, noch eins drauf: "Neuzeller Bierstreit geht in die nächste Prozessrunde", in: Die Welt vom 22. Januar 2004. Was eine Inserat in der "Welt" wohl kosten würde, von den vielen anderen Zeitungen mal ganz abgesehen, die auch darüber berichten werden?

Mehr über den Schinderhannes, den Robin Hood des Hunsrücks.

Rabattaktionen.

"Rabattschlacht mit kulinarischen Schnäppchen", in: Süddeutsche Zeitung vom 22. Januar 2004. Ein Bericht über Rabattaktionen in der Münchener Gastronomie von Astrid Becker.

Milchkaffee-Index.

"Dem Teuro mit dem Big-Mac- und Milchkaffee-Index auf der Spur", in: Börsenreport vom 17. Januar 2004 (Joe's Kolumne).

Gaeste zahlen was sie wollen.

Die "Zeit" berichtet in der heutigen Ausgabe über ein Berliner Lokal, in dem man für seinen Wein soviel zahlt wie man will: "Wein: Ein Glas unter Freunden".

Es gibt ein paar gastronomische Objekte, die dieses Konzept nutzen. Meines Wissens hat vor einigen Jahren in Deutschland erstmals die Hotelkette Accor ausprobiert, daß Gäste den Preis selbst bestimmen. Sie haben im Durchschnitt sogar mehr gezahlt als den Listenpreis.

Im Öko-Dorf Werfenweng bestimmen Gäste sogar den Preis ihres Winterurlaubs selbst. Siehe "Weiße Trends" von Karl Waldhecker, in: ServiceZeit Reisen des Westdeutschen Rundfunks vom 14. Dezember 1999.

Rabattaktionen in der Gastronomie.

Rettet sich die Gastronomie mit Rabatten über die Flaute? Dieser Frage geht die Neue Westfälische am 22. Januar 2004 nach: "Ein Jein zur Schnäppchenjagd am Tresen".

Schulspeisung.

Mit der zunehmenden Ganztagesbetreutung an Schulen, weitet sich der Markt für Caterer, die Mittagessen für die Schüler liefern. Wir, d.h. Abseits Catering & Partyservice Bamberg (Website in Arbeit), beliefern seit letzter Woche z.B. eine Grundschule in Bamberg. Siehe dazu auch ein Beispiel in Nierstein: Ganztagesbetreuung an Realschule: Stärken anderer nutzen", in: Rhein Main Presse vom 22. Januar 2004.

Andere Gastronomen nutzen vorhandene Schulküchen als Zentralküche für ihre gastronomischen Objekte, siehe dazu z.B. unseren Beitrag über Suppenbars.

Erfolg mit attraktiven Catering-Angeboten.

Die INTERGASTRA 2004 vom 14. bis 19. Februar 2004 zeigt Neuheiten und Anregungen für Gemeinschaftsverpfleger, die voll im Trend liegen.

Die Deutschen essen immer häufiger außer Haus, belegen Statistiken, jedoch nicht immer zur Freude von Gastronomie und Hotellerie. Denn die Gewinner in der Konkurrenz um den Gast sind verstärkt Kantinen und Caterer. Der Bereich der Gemeinschaftsverpflegung (GV) lebt von trendgerechten, attraktiven Angeboten – und das täglich, ohne Ruhetag. Module für den Erfolg sind ungewöhnliche Aktionen, Frontcooking und Convenience. Die INTERGASTRA, Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Catering, Konditorei und Café, wird vom 14. Februar bis 19. Februar 2004 auf dem Stuttgarter Messegelände für dieses Spektrum zahlreiche Neuheiten und Anregungen bieten.

Die Daten des Statistischen Bundesamtes untermauern es: Kantinen und Caterer haben übers Jahr gesehen geringere Umsatzeinbußen (minus 2 Prozent) als das Gaststättengewerbe (minus 6,5 Prozent). Im vergangenen September verzeichneten die Kantinen und Caterer im Monatsvergleich zu 2002 sogar ein Plus von 1,4 Prozent. Solche Erfolge fordern flexiblen Einsatz. Das bezieht sich sowohl auf die Technik, als auch auf das Produkt. Hinzu kommt als notwendige dritte Zutat ein Aufmerksamkeit erweckendes Marketing – mittels zielgerichteter und ausgefallener Aktionen.

Denn einfacher wird das Geschäft in Zukunft sicher nicht: Die Gäste sind anspruchsvoll, und dies wird nach Einschätzung der GV-Entscheider, die auf einer Roland Berger-Studie beruht, noch zunehmen. Drei von vier der Befragten sagten, dass künftig mehr Wert auf frische Produkte gelegt wird und immerhin 59 Prozent gingen davon aus, dass ihre Gäste „sich mehr Gedanken machen, was sie essen“. 57 Prozent glaubten, dass noch mehr Abwechslung verlangt wird und 36 Prozent meinten, dass Fitness und Wohlbefinden eine stärkere Rolle spielen werden.

Gesundes liegt im Trend

Bestätigt wird das von der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Nach Angaben von Werner Vellrath, CMA-Projektleiter Gemeinschaftsverpflegung, ist die Zahl derer, die ganz rational unter gesundheitlichen Gesichtspunkten ihr Essen aussuchen, inzwischen auf 30 Prozent angewachsen. Er beruft sich dabei auf eine Studie seiner Gesellschaft aus dem Jahr 2002, nach der nur 47 Prozent der Gäste den Genuss bei ihrer Entscheidung in den Vordergrund rücken. Die restlichen 23 Prozent bezeichnet Vellrath als "indifferent", sie treffen ihre Wahl hauptsächlich nach dem Preis-/ Leistungsverhältnis. Diesem Trend folgend haben Salate und Geflügel in der Gunst der Gäste stark gewonnen, und das zu Lasten herkömmlicher Fleischgerichte.

Ein weiterer klar beobachtbarer Trend hängt mit den immer flexibler werdenden Arbeitszeiten zusammen: Die Zwischenverpflegung gewinnt an Bedeutung. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen, folgt man einer Untersuchung zu Markttrends im GV-Bereich, die das Roland Berger Forschungsinstitut im Auftrag der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle in Bonn (ZMP) erstellt hat. Danach glauben nur fünf Prozent der Entscheider im GV-Bereich, dass die Zwischenmahlzeiten wieder an Bedeutung verlieren. Dagegen gehen 30 Prozent davon aus, dass dieser Sektor in Zukunft noch wichtiger wird.

Einen "kleinen Trend" zur traditionellen und regionalen, "allerdings modern inszenierten" deutschen Küche hat Werner Vellrath ebenfalls ausgemacht. Der Berger-Studie zufolge rechnet jeder vierte Entscheider damit, dass sich dieser Trend verstärken wird. Weit mehr jedoch, nämlich ein Drittel, glaubt, dass Ethno-Food in der Gunst der Gäste an Bedeutung gewinnen wird. Die meisten setzen dabei auf die asiatische Küche (39 Prozent) und auf italienische Spezialitäten (36 Prozent), weit vor TexMex (12 Prozent) oder zum Beispiel der griechischen Küche (9 Prozent).

Fazit: Das Angebot muss "anders" sein, aber nicht zu ungewohnt, damit es nicht befremdlich wirkt. Der Trend zur Frische setzt sich fort, wobei dies nicht nur Salate betrifft, sondern ofenwarme Croissants ebenso wie frischen Fisch und saisonale Produkte. Dazu kommt verstärkt der Wunsch nach leichten Produkten mit Schwerpunkt auf vegetarische Angebote. Platz eins bis zehn der gefragten Produkte im GV-/ Cateringbereich gehen laut einer Umfrage der Zeitschrift "food-service" somit an: Teigwaren/ Pasta, asiatische Speisen, Salate, Gemüse, Italienische Küche, Fingerfood, Geflügelgerichte, vegetarische Menüs, Fisch (gebacken) und Obstdesserts.

Erlebnisakzente setzen

Was im Einzelhandel der Erlebniskauf bewirkt, funktioniert im GV-Bereich analog. Erlebnisakzente, beispielsweise in Form von werblich unterstützten Aktionen, haben sich als attraktiv in vielerlei Hinsicht erwiesen: Sie bringen Abwechslung für die Gäste, ziehen Aufmerksamkeit an, erhöhen die Kundenbindung und sind umsatzstark. Der Siegeszug der asiatischen Gerichte wäre ohne gezielte Aktionen kaum möglich gewesen. Aktionen sind aber auch ein Zauberwort, um die Aufmerksamkeit für das tägliche Angebot wach zu halten. Dabei haben sich drei Trends herausgebildet: Ethno, Regionales und Fitness. Eine Fitness-Aktion kann sich beispielsweise vom „Jogging-Frühstück“ über das „600-Kalorien“-Auswahlessen bis zum „Ballaststoff-Snack“ über den ganzen Tag durchziehen. Unterstützung in Form von Verkaufshilfen und Rezepten für Aktionen gibt es sowohl von speziellen Agenturen, von Herstellerkooperationen oder Lieferanten. Der Verbraucher agiert höchst preissensibel und reagiert deshalb auf originelle Preis- und Kombiangebote wie „Happy Hour“ oder Menüpakete.

Convenience mit Qualität

Da kaum einer der Gäste Muse zum Essen mitbringt, ist schneller Service Trumpf. Convenience-Produkte machen es möglich, sowohl frische Brötchen, als auch frische Pasta in Minutenschnelle auf den Teller zu zaubern. Auch bei Salaten muss heute keiner mehr auf vorgeputzte Ware verzichten. Dabei steht Qualität im Vordergrund. Convenience-Produkte sind also längst keine Notlösung mehr. Mancher Gast schwört auf frische Tortelloni und hat dabei die Convenience-Modelle von wie zum Beispiel Knorr auf dem Teller. Ob TK-Teiglinge zum Fertigbacken, frische, TK- oder Trockenpasta - oder portionierbare Saucenkonzentrate, die sich durch trendgerechte Kräuter dem Tagesmotto adaptieren lassen. Die INTERGASTRA wird auch in diesem Bereich einen umfassenden Überblick über aktuelle Trendprodukte bieten.

Chancen durch Frontcooking

Dies gilt ebenso für die aktionsgerechte Küchentechnik: Für wechselnde Erlebnis-Akzente hat sich in der Gastronomie seit Anfang der 80er Jahr das Frontcooking etabliert. Jetzt entdecken auch die Gemeinschaftsverpfleger und Caterer das Thema für sich. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Gast nimmt mit allen Sinnen auf, dass speziell für ihn ein Gericht ganz frisch zubereitet wird. Die Frontcooking-Technik ist mittlerweile ausgereift. Hersteller wie Bohner, Palux oder MKN bieten modular aufgebaute Systeme, die sich dem Einsatz entsprechend schnell verändern lassen. Der Schweizer Hersteller Salvis (früher Franke Verpflegungstechnik) bietet dafür ein sehr umfangreiches Sortiment thermischer Einheiten, die sich einfach je nach Anforderung in flexibler Zusammensetzung nutzen lassen. Die Lösung der Bohner GmbH aus Bad Waldsee umfasst leistungsstarke Auftischgeräte mit nur zehn Zentimeter Höhe, so dass sie zusätzlich aufgestellt oder nahezu bündig in die Arbeitsflächen eingebaut werden können. Die Palux AG in Bad Mergentheim hat für den Frontcooking-Bereich eine komplett neue Küche entwickelt und zwar eine auf Rädern: das Kitchen Center à la Carte. Diese Kompakt-Küche hat alles, was der Koch benötigt: einen Induktionsherd, Kocher, Bräter, sowie Platz für nützliche Zusatzgeräte wie Heißluft-Dämpfer, Holdomat oder Mikrowelle. (Quelle: Pressemitteilung der Messe Stuttgart)

Mach mal Pause.

Der Marketing-Chef von Werder Bremen will die Halbzeitpause um fünf Minuten verlängern, damit mehr Speisen und Getränke verkauft werden können: "Mehr Bratwurst für die Welt", in: Bremer Nachrichten vom 22. Januar 2004. In der Tat ist es ärgerlich, wenn bei Sport- und anderen Veranstaltungen die Pausen nicht ausreichen, alle, die gerne etwas kaufen möchten, zu versorgen.

Wer Tricks kennenlernen möchte, wie man ohne längere Pausen zurecht kommt, sollte sich mal das Catering im Münchener Gasteig vor Ort anschauen ...

Siehe auch ein früheres Posting über "Mobiles Verkaufen: Die Zukunft für gastronomische Zusatzumsaetze".

Gastropersonal-Leasing in Oesterreich.

"Manpower steigt ins Gastropersonal-Leasing ein", in: Wirtschaftsblatt vom 21. Januar 2004. Manpower Inc. Inc. ist ein international führender Personaldienstleister. Das Dienstleistungsspektrum umfaßt die Vermitteln von Dauer- und Zeitarbeitsplätzen, Personalberatung, Bewerber-Tests und Assessments, Mitarbeiter-Trainings und e-Learning, Outsourcing, Master Vendoring, On Site-Management und Outplacement. Die von Manpower übernommene Österreicher Entertainment & Personal KEG (OEP) wird als Gastro-Unit der Manpower Inc. in Österreich agieren. (via Karina Matejcek).

Mittwoch, Januar 21, 2004

Google News Alerts auf deutsch.

Google News Alerts gibt es jetzt auch mit einer deutschen Benutzeroberfläche und für die deutschen News von Google (via Abakaus SEO Blog).

Google News Alerts sind eMails, die von Google automatisch zugesandt werden, wenn in der News-Datenbank von Google (Artikel ausgewählter Online-Nachrichten-Websites, insbesondere von Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunkanstalten) Artikel neu indiziert worden sind zu bestimmten Suchbegriffen, die der Nutzer vorgibt. Man kann z.B.
  • nach dem eigenen oder einem fremden Namen suchen lassen, also nach Nachrichten über oder von einer Person, für die man sich interessiert.
  • nach Markennamen, eigenen oder von Wettbewerbern,
  • nach Themen bzw. thematischen Suchbegriffen.
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Statt jammern exportieren.

Während der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes Dr. Richard Weber auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin nur rumgejammert hat, zeigen vor allem kleinere Brauereien, wie man Chancen nutzen kann. (Dass er auch anders kann, hat Dr. Richard Weber in einer wirklich lesenswerten Rede auf der Bilanzpressekonferenz des Karlsberg Verbundes am 24.09.2003 in Homburg gezeigt).

So beliefert die Privatbrauerei Bischoff weltweit US-Militäreinrichtungen. Die Beziehungen der Privatbrauerei Bischoff zu den US-amerikanischen Streitkräften haben eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten versorgt das Nordpfälzer Unternehmen nicht nur Militäreinrichtungen der NATO- und amerikanischen Streitkräfte in Kaiserslautern, Ramstein, Baumholder und Heidelberg, sondern weit darüber hinaus. So wird Bischoff-Bier beispielsweise auch auf amerikanischen Luftwaffenstützpunkten in England und Italien und selbst auf den Azoren geschätzt. Im abgelaufenen Jahr konnte Bischoff in diesem Geschäft einen Umsatzzuwachs von 16% gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Kürzlich verließ der erste Container das Betriebsgelände in Winnweiler jetzt in Richtung Südkorea. Quelle: Pressemitteilung der Brauerei Bischoff).

Ein weiteres Beispiel: Als vor drei Jahren das neue Management der Brauerei Bischofshof in Regensburg das Markenportfolio mit den beiden Marken "Bischofshof" und "Weltenburger Kloster" überdachte, entschloß man sich, statt wie bisher alles auf die Regionalmarke Bischofshof zu setzen, der man nicht zutraute, überregional erfolgreich zu sein, die Marketinganstrengungen auf die Marke "Weltenburger Kloster" zu konzentrieren, der man außerhalb des engen Einzugsgebietes größeres Potential zutraute. Zusätzlich zu dem Umsatzbringer "Weltenburger Barock-Dunkel" und dem bei Bierkennern bekannteren Doppelbock "Weltenburger Asam-Bock" entwickelte man einen bernsteinfarbenes Jubiläumsbier "Weltenburger Anno 1050" mit 5,4% vol. alc., das an die Brauereigründung erinnern soll. Schließlich bezeichnet man sich selbst als älteste Klosterbrauerei der Welt. Dieser Strategiewechsel zeigt deutlichen Erfolg, vor allem im Großraum Nürnberg mit den zugegeben günstigen Wettbewerbsverhältnissen für gutes Bier.

Internet am POS und POI.

Am 10. Februar 2004 findet in Ismaning bei München eine Roadshow zum Thema Internettechnologien am Point of Sale und Point of Interest statt. Sie wird wiederholt am 12. Februar 2004 in Hürth bei Köln. Präsentiert wird eine Gemeinschaftslösung von Pironet NDH, msg at.NET und Macromedia. Es referieren:
  • Stefan L. Prestele, Macromedia: "Rich Internet Applications - Information und Emotion verfügbar auf jedem digitalen Interface".
  • Michael Quack, msg at.NET GmbH: "Rich Internet Applikationen für Kiosk Systeme und Internet -interaktive Verkaufsberatung".
  • Bernd Plönnies, Pironet NDH AG: "Kunden am Point of Sales begeistern - Content Integration, Content Interaction und Content Delivery".

Warum Frauen enge T-Shirts tragen sollten.

Warum Frauen enge T-Shirts tragen sollten: "Unfallursache T-Shirt", in: Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten vom 21. Januar 2004.

RSS in Government.

In den USA stehen auf vielen Websites von Regierungen, Parlamenten und Behörden schon RSS-Feeds zur Verfügung (siehe "RSS in Government" mit "News about how RSS is being used by international, federal, state, and local governments"). In Deutschland gibt es - soweit mir bekannt - erst ein paar Gemeinden, die den bürokratischen Monstern des Staates zeigen, wo der Barthel den Most holt. Siehe dazu ein früheres Posting Ist denn heut' schon Weihnachten" über RSS-Feeds von Regensburg und den Gemeinden des Regiotalk. Aber der Bund ist vermutlich zu sehr mit den Innovationen Dosenpfand, Mautgebühr, Transrapid, Eliteuniversität und Putzfrauen-Kriminalisierung beschäftigt.

Prost, meine Herren.

Solange mich keiner mit einer Waffe in der Hand zwingt, ein Bier von Holsten, Licher, König, Astra, Lübzer oder Feldschlösschen zu trinken, kann es mir egal sein: "Carlsberg zerschlägt Holsten", in: Die Welt vom 21. Januar 2004.

Die Drachen aus Quakenbrueck.

Auf einer dafür ungewöhnlichen Website, der Fan-Site Schoenen-Dunk.de der Basketball-Bundesliga, findet sich ein interessanter Beitrag zum Thema Markenentwicklung. In einem Interview mit Jens Mack, dem Chef der Mack Werbeagentur, wird beschrieben, wie man aus einem Aufsteiger von der 2. in die 1. Basketballbundesliga aus einem Kaff, von dem kaum jemand weiß, wo es liegt, nämlich Quakenbrück, die Artland Dragons gemacht hat, ein kultiges Team, ein Verein, eine Marke, die nicht nur bei Basketball-Fans bekannt und beliebt ist: "Wie man in 31 Minuten eine BBL-Halle ausverkauft".

Dienstag, Januar 20, 2004

Suchen im Internet.

Studierende des 5. Semesters des Studienganges Mediendokumentation des Fachbereichs Bibliothek und Infromation der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg haben im Seminar Medien- und Informationserschließung im Wintersemester 2003/2004 einen Web-Katalog zum Thema "Suchen im Internet" erstellt, also eine kommentierte und rubrizierte Linksammlung von mehr als 150 ausgewählten Websites zu den Tehmen Suchmaschinen, Webkatalogen und Internet-Recherche.

Dieser Katalog wurde zwar vorrangig für Studierende des eigenen Studienganges erstellt, ist aber auch für alle anderen interessant, die darauf angewiesen sind, Informationen im Internet zu finden. Der Katalog wird leider nicht mehr aktualisiert, aber vielleicht finden sich in den kommenden Semestern Studierende, die Lust haben, den Katalog auf dem neusten Stand zu halten oder gar zu erweitern.

Stimmungsmache.

Die österreichische Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte macht mal wieder Stimmung gegen die Gastronomie: "Euro fettet Preise auf", in: Kurier vom 20. Januar 2004.

Die Arbeiterkammern sind in Österreich nach der Novemberrevolution 1918 ab 1921 entstanden und wurden nach ihrer Zerschlagung durch die Faschisten nach dem zweiten Weltkrieg 1946 wieder errichtet. Sie sind in ihrer überkommenen ständestaatlichen Ausrichtung mit einer Zwangsmitgliedschaft aller Beschäftigten, welche die Koalitionsfreiheit unterminiert, eigentlich genauso obsolet wie ihre Pendants auf Seiten der Arbeitgeber (IHKs und Handwerkskammern). Arbeiterkammern existieren außerhalb Österreichs noch in Luxemburg und in den deutschen Bundesländern Bremen und Saarland. Dieser bürokratische Wasserkopf, in dem viele Gewerkschaftsfunktionäre Brot und Butter finden, wird in Österreich durch eine Umlage in Höhe von bis zu 0,5 Prozent der für die gesetzliche Krankenversicherung geltenden Beitragsgrundlage finanziert. Siehe dazu "Zur Geschichte der Arbeiterkammern in Österreich".

Mit Blogs Geld verdienen.

Ein Eintages-Seminar zum Thema, wie man mit Blogs Geld verdienen kann, in Irland, für "Professionals" und das für nur 69 Dollar Teilnehmergebühr, also für alle, denen man gönnt, daß sie mehr Geld verdienen: "How to Capitalize on Blogging". In der ersten Tageshälfte geht es darum, wie man Blogs und RSS im Unternehmen einsetzen kann, um die Produktivität zu erhöhen. In der zweiten Tageshälfte dreht sich alles um Technologien und Anwendungen für RSS und Content Syndicatio. Adam Kasley, Blogger und Gründer der Kasley Consulting Group, referiert auch und stellt sein Referat nach der Konferenz online.

Auch Schwarzarbeiter sind wahlberechtigt.

Das Tempo, in dem Rot-Grün Vorhaben nachbessert, ist atemberaubend. Jetzt bessern sie das geplante Gestz gegen Schwarzarbeit nach, noch bevor es in den Bundestag eingebracht worden ist: "Koalition will Gesetz gegen Schwarzarbeit mildern", in: Die Welt vom 19. Januar 2004. Ziemlich viel unproduktive Arbeit angesichts der Tatsache, daß man es im Bundesrat ohnehin nicht durchbringen wird.

Siehe einen Kommentar vom 10. August 2002 zur aktuellen Rechtslage, dem ich auch heute noch nichts hinzufügen habe.

Montag, Januar 19, 2004

Gerichtsposse in Bella Italia.

In Italien hat ein Gast einen Gastronomen verklagt, weil dieser im Zuge der Euro-Einführung den Preis für einen Kaffee erhöht hat. Die Kaffeehausbesitzerin mußte 23 Cent, den Betrag, um den die Tasse Espresso sich verteuert hatte, als Entschädigung rausrücken: "Italiener siegt gegen Teuro-Gastronom", in: Spiegel vom 19. Januar 2004. Jetzt verstehe ich auch, warum Berlusconi noch frei rumläuft: Die italienischen Gerichte haben keine Zeit für die "leichten" Fälle wie Bilanzfälschung.

Gastro-Ketten in Deutschland.

Eine Übersicht über deutsche Gastronomie-Ketten bietet die Website wer-zu-wem.de, ein Verzeichnis von Marken, Händlern und Dienstleistern.

Sonntag, Januar 18, 2004

Fettreduziertes bei Burger King.

"Burger King: expanding menu to attract slimmers", in: Food Business Online Review vom 15. Januar 2004. Nachdem Burger King (in den USA) seit September drei fettreduzierte Baguettes mit Hühnerfleisch ins Angebot aufgenommen hat, gibt es nunmehr auch einen "bunless Whopper" (Fleischklops ohne Brötchen?). Auf einer eigenen Website www.haveityourway.com werden die Kohlenhydrate, Kalorien, der Fettgehalt, der Gehalt an Zucker, Natrium und Proteinen des Sortiments offen gelegt.

Die unabhängige Website Fast Food Facts veröffentlicht seit Jahren Kalorien und Fettgehalt der Angebote verschiedener Fast-Food-Anbieter (von mehr als 2.600 Menübestandteile von 27 Kettenrestaurants).

WLAN bei McDonald's in Oesterreich.

McDonald's will in allen österreichischen Filialen ab Februar Internetzugänge anbieten: "WLAN bei McDonald's", in: futurezone des Österreichischen Rundfunks vom 18. Januar 2004.

Vermarktung von Kurzreisen auf eBay.

Über den ersten deutschen Dropshop in München-Shop, einen Laden, der für Kunden den kompletten Verkauf bzw. die Versteigerung auf ebay.de und amazon.de übernimmt und dafür eine Umsatzbeteiligung bekommt, hatten wir bereits früher berichtet. Siehe: "Hilfen für eBay" vom 25. November 2003. Das Konzept stammt aus den USA, wo es viele Hunderte solcher Läden gibt.

Eine ähnlichen Service für Hotelkapazitäten bzw. Kurzreisen bietet die Travell Service CeNa GbR in Felsberg. Sie übernimmt die komplette Gestaltung und Vermarktung von Hotels auf der Reise - Auktionsplattform von eBay. Für diesen Service verlangt sie eine Provision in Höhe von 10 % netto auf den generierten Umsatz (keine Monatsgebühr, keine Grundgebühr sowie keine Einrichtungspauschale). Siehe eine Liste der zur Zeit angebotenen Kurzreisen.

Ich gehe davon aus, daß der Markt für solche Dienstleister, die für Käufer und Verkäufer auf Auktions- und Market-Places-Sites Dienstleistungen anbieten, weiter wächst und sich regional und branchenmäßig ausdifferenziert. Regional gesehen werden bald in allen kreisfreien Städten und Landkreisen Dropshops aufmachen; der Münchener Dropshop plant bereits Filialen in anderen Stadtteilen. Nach Branchen differenzierte Dienstleistungen versprechen Erfolg, weil in vielen Branchen warenkundliche Kenntnisse erforderlich sind, aber auch es hilfreich ist, wenn man Usancen und die Sprache einer Branche beherrscht.

Reichsarbeitsdienst II.

Die Nazis führten 1935 einen sechsmonatigen Reichsarbeitsdienst ein. Das reicht Politikern der SPD und CDU nicht, sie fordern einen einjährigen Arbeitsdienst, sprachlich versüßt als "soziales Pflichtjahr": "SPD- und CDU-Politiker wollen soziales Pflichtjahr", in: ZDF Heute vom 18. Januar 2004.

Der Arbeitsdienst und das Leben im Arbeitslager mit militärischer Ausbildung waren "nationalsozialistische Erziehungsarbeit", die im Sinne der Volksgemeinschaft Standesunterschiede beseitigen und die Gesinnung fördern sollten. Oder in salbungsvollen Worten des SPD-Popbeauftragten Sigmar Gabriel: "Während eines sozialen Pflichtjahrs kann viel gelernt werden: der menschliche Umgang mit Hilfsbedüftigen, der Wert des eigenen Engagements, auch die Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod.", die denen von Wolfgang Bömer, dem CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt nicht nachstehen: Ein soziales Jahr sei "ein Instrument zur gerechten Belastung innerhalb der Generationen" und helfe, "Probleme des Lebens aus einer anderen Sicht kennen zu lernen".

Die Rhetorik ist bemerkenswert. Statt zuzugeben, daß man im Gesundheits- und Pflegesystem Personalkosten einsparen will, werden dem "Reichsarbeitsdienst II" pädagogische Ziele untergeschoben und ansonsten darauf vertraut, daß man den eigenen Söhnen und Töchter Atteste kaufen können wird, die sie vom "Reichsarbeitsdienst II" befreien. Oder kennen Sie einen Politiker, der seine Kinder so erzogen hat, daß sie freiwillig ein soziales Jahr machen?

Für das deutsche Gastgewerbe hätte ein solcher "Reicharbeitsdienst II" in zweierlei Hinsicht negative Auswirkungen:
  • Ein ganzer Jahrgang, aus dem sich viele Helfer in Küche und Service rekrutieren, fiele aus.
  • Die paar Mark, die den im "Reichsarbeitsdienst II" Zwangsverpflichteten als Sold gezahlt werden, erschweren ihnen den Konsum gastronomischer Dienstleistungen, gerade in einem Alter, in dem man überdurchschnittlich häufig ausgeht.

Blogs und Chats: Schluessel-Medien von Wahlkampagnen.

Die populärsten Wege für Kandidaten (politischer Wahlen), mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen, seien die Unterstützung von Chat-Räumen und die Herausgabe von Weblogs. So das Ergebnis einer Studie, die vom Council for Excellence in Government's Center for Democracy and Citizenship und dem Center for Information and Research on Civic Learning and Engagement an der Universität Maryland gefördert worden ist. Tausend Amerikanern im Alter von 15 bis 25 Jahren wurden im November 2003 eine Liste verschiedener Medien vorgelegt und befragt, welchen Medien sie Aufmerksamkeit schenken würden und wo sie sich engagieren oder abschalten würden: "Survey: Blogs, Chats Key to Campaigns" von Brian Krebs, in: The Washington Post vom 15. Januar 2004.

Samstag, Januar 17, 2004

WIFI aktualisiert Ausbildung zum Diplom-Sommelier.

Die Beschäftigung mit dem Thema Wein liegt absolut im Trend. "Der Gast von heute ist anspruchsvoller und erwartet eine kompetente Weinberatung. Und dies nicht nur im Haubenlokal, sondern zunehmend auch im Beisl ums Eck", erklärte der Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Helmut Hinterleitner, Mittwoch Nachmittag in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Exponenten des Wirtschaftsförderungsinstituts (WIFI) und der Österreichischen Weinmarketinggesellschaft. Zwei von Fachverband, WIFI und Weinmarketinggesellschaft in Auftrag gegebene Studien unterstreichen, so Hinterleitner, das Interesse der Konsumenten und der Branche für eine spezifische Weinausbildung. Diese wird jetzt vor allem für den breiten Mittelbau der Gastronomiebetriebe erweitert: "Fundierte Weinberatung soll künftig nicht nur das Privileg einiger weniger Spitzenlokale sein".

Die aktualisierte Sommelier-Ausbildung setzt verstärkt auf heimische Weine sowie auf Management- und Marketing-know how. Auf dem Lehrplan stehen u.a. Teammanagement, Mitarbeiterführung, Verkaufs- und Beschwerdenmanagement sowie Verkostungen und Kenntnisse über die bei den Kunden am meisten nachgefragten Weinländer. Moderne Produktions- und Weinverkostungsmethoden sowie Sensoriktrainings werden ebenso behandelt wie erfolgreiche Verkaufstechniken, berichtete die zuständige Produktmanagerin im WIFI Österreich, Karin Soukal.

"Kompetente Weinberatung ist ganz im Sinne unserer Weinwirtschaft. Konsumenten, die Weine von hoher Qualität verlangen, setzen beim Personal ein hohes Weinwissen voraus. Dem muss in der Ausbildung vom Servicemitarbeiter bis hin zum Diplom-Sommelier Rechnung getragen werden", betonte Weinmarketing-Geschäftsführer Michael Thurner.

Der Lehrgang "Diplom-Sommelier" wird in allen neun Landesorganisationen der WIFIs angeboten. Die Ausbildung ist zweistufig und teilt sich in "Diplom-Sommelier I" und "Diplom-Sommelier II" mit jeweils 120 Stunden. Der Lehrgang schließt mit einer kommissionellen schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung ab.

Mehr Informationen zu den Kursen unter www.wifi.at . (Quelle: Pressemitteilung der Wirtschaftskammer Österreich)

Gastronomen gewinnen Business-Plan-Wettbewerb.

In einem Business-Plan-Wettbewerb der Stadtbücherei von Brooklyn gewannen die Gastronomen in spe Farid Ali und George Constantinou unter 300 Teilnehmern einen mit 10.000 US-Dollar in bar und weiteren 9.000 Dollar in Dienstleistungen dotierten ersten Preis: "Restaurant Entrepreneurs Farid Ali and George Constantinou Win Top Prize in Brooklyn Public Library's PowerUP Business Plan Competition ". George Constantinou ist zur Zeit noch Manager des Restaurants "Night of the Cookers" mit Südstaaten-Küche in Brooklyn. Farid Ali ist Webdesigner,Texter und Fotograf. Er hat bereits für Restaurants wie "Russian Tea Room" and "Le Palm" in New York gearbeitet sowie für "The Good Spirit" in Allentown, Pennsylvania.

Mit dem "Russian Tea Room" am Broadway hatte der Restaurantbesitzer Warner LeRoy posthum den Preis für das beste Restaurant Design gewonnen. Das "Russian Tea House" wurde 1926 von Mitgliedern des Imperial Baletts gegründet, die wegen der Oktoberrevolution aus Rußland geflohen sind. Während der Prohibition gab es dort (offiziell) nur Tee und Gebäck, später wurde daraus ein Restaurant und Künstlertreff. Nach dem Umbau können bis zu 1.500 Gäste auf vier Etagen bewirtet werden.