Gastgewerbe Gedankensplitter



Montag, Mai 31, 2004

eBay-Ratgeber.

Am 1. Juni erscheint ein Sonderheft (Printausgabe) der Zeitschrift c't mit dem Titel "eBay-Ratgeber": c't special 03/2004. Auf der beiligenden CD-ROM sind über 50 nützliche Programme für Händler und Käufer.

Das Anbieten von gastgewerblichen Produkten und Dienstleistungen per Online-Auktionen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Siehe dazu auch einen früheren Beitrag "eBay-Auktionen für Gastronomen".

Samstag, Mai 29, 2004

Entwurf der Lohnsteuer-Aenderungsrichtlinien 2005.

Das Bundesfinanzministerium hat am 19.5.2004 einen Entwurf der Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2005 (LStÄR 2005) (PDF) veröffentlicht.

Emil Gerbaud.

Mario Scheuermann stellt in seinem Blog The Drink Tank unter dem Stichwort "Süsse Kunst" Emil Gerbaud vor. Der vor 150 Jahren geborene belgische Konditor und Chocolatier fand in der ungarischen Hauptstadt Budapest seine zweite Heimat, eröffnete dort das immer noch bestehende Café Gerbaud und wird in einer Ausstellung des Gastgewerbemuseums noch bis zum 30. Juni gewürdigt.

Siehe dazu auch eine Vorstellung dieses Cafés durch Ungarn-Tourismus.de: "Geheimtipp der Woche: Das "GERBAUD" in Budapest".

Freitag, Mai 28, 2004

Wie wir heutzutage essen.

In der aktuellen Ausgabe (Mai/Juni 2004) des renommierten Harvard magazine hat Craig Lambert eine 23-seitige Titelstory über "The Way We Eat Now" geschrieben. Er diskutiert die aktuellen Erkenntnisse über (falsche) Ernährungsgewohnheiten, beschreibt Strategieänderungen der Lebenmittelindustrie und bei den Fast-Food-Ketten.

Mittwoch, Mai 26, 2004

Buchbesprechungen ausgelagert.

Auf vielfachen Wunsch unserer Leser haben wir unsere Buchbesprechungen und Hinweise auf Neuerscheinungen aus diesem Weblog ausgelagert und werden sie zukünftig in einem neuen Blog Gastgewerbe-Fachliteratur veröffentlichen. Für diesen Blog wurde bereits eine eigene Domain (Gastgewerbe-Fachliteratur.de) beantragt, die in den nächsten Tagen erreichbar sein wird.

Wir werden im Laufe der nächsten Wochen alle früheren Rezensionen in diesen Blog transferieren. Die permanenten Links auf die bisherigen Besprechnungen bleiben natürlich erhalten.

Unternehmenskooperationen.

Das Statistische Bundesamt hat die Ergebnisse einer Adhoc-Umfrage zum Thema Unternehmenskoooperationen veröffentlicht. Demnach spielen im Gastgewerbe Unternehmenskooperationen nur eine untergeordnete Rolle: nur 17,5% der Unternehmen schlossen dort Bündnisse im Vergleich zu rund 29% aller Unternehmen der Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel und Gastgewerbe sowie in anderen Dienstleistungsbereichen. Die häufigsten Erscheinungsformen von Kooperationen sind das Outsourcing sowie von vornherein zeitlich begrenzte Zusammenarbeit wie beispielsweise strategische Allianzen, Konsortien oder Einkaufsgemeinschaften. Ein Bericht zur Studie kann kostenlos von der Homepage des Statistischen Bundesamtes heruntergeladen werden.

Der niedrige Wert für das Gastgewerbe erklärt sich meines Erachtens daraus, daß im Gastgewerbe kleine und mittlere Unternehmen dominieren, bei denen Kooperationen im Sinne von expliziten Kooperationsvereinbarungen selten sind. Vielmehr handelt es sich um Formen der Zusammenarbeit etwa mit Lieferanten, die von dieser Umfrage nicht erfaßt werden wie die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, eine Form von "Outsouring", die in dieser Umfrage nicht als "Outsourcing" erfaßt wird, oder um Kooperationen, die auf persönlichen Beziehungen basieren und formlos funktionieren. In der Kategorie Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten ist der Anteil der Unternehmen, die kooperieren, im Gastgewerbe sogar am höchsten.

Appetitanregend.

Wohl jeder von uns weiß, daß der Geruch von Nahrungsmitteln, etwa von frisch gebackenem Brot oder frisch geröstetem Kaffee, das Geräusch von Flüssigkeiten, die in Gläser eingeschenkt werden, und Fotos von Nahrungsmitteln den Appetit anregen können. Im Rahmen von Untersuchungen über die Ursachen der Fettleibigkeit ist Gene-Jack Wang vom Brookhaven National Laboratory dieser Frage nachgegangen und hat herausgefunden, daß der Anblick, der Geruch und auch Geräusche von Nahrungsmitteln Gehirnregionen anregen, die auch auf Drogen wie Kokain reagieren: "Food Addiction", in: ScienCentralNews vom 11. Mai 2004.

Vorstoss zur Regulierung von Nahrungsmitteln.

Im englischen Parlament wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht, der Marktetingaktivitäten verbieten soll, mit denen "ungesunde" Speisen für Kinder beworben werden. Die "Food Standards Agency" soll dazu Kriterien entwickeln, was gesund und ungesund sei unter Berücksichtigung der Inhaltsstoffe und Lebensmittelzusätze. Der Entwurf verlangt zudem neue Regeln für Schulspeisen, die Vermittlung von Nahrungsmittelwissen in den Schulen und will den Verkauf ungesunder Nahrungsmittel in Automaten, die in Schulen aufgestellt sind, verbieten. Siehe dazu "Food Bill to tackle obesity in children", in: Telegraph vom 18. Mai 2004.

Hyperaktivitaet und Lebensmittelfarben.

Der britische Fernsehsender BBC meldet, ein Forscherteam der amerikanischen Southampton University habe herausgefunden, der Verzicht auf künstliche Lebensmittelfarben könne die Hyperaktivität von Kindern vermindern: "'Ban artificial food colourings'" vom 25. Mai 2004.

Dienstag, Mai 25, 2004

Eingebildete Preiserhoehung.

Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt, Professor für Sozial- und Finanzpsychologie an der Technischen Universität Dresden, hat eine Studie über eingebildete Preiserhöhungen anläßlich der Euro-Einführung veröffentlicht (via "Die 'Teuro-Illusion'", in: ORF vom 25. Mai 2004). Verbraucher hätten Preissteigerungen auch dort wahrgenommen, wo die Preise tatsächlich stabil geblieben seien. Diese eingebildete Preiserhöhung basiere auf festen Erwartungen über Preiserhöhungen im Zuge der Euro-Einführung und Umrechnungsfehlern.

Siehe dazu auch ein früheres Posting "Teuro" vom 25. Dezember 2003.

Technologie fuer die Gastronomie.

Robert Chromow hat mich auf folgenden interessanten Artikel hingewiesen: "How's Your Digital Dinner? Restaurants Go Hi-Tech"in: Reuters vom 24. Mai 2004.

Auf der Jahresmesse der National Restaurant Association (also dem amerikanischen Äquivalent zur DEHOGA, aber beschränkt auf die Gastronomie, ohne Hotellerie) hätten eine Reihe von Technologiefirmen neue Lösungen für die Gastronomie angeboten, so Motorola, eBay und Sharp.

Jeff Edwars, Vizepräsident von Sharp, habe die Vision eines Regionalmanagers einer Gastronomiekette entwickelt, der an einem Samstagnachmittag zu Hause sitzt und sich per Internet anschauen kann, was am Vortage in seinen 20 Restaurants gelaufen sei.

Es seien aber auch Lösungen für die Individualgastronomie angeboten worden, so ein "two-way radio" von Motorola, über das sich der Service mit der Küche unterhalten könne.

Unicru, ein kleines Unternehmen in Oregon, habe ein Online-Bewerberauswahl-Tool vorgestellt, mit dem die Daten von gegenwärtigen und früheren Mitarbeitern und Bewerbern verwaltet werden können (siehe eine Demo dieser "Total Workforce Acquisition solution" auf der Website von Unicru).

eBay habe die Anzahl gastronomischer Ausrüstungsgegenstände, die auf dieser Plattform verkauft bzw. versteigert worden sind, im vergangenen Jahr verdoppeln können (auf 13.000 Stück).

Kundenbindung mit Hoerbuechern.

Bernd Roethlingshoefer weist hin auf die amerikanische Restaurantkette Cracker Barrel Old Country Store, in deren Filialen Audiobooks gekauft bzw. gegen eine Leihgebühr von 3,50 USD pro Woche ausgeliehen werden können. Er empfiehlt diesen Service deutschen Autobahnraststätten zur Nachahmung: "Restaurant bindet Kunden mit Hörbüchern".

Man kann einen solchen Service neben dem Aspekt der Kundenbindung natürlich auch unter dem Aspekt betrachten, wie man zusätzliche Erlöse erzielen kann. Siehe dazu unseren Beitrag "Erlöse im Gastgewerbe: Erlösquellen und Preispolitik".

Cracker Barrel wurde vom Restaurant Hospitality magazine im Jahre 2003 zur "Kette des Jahres" ausgezeichnet. Siehe dazu einen fünfseitigen Artikel "Cracker Jack Cracker Barrel" von Polly LaHue, in: Restaurant Hospitality magazine vom August 2003.

Der Gründer Dan Evins ist ein Seiteneinsteiger aus der Tankstellenbranche. Der gastronomische Service entlang der Autobahnen ist damals schlecht gewesen und auf schnelles Essen beschränkt, keine Objekte, in denen man gerne mit der Familie oder mit Freunden Rast machte. Dan Evans Konzept brachte hingegen Wohnzimmeratmosphäre an die Autobahnen, Hausmannskost im besten Sinne und Geschenkeläden, in denen es nicht nur Nippes zu kaufen gab. Er nannte dies "Country Store", die er in seiner Jugend in vielen kleinen Städten kennen gelernt hatte. Im September 1969 eröffnete er den ersten Cracker Barrel Old Country Store® in Lebanon/Tennessee. 1977 gab es bereits 13 Läden von Tennessee bis Georgia.

An den ersten Läden konnte man noch tanken. Spätere kamen Objekte hinzu ohne Tankstelle. 1981 ging man an die Börse und wurde im selben Jahr von der Zeitschrift Institutions Magazine als eine der am schnellsten wachsenden Ketten bezeichnet. Zwischen 1980 und 1990 wurden 84 Filialen eröffnet. Ende 1996 gab es bereits 260 Outlets, heute 498 in 41 Bundessstaaten der USA, alle im Eigenbetrieb ohne Franchising und immer noch unter Führung von Dan Evins.

Sonntag, Mai 23, 2004

50plus-Urlauber bervorzugen Hotels.

Die älteren Jahrgänge haben in den letzten Jahren auf dem Urlaubsreisemarkt deutlich an Bedeutung gewonnen, absolut und relativ gesehen. Fast die Hälfte (44% bzw. 28 Mio.) aller Urlaubsreisen der Deutschen werden von Personen über 50 Jahre unternommen. Diese Ergebnisse präsentierten die 50plus Hotels, mittlerweile in Deutschland, Österreich und Südtirol als Hotelkooperation vertreten, in Berlin. Johanna Danielsson, Mitverfasserin der Deutschen Reiseanalyse: "Diese Gruppe kann man unmöglich über einen Kamm scheren, aber verglichen mit früheren Generationen haben sie deutlich mehr Reiseerfahrung und brechen gut informiert in den Urlaub auf. Sie haben genug gesehen und erlebt um zu wissen, was sie suchen, was ihnen gefällt und sie haben ein klares Bild vom angemessenen Preis-Leistungsverhältnis."

79% aller 50-59jährigen Deutschen machen im Jahr mindestens eine Urlaubsreise, bei den 60-69jährigen sind es 77%, bei den über 70jährigen immerhin 59%. Die Reiseintensität der 50plus-Urlauber ist in den letzten 15 Jahren enorm gestiegen, von 50% 1988 auf 68% 2002.

Die am häufigsten von ihnen gewählte Unterkunft ist das Hotel. Bei über der Hälfte der Reisen der über 60jährigen wird jetzt ein Hotel bzw. Gasthof als Unterkunft gewählt, während es vor 15 Jahren noch bei nur etwa einem Drittel der Reisen der Fall war. Johanna Danielsson: "Im Hotel finden sie den Service und den Standard, der für die heutigen reifen Jahrgänge zum Selbstverständlichkeit geworden ist. Gute Hotelkonzepte sind daher durchdacht und richten das Produkt danach aus. Das ist eigentlich einfach, denn grundsätzlich unterscheiden sich die Interessen und Bedürfnisse von ältere Reisenden nicht besonders von andere Reisenden. Wer findet es nicht gut, wenn die Speisekarte gut zu lesen ist, die Flure hell, das Bad geräumig mit Vergrößerungsspiegel, die Treppen leicht begehbar, die Fernbedienung leicht bedienbar, das Personal für Sonderwünsche offen und flexibel ist?"

Entspannung ist für reife Generationen überhaupt das Wichtigste im Urlaub, die Urlaubsmotive "Entspannung, keinen Stress haben", "frische Kraft sammeln, auftanken" sowie "gesundes Klima" werden von ältere Reisende als besonders wichtig erachtet. 50plus-Urlauber sind in ihren Urlaubserwartungen bescheidener (oder vielleicht fokussierter) als der Bevölkerungsdurchschnitt, d.h. sie geben weniger Motive als für sie besonders wichtig an. Gesundheits-, natur-, kultur- und nostalgiebezogene Motive sind ihnen jedoch wichtiger als anderen Altersgruppen. Sie sind im Urlaub sehr aktiv, überdurchschnittlich häufig machen sie z.B. Wanderungen und besuchen Gesundheits- und Kureinrichtungen.

Aufgrund des Rückgangs der Geburtenrate sowie der stetigen Zunahme der Lebenserwartung wird die Bedeutung älterer Urlauber auch in Zukunft signifikant wachsen. Darauf muß und kann sich die Tourismusbranche einstellen, so Danielsson in Berlin. Thomas Schlieper von der Treugast Unternehmensberatung München-Berlin, präsentiert den Gütesiegel "50plus Hotels", der mit seiner Lifestyle-Fokussierung auf die 50plus-Generation im europäischen Hotelmarkt einzigartig ist. Hermann Paschinger, Initiator der 50plus Hotels in Österreich, berichtet vom steigenden Interesse von 50plus-Urlaubern nach 50plus Hotels, deren Konzept von den Ergebnissen der Deutschen Reiseanalyse so eindrucksvoll bestätigt wurde. Weitere Bemühungen vor allem im Bereich der Service- und Dienstleistungsqualität werden in Österreich durch Qualitätshandbücher in jedem Mitgliedshotel verwirklicht.

Nähere Informationen zu den neuen Angeboten der "50plus Hotels Österreich & Südtirol" bei ITA, Hermann Paschinger, A-3491 Straß, Prof. Kaserer Weg 333, Tel.: 02735/5535-0, Fax DW ?14, Internet: www.50plusHotels.at; E-mail: info@50plusHotels.at. Nähere Informationen zu den "50plus Hotels Deutschland" bei Stephanie Zarges, D-81541 München, Falkenstraße 25, Tel. 089/622 866 18, Fax: 089/622 866 31. (Pressemitteilung der 50plus Hotels Deutschland).

Freitag, Mai 21, 2004

EON Facility Management draengt ins Fussballstadion-Catering.

Das Eon Facility Management, das u.a. die neue Münchener Allianz-Halle managen wird, will Aramark aus dem laufenden Vertrag für die Hamburger AOL-Arena drängen, berichtet die Welt vom 21. Mai 2004: "Eon-Tochter soll Stadion-Management und Catering beim HSV übernehmen ". Wozu Strommonopolprofite gut sind...

Aramark ist zur Zeit für das Catering in folgenden Stadien verantwortlich:
  • Borussia Dortmund Westfalenstadion,
  • Hertha BSC Olympiastadion,
  • Hamburger SV AOL-Arena,
  • VFL Bochum Ruhrstadion,
  • Eintracht Frankfurt Waldstadion,
  • Sportforum Berlin,
  • VW-Halle Braunschweig.

Tiefkuehlmarkt waechst trotz Konjunkturflaute.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von tiefgekühlten Lebensmitteln in Deutschland kletterte in den letzten 30 Jahren um 22,7 Kilogramm auf 34,6 Kilogramm im Jahr 2003. Auch 2003 war Tiefkühlkost trotz der Konjunkturflaute in Handel und Gastronomie eines der erfolgreichsten Sortimente in der gesamten deutschen Ernährungswirtschaft. Der Gesamtverbrauch von Tiefkühlkost lag bei knapp 2,86 Millionen Tonnen. Damit erreichte die Branche ein Mengenplus von 0,3 Prozent. Der Pro-Kopf-Verbrauch kletterte auf 34,6 Kilogramm. Besonders stark gefragt waren Tiefkühlbackwaren und Tiefkühlgemüse. Pizzas aus der Tiefkühlung lagen auch 2003 voll im Trend. Dies meldet das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) in Köln.

Der Gesamtumsatz von Tiefkühlkost sank leicht um ein Prozent auf insgesamt 8,93 Milliarden Euro. Den moderaten Umsatzrückgang führt dti-Geschäftsführer Manfred Sassen vor allem auf den anhaltenden Preisdruck im Handel und die Preissensibilität der Verbraucher zurück: "Beim Kauf von Lebensmitteln schauen viele Kunden nach wie vor zuerst auf den billigsten Preis."

Im Lebensmittelhandel, einschließlich Heimdienste und Discounter, wurden im Jahr 2003 anteilig 51,4 Prozent der gesamten Absatzmenge tiefgekühlter Produkte verkauft. Die privaten Haushalte verzehrten insgesamt 1,47 Millionen Tonnen Tiefkühlkost. Das waren 0,1 Prozent mehr als 2002. Allen voran legte das Pizzasortiment mit einem Plus von 4,8 Prozent mengenmäßig kräftig zu.

Ob in Hotels und in der Gastronomie, in den Betriebsrestaurants sowie den sozialen Einrichtungen: Im gesamten Außer-Haus-Markt kletterte der Verbrauch von Tiefkühlkost um 0,6 Prozent auf knapp 1,39 Millionen Tonnen. Vor allem verwendeten die Küchenchefs vermehrt Kartoffelspezialitäten neben Gemüse und dem breiten Backwarensortiment aus der Tiefkühlung.

Inlandstourismus im 1. Quartal 2004: 4% mehr Gaesteuebernachtungen.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Quartal 2004 in Deutschland 58,5 Mill. Gästeübernachtungen gezählt. Das waren 4% mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Angaben umfassen sowohl Übernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten als auch auf Campingplätzen (Touristikcamping).

Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste ist im ersten Quartal 2004 mit 50,3 Mill. um 3% gegenüber dem ersten Quartal 2003 gestiegen. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhten sich sogar um 9% auf 8,2 Mill.

Die Zahl der Gästeübernachtungen im Monat März lag mit 22,1 Mill. um 2% über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Davon entfielen 19,0 Mill. Übernachtungen auf inländische Gäste (+ 1%) und 3,1 Mill. auf ausländische Gäste (+ 9%). Nach Kalender- und Saisonbereinigung (Berliner Verfahren 4 ? BV 4) sind die Übernachtungen um 1% gegenüber dem Februar 2004 gestiegen. (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

Donnerstag, Mai 20, 2004

Tiefgefrorenes Fruchtmark aus exotischen Fruechten Brasiliens.

Die ACAI GmbH ist Lieferant von tiefgefrorenem Fruchtmark aus exotischen Früchten Brasiliens zur Zubereitung frischer Säfte, Shakes und Cocktails. Angeboten werden 6 kg-Packungen tiefgefrorenes Fruchtmark aus brasilianischen Tropenfrüchten, 100% Frucht, ohne Konservierungsstoffe, nicht pasteurisiert, hergestellt in Brasilien, in den sechs Sorten:
  • Abacaxí com hortelã (Ananas mit Minze),
  • Cajú,
  • Acerola,
  • Mango,
  • Açaí,
  • Pitanga.

Gestorben wird immer.

Das Guerilla Marketing Fachportal berichtet darüber, daß VOX für die Serie "Six Feet Under" Ambient Media Formate in der Gastronomie einsetzt: "Schwarzer Humor für die junge Zielgruppe: VOX setzt für die Serie "Six Feet Under" Ambient Media Formate in der Gastronomie ein.". In 3.780 Outlets der jungen Gastronomie werden bundeseit 500.000 Freecards geschaltet sowie 750.000 Bierdeckel und 360.000 Zigarettenschober, produziert von amber media.

Guerilla-Marketing.

Beim "Guerilla-Marketing" geht es nicht darum, Waffen oder geländegängige Fahrzeuge an Aufständische zu verscherbeln. "Guerilla-Marketing" ist der Titel einer Reihe von Marketing-Fachbüchern von Jay Conrad Levinson gewesen, die er nach seinem Bestseller aus dem Jahre 1989, 1992 erstmals ins Deutsche übersetzt, 2000 neu verpackt in dem Band "Die 100 besten Guerilla- Marketing- Ideen", veröffentlicht hat. Er zeigt darin Mittel und Wege auf, wie unternehmerische Ziele mit Köpfchen erreicht werden können - statt mit "der brutalen Macht des grossen Geldes". Anders ausgedrückt: Werbung mit kleinem Budget.

Am 25. Juni 2004 findet in der Europa Fachhochschule Fresenius Köln ein "Guerilla Marketing Fachkongress" statt. Das Programm (PDF)enthält u.a.:
  • eine Einführung in das Thema Guerilla-Marketing von Thorsten Schulte, Geschäftsführer Guerilla Marketing Fachportal,
  • einen Vortrag von Kolja Wehleit, Vorstandsmitglied des Fachverbandes Ambient Media e. V., Lehrbeauftragter an der hanseatischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie über "Ambient Media".
  • Thomas Zorbach, Geschäftsführer vm people, Berlin, referiert über "Virales Marketing",
  • Felix Holzapfel, Geschäftsführer und Managing Partner conceptbakery, Köln, geht auf Guerilla Marketing im Internet, Mobil und Cross Media ein.

Kraeuter- und Fruechtetee mit Rekordplus.

Hamburg, den 18.05.2004. Kräuter- und Früchtetees sind "in" - daran lassen die aktuellen Marktzahlen der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e. V. (WKF), Hamburg, für 2003 keinen Zweifel aufkommen. Der positive Trend der Vorjahre setzte sich nicht nur fort, die Beliebtheit der Aufgussgetränke aus Kräutern und Früchten nahm mit einem Absatzplus von 8,7 % gleich beträchtlich zu.

Nach dem Zuwachs von 2,8 % im Jahr 2002 stieg der Verbrauch von Kräuter- und Früchtetees in 2003 um 2.964 Tonnen auf insgesamt 36.950 Tonnen. Es wurden damit bundesweit in etwa 900 Mio. Tassen Kräuter- und Früchtetee zusätzlich konsumiert (Anm.: auf Basis von 3g pro Tasse gerechnet). Halten sich die Deutschen in ihrer generellen Konsumfreudigkeit nach wie vor zurück, so wächst doch der Markt für die aromatischen "Wohltäter" in starken Maße.

Gut gemischt ist spitze: In 2003 legten die Kräuter- und Früchtetee-Mischungen mit 11,5 % auf 13.601 Tonnen überdurchschnittlich zu (2002: 12.198 Tonnen). Konstant liegt ihr Anteil am Gesamtabsatz bei rund 37%. Für den Boom sorgten hauptsächlich die aromatisierten Mischungen mit 16,3 % Zuwachs auf nun 9.761 Tonnen. Die nichtaromatisierten Mixe konnten immerhin, im Gegensatz zum Vorjahr, eine positive Tendenz mit einem Gewinn von 1,0 % erzielen: insgesamt 3.840 und damit +38 Tonnen.

Die sogenannten Monosorten, wie Kamille, Pfefferminze und Rotbusch, sind mit insgesamt 23.349 Tonnen und einer Absatzsteigerung um 7,2 % am guten Ergebnis beteiligt und stellen damit weiterhin das größte Segment im Gesamtmarkt.

Rooisbos/Rotbusch weiter auf Siegeszug

In vielen deutschen Tassen geht es südafrikanisch zu: Einer ausgesprochen großen Beliebtheit erfreute sich 2003 der Rotbusch-/Rooisbos-Tee. Unter den Monodrogen ist er, wie in den letzten Jahren, der Hauptgewinner. Gleich 1.200 Tonnen mehr konnten in diesem Segment abgesetzt werden. Dies entspricht einem überragenden Plus von rund 60 % und dem Platz 5 der beliebtesten Sorten.

Klassiker als Favoriten

Den zweitgrößten Zuwachs bei den Monosorten kann ein Klassiker verzeichnen. Mit guten 4,2 % (im Vorjahr 13 %) mehr ist es erneut die Kamille, die immer häufiger getrunken wird. Ein Plus von immerhin 188 Tonnen auf mittlerweile 4.661 Tonnen weisen die 2003-Marktzahlen aus.

Der Primus, die Pfefferminze, soeben zur Arzneipflanze des Jahres 2004 gekürt, konnte in 2003 wieder zulegen. Mit einem Zuwachs von 3,4 % und 5.869 Tonnen festigte die frische Kräuterpflanze damit wieder uneinholbar ihren Platz als Lieblingskräutertee der Deutschen. Auch Hagebutte/Hibiskus erholte sich mit 3,1 % Plus wieder und hält mit 3.926 Tonnen den 3. Platz der Top-Kräuter- und Früchtetees.

Die Gewinne der anderen gingen 2003 zu Lasten von Fenchel und Hibiskus/Malve, die als einzige der "großen" Mono-Tees einen Rückgang in den Absatzzahlen hinnehmen mussten. Während 2003 die Nachfrage nach Fenchel um 4 % zurückging, lag der Rückgang bei Hibiskus/Malve überraschenderweise bei 38 %.

Mate - der neue Shootingstar aus Südamerika?

Eine optimistische Prognose gibt die WKF für Mate ab. Der Absatz ist im vergangenen Jahr stabil geblieben, doch die Einfuhr wurde erheblich gesteigert. Nun bleibt abzuwarten, ob sich der "Geheimtipp" Mate, besonders als Zutat in Kräutertee-Mischungen geschätzt, tatsächlich zu einem der Aufsteiger mausert.

Die WKF blickt auch 2004 für den Absatz der Kräuter- und Früchtetees optimistisch in die Zukunft. Die gestiegenen Ansprüche der Verbraucher nach natürlichen und gesunden Lebensmitteln werden weiterhin für ein gutes Klima sorgen. Interessante neue Mischungen in Kombination mit den beliebten Klassikern sollen keinen Wunsch unerfüllt lassen und weiterhin die Tassen der Verbraucher mit vielfältigen aromatischen, wohltuenden und auch exotischen Genüssen füllen.

Die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF) widmet sich im Interesse der Mitgliedsunternehmen und der Verbraucher allen fachlichen und wirtschaftlichen Belangen, die mit der Einfuhr, Herstellung, Abpackung und dem Vertrieb von Kräuter- und Früchtetee in Zusammenhang stehen. Der WKF gehören die bedeutenden Unternehmen der Branche an, die über 90 % des Marktes repräsentieren. (Quelle: Pressemitteilung der WKF).

Mittwoch, Mai 19, 2004

Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Berlin und Brandenburg.

Neu erschienen ist das Buch "Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Berlin und Brandenburg" von Ronald Glomb und Erhard Pansegrau. Auch wenn Berlin und Brandenburg politisch bisher nicht wieder zueinander fanden, kulinarisch sind sie dennoch eine Nation. In den preussischen Kuechen dampften Pellkartoffeln mit Leinoel, duftete es nach Sauerkraut und Gaensebraten. Die Orte der lukullischen Genuesse koennen wohl kaum vielfaeltiger als im Stadt-Land-Raum von Berlin und Brandenburg sein. Dieser kulinarische Bildband stellt das vielfaeltige Spektrum von Biergaerten mit deftiger Hausmannskost bis hin zu Schlossrestaurants mit vornehmer Kueche vor. Doch auch Szenekneipen inmitten der boomenden Metropole und gemuetliche Gartenlokale mit Blick auf die Havelbucht bereichern die gastronomische Palette dieser Region.

Erhard Pansegrau ist freier Fotograf in Berlin und hat sich in den letzten Jahren in der Food-Fotografie einen Namen gemacht.

Rheinland-Pfalz kocht fuer Gaeste und Feste.

CoverNach dem großen Erfolg von "Rheinland-Pfalz wie es kocht und backt" haben die Hörerinnen und Hörer von SWR 4 Rheinland-Pfalz diesmal ihre schönsten Rezepte für Gäste und Feste verraten. Wertvolle Tipps, pfiffige Tricks und Geschichten von lustigen, traurigen oder nachdenklichen kulinarischen Begebenheiten geben dem Kochbuch seine ganz persönliche Note.In diesem zweiten Begleitbuch der Hörfunkreihe findet neben traditionellen Rheinländer und Pfälzer Rezepten auch Modernes und Exotisches seinen Platz. Mehrere Menüvorschläge runden die bunte Rezeptpalette ab. "Rheinland-Pfalz kocht fuer Gaeste und Feste" von Waldemar Thomas.

Dienstag, Mai 18, 2004

Pfalzhotel Asselheim: Zwei neue Ausbildungsplätze für Aktion "Team Arbeit für Deutschland?.

Im Rahmen des Aktionstages "Team Arbeit für Deutschland", gemeinsam gegen die Arbeitslosigkeit, am 6. Mai 2004 in Kaiserslautern, unterschrieben Bundesminister Clement und Pfalzhotel-Inhaber Stefan Charlier zusammen einen Ausbildungsscheck. Mit diesem Scheck stellt das Pfalzhotel Asselheim zwei zusätzliche Ausbildungsstellen zur Verfügung. Wolfgang Clement würdigte das Engagement des Pfalzhotels als vorbildlich für die Region. Die zwei Ausbildungsstellen werden im Kochberuf und als Hotelkaufmann/frau vergeben. Ansprechpartner für interessierte Nachwuchskräfte sind Stefan und Gabriele Charlier, die das Vier-Sterne-Hotel an der Deutschen Weinstraße seit mehr als dreißig Jahren leiten und erst kürzlich die Auszeichnung als "Gastgeber des Jahres" in Rheinland-Pfalz erhielten.

Es war der 11. Aktionstag von TeamArbeit für Deutschland und zugleich der erste Aktionstag in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam eröffneten Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement, Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und die rheinland-pfälzische Arbeitsministerin Malu Dreyer den Aktionstag in der Kaiserlauterer Fruchthalle. Rund 600 Auszubildende kamen, um sich über Ausbildungsberufe zu informieren. Insgesamt 1.730 akquirierte Ausbildungsplätze und 1.700 Besucher war die Erfolgsbilanz des Aktionstages.

Das Pfalzhotel Asselheim verfügt über 70 Gästezimmer, ein Tagungszentrum, Restaurant und Weinstube, Pool, Sauna sowie den historischen Bacchuskeller und einen Innenhof im Toskana-Stil. Das Pfalzhotel liegt im Winzerort Grünstadt-Asselheim an der Nördlichen Weinstraße und hat sich als Tagungshotel deutschlandweit einen Namen gemacht

Dienstag, Mai 11, 2004

Blogger-Bug - schnelle Reaktion.

Der von mir entdeckte Blogger-Bug wurde erstaunlich schnell in die Liste der abzuarbeitenden Fehler aufgenommen. Dort heißt es nunmehr: "Posts made to Blogger via the API (from 3rd party apps, as well as mail2blogger) don't display comments. This will be fixed soon."

Wenn das professionelle Support-Team, das Google seiner Tochter Blogger.com spendiert hat, weiterhin so fix ist, können sich kostenpflichtige Wettbewerber ganz schön warm anziehen.

Meine kleine Gastro-Tour.

Vom 13. bis 17. Mai bin ich in der Region von Rüdesheim im Rheingau bis zum Donnersbergkreis in der Nordpfalz unterwegs. Wenn Sie in dieser Gegend über ein Produkt, eine Brauerei, ein Weingut usw. verfügen oder ein gastgewerbliches Objekt betreiben, das ich mir anschauen sollte, um mit Ihnen darüber zu reden und/oder darüber zu berichten, kontaktieren Sie mich einfach per news@abseits.de.

Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn ich an diesen Tagen nicht dazu komme, sonstige Anfragen zu beantworten.

Startschuss für bundesweiten Beck's Career Award.

Bremen, 10. Mai 2004: Interbrew Deutschland ruft engagierte Nachwuchs-gastronomen und kreative Köpfe auf, die Zukunft der Gastronomie mitzugestalten. Wer zwischen 20 und 35 Jahren alt ist und den Sprung in die gastronomische Selbstständigkeit wagen will oder eine Erfolg versprechende Idee für ein gastronomisches Konzept hat, kann sich ab sofort für den "Beck's Career Award - Zukunft in der Gastronomie" bewerben. Als Gewinn winkt eine Karriere in der Gastronomie: Die Preisträger übernehmen einen gastronomischen Betrieb und können ihre Geschäftsidee realisieren.

Schirmherr des in diesem Jahr neu ins Leben gerufenen Wettbewerbs ist Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident a.D. Zudem wird die Initiative vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) unterstützt. Ziel des Beck's Career Award ist es, den Gastronomie-Nachwuchs gezielt zu fördern und damit Verantwortung für eine Branche zu übernehmen, die zunehmend von Umsatzeinbrüchen und Insolvenzen geprägt ist. "Wer angesichts der angespannten Wirtschaftslage in der Gastronomie erfolgreich sein will, der muss vor allen Dingen unternehmerisch denken und ein durchdachtes Konzept haben. Als langjähriger Partner der Gastronomie geben wir mit dem Beck?s Career Award unser Know-how in diesen Bereichen an talentierte Nachwuchskräfte weiter", so Uwe Albershardt, Vertriebsdirektor Gastronomie/GFGH Interbrew Deutschland.

Hochkarätige Fachjury entscheidet

Die Fachjury, die die Preisträger auswählt, setzt sich aus hochkarätigen Medien- und Branchenvertretern zusammen, unter anderem
  • Ingrid Hartges (Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, DEHOGA Bundesverband),
  • Gretel Weiß (Chefredakteurin food-service),
  • Barbara Becker (Chefredakteurin Fizzz),
  • Axel Weber (Direktor Karstadt Warenhaus AG, Leiter der Gastronomie),
  • Tim Mälzer (TV-Koch und Inhaber ?das weisse haus?, Hamburg),
  • Jürgen Strasser (Präsident Leaders Club Deutschland) und
  • Michael Käfer (Inhaber und Geschäftsführer Feinkost Käfer)
zusammen. Bevor die Bewerber durch die Jurymitglieder beurteilt werden, müssen sie mehrere Auswahlrunden erfolgreich absolviert haben.

Die Kategorien

Der Beck?s Career Award wird in zwei Kategorien verliehen. Um den Award in der Kategorie "Bester Nachwuchsgastronom" können sich Frauen und Männer mit unternehmerischem Talent bewerben, die zwischen 20 und 35 Jahren alt sind und mindestens zwei Jahre Vollzeiterfahrung in der Gastronomie haben. Der Gewinner erhält die einmalige Chance, mit Unterstützung von Interbrew Deutschland einen eigenen gastronomischen Betrieb auf Basis eines existierenden Konzepts zu führen.

In der Kategorie "Bestes Konzept" kann jeder mitmachen, der volljährig ist und eine realisierbare Idee für ein getränkeorientiertes Gastro-Konzept hat. Wer sich für diese Kategorie bewirbt, muss zwar keine Vorkenntnisse aus der Gastronomie-Branche mitbringen, sollte aber mit einem aussagekräftigen und Erfolg versprechenden Ideenkonzept überzeugen können. Denn: Das beste Konzept wird nicht nur prämiert, sondern von Interbrew Deutschland auch in die Realität umgesetzt.

Trainingsprogramm in der Beck's Career Academy

Aus allen Bewerbern für die beiden Kategorien wählt Interbrew Deutschland Kandidaten für die ebenfalls neu ins Leben gerufene Beck's Career Academy aus. Im Rahmen eines umfassenden Trainingsprogramm werden hier begabte Nachwuchsgastronomen gezielt für eine Karriere in der Gastronomie und die berufliche Selbstständigkeit qualifiziert.

Teilnahmeunterlagen jetzt anfordern

Die Teilnahmeunterlagen sowie weitere Informationen stehen ab sofort im Internet unter www.becks-career-award.de zum Download bereit, können per E-Mail an career-award@becks.de oder unter der Telefon-Hotline 040/460 68 155 angefordert werden. Bewerbungen müssen bis spätestens 10. August 2004 schriftlich eingereicht werden.

Hintergrund zu Interbrew Deutschland

Interbrew Deutschland ist mit den Unternehmen Beck & Co, Diebels und der Gilde Brauerei und den fünf Standorten in Bremen, Braunschweig, Hannover, Issum und Wernigerode einer der größten Brauereikonzerne auf dem deutschen Biermarkt. Seit einigen Jahren bietet Interbrew Deutschland eine fundierte betriebswirtschaftliche Beratung für Gastronomen an. (Quelle: Pressemitteilung der Interbrew Deutschland).

Montag, Mai 10, 2004

Blogger-Bug.

Wenn man Postings per eMail veröffentlicht (wie den Eintrag, den Sie gerade lesen), wird die Möglichkeit, diesen Eintrag zu kommentieren, dem Fuß des Postings nicht automatisch beigefügt, auch wenn man die Möglichkeit zu kommentieren für den gesamten Blog voreingestellt hat und bei online erstellen Einträgen die Kommentarfunktion erzeugt wird.

In der Liste der bekannt gewordenen Fehler ist dieser eventuelle Bug noch nicht enthalten. Ich habe gleich mal beim professionellen Support, den Google als Eigentümer von Blogger.com angeblich spendiert hat, nachgefragt.

Test.

Dies ist ein Test der neuen Möglichkeit von Blogger.com, Einträge per eMail zu veröffentlichen.

Blogger-Relaunch.

Blogger.com, dessen kostenlosen Service wir zur Publikation der Gastgewerbe Gedankensplitter nutzen, hat heute eine ganze Reihe neuer, nützlicher Funktionen eingeführt. Wir werden uns in den nächsten Tagen darüber machen, diese neuen Features peu à peu einzurichten.

Ab sofort können Sie neue Postings kommentieren.

Die permanenten Links führen nunmehr zu einer Seite mit dem einzelnen Eintrag. Dies hat folgende Vorteile:
  • Die Ladezeiten verringern sich.
  • Inserate, die auf den Inhalt Bezug nehmen, sind treffgenauer.
  • Es werden mehr Webseiten von Suchmaschinen indiziert. So werden Inhalte besser besser gefunden.

Sonntag, Mai 09, 2004

DLG-Bewertungen fuer Fruchtgetraenke.

Seit 50 Jahren untersucht die Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) z.B. Fruchtgetränke. Jedes Jahr werden, mittlerweile mit internationaler Beteiligung, Fruchtsäfte, Nektare, Fruchtsaftgetränke, Schorlen, Obstweine und Gemüsesäfte untersucht. Neben der sensorischen Analyse, durchgeführt von Experten, werden mikrobiologische und chemisch-physikalische Untersuchungen durchgeführt. Je nach erreichter Punktzahl erhalten die Getränke einen Bronzenen, Silbernen oder Goldenen DLG-Preis. Die aktuellen Preisträger.

Angesichts von Prämierungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) beschleichen mich widersprüchliche Gefühle. Einerseits muß man den Testern der DLG Professionalität bescheinigen. Anderseits werden Produkte doch sehr "auf Linie" bewertet und ungewöhnliche Geschmacksrichtungen, Abweichungen von der Norm schnell negativ bewertet. Und dabei liegt doch manchmal gerade im Besonderen die Attraktivität für den Verbraucher.

Wohlfeile Propaganda.

Das zum 1. März 2004 von der rot-grünen Bundesregierung in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hinein bugsierte SPD-Mitglied Prof. Dr. Peter Bofinger macht sich für seine Förderer bereits in Form wohlfeiler, als sachverständige Kommentierung getarnter Proganda bezahlt: "Wirtschaftsweiser hält EU-Stabilitätspakt für «Zwangsjacke» gegen den Aufschwung", in: Netzeitung vom 9. Mai 2004.

Ich frage mich, wie lange sich das die anderen Mitglieder des Sachverständigenrates, die sich um den Ruf des Rates sorgen müssen, noch schweigend anschauen? Insbesondere der auch der SPD angehörende Ratsvorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, hat sich ja nicht zu platter Parteinahme hinreißen lassen, sondern kompetent und wissenschaftlich begründet argumentiert, ohne Rücksicht auf das tagespolitische Geschwätz seiner Genossen in der Regierungsverantwortung.

Siehe auch ein früheres Posting "Getreuer Parteisoldat als Wirtschaftsweiser".

Preise von Eisbechern.

Die Arbeiterkammer Tirol hat die Preise verschiedener Eisbecher in Gastronomiebetrieben der Innsbrucker Innenstadt unter die Lupe genommen. Die Erhebung wurde am 21. und 22. April bei 13 Anbietern in der Innsbrucker Innenstadt durchgeführt. Beim überwiegenden Teil handelt es sich um Kaffeehäuser und Konditoreibetriebe. Es wurden die Preise von gemischtem Eis sowie von gängigen Eisbechern wie Bananensplit, Heiße Liebe, Coup Dänmark und Eiskaffee verglichen. Die Einzelheiten können einer Liste entnommen werden, die heruntergeladen werden kann. Beispiele:
  • Am größten war der Preisunterschied bei gemischtem Eis mit Schlag. Das günstigste kostete 2,70 Euro, das teuerste 4,20 Euro (=55,56 Prozent Unterschied).
  • Auch beim Eiskaffee gerührt betrug der Preisunterschied immerhin noch 42 Prozent, das Angebot beläuft sich zwischen 3,80 und 5,40 Euro.
Mehr über die in Deutschland weitestgehend unbekannte Institution der Arbeiterkammer finden Sie in in enem früheren Beitrag "Stimmungsmache".

Blinde Gaeste.

Wissen Sie und Ihre Mitarbeiter, wie man mit blinden Gästen umgehen sollte? Ein "Ratgeber für die Gastronomie Blinde und sehbehinderte Gäste" des österreichischen Vereins Blickkontakt, einer Interessensgemeinschaft sehender, sehbehinderter und blinder Menschen, verrät es Ihnen.

In Österreich gibt es erst wenige Gaststätten mit Speisekarten in Blindenschrift. Als erster Gastronomiebetrieb in Vorarlberg bietet das Café-Restaurant "Iniatura" in Dornbim seit Anfang Februar 2004 einen solchen Service. Für blinde und hochgradig sehbehinderte Gäste liegen drei Exemplare der Standardspeise- und Getränkekarte in Blindenschrift auf.

Bad Kissingen macht seit Jahren sehr viel für Sehbehinderte und Blinde. Es gibt dort u.a. einen Stadtführer und einige Restaurants mit Speisekarten in Blindenschrift (Braille).

In der Schweiz verfügen nur zwei Restaurants über eine Karte in Blindenschrift, so das Dunkelrestaurant Blindekuh in Zürich. Dabei kann man sich von Blindlife.ch für nur 100 Schweizer Franken seine Karte in Blindenschrift übersetzen lassen.

Die quantitative Bedeutung der Zielgruppe blinder und hochgradig sehbehinderter Gäste wird meist unterschätzt. So leben in Deutschland rund 155.000 Blinde sowie weitere 500.000 Sehbehinderte.

Speisekarten in Braille-Schrift erstellt z.B. der Verlag und Druckerei Grenzenlos, eine gemeinnützige GmbH für blinde und sehbehinderte Menschen.

Samstag, Mai 08, 2004

Botel Fairway.

Stephan Schmatz stellt das Botel Fairway in der slowakischen Hauptstadt Bratislava vor: "Das schwimmende Hotel", in: lebensfreude.cc.

Bio im Gastgewerbe.

Über Bio im Gastgewerbe schreibt Gerald Zemann in der April-Ausgabe der österreichischen Fachzeitschrift "A3 Gast": "Die Rare Ware". Bis vor einigen Jahren seien etliche Gastronomen beim Aufbau eines Bio-Angebotes gescheitert, weil es zu wenige Lieferanten gegeben habe und Preis, Qualität und Zustellung starken Schwankungen unterlegen seien. Dies habe sich mittlerweile deutlich gebessert.

Delphi-Studie: Trends in der Gastronomie und im Lebensmitteleinzelhandel Oesterreichs.

Ab Ende Mai 2004 ist der vollständige Text einer Studie "Trends in der Gastronomie" bei Gastro Obsearcher erhältlich, die in Auszügen am 26. April 2004 anlässlich der "Alles für den Gast" in Wien vorgestellt worden ist. Sie kostet EUR 490,- (exkl. MwSt.). In dieser Studie wird erstmals der österreichische Beherbergungs- und Gastronomiemarkt umfangreich unter die Lupe genommen.

Gastro Obsearcher ist ein Unternehmen der beiden langjährigen Branchenkenner und Marketingberater Mag. Helmut Obergantschnig und Günther Gapp. Gastro Obsearcher ist auf den Gastronomie- und GV-Markt spezialisiert und beschäftigt sich mit der Beobachtung, Datengewinnung und -analyse, sowie der Untersuchung von Entwicklungen.

Das Unternehmen kooperiert mit einem der renommiertesten Marktforschungsinstitute Österreichs, der Karmasin.Motivforschung bzw. dem Gallup-Institut, welches die operative Durchführung der Marktforschung in höchster Qualität und mit wissenschaftlicher Präzision sicherstellt.

Erste Ergebnisse eines Pretests vom Oktober 2003 können kostenlos heruntergeladen werden: www.gastro-obsearcher.com/pdf/pretest.pdf.

Lesen Sie mehr über die wichtigsten Ergebnisse der Studie in einer Pressemitteilung vom 4. April 2004.

Dunkelrestaurant in Wien.

Über Unsicht-Bars haben wir erstmals im September 2002 berichtet. Jetzt gibt es ein solches Objekt auch in Wien: Mautner's. Im Unterschied zu den früher vorgestellten Konzepten, bei denen es in erster Linie darum ging, Arbeitsplätze für Blinde zu schaffen und das Verständnis von Sehenden für Blinde zu steigern, arbeiten in Wien Kellner, die sehen können und sich in der Dunkelheit mit Nachtsichtbrillen zurecht finden. (Die angegebene Website von Mautner's enthält leider noch keinen Hinweis auf dieses Dunkelrestaurant, das laut der österreichischen Fachzeitung Prost seit April 2004 in Betrieb ist.

Stiegl-Gaudi-Radler mit Holunderbluete.

Seit gut einem Jahr schenken wir in unserem Bamberger Café Abseits eine Hollerblüten-Radler aus, selbst gemixt mit einem hellen Lagerbier und Rhönsprudel Hollerblüte. Besonders in der warmen Jahreszeit wird diese Eigenkreation gerne getrunken. Erstaunlicherweise bietet meines Wissens noch keine einzige deutsche Brauerei ein solches Biermischgetränk an.

Durch einen Hinweis in der österreichischen Fachzeitung Prost (Ausgabe Nr. 6/04 vom 7. Mai 2004) bin ich auf die österreichische Stieglbrauerei aufmerksam geworden, die ein "Stiegl-Gaudi-Radler Holunderblüte" vom April bis Ende September im Handel und in der Gastronomie anbietet, nebst Radler-Varianten mit Zitrone und Himbeer. "Die Wiedereinführung haben wir zahlreichen Stiegl-Gaudi-Radler-Holunderblüte-Fans, die diesen in Briefen und Mails immer wieder hartnäckig gefordert haben, zu verdanken", erläutert Stiegl-Eigentümer Dr. Heinrich Dieter Kiener.

Mehr über das Near-Water-Produkt bzw. die Limonade Hollerblüte, das es mittlerweile von mehreren Mineralbrunnen angeboten wird.

Gut schmeckt auch Sekt mit einem Schuß Holunderblüten-Likör (also einer Art "Kir Royal", im Burgund traditionell aus Crémant de Bourgogne mit einem Schuß mit Crême de Cassis zubereitet).

Erwartungen von Hotelgaesten.

Bereits im März wurden die Ergebnisse einer Studie von TNS Emnid über die Erwartungen von Hotelgästen veröffentlicht. Diese Studie folgt einer Vorgängerstudie aus dem Jahre 1998. Demnach legen Hotelgäste vor allem Wert auf:
  • Sanitätskomfort,
  • ruhiges Schlafen,
  • Frühstücksbüffet.
Ein Farbfernseher auf dem Zimmer wird immer wichtiger (von 8. Rang auf Platz 4 vorgerückt seit 1998). Ebenfalls an Bedeutung gewannen die Badausstattung, die Verfügbarkeit von Hygieneartikeln und Wohlfühl- und Spa-Angebote.

Ich habe so meine Zweifel an der Nützlichkeit dieser pauschalen Ergebnisse. Die Erwartungen unterschiedlicher Gästegruppen differenzieren sich immer mehr, so daß man als Hotelier wohl daneben liegen kann, wenn man sich nach pauschalen Ergebnissen richtet. Deshalb ist es hilfreich, daß die insgesamt 600seitige Studie nicht nur zwischen deutschen Geschäfts- und Privatreisenden (in In- und Ausland). unterscheidet sondern auch Auskunft gibt über die Antworten der Befragten im Hinblick auf Herkunft, Alter, Einkommen und Bildung. Wobei diese Unterscheidung von Gästegruppen nach soziodemographischen Daten ja schon vor Jahrzehnten durch eine Unterscheidung nach "psychographischen" Daten, also Daten zu den Lebensgewohnheiten von Kundengruppen, abgelöst worden ist, und in den achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts durch das Relationship-Marketing, das gar auf individuelle Daten abstellt (siehe dazu: "Instrumente der Kundenbindung in der Gastronomie".

Siehe dazu auch einen früheren Artikel "Globale Marketing Trends und ihre Auswirkungen auf die Hotellerie" von Dr. Axel Gruner und Prof. Dr. Chekitan Dev.

Mindestlohn im Gastgewerbe.

Franz-Josef Möllenberg, der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten hat eine Idee des Verdi-Chefs Bsirske ausgegraben und fordert einen Mindestlohn im Gastgewerbe von sage und schreibe 1.500 Euro monatlich. Interessant ist eher seine Begründung: Dei Gewerkschaft sei nicht kampffähig. Da zu wenige Hotels und Gaststätten tarifgebunden seien, lasse sich kein Streik organisieren. (Quelle: "Mindestlohn im Gastgewerbe?", in: Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung vom 8. Mai 2004)

Im April 2000 hatte die NGG bereits erfolglos einen Mindestlhon in Höhe von 2.500 DM für Vollzeitarbeit gefordert. Wie illusorisch diese Forderung der NGG ist, sieht man z.B. daran, daß sogar die Kommunistische Partei Österreichs im März 2003 sich mit einer Forderung nach einem Mindestlohn in Höhe von 1.100 Euro begnügt hat. Die Mindestlöhne in anderen Ländern der EU liegen zur Zeit bei
  • Luxemburg: 1.290 €
  • Niederlande: 1.207 €,
  • Belgien: 1.163 €,
  • Frankreich: 1.126 €,
  • Großbritannien: 1.124 € und
  • Irland: 1.009 €. Der Mindestlohn in Irland z.B. entspricht 5,83 Euro die Stunde.
  • Von den Löhnen in den angrenzenden EU-Erweiterungsgebieten schweigt des Sängers Höflichkeit.
Im Jahre 2002 ist der NGG beim Deutschen Gewerkschaftsbund mit seiner erhöhten Forderung nach einem Mindestlohn von nunmehr 1.500 Euro gescheitert (Quelle: "Ein Antrag geht noch", in: Jungle World 24/2002 vom 5. Juni 2002). Gewerkschaftler der IG Metall argumentierten dagegen, "mit dieser bezifferten Forderung mache man auf die Schwäche einiger Tarifverträge aufmerksam. So würden dann Beschäftigte in Niedriglohnbranchen wie der Textilindustrie oder bei den privaten Sicherheitsdiensten eine 50prozentige Tariferhöhung fordern."

Management à la Benedikt.

Pater Anselm Bilgri wurde, obwohl er der jüngste der acht Benediktiner-Mönche des Kloster Andechs ist, zum Prior und Cellerar und damit auch zum Chef von knapp 200 Mitarbeitern des Klosters und der klösterlichen Betriebe, darunter die Klosterbrauerei Andechs, mit denen das Kloster vor allem die erheblichen Renovierungskosten wie auch Soziales finanziert. Entscheidungen, die das geistige und wirtschaftliche Leben des Klosters betreffen, werden von ihm vorbereitet und vom Mönchskaptel, also der Gesamtheit der Mönche, getroffen. Diese Führungsaufgabe ist ihm als Sohn eines Gastwirts auf den Leib geschnitten. Er ist nicht nur Buchautor und häufig eingeladener Referent sondern auch ein begnadeter Meister der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei versteht er es, sich mit Menschen aller politischen Couleur gutzustellen, Hauptsache es hilft dem Kloster und zur Zeit insbesondere der Entwicklung zu einem Tagungs- und Kongreßzentrum. Für den Bayerischen Rundfunk moderiert Pater Anselm eine Talkshow "Gespräche am Heiligen Berg" im Bayerischen Fernsehen. Entstanden ist die Idee laut Pater Anselm durch den "Andechser Stammtisch" mit Personen des öffentlichen Lebens.

Geführt wird der klösterliche Betrieb, der sich heute als ein Verbund von verschiedenen Unternehmensbereichen darstellt, nach der Regel "Ora et labora" (Bete und arbeite) des heiligen Benedikt von Nursia (480 - 542) aus dem Jahre 529, orientiert an den Methoden der modernen Marktwirtschaft mit dem sozialen Wertesystem des Benediktinerklosters. Lesen Sie dazu auch ein Interview des Manager Magazins: "Gesundes Konkurrenzdenken schadet nicht" vom Juni 2002 und "Die Demut des Managers" (PDF) in der Financial Times Deutschland.

coverIm März 2004 ist das Buch "Finde das rechte Maß" von Anselm Bilgri und Konrad Stadler erschienen, worin er seine Erfahrung, wie hilfreich die Regeln des Ordensgründers Benedikt von Nursia nicht nur im Klosteralltag, sondern auch bei Mitarbeiterführung und Betriebsentscheidungen sein können, anschaulich zusammenfaßt. Koautor Konrad Stadler ist Organisationsberater und leitet das Andechser Zentrum für Unternehmenskultur. Diese "Andechser Schule des Führens" nutzen viele Manager von Großunternehmen wie z.B. BMW, Audi, Telekom, Siemens, Allianz, Oracle, Dupont die Chance, ihre fachliche Kompetenz um ethische und spirituelle Aspekte zu erweitern.

Wer das historische Organisationshandbuch "Die Regel des Heiligen Benedikt" selbst lesen will (online oder als Buch "Die Regel des Heiligen Benedikt"), wird darin vieles finden, was man auch heute - gescheit übertragen auf unsere rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse - als Manager oder Chef verwenden kann, auch wenn die alte Ausdrucksweise natürlich gewöhnungsbedürftig ist.

Freitag, Mai 07, 2004

Rick's Café.

Eigentlich ist es - wie viele geniale Ideen - ganz naheliegend: "Rick's Café in Casablanca" zu eröffnen (in: Netzeitung vom 7. Mai 2004).

In dem Film Casablanca von Michael Curtiz aus dem Jahre 1942 spielt Humphrey Bogart den romantischen Nachtclubbesitzer Rick, der in den Wirren des 2. Weltkrieges seine geliebte Ilsa (Ingrid Bergmann) wiederfindet, die ihren Ehemann und Resistancekämpfer aus Casablanca bringen muß, um ihn vor den Nazis zu retten. Sätze wie "Schau mir in die Augen Kleines" oder "Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" gehören ja heute noch zum Standardrepertoire von Landdisco-Casanovas.

Hohe Beteiligungsquote der Partner im Google Adsense-Netzwerk.

Daß Google nicht mitteilt, wieviel Prozent seiner Einnahmen für Google Adwords es an die Teilnehmer seines Google-Adsense-Anzeigen-Netzwerkes ausschüttet, ist vielfach kritisiert worden. Den meisten Partner dieses Netzwerkes ist dies jedoch egal gewesen, weil sie mit den Auszahlungen sehr zufrieden sind. Alternative Anzeigen-Netzwerken aber auch Partnerprogramme, die Provisionserlöse vergüten, bringen meist weniger.

Im Zuge des Börsenganges von Google wurden jetzt erstmals aggregierte Zahlen veröffentlicht, aus denen sich die durchschnittliche Auszahlungsquote aller Partner errechnen läßt. Sie beträgt angeblich 76,2% (via SitePoint TRIBUNE #292 vom 6. Mai 2004), erstaunlich viel, denn vielfach ist davon ausgegangen worden, die Quote läge nur bei 50% (halbe-halbe) oder darunter.

Für inhaltsreiche Websites, z.B. aus oder für das Gastgewerbe, stellt Google Adsense eine gute Möglichkeit dar, Anzeigenplätze, die trotz aller Bemühungen nicht verkauft werden können, ohne großen Aufwand für die Acquise und Verwaltung von Anzeigen zu belegen. Vermittlungsprovisionen von knapp 25%, wie sie Google Adsense, ausweislich der oben angebenen Berechnung berechnet, bewegen sich im branchenüblichen Rahmen (von 15 bis 50%). Mehr über die Vor- und Nachteile von Adsense.

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Xan Wellness.

Die Staatliche Brauerei Weihenstephan hat seit kurzem eine neue Marke Xan (vorerst nur in den Einzelhandel) gebracht. Es handelt sich um ein Wellness-Hefeweißbier mit viel Vitamin C, Folsäure (natürliches Vitamin B9) und xanthohumolhaltigem Hopfenextrakt. XAN-Wellness wurde vom Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I der Technischen Universität München (Prof. Dr.-Ing. Werner Back) entwickelt. Das Bier unterscheidet sich im Alkohol- und Kaloriengehalt wenig von anderen Bieren, zeichnet sich dafür aber durch einen angenehm hopfenaromatischen Geschmack aus. Es ist in zwei Varianten erhältlich::
  • Xan-Wellness Alkoholfrei ist ein Biermischgetränk aus 40% alkoholfreiem Weißbier und 60% Mehrfruchgetränk.
  • Xan-Hefeweißbier mit 6,5% Vol. alc.
Beide Innovationen gibt es im Sixpack mit 0,33 l-Longneckflaschen. Erhältlich sind auch gebrandete Hefeweißbiergläser. Eine Distribution in der Gastronomie und im Getränkefachgroßhandel ist jedoch vorerst noch nicht vorgesehen. Statt dessen setzt man auf den Einzelhandel, insbesondere auch Reformhäuser.

Ich führe jedoch am kommenden Monat ein Gespräch mit der Weihenstephaner Brauerei und gehe davon aus, daß wir beide Produkte in unserem Café Abseits als wohl ersten Gaststätte außerhalb des Schattens der Brauerei ausschenken dürfen.

Lesen Sie, um mehr über die technologischen Hintergründe zu erfahren, die Rede von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Werner Back zur Markteinführung von "Xan"-Bier am 22.04.2004.

Es kommt nicht auf die Groesse an.

Thorsten Sommer ereifert sich über einen "Traurigen Speisekarten-Rekord".

Nun muß eine Vielzahl von angebotenen Gerichten nicht unbedingt bedeuten, daß ein besonders umfangreiches Warenlager vorhanden sein muß oder die Produktionsverfahren besonders vielfältig sind. Manche Restaurants mit überlangen Speisekarten nutzen einfach aus, daß sich Zutaten kombinieren lassen und sich die Anzahl der Positionen potenziert, wenn man Kombinationen daraus einzeln aufführt. Ob solche Karten einen Sinn machen und ob es für den Gast nicht einfacher ist, Kombinationen selbst zu bilden, steht auf einem anderen Blatt.

Betriebswirtschaftlich interessanter ist die Frage, ob Gaststätten auch mit einer sehr eingeschränkten Auswahl funktionieren:
  • Im "U Fleku" in Prag bestand die Karte Anfang der 90er Jahre, meiner schwarzbiergeschwächten Erinnerung nach, im wesentlichen nur aus einem Getränk (einem sehr dunklen, selbst gebrauten Bier) und einer Speise (einem Gulasch mit Serviettenknödel). Die Gäste auf den rund 1.200 Sitzplätzen begnügten sich damit. Sie konnten sich schnell entscheiden. Jeder, der endlich einen Platz fand, bekam von den Bedienungen ein Bier hingestellt. Andere Bedienungen liefen mit dem Essen herum und die Gäste aus aller Welt konnten ohne viele Worte signalisieren, daß sie dieses Essen haben wollten.
  • Im Wiener Restaurant Figlmüller, dessen Ruf darin besteht, daß sein "Wiener Schnitzel" über den Tellerrand hängt, sollen angeblich über 90% aller Essensbestellungen Schnitzel. Daß intern für die besondere Qualität dieses Schnitzels viel gemacht wird, ist eine ganz andere Frage. Die Brösel der "Kaisersemmel" werden speziell gemahlen, ausgebacken wird das Figlmüller-Schnitzel in reinem Pflanzenöl - ein Tribut an das Diätbewusstsein und es wandern höchstens 3-4 Schnitzel in eine auf ca. 180°C erhitzte Pfanne. Danach wird das Pflanzenöl entsorgt.
  • Und auch im Bamberger Schlenkerla bekam man bis vor einigen Jahren mehr oder weniger automatisch ein "Schlenkerla Märzen Rauchbier" hingestellt, Kinder und Jugendliche natürlich ausgenommen. Mittlerweile hat sich dieser Vorteil effizienten Bedienens auch außerhalb der Bockbierzeit verflüchtigt, denn seit ein paar Jahren wird auch ein "Schlenkerla Rauchbier Weizen" ausgeschenkt.
  • In stammgastorientierten Gaststätten wissen die Bedienungen meist, was ihre Gäste normalerweise trinken und schenken schon mal ein, wenn der Schatten eines Stammgastes durch das Fenster zu sehen ist oder wenn die Zeit naht, an dem er jeden Tag kommt. Bei uns melden sich z.B. manche Gäste informell ab, wenn sie in Urlaub fahren.
  • Fast-Food-Betriebe der Systemgastronomie haben lange Zeit den Vorteil kurzer Karten für eine effiziente Logistik genutzt, aber auch um den Bestellprozeß zu beschleunigen, die notwendige Anzahl spezialisierter Geräte nicht ausufern zu lassen und die Ausbildung der Mitarbeiter zu vereinfachen. In der letzten Zeit nötigt die Diskussion um gesunde Ernährung manche Kette, ihre Karte, etwa um Salate, auszuweiten, was der Effizienz wohl nicht gut tut.

Weichei.

Am 23. März 2004 haben wir folgendes geschrieben: "Auf einer Podiumsdissionsveranstaltung in Moers sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuß für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Grotthaus, es werde für das Gastgewerbe keine Ausbildungsplatzabgabe geben ("Diskussion mit Politikern: Weit weg von Reformen", in: ehemalige.org vom 11. März 2004). Wobei sich mir die Frage stellt, ob dieser Abgeordnete zu dem steht, was er gesagt hat, oder ein Weichei ist, das umfällt. Die namentliche Abstimmung im Bundestag wird es zeigen. Zumal Grotthaus sich am 4. Dezember 2003 für die Ausbildungsplatzabgabe ausgesprochen hat: "Ausbildungumlage doppelt wirksam". Hat er in den Wochen vom Dezember 2003 bis zum März 2004 dazugelernt oder redet er seinem jeweiligen Publikum nach dem Munde?"

Heute hat Wolfgang Grotthaus im Bundestag in namentlicher Abstimmung für die Ausbildungsplatzabgabe gestimmt. Wie läßt sich dieses Abstimmungsverhalten mit folgendem Zitat vereinbaren: "Gehen sie davon aus, dass es keine Ausbildungsplatzabgabe fürs Gastgewerbe geben wird", versprach Grotthaus den anwesenden Zuhörern. "Ihre Branche bildet weit über den eigenen Bedarf aus. Und das darf nicht bestraft werden." (Quelle: ("Diskussion mit Politikern: Weit weg von Reformen", in: ehemalige.org vom 11. März 2004).

Der Gesetzentwurf (PDF) in der beschlossenen Fassung.

Donnerstag, Mai 06, 2004

Alcopop-Steuer.

Der Bundestag hat heute eine Sondersteuer auf Alcopops in Höhe von ca. 84 Cent je 0,275 l-Flasche beschlossen (abhängig vom Alkoholgehalt). Obendrauf kommt die Mehrwertsteuer in Höhe von 16%.

Ab wann diese Steuer in Kraft treten wird (falls der Bundesrat zustimmt, was nicht zu erwarten ist, oder der Bundestag eine Ablehnung durch den Bundesrat überstimmen sollte), ist aus einer Meldung der Tagesschau von heute: "Sondersteuer auf ''Alcopops'' beschlossen" nicht ersichtlich. Auch nach Inkrafttreten sind Flaschen, die bereits an den Handel oder die Gastronomie abgegeben worden sind, nicht betroffen. Deshalb kann es sich lohnen, zu bevorraten.

Wie man dieser Steuer begegnen kann, verrät ein früheres Posting "Steuer sparen mit Smirnoff Black Ice". Einem Teil der Ausweich-Strategien ist der Finanzausschuß des Deutschen Bundestages bereits begegnet und hat die Steuer nicht nur für spirituosenhaltige Mixgetränke auf Basis von Limonade definiert, sondern auch auf der Basis von Wein. Aber die Phantasie der Getränkehersteller und Gastronomen ist größer als die von Tagegeldschnorrern.

Begründet wird diese Steuer damit, man wolle Kinder und Jugendliche vor Alkoholmissbrauch schützen. Dabei ist der Verkauf von Spirituosen und spirituosenhaltigen Getränken an Kinder und Jugendliche schlichtweg verboten ("In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit dürfen 1. Branntwein, branntweinhaltige Getränke oder Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche ... weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden." § 4 Jugendschutzgesetz). Betroffen von dieser Steuer sind folglich nur erwachsene Konsumenten. Genausogut könnte man eine Sondersteuer auf Autos einführen, mit der schwachsinnigen Begründung, man wolle verhindern, daß Crash-Kids Autos zu Schrott fahren.

Falstatt-Festival der Bierkultur.

Am 25. Juni 2004 findet im Wiener "Neuland" ab 19 Uhr das Falstaff-Festival der Bierkultur statt, Östereichs ältestes und prestigeträchtigstes Bierfestival (via Newsletter der Kampagne für Gutes Bier).

Meine kleine Gastro-Tour.

Ich bin vom 14. bis 18. Mai in der Region von Rüdesheim im Rheingau bis zum Donnersbergkreis in der Nordpfalz unterwegs. Wenn Sie in dieser Gegend über ein Produkt verfügen oder ein gastgewerbliches Objekt betreiben, das ich mir anschauen sollte, um mit Ihnen darüber zu reden und/oder darüber zu berichten, kontaktieren Sie mich einfach per news@abseits.de.

Zeitungen in Italien und der Schweiz setzen auf Weblogs.

Nick Lüthi, ein Schweizer Blogger und Redakteur beim eBund, erwähnt in einem Gastkommentar in der Schweizer Werbewoche: "Es logt das Geld" (PDF) vom Mai 2004, (via Der Schockwellenreiter), daß nach acht italienischen Zeitungen wie der angesehenen La Repubblica eine Reihe von Schweizer Zeitungen Weblogs anbieten wollen.

Seine Aussage "selbst ein Spitzen-Webblog wie Editor:Myself erzielt nach Aussagen seines Betreibers so nur magere fünf Dollar monatlich" (bezogen auf Erlöse durch Google Adsense) kann ich mir nur damit erklären, daß ein Weblog über Iran, Technologie und Popkultur vielleicht nicht gerade Besucher anzieht, die aus der Sicht von Inserenten attraktiv sind. 10 US-Dollar je Tausend Pageviews erscheinen mir bei anderen Zielgruppen bzw. Adwords, die einem Weblog zugeordnet werden, nicht unerreichbar.

Mittwoch, Mai 05, 2004

Schnaeppchen: Thailand-Kochbuch.

Die Länderausgaben des Verlages Gräfe & Unzer genießen einen guten Ruf. Der Band "Thailand" von Thidavadee Camsong ist jetzt in einer preisgünstigen Sonderausgabe erschienen. Der Band führt führt durch die unterschiedlichen Regionen der thailändischen Küche und ergänzt die Rezepte mit stimmungsvollen Farbfotos und interessanten Reportagen.

So erreichen Sie Ihre Zielgruppe Gastronomie.

Die nächste Ausgabe unseres Newsletters Gastro News, herausgegeben in Kooperation mit dem Bayerischen Gastronomie Report, erscheint am 13. Mai. Er wird von mehr als 10.700 Abonnenten gelesen. Wenn Sie eine Textanzeige schalten wollen, mache ich Ihnen gerne ein Angebot: anzeigen@abseits.de.

Università di Scienze Gastronomiche.

Das Greenpeace-Magazin hat einen dpa-Artikel über die Università di Scienze Gastronomiche veröffentlicht, an der man ab Herbst 2004 ein zwei- oder dreijähriges Studium (zweijährige Studiengänge: The Sciences of Food and Gastronomic Communication bzw. Food Business Management) beginnen kann: "Exklusiv und teuer: In Italien öffnet eine Gastronomie-Universität". Siehe dazu einen früheres Posting in diesem Weblog: "Gastronomie-Universität in Frankreich gegründet" vom Oktober 2003.

Entscheidende Kundenkontakte.

Barton Goldenberg referiert in einem Artikel "Customer Self-Service: Are You Ready?", in: CRM Studies vom 3. Mai 2004, die Ergebnisse einer Studie des Personaldienstleisters Kelly Services und der Purdue University. Danach machen sich 92 Prozent aller amerikanischen Konsumenten ihr Bild von einem Unternehmen, wenn sie deren Dienstleistungen nutzen. 63% Prozent aller Konsumenten hören auf, Produkte und Dienstleistungen zu nutzen, wenn sie bei diesem Kontakt eine schlechte Erfahrung machen. Was kann man tun, um diese Erfahrungen positiv zu gestalten (die Beispiele habe ich zur Illustration aus dem Gastgewerbe hinzugefügt):
  • Vorhandene und potentielle Kunden nach Gruppen segmentieren, z.B. Familien mit Kindern, Großeltern mit Kindern, Busreisegruppen mit chinesischen Gästen, Campingurlauber aus Tschechien usw.
  • Für jedes identifizierte Marktsegment spezifische Angebote machen, z.B. für Radwanderer Möglichkeiten zum Trocknen ihrer Klamotten bereitstellen, Flickzeug und ihre Trinkflaschen vor der Abreise z.B. mit eiskaltem Eistee aufzufüllen.
  • Selbstbedienungskonzepte und andere Konzepte entwickeln, die den Gästen gestatten, über ihre Zeit selbst zu verfügen, z.B. Pizza Take & Bake.
  • Wettbewerber und andere Unternehmen studieren, die Selbstbedienungskonzepte umgesetzt haben.
  • Einen Plan entwickeln, im eigenen Unternehmen, Selbstbedienungskonzepte schrittweise einzuführen.

Online-Datenerhebung im Gastgewerbe.

Unternehmen des Gastgewerbes, die zu einer Meldung zur Gastgewerbestatistik verpflichtet sind, können diese Meldung auch online abgeben. Wer dies mal ausprobieren möchte, kann dies auf der Website www.w3stat.de mit dem Gastzugang ausprobieren (Benutzerfirma: gast, Passwort: w3stat). Die eingegebenen Daten werden automatisch wieder gelöscht. Über die Hintergründe informiert ein neues Faltblatt Online-Datenerhebung im Handel und Gastgewerbe (PDF, 924 KB) des Statistischen Bundesamtes.

Dienstag, Mai 04, 2004

Koch-Club Bremen mit neuem Vorstand.

Bremen. Der Koch-Club Bremen e.V. von 1951 hat am 20. April.2004 auf der Jahreshauptversammlung im Ratskeller Bremen seinen neuen Vorstand gewählt. Verbunden mit dem Dank an den bisherigen Vorstand erläuterte der neue 1. Vorsitzende, Küchenmeister Joachim Himmelskamp seine Perspektiven für den Bremer Zweigverein. Mit der Neuwahl seien Kompetenz - Kontinuität - und Kontakte gewahrt.

"Wir werden diese drei K´s Schritt für Schritt aktualisieren", so Himmelskamp. "Insbesondere stehen wir zur Jugend, dem Berufsschulzentrum am Rübekamp, zu unseren Sponsoren und für den Zusammenhalt aller Bremer Berufs-KöchInnen. Als gleichzeitiger Sprecher der Großküchen im Arbeitskreis Bremer Gemeinschaftsverpfleger (ABG) ist Himmelskamp der Zusammenhalt aller KöchInnen in der "Stadt und Umzu" das Hauptanliegen für die Zukunft seiner Zunft. "Wir müssen und wollen "Buten un Binnen" mit einer Bremer-Sprache sprechen. Wohlwissend um die unterschiedlichen Anforderungen im Tagesgeschäft ist das Verständnis für eine noch effizientere Verbindung der Berufsköche aller Sparten erstrebenswert."

Dr. Wilhelm Hohls, Direktor des Berufschulzentrum am Rübekamp, nahm sich beim Antrittsbesuch des neuen Vorstands am 28. April 2004 mit ins Boot. Zwar sei die bisherige, enge Verzahnung Berufschule - Koch-Club mit Verband der Köche Deutschland und Sponsoren in Bremen schon eine Selbstverständlichkeit, aber... so Hohls weiter: "Wenn es noch stärker als bisher gelingt, nicht nur die Jugend sondern auch die Ausbildungsbetriebe und die Köche aller Sparten stärker in das Verbands- und Zweigvereinsgeschehen zu integrieren, dann hat das meine volle Unterstützung." Kooperation sei heutzutage keine Nebensache mehr, sondern eine Hauptsache und damit ein Gebot der Stunde." Meinungsverschiedenheiten überwinde man nur durch das aktive Bemühen um Zusammenarbeit - nicht, indem man sie weiter pflegt. (Quelle: Pressemitteilung des Koch-Clubs Bremen e.V. von 1951).

UBF Foodsolutions: Kompetenz für Cook & Chill.

Garen, schnellkühlen, kalt portionieren, lagern und nach Bedarf regenerieren - das ist Cook & Chill. Keine Frage: dieses Verfahren macht in vielen Teilen der Gemeinschafts- und Sozialverpflegung, aber auch im Catering und Bankettwesen die Arbeitsabläufe deutlich kostengünstiger und insgesamt effizienter, weil es die Produktion der Mahlzeiten von der Ausgabe abkoppelt. Mit anderen Worten: bei Cook & Chill werden die Speisen jeweils für mehrere Tage im Voraus produziert und erst kurz vor der Essensausgabe regeneriert. Das baut Küchenstress ab, beruhigt die Küchenabläufe und kommt in letzter Konsequenz vor allem auch der Qualität der Speisen zugute. Die wiederum hängt auch von der Qualität der Ausgangsprodukte ab... und von ihrer Cook & Chill Eignung.

180 Produkte getestet und für gut befunden

Da für die Cook & Chill Technologie vor allem die Hersteller von Convenience-Produkten gefordert sind, ließ UBF Foodsolutions eine Reihe seiner Produkte durch Prof. Dr. Volker Peinelt, Leiter des Fachbereichs Oecotrophologie an der Hochschule Niederrhein, auf ihre Cook & Chill Eignung testen. Im Mittelpunkt der Tests standen in erster Linie sensorische und ernährungs-physiologische Eigenschaften. Das Ergebnis: mehr als 180 Produkte des Standardsortiments erwiesen sich auf Anhieb für alle gängigen Regenerationsverfahren wie Induktion, Thermokontakt und Heißluft als hervorragend geeignet. Alle Produkte zeigten nach dem Regenerieren einen appetitlich-leckeren Charakter und waren frei von Haut- oder Krustenbildung.

Ein Sortiment für Cook & Chill

Um den Profiköchen die Auswahl dieser Produkte zu erleichtern, hat UBF Foodsolutions sie in seiner neuesten Sortimentsübersicht mit einem Cook & Chill Logo besonders gekennzeichnet. In diesem Sortiment finden die Kunden darüber hinaus ein komplettes Sortiment kaltquellender Produkte (Saucen, Kartoffelpüree und Bindemittel), die sich ebenfalls als ideal für Cook & Chill erweisen. Diese Spezialitäten machen die sonst notwendigen Arbeitsschritte des Schockkühlens und Lagerns überflüssig und können - z.B. zusammen mit fertig gegarten Fleischkomponenten - sofort kalt portioniert und regeneriert werden.

Gerhard Pfrogner, Dia Med Centrum Neuendettelsau, über Convenience für Cook & Chill

Über den richtigen Einsatz von Convenience-Produkten im Cook & Chill Verfahren sagt Gerhard Pfrogner, Küchenmeister im ">Dia Med Center Neuendettelsau: "Dass UBF Foodsolutions in seiner Sortimentsübersicht Cook & Chill besonders ausweist, halte ich für sehr hilfreich. Denn nicht alle Convenience-Produkte eignen sich für dieses Verfahren. Wir verlassen uns da auf unsere eigene Erfahrung und haben deshalb alle in Frage kommenden Saucen, Suppen, Pürees und Desserts selbst ausprobiert. Heute verarbeiten wir überwiegend Saucen, Suppen, Pürees und Desserts von UBF Foodsolutions und können feststellen, dass wir mit diesen Produkten und der Verarbeitung auf dem richtigen Weg sind." Das bestätigt auch die hohe Anzahl der zufriedenen Gäste; sie liegt bei annähernd 100 Prozent. Allein drei von vier Gästen bezeichnen Qualität und Geschmack der angebotenen Gerichte als gut bis sehr gut.

500 Gäste - da rechnet sich Cook & Chill

Vor einem Jahr hat Gerhard Pfrogner seinen Betrieb voll auf Cook & Chill umgestellt. Verpflegt werden insgesamt über 500 Patienten und Mitarbeiter - davon rund 300 Gäste im Nürnberger Einzugsgebiet. "Dieser Anteil nimmt dank unseres Cook & Chill Konzepts weiter zu", sagt Gerhard Pfrogner. Die Gäste können täglich unter vier angebotenen Menüs auswählen. Beilagen wie Gemüse, Kartoffelprodukte, Nudeln oder Reis sind auch innerhalb der Menüs austauschbar. Speisehostessen fragen die Menüwünsche jeweils am Vortag ab (an Wochenenden jeweils für die zwei folgenden Tage). Dann werden die Mahlzeiten in Wärmewagen mit Induktionsschleifen in die einzelnen Stationen und Außenstellen geliefert und den Gästen bei ständig kontrollierten Temperaturen zwischen 72° C und 92° C serviert.

Gerhard Pfrogner hält es für unbedingt erforderlich, dass man alle Produkte und Zutaten genau abmisst und dosiert, individuell verfeinert und würzt. Vor allem bei kaltquellenden Saucen, Pürees und Bindemitteln empfiehlt der Küchenmeister, exakt nach den vorgegebenen Rezepturen zu arbeiten.

Cook & Chill braucht kompetente Beratung

Auch bei UBF Foodsolutions ist man sich bewusst, dass die Verwendung von Cook & Chill geeigneten Produkten die individuelle Beratung braucht. Deshalb wird bei Anfragen interessierter Kunden immer auch der Fachberater der Knorr Küchenbrigade eingeschaltet, der dann den Kunden von Fachmann zu Fachmann kompetent beraten und ihn bei der Rezept- und Menüplanentwicklung unterstützen kann. Im Mittelpunkt dieser Beratung steht immer das individuelle Cook & Chill Konzept des Kunden.

Neue, modernste Gerätetechnologien - von prozessgesteuerten Kombidämpfern über Kombikessel mit eingebauter Rückkühltechnik und Schockkühler bis zu Thermowagen mit Induktionswärme - machen es möglich, dass die Speisen auch nach drei Tagen ohne Qualitäts- und Geschmacksverlust frisch wie am ersten Tag serviert werden können. (Quelle: Pressemitteilung von UB UBF Foodsolutions - Knorr Caterplan GmbH).

Mehr über "Küchen-Management".

Dienstleistung der Zukunft.

Eine Veröffentlichung des "Management-Centers Handwerk" (MCH), einer Unternehmensberatung für das Handwerk, mit dem programmatischen Titel "Die Zukunft heißt Dienstleistung" zeigt praxisnahe Wege auf, wie aus dem abstrakten Anspruch auf Kundenorientierung und Dienstleistung ein Stück gelebte Unternehmenskultur werden kann. Wie finde ich Dienstleistungsideen? Wie setze ich diese Ideen um? Wie vermarkte ich Dienstleistungen? Wie lässt sich der Erfolg kontrollieren? Auf diese Fragen geben die Autoren Ralf Finken, Ulrich C. Heckner und Svenja Thimm Antwort - praxisnah und ohne theoretischen Ballast. Dieses Arbeitsheft zeigt Ihnen die Schritte auf diesem Weg und die Methoden, mit denen Sie zu gewinnbringenden Ergebnisseen kommen. Zahlreiche Checklisten helfen Ihnen, ein klares Bild über die Möglichkeiten ihres Betriebes zu erhalten. Anhand von Praxisbeispielen aus verschiedenen Branchen wird gezeigt, wie Dienstleistungsfähigkeit ausgebaut und der Geschäftserfolg gesteigert werden kann. (via Handwerkskammer Hamburg).

Ein Beispiel habe ich mir selbst mal ausgedacht (für einen Malerbetrieb): die komplette Abwicklung einer Wohnungsrenovierung während der Kunde in Urlaub ist. Man hinterläßt seine Wohnung die Wohnung wie sie ist, gibt einen Wohnungsschlüssel bei Urlaubsantritt beim Malerbetrieb ab und findet nach der Rückkehr seine Wohnung komplett renoviert vor incl. frisch gewaschener Gardinen und gereinigtem Teppichboden oder frisch versiegeltem Parkett, idealerweise noch mit ein paar frischen Lebensmittel und einer Flasche Wein im Kühlschrank für den ersten Abend, die der nette Malerbetrieb besorgt hat.

Montag, Mai 03, 2004

Schlemmerreise: Steiermark und Ungarn.

Werner Teufel hat eine halbstündige Folge der Fernsehserie "Schlemmerreise Österreich" geschrieben, die am 4. Mai ab 15.30 Uhr im MDR wiederholt wird. Die erste Station auf der Schlemmerreise durch die Steiermark ist ein prächtiger Erlebnisgasthof im Steirereck am Pogusch nördlich von Graz. Der Wein lagert in einem alten Felsenkeller, im Quellenteich schwimmen Forellen und Krebse. Es gibt selbstgebrautes Bier, selbstgebackenes Holzofen-Brot und Käse und Milch von der Alm. Weiter geht es nach Graz in die Hauptstadt der Steiermark, deren kulinarische und künstlerische Seite vorgestellt wird. Die Grazer Altstadt gehört zum Weltkulturerbe.

Am 11. Mai zur gleichen Zeit wird eine weitere Reportage von Werner Teufel aus dem Jahre 2001 wiederholt. Es geht dann um Gulasch und Tokajerwein in der "Schlemmerreise Ungarn". Was fällt einem zuerst ein, wenn man an Ungarn denkt? Natürlich Zigeunermusik und Pusztaromantik, Gulasch und Paprika, Palatschinken und Dobostorte! Die weltberühmte Küche Ungarns ist wie seine Bewohner voller Feuer und Romantik. Auch deshalb zeigt "Schlemmerreise", wie man original ungarisches Gulasch im Hirtenkessel über offenem Feuer und freiem Himmel mit viel Paprika schmackhaft zubereitet. Budapest beweist seine schon seit Jahrhunderten ausgeprägte Gastfreundschaft und lädt zum deftigen Schlemmermahl auf der legendären Fischerbastei. Außerdem wird ein internationales Weinfest besucht, bei dem die besten Küche des Landes ihr Können demonstrieren.

Siehe auch weitere Folgen beim Bayerischen Rundfunk.

Das Buch zur Serie "Schlemmerreise Österreich, Ungarn, Schweiz" von Michael Harles, Conny und Werner Teufl ist bereits 2001 erschienen.

Konzentration deutscher Fachverlage für das Gastgewerbe.

Der Matthaes Verlag in Stuttgart wurde zum 1. April 2004 von der zehnmal größeren Verlagsgruppe Deutschen Fachverlag in Frankfurt am Main mehrheitlich übernommen (via Horizont.net). Damit kommt es zu einer erheblichen Konzentration bei den deutschsprachigen Fachverlagen für das Gastgewerbe und den Food-Außer-Haus-Markt.

Produkte des Matthaes Verlages sind neben Fachbüchern u.a.:
  • "Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung"
  • Buch "Deutscher Hotelführer" und Website Hotelguide.de.
  • Fachzeitschrift "Der Biergroßhandel / Der Getränkegroßhandel".
  • Fachzeitschrift "AFG-Wirtschaft / Das Erfrischungsgetränk".
  • Fachzeitschrift "Hotel Restaurant / Welt der Gastlichkeit".
  • Fachzeitschrift "Gemeinschaftsverpflegung - KKA".
  • "DEHOGA Magazin".
  • Fachzeitschrift "Die Gastronomie".
Produkte der Verlagsgruppe Deutschen Fachverlag sind neben Fachbüchern u.a.:
  • Die Fachzeitschrift "food service" (mit Ausgaben für Deutschland, FoodService Europe & Middle East, Polen und Tschechien/Slowakei.
  • Die Fachzeitschrift "gv-praxis".
  • Die Fachzeitschrift "Der Hotelier"
  • Das Internetportal "cafe-future.net".
  • Die Fachzeitschrift "HOTEL & GV-PRAXIS (Österreich).
Zudem sind beide Verlage auch noch im Bereich anderer lebensmittelverarbeitender Branchen aktiv. Vermutlich wird sich diese Fusion anfangs eher im Backend auswirken, etwa in der Möglichkeit des Matthaes-Verlages die moderne EDV des größeren Verlagsgruppe zu nutzen. Dabei hätten auch einzelne Titel einen Relaunch nötig, so etwa die unsägliche monatliche Beilage zur "Allgemeinen Hotel- und Gaststättenzeitung".

Sonntag, Mai 02, 2004

Rezepte fuer Kinder.

Keine Angst, im "Kinder-Kochbuch" finden sich keine Rezepte, wie man Kinder wohlschmeckend zubereitet, sondern Rezepte für Kinder. Monika Arndt hat u.a. das erfolgreiche "Baby-Kochbuch: gesunde Küche für Kinder ab 3 Jahren" geschrieben. Die erfahrene Kochbuchautorin und Mutter weiß, was Kindern schmeckt und zugleich ernährungsphysiologisch wertvoll ist. Sie geht auf die Geschmacksbildung bei Kindern ein, schreibt über Essen als Gemeinschaftserlebnis und berücksichtigt in dem großen Rezeptteil auch besondere Anlässe wie Kindergeburtstage und Kindergartenfeste.

Da Allergien und Übergewicht bei Kindern immer mehr zunehmen, zeigt Arndt auf, was bei der Ernährung dieser Kinder zu berücksichtigen ist. Alle Gerichte lassen sich schnell und ohne große Vorkenntnisse zubereiten und schmecken Eltern und Kindern gleichermaßen.

Monika Arndt, geboren 1955, ist Diplomübersetzerin für Französisch und Verlagsbuchhändlerin. Sie war jahrelang in der Reiseredaktion von Gräfe & Unzer tätig. Als freiberufliche Redakteurin arbeitete die leidenschaftliche Köchin an der G&U-Länderküchenreihe mit. Seit der Geburt ihres ersten Kindes tritt sie auch als Autorin in Erscheinung.

Dieses Buch hilft auch Gastronomen bei der Entwicklung von Rezepten für Kindergerichte. Siehe dazu auch unseren Beitrag "Gastgewerbe-Marketing: Zielgruppen Kinder und Jugendliche".

Warten auf Jamie Oliver.

Sehnlichst erwartet wird von vielen, darunter auch Buchhändlern, die sich über den großen Abverkauf seiner Bücher freuen, das nächste Buch von Jamie Oliver. Es soll am 7. Oktober 2004 im Verlag Penguin Books herauskommen und trägt den Titel "Jamie's Dinners". Der Erscheinungstermin für die deutsche Ausgabe steht noch nicht fest, wird aber wohl nicht allzulange auf sich warten lassen. Immerhin gehören drei Bücher von Jamie Oliver zu den fünf bestverkauften Büchern unserer Online-Fachbuchhandlung (seit 1998).

Lesen Sie mehr über Jamie Oliver auf der Website seines britischen Verlages Penguin Books: Behind the Scenes oder auf den Seiten des Verlages Dorling Kindersley, der die deutschen Ausgaben verantwortet.

Samstag, Mai 01, 2004

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The Customer Live.

McCain bietet seinen amerikanischen Gastronomiekunden ein neues Tool "The Customer Live", mit dem sie online Druckvorlagen für farbige Flyer, Banner, Plakate, Tisch-Sets usw. erstellen und bestellen können. Dieses Tool ist eine Service von P.O.S. Live.

McCain hatte vor ein paar Jahren das innovative Unternehmen Anchor Foods aufgekauft, das sich durch die Einbindung seiner Gastronomie-Kunden in die Produktentwicklung, z.B. regionalspezifisch gewürzte Mozzaralla-Sticks, aber auch durch vielfältige Abverkaufshilfen für die Gastronomie zum Marktführer entwickelt hatte. Kunden wurden mit hohen Prämien für umgesetzte Ideen motiviert. Anchor Foods wurde so zum führenden amerikanischen Hersteller von innovativen, tiefgekühlten Appetizern (u.a. Zwiebelringe, Mozzarella-Sticks, gefüllte Pepperoni, Gemüse-Appetizer).

Das Unternehmen Salomon Hitburger hat diese Produkte dann nach Deutschland gebracht und mit dieser sogenannten "Fancy-, Ethno- und Street-Food" sein Kernsortiment Burger erweitert.

Weitere Marketing-Tools, die McCain bietet, wie kostenlose Produktproben, Rezepturen und Geld-Zurück-Garantie bieten zwar auch viele deutsche Lieferanten, aber häufig werden sie nicht offen kommuniziert und als Leistungsversprechen formuliert, um das Vertrauen in den Lieferanten zu steigern.

Stadtmarketing.

Die Bedeutung von Kultur für das Stadtmarketing im Vergleich zum Sport wird nicht nur von Kommunalpolitikern meist überschätzt. So wurden z.B. in Bamberg für die Bamberger Symphoniker und das E.T.A. Hoffmann-Theater hohe zweistellige Millionenbeträge in Aufführungsstätten investiert und es fließen kontinuierlich hohe Subventionen. Für die Basketball-Bundesligamannschaft GHP Bamberg wurde ein kleiner einstelliger Millionenbetrag in Form von Infrasfraktrurleistungen für eine privat finanzierte Halle bereit gestellt. Laufende Subventionen für Profisport sind so verschrien, daß sie nicht einmal vom Sport selbst gefordert werden. Wobei ich nie verstanden habe, wieso es verpönt ist, Sport professionell zu betreiben, man sich aber vor Künstlern, die ihr Hobby zum Beruf machen, in den Staub wirft.

Dabei wären Subventionen, wenn man den jeweiligen Effekt für die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Standortes bewertet, eindeutig beim Sport besser angelegt. So bringt eine Suche bei den Google News (als grober Indikator für die Kontakthäufigkeit in der Presse) etwa heute für "Bamberg Basketball" heute 302 Treffer, "Bamberger Symphoniker" 3 Treffer und "Bamberg Theater" 10 Treffer. Bei einer Suche im Web bringt "E.T.A. Hofmann Theater" 2.270 Treffer, "Bamberger Symphoniker" 11.700 und "GHP Bamberg" 38.600 Treffer, wobei dieses Ergebnis den Bamberger Basketballprofisport noch unterschätzt, weil er bis vor wenigen Jahren noch einen anderen Titelsponsor hatte. Dabei habe ich die Auslandspresse noch nicht einmal einkalkuliert, also die Berichterstattung über Basketballspiele in der Europaliga, Auslandstourneen der Bamberger Symphoniker und Auftritte des Ensembles des Bamberger Theaters im Ausland.

Google-Trefferanzahl als Mass fuer die Beruehmtheit.

Stefan Maier beschreibt in "Bild der Wissenschaft" Versuche, herauszufinden, ob die Anzahl der Treffer bei Google ein gutes Maß für die Bekanntheit von Personen ist. Bei Wissenschaftler verhält sich die Zahl der Treffer demnach linear zum Bekanntheitsgrad (gemessen mit der Zahl der Veröffentlichungen), bei Filmstars und Sportlern wächst die Anzahl der Treffer exponentiell mit der Anzahl erfolgreicher Filme oder Medaillen: "Wie Wissenschaftler berühmt werden", in: Bild der Wissenschaft vom 1. Mai 2004.

Mir scheint die Sache, wenn man sie praktisch angehen will, etwas komplizierter zu sein. Zum einen müßte man solche Treffer manuell ausschliessen, die namensgleiche andere Personen enthalten (weswegen ein zweiter Vorname, wie in den USA üblich, ganz praktisch ist). Zum anderen müßte man alle Treffer ausschliessen, die zu Dokumenten führen, welche die berühmte Person selbst online gestellt hat oder ihr zuzurechnen sind. Bei wirklich berühmten Personen kann man solche, dieser Person selbst zuzurechnenden Treffer aber wohl vernachlässigen.

Ein kleiner Versuch mit Basketballspielern:
  • Steffen Hamann (ein junger deutscher Nationalspieler): 1.770 Treffer.
  • Dirk Nowitzki: 96.800 Treffer.
  • Michael Jordan: 1.170.000 Treffer.
Angesichts der großen Berühmtheit von Michael Jordan wundert es nicht, daß er seinem Restaurant seinen Namen gegeben hat: "Michael Jordans 23".

Wenn Sie selbst mal bei Google nach Berühmtheiten suchen wollen, vergessen Sie nicht, die Namen in Anführungszeichen zu setzen. Sonst bekommen Sie auch Seiten angezeigt, bei denen die Namensteile nicht hintereinander stehen, etwa eine Namensliste mit Michael Fox und Jane Jordan.

Apfel-Himbeer-Schorle, Tee Olé Grüntee und Früchetee.

Von Ileburger, einer Marke von Frankenbrunnen, gibt es neu eine Apfel-Himbeer-Schorle, mit 55 % Fruchtsaft, Früchtetee Extrakt und Mineralwasser ohne Zuckerzusatz in der 1,0 l-PET-Flasche.

Ebenfalls neu ist Ileburger FreshBCE mit Aloe Vera, der Geschmackskomposition Orange-Nektarine-Karotte und dem Vitaminkomplex BCE.

Unter dem Namen Ileburger werden jetzt auch Teegetränke vermarktet:
  • "Tee Olé Grüntee", ein Grüntee-Zitronengetränk aus Grüntee (natürliches Mineralwasser, 0,12% Grüntee-Extrakt), Zucker, Zitronensaft (4%), den Konservierungsstoffen E211 und E202, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, natürliches Aroma, und
  • "Tee Olé Früchtetee" aus natürlichem Mineralwasser, Zucker, Holunderbeersaft (1,1%), schwarzer Johannisbeersaft (0,6%), Säuerungsmittel Citronensäure, Aroma, Konservierungsstoffe E202 und E211, Früchtetee-Extrakt aus Hibiskus und Hagebutte, Vitaminmischung: Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6 und Folsäure, Zitronensaftkonzentrat.
Eine weitere Neuheit ist "Mabella AloeColada", eine alkoholfreie, kalorienarme Kombination des Cocktail-Klassiker PinaColada (Fruchtmischung mit Ananas, Orangen, Kokos-Geschmack und Magermilch) mit der Heil- und Beauty-Pflanze Aloe Vera. Die Bestandteile im Einzelnen: Natürliches Mineralwasser, Ananassaft aus Ananassaftkonzentrat (5%), Orangensaft auf Orangensaftkonzentrat, Magermilch (1,7%), Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, Aloevera-Saft aus Aloevera-Saftkonzentrat (1%), Fruktose-Glukose-Sirup, Öl pflanzlich, Stabilisatoren Pektin und Johannisbrotkernmehl, Süßstoffe Natriumcyclamat, Acesulfam-k, Aspartam* und Saccharin-Natrium, Aromen, Säuerungsmittel Milchsäure, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Farbstoffe Carotin, Biotin.