Gastgewerbe Gedankensplitter



Dienstag, November 30, 2004

Billigkneipen: Kontrovers.

Einige Beiträge rund um das Thema Niedrigpreis-Konzepte und -Aktionen in der Gastronmie:

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Billigkneipen: Eurocafé.

Zum Thema Billigkneipen siehe auch einen Artikel über das Euro-Café in Amsterdam, ein Konzept, das kostensparend auf Selbstbedienung bis hin zum Bierzapfen setzt und so erfolgreich ist, daß bereits weitere Filialen errichtet worden sind: "Imagewerbung: Durch flexible Preise neue Kunden gewinnen", in: Verlag der Deutschen Wirtschaft vom 10. November 2004. Bier und Wein, aber auch Kindermenüs kosten hier nur 1 Euro. Für 1,50 Euro bekommt der Gast einen Whisky, Cognac oder Wodka.

Billigkneipen: Barschwein.

Die Süddeutsche Zeitung von heute stellt das "Barschwein" vor (dieser Artikel ist leider noch nicht online).

In der ehemaligen "Tomate" in München-Schwabing wurde ein Niedrig-Preis-Konzept umgesetzt: Freier Eintritt, ein Bier kostet nur 1 Euro, Essen kann man mitbingen, Reggae, Funk & Rap im Hintergrund. Gewissermaßen ein Indoor-Biergarten mit Wohlfühl-Atmosphäre für Sperrmüll-Fans und alle, die mal eine billige Runde schmeißen wollen. Selbst die Website ist einfach gehalten: zwei Seiten (Karte.htm und index.htm), wechselseitig verlinkt.

Montag, November 29, 2004

Ukraine Revolution II.

"The Revolution WILL be blogged" von Florian Rötzer, in: Heise vom 28. November 2004. Über die ukrainische Revolution und zahlreiche Blogger vor Ort, die darüber berichten. Siehe auch unseren Hinweis auf "Ukraine Revolution" vom 26. November 2004.

Blogger engagieren.

ProBlogger berichtet über zwei Blogger, die per eBay Ihre Dienste anbieten: "Another Blogger for Hire on EBay".

Soweit würde ich zwar nicht gehen, aber ich habe bei einem Messeveranstalter, der sich überlegt, Inserate auf Abseits.de zu schalten, zumindest schon mal angefragt, ob er mich als Live-Blogger engagieren wolle. Solche Angebote scheitern zur Zeit vermutlich daran, daß die meisten PR-Verantwortlichen noch keine Ahnung von Blogs haben. Aber das wird sich ändern.

Sonntag, November 28, 2004

Webdesign fuer Ferienwohnungen.

Seitdem mich mein Bruder gebeten hat, eine Internetpräsenz für seine Ferienwohnung zu erstellen, beschäftige ich mich auch mit dem Thema Online-Marketing für Ferienwohnungen. Heute ist mir eine "Ferienwohnung in Warnemünde" aufgefallen, gemacht von der Webdesignerin Sandra Wiegard.

Samstag, November 27, 2004

Darbovens Gastro-Adventskalender zu Weihnachten.

Hamburg. Kaffeehersteller J.J. Darboven überrascht die Gastronomie mit einem speziellen Dankeschön in der Vorweihnachtszeit: einem interaktiven Adventskalender im Internet (verfügbar ab dem 30. November 2004). Hinter jedem verschlossenen Türchen warten gleich zwei Leckerbissen:
  • Ein zum Datum passender, nützlicher Tipp, der den Gastronomen-Alltag vereinfacht, und
  • die Möglichkeit, täglich neu an einem Gewinnspiel mit attraktiven Tagespreisen teilzunehmen.
Adventskalender

Das tagesaktuelle Türchen auf der Homepage darboven.com lässt sich mit einem Mausklick öffnen. Einzige Voraussetzung zum Gewinnen: Wer mitspielen möchte, muss den Namen seines Gastronomiebetriebes mit angeben. Doch nicht nur attraktive Tagespreise winken den Besuchern der Darboven-Homepage. Sämtliche Gewinnspieler vom 1. bis 24. Dezember nehmen zusätzlich an der Sonderverlosung eines Hauptgewinnes teil ? einer Übernachtung im Suitehotel in Hamburg mit persönlicher Kaffeeverkostung im Hause Darboven.

"Mit dem Online-Adventskalender möchten wir uns bei all unseren Kunden für Ihre Treue bedanken", sagt Darboven-Marketingleiter Sören M. Slowak. Ihm ist bewusst, dass das zu Ende gehende Jahr aufgrund der anhaltenden Konsumflaute für zahlreiche Hoteliers und Gastronomen zeitweise schwierig war. Um so mehr schätzt das In Hamburg ansässige Traditionsunternehmen die Beständigkeit und das Qualitätsbewusstsein seiner Kunden.

"Mit diesem spielerischen und zugleich nützlichen Adventskalender erweitern wir unseren bekannten persönlichen Service für die Gastronomie nun auch im Internet", erläutert Slowak. Im kommenden Jahr 2005 werden die allumfassenden Angebote und Dienstleistungen der J.J. Darboven GmbH & Co. KG für die Hotellerie und Gastronomie, die über den bundesweiten Außendienst und das Internet realisiert werden, noch weiter ausgebaut. (Quelle: Pressemitteilung der J.J. Darboven GmbH & Co. KG).

Freitag, November 26, 2004

Exogene und endogene Schocks.

Didier Sornette von der University of California in Los Angeles und seine Kollegen haben sich die zeitliche Entwicklung der Verkaufszahlen von Bestsellern genauer angeschaut. Ihre Ergebnisse sind auch für das Marketing im Gastgewerbe von Interesse: "Wie Bücher zu Bestsellern werden", in: Pro-Physik.de (via "Kauf! Mich! Jetzt!").

Die von den Forschern als "exogenen Schocks" bezeichneten Anstöße für einen schlagartigen Anstieg von Buchverkaufszahlen kennt man in der Gastronomie auch. Etwa wenn Restaurant- und Hotelführer Objekte empfehlen oder negativ bewerten, kann dies schnell zu Umsatzzuwächsen oder -einbrüchen führen. Spitzen-Restaurants, die einen Stern verlieren, also herabgestuft werden, verlieren schlagartig bis zu 50% ihres Umsatzes.

Den "endogenen Schocks" der Studie entsprechen die Fälle, in denen gastgewerbliche Objekte ohne erkennbaren äußeren Anstoß zum "Geheimtipp" werden. Dann sind sie auch weitgehend unabhängig von einer negativen Berichterstattung. Der Restaurantführer Marcellinos hat es, wie der amerikanische Vorläufer Zagat, zum Geschäftsprinzip erhoben, solche Geheimtipps zu entdecken. Man macht nicht die Meinungen von Experten zur Grundlage der Bewertungen, sondern wertet die Urteile von normalen Gästen aus.

Auch die Schlußfolgerungen der Autoren über den Erfolg eines Buches lassen sich auf gastronomische Objekte bzw. Produkte und Dienstleistungen übertragen. Nicht so sehr die direkte Einwirkung auf die potentiellen Käufer entscheidet, etwa durch Nachrichten oder Werbung. Wichtiger ist es vielmehr, dass sich möglichst lange Ketten von Personen bilden, die das Objekt weiterempfehlen:
  • Vor der Einführung von Produkten, Dienstleistungen oder vor der Eröffnung von Objekten kann man testen, ob die Zielgruppen bereit sind, eine Empfehlung an Freunde und Bekannte auszusprechen. Werden Gutscheine nachgefragt, gekauft und weitergegeben? Sind die Gäste bereit sind, Adressen von Freunden und Bekannten mitzuteilen, denen man eine Broschüre, einen Gutschein usw. zusenden darf?
  • Bei bestehenden Objekten kann man kontrollieren, wie sich der Anteil der Gäste entwickelt, die aufgrund einer Empfehlung das Objekt besuchen (z.B. mit einem Geschenkgutschein, der ihnen von anderen Gästen geschenkt worden ist). Steigt der Abverkauf von Gutscheinen bzw. die Anzahl der eingelösten Gutscheine? Sinkt die Anzahl der verkauften bzw. eingelösten Gutscheine, ist dies ein deutliches Alarmsignal.
In diesem Zusammenhang wäre ich über ein Feedback von Gastronomen erfreut, wie groß der Umsatzanteil ist, den sie mit Gutscheinen realisieren. Statistiken darüber habe ich leider nirgends gefunden.

Ukraine Revolution.

Ukraine Revolution nennt sich ein gestern gestartes, reich bebildertes Weblog über die Revolution in der Ukraine (via Schockwellenreiter). Wann folgt der Aufstand des russischen Volkes gegen den Diktator Vladimir Putin?

Migrationsstudien.

Weitgehend unbemerkt von der breiten nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit wird in Bamberg seit Jahren rund um die Probleme geforscht, die immer mehr in den Mittelpunkt auch des publizistischen und (tages-)politischen Interesses rücken. Siehe etwa: "Der Kronzeuge und die Gutmenschen", in: Spiegel vom 26. November 2004, und "In Deutschland brach eine heftige Multikulti-Debatte aus", in: Nachrichten.at vom 24. November 2004.

Das Europäische Forum für Migrationsstudien (efms) ist ein wissenschaftliches Institut an der Universität Bamberg. Seine Aufgaben umfassen Forschung, Dokumentation, Beratung und andere Services sowie Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Migration, Integration und Migrationspolitik in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa. Für den Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration wurde der Migrationsbericht 2004 ausgearbeitet, wie zuvor schon die Migrationsberichte seit 1999.

Von einem der beiden Leiter des efms, Prof. Dr. Friedrich Heckmann, stammt auch das bereits 1992 veröffentlichte Standardwerk zum Thema "Ethnische Minderheiten, Volk und Nation: Soziologie inter-ethnischer Beziehungen". Eigentlich sind 12 Jahre Zeit genug für unsere Politiker, solche Bücher zu lesen. Mein Tipp: Weniger Talk-Show-Geschwätz und mehr Lektüre!

Hinweisen möchte ich auch auf den Artikel "Wodka steigert den Flirtfaktor", in: Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung, über die Loxstedter Disco Fortuna, die nach eigenen Worten "heißeste russische Partyinsel in Norddeutschland", die von russischstämmigen Deutschen für russischstämmige Deutschen betrieben wird.

Siehe dazu auch einen älteren Beitrag von mir über die Integrationsleistung des Gastgewerbes.

Bernard Villemot.

Bernard Villemot hat wunderschöne Plakate für Perrier, Orangina und einige touristischen Destinationen illustriert. Siehe eine Galerie seiner Plakate bei unserem Partner Art.com. Ein Beispiel:
Buy at Art.com
Perrier
Buy From Art.com

1000 Weihnachtsmaerkte nur einen Klick entfernt.

Im Spätherbst und Winter sind die meisten Regionen und Gemeinden Deutschlands nicht gerade attraktive touristische Ziele. Deshalb sind regionale Incoming-Agenturen bemüht, das meist schlechte Wetter durch attraktive Erlebnisangebote vergessen zu machen. Dabei werden häufig erfolgreiche Beispiele, oft historisch gewachsene Traditionen, gerne dupliziert, um nicht zu sagen ausgeschlachtet. So erklärt sich wohl auch der Boom an Weihnachtsmärkten, die neben einem gastronomischen Angebot auch mit weiteren Attraktionen aufwarten.

Weihnachtsmarkt-Deutschland.de, das große Internet-Verzeichnis der Weihnachtmärkte und vorweihnachtlichen Veranstaltungen, hat pünktlich zum Beginn der Adventszeit noch einmal kräftig zugelegt und zeigt jetzt knapp 1.000 Weihnachtsmärkte in Deutschland und seinen Nachbarländern.

Mehr als die Hälfte der Einträge sind ausgewählte Glanzlichter mit stimmungsvollen Bildern der betreffenden Veranstaltungen. Jeder Weihnachtsmarkt wird auf einer eigenen Seite im Detail vorgestellt. Hier finden sich neben Terminen, Öffnungszeiten und Kurzbeschreibungen auch weiterführende Links und Adressen der zuständigen Tourist-Information.

Glanzlicht der Saison ist die gerade neu eingeführte Rubrik "Burgweihnacht", die sich mit außergewöhnlich romantischen Weihnachtsmärkten auf Burgen und Schlössern, in Klöstern und mittelalterlichen Stadtzentren befasst. "Wer sich diese Seite ansieht, sollte den gepackten Koffer schon neben dem PC stehen haben," freut sich Klaus Schultheis, Herausgeber des Portals, "denn man bekommt sofort Lust auf Städtereisen im Advent". (Quelle: Pressemitteilung von Weihnachtsmarkt-deutschland.de).

Risiken frueh erkennen.

Beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit kann ein 85seitiges Arbeitsheft Früherkennung von Chancen und Risiken in kleinen und mittleren Unternehmen (PDF) heruntergeladen werden.

Siehe in diesem Zusammenhang auch unseren Artikel "Turn-Around-Management in der Gastronomie" sowie eine Replik von Olaf Deininger: "Rezepte gegen das Gastronomie-Sterben", in: Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung vom 3. August 02, online veröffentlicht in: Gastronomie Report, Ausgabe Dezember 2002, S. 26.

Soll man in einer Unternehmenskrise wirklich vor allem die Qualität steigern statt alles dran zu setzen, die Liquidität zu sichern? Es kommt meines Erachtens darauf an, wie weit die Krise bereits fortgeschritten ist. Droht bereits die Zahlungsunfähigkeit, hat die Sicherstellung der Liquidität Priorität. Zumindest für solche Maßnahmen zur Qualitätssicherung, etwa Weiterbildungs- und Beratungsleistungen, die liquide Mittel verlangen, ist dann schlichtweg kein Geld mehr da. Man muß sich zuerst wieder den finanziellen Spielraum verschaffen, um in Qualität investieren zu können.

Olaf Deininger zitiert Matthias Al Amiry, den Wirtschaftsdirektor im Hamburger Raffles Hotel Vier Jahreszeiten: "Wenn Gäste der fallenden Qualität wegen jetzt wegbleiben, kommen sie nach der Rezession nicht automatisch wieder. Das Halten des hohen Standards ist deshalb langfristig günstiger, als Gäste später wieder neu gewinnen zu müssen." Da kann ich nur entgegen, daß eine langfristig günstige Strategie wenig nützlich ist, wenn man kurzfristig daran zugrunde geht. Es rechnet sich nicht, zu verdursten um die Wasservorräte zu schonen.

Tipps fuer den Kauf eines Schallpegelmessgeraetes.

Wer überlegt, sich ein Gerät anzuschaffen, mit dem man Geräusche (Lärm) im Betrieb messen kann (Schallpegelmesser), dem hilft eine neue Veröffentlichung des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz (BIA), die ab sofort zum Download zur Verfügung steht bzw. kostenlos über bia-info@hvbg.de bestellt werden kann. Neben den technischen Eigenschaften der Messgeräte werden auch die Genauigkeitsklassen und die Bedeutung von Bauart- und Einzelprüfung behandelt. (Quelle: Newsletter der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten).

Lärmmessungen spielen eine Rolle sowohl beim Arbeitschutz um Schäden und Beeinträchtigungen durch Lärm zu vermeiden, aber auch per Technischer Anleitung Lärm (PDF) als Teil der zu beachtenden Vorschriften für die Errichtung eines gastgewerblichen Betriebs.

Neue Features bei Froogle.

Vor kurzem hatten wir berichtet, daß die Warensuchmaschine Froogle nunmehr auch die Produkte von deutschen Online-Shops listet, und Besitzern von Online-Shops geraten, sich für diesen kostenlosen Service von Google anzumelden. Heute hat Google, natürlich per Google Blog, offiziell die deutsche Version verkündet.

In welche Richtung Froogle zukünftig auch in Deutschland weiterentwickelt werden wird, zeigen die neuen Features von Froogle in den USA:
  • Froogle Store Ratings. Kunden der verzeichneten Online-Shops bzw. die Käufer der dort angebotenen Produkte können diese Online-Shops bewerten (mit Noten und in Kommentaren). Damit tritt Froogle in Konkurrenz zu Meinungsportalen, aber auch zu Amazon mit seinen Bewertungsmöglichkeiten (Reviews).
  • Man kann die Produktsuche auf einzelne Stores begrenzen. Damit können Besitzer von Online-Shops, die über keine eigene ausgefeilte Suchfunktion verfügen, die Suchfunktion von Froogle benutzen, um ihren Kunden eine gute Suchmaschine anzubieten. In ähnlicher Weise verwenden wir ja eine auf unsere Website begrenzte Suche in Google, damit unsere Besucher die fast 10.000 Webseiten von Abseits.de durchsuchen können (etwa am oberen Ende dieser Webseite). Der Vorteile liegt nicht nur darin, daß die Suchtechnologie von Google zu Ergebnissen führt, die in vielen Fällen von dedn Suchenden als geeignet geschätzt werden, sondern auch darin, daß den User Aussehen und Funktionsweise der Suchmaschine vertraut sind, weil die meisten Google häufig benutzen.
  • Froogle Wish List. Man kann - dies erinnert an die Wunschlisten von Amazon - Wunschlisten anlegen ("My Shopping List"), die von Freunden und Familienangehörigen genutzt werden kann, um Geschenke für den Besitzer der Wunschliste zu bestellen. Wer die Wunschlisten von Amazon noch nicht kennt: das Prinzip erinnert an die Hochzeitstische, die von Hochzeitspaaren in Kaufhäusern zusammengestellt werden. Hochzeitsgäste können sich daraus ein Geschenk für das Hochzeitspaar aussuchen. Sie können dann sicher sein, etwas zu schenken, was das Hochzeitspaar gerne geschenkt bekommt, und überflüssige Geschenke vermeiden.

Donnerstag, November 25, 2004

Kleine radikale Minderheit.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat 750.000 Unterschriften gegen die Reformpolitik gesammelt. Der DGB konnte damit nur jedes zehnte Mitglied zu einer Unterschrift bewegen.

Speisekarten-Software.

Thorsten Sommer hat die Software Speisekarten 3.0 Professional getestet. Er hält es für den regelmäßigen Einsatz von Gastronomen für weniger geeignet.

Bookcrossing an der Hotelfachschule Pegnitz.

Bereits seit seit dem 23. April 2004 gibt es auch an der Hotelfachschule Pegnitz einen Official Bookcrossing Zone (OBCZ): Hotelleratur.

Weitere OBCZs finden Sie in der Datenbank von Bookcrossers.de.

Siehe dazu auch einen früheren Beitrag über "Bookcrossing bei Panera".

Bier aktiv verkaufen.

Die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Brauwirtschaft e.V. bietet auf ihrer Website www.deutsches-bier.net zahlreiche Hilfen, um den Abverkauf von Bier auch in der Gastronomie zu unterstützen. Eine kleine Auswahl:
  • Man kann historische Menükarten (Druckvorlagen/Templates) downloaden.
  • In einer Rezptdatenbank findet man Hunderte von Rezepten für Speisen mit Bier als Zutat.
  • Menüempfehlungen für saisonale Fünf-Gänge-Menüs, kreiert vom Kölner Küchenchef Klaus Höhn. Die Liste wird ständig erweitert. Es gibt vier Jahreszeiten-Menüs.
  • Es gibt eine reiche Auswahl von Cocktails mit Bier.
  • Tipps, was man beim Bierausschank beachten sollte, um Qualität und Hygiene sicherzustellen.
  • Im Online-Shop kann man sich unter anderem den gut gemachten Folder "Was für ein Genuß! Tipps zur Bierverkostung" bestellen (100 Stück für 20 Cent das Stück). Er eignet sich, nach meiner Meinung, auch gut zur Auslage in Gaststätten, als Beilage zur Bierkarte oder auch zur Überreichung an biertrinkende Gäste. Auf der Rückseite ist ein Verkostungsbogen abgedruckt, auf dem Gäste ihre Sinneseindrücke beim Bierverkosten in den Kategorien Schaum, Farbe, Klarheit, Geruch, Geschmack (Antrunk, Rezenz, Nachtrunk) notieren können. Dieser Verkostungsbogen ist auch ein nützliches Hilfsmittel, wenn man als Gastronom neue Biere für sein Sortiment beurteilen und sein persönliches Verkostungsergebnis archivieren will.
  • Der Folder "Biertipps für Profis" liefert in komprimierter Form alles Wissenswerte zu Qualität und Hygiene im Bierausschank und eignet sich auch als Arbeitsunterlage und Gedächtnisstütze für die Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Auch dieser Folder kann heruntergeladen oder (100 Stück zu je 20 Cent bestellt) werden. Falls Ihnen diese Bestellmenge zu groß ist, reden Sie mit Ihrer Brauerei. Ihre Brauerei kann bestellen und all ihren Gastronomie-Kunden den Folder in kleineren Mengen zur Verfügung stellen.

Mittwoch, November 24, 2004

Preisstrategien.

Zu den bedeutsamen unternehmerischen Entscheidungen gehören die Fragen, wie und in welcher Höhe Erlöse zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit erzielt werden sollen (etwas hochtrabend wird dieses Thema in anderen Branchen unter dem Begriff "Wertschöpfungskette" diskutiert). Es handelt sich um:
  • Grundsatzentscheidungen über Erlösformen (für was muß ein Preis bezahlt werden?), d.h. die Festlegung der Erlösquellen, und um
  • preispolitische Entscheidungen, d.h. die Festsetzung von Preisen (Preisschemata) im Rahmen der gewählten Erlösformen (Preiskalkulation).
Burkhart Schneider hat im Beratungsletter.com sehr gute Beispiele gefunden, wie man durch verschiedene Preismodelle ein Alleinstellungsmerkmal erlangen kann (via MEX Blog).

In der Gastronomie und noch mehr im Übernachtungsgewerbe spielt die zeitliche Preisdifferenzierung eine besonders große Rolle. Dienstleistungen, bei denen die Mitwirkung oder Anwesenheit von Kunden erforderlich ist, können meist nicht losgelöst von den Zeitplänen der Kunden erbracht werden. Die Kapazitäten im Zeitverlauf sind deshalb stark unterschiedlich ausgelastet. Durch eine zeitliche Preisdifferenzierung können Kunden dazu animiert werden, Dienstleistungen zu Zeiten nachzufragen, an denen die Kapazitäten weniger stark ausgelastet sind.

Zum dem im Beratungsletter angeführte Beispiel aus der Hotellerie - Übernachtungsgäste können selbst entscheiden können, wie viel ihnen die Nächtigung in einem Hotel wert ist - siehe auch meinen früheren Beitrag "Kostenlos fliegen".

Dienstag, November 23, 2004

Oberfraenkischer Tourismustag.

Am 30. Movember 2004 findet im Flair-Hotel Reiterhof in Wirsberg der 16. Oberfränkische Tourismustag statt. Diese jährliche Veranstaltungsreihe "Oberfränkischen Tourismustage" wird im Rahmen der Zielgruppenbetreuung der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken veranstaltet.

Im Mittelpunkt stehen heuer die Themen Qualitätssicherung im Tourismus und die Marketingaktiväten der Bayern Tourismus Marketing GmbH und des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes.

Josef H. Mathaeus, Direktor des stellt das relaxa Sport- und Kurhotel in Bad Steben präsentiert sein Haus als Best Practice-Beispiel für Qualitätssicherung in Oberfranken.

Weihenstephaner Weißbier auf dem Shanghaier Oktoberfest.

Vom 16.-26. September 2004 fand nun zum 7. Mal das Shanghaier Oktoberfest statt, das jährlich vom Renaissance Yangtze Shanghai Hotel organisiert wird. Erstmals wurde dort bayerisches Bier ausgeschenkt - die Wahl fiel auf die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan.

Das in Shanghai jährlich stattfindende Oktoberfest ist eines der bekanntesten und beliebtesten Festivals in China, das auch über dessen Grenzen hinaus große Aufmerksamkeit genießt und im Veranstaltungs-Kalender des Shanghaier Tourismusbüros seinen festen Platz gefunden hat. Das diesjährige Oktoberfest war wieder einmal Treffpunkt für einheimische Vertreter der Industrie und Repräsentanten deutscher Unternehmen. Als weiterer Höhepunkt der Veranstaltung galt, dass sie zeitgleich zur Formel 1 in Shanghai stattfand. (Quelle: Newsletter der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan).

Excellence in Food.

Stomach Competence hat vor einer Woche eine neue Publikation abgeschlossen zum Thema Food & Gesundheit: "Die Food-Branche in der Pole-Position des Megamarktes Gesundheit". Darin finden sich spannende Informationen und Aussagen auch für die Gastronomie. Lars Feldmann hat einige davon in einem gerafften redaktionellen Auszug aus der Studie zusammengefasst.

Zentral ist dabei die Unterscheidung von zwei sehr unterschiedlichen Motiven, gesunde Lebensmittel nachzufragen:
  • Das Hauptmotiv der Kunden im Food-Gesundheitsmarkt ist es, ihre Gesundheit durch Ernährung aktiv zu verbessern.
  • Das Hauptmotiv der Kunden im Food-Krankheitsmarkt hingegen besteht darin, die Gesundheit nicht durch die Ernährung zu gefährden, resp. krank zu machen.
Wenn Sie als Gastronom "gesunde Produkte" anbieten, sollten Sie deshalb überlegen, welche der beiden Kaufmotive sie ansprechen wollen. Die Autoren zeigen, welche strategischen Implikationen sich daraus für die Entwicklung und Positionierung neuer Produkte und Leistungen ergeben - und in zwei Business-Szenarien zeigen sie, dass die Zukunft in diesem dynamischen Marktumfeld auch noch ganz anders aussehen könnte. Lesen Sie mehr darüber: "Excellence in Food" (PDF) von Lars Feldmann.

Montag, November 22, 2004

Ambient-Media-Kampagne von Jack Daniel's.

In der letzten Woche wurde in 156 Bars und Lounges eine Kampagne mit großen Gastro- Bannern in exklusiven Locations gestartet. Beworben wurde Jack Daniel's. Benjamin Schilp hat im OpenBC darauf hingewiesen und auf Bilder dieser "neuartigen Art zu werben".

Die Vermietung von Werbeflächen ist eine Untergruppe der Erlöse aus Kontakten, die mit gastronomischen Objekten erzielt werden können. Die im September 2000 eröffnete und von der Leserschaft der Washington Post im Juli 2001 zum besten neuen Restaurant gewählte E-Citi Café & Bar in Tysons Corner Virginia erlöst pro Jahr rund 100.000 Euro für die Vermietung ihrer 13 Meter hohen Wände als Werbeflächen an 28 lokale und nationale Firmen vor allem aus der Technologiebranche (Quelle: Impulse Oktober 2001, S. 106). Um den Betrag von 100.000 Euro zu relativieren, muß man sich aber auch die Größe des Objektes vergegenwärtigen (siehe eine Bildergalerie). Zur Platzierung von Fremdwerbung eigenen sich aber auch Getränkeuntersätze, Pizzakartons, Dönertaschen, Sushi-Eßstäbchen, Zuckerbeutel, Tischsets und vieles mehr (siehe dazu die Schweizer Firma Fairline mit ihren sogenannen "below the line"-Sonderwerbeformen).

Mehr über Erlöse im Gastgewerbe: Erlösquellen und Preispolitik".

Sonntag, November 21, 2004

Bookcrossing bei Panera.

Im Juni 2003 habe ich erklärt, warum Gaststätten für Bookcrossing besonders geeignet sind und natürlich auch, was Bookscrossing überhaupt ist. Später hat eine nette Studentin im Rahmen einer universitären Veranstaltung sogar ein Business-Konzept "Gründungskonzept Literatur-Bistro Book-Crossing Center" (PDF) entwickelt und uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Jetzt hat die Bäckerei-Café-Kette Panera Bread Co. in Iowa sogenannte OBCZs (Official BookCrossing Zones) in ihren Filialen eingerichtet, also von den Betreibern der Website Bookcrossing.com authorisierte Zonen, in denen Bücher getauscht werden können.

In sechs Filialen hatte man zuvor 600 Bücher "ausgesetzt". Die Kunden haben positiv reagiert und nachgefragt, ob sich weitere Läden beteiligen würden. Nunmehr haben alle 13 Filialen in Iowa OBCZs. Diese Zonen laden mit bequemen Ledersesseln zum Verweilen und Lesen ein und natürlich auch dazu, einen Kaffee zu trinken. Kinder bekommen Bagel-Lesezeichen, um sie zum Lesen zu animieren. Für jedes gelesene Buch malen die Kinder einen Bagel in das Lesezeichen und wenn es voll ist, gibt es dafür einen kostenlosen Bagel.

Panera will solche Zonen nunmehr auch in ihren 20 New Yorker Filialen einirichten. (Quelle: Bookcrossing Newsletter).

Panera Bread & Co. wurde 1981 gegründet, ist an der NASDAQ gelistet und und betreibt heute 669 Bäckerei-Cafés in 35 Staaten der USA. 197 dieser Filialen werden selbst bewirtschaft, 472 von Franchise-Nehmern. Allein in diesem Jahr werden 145 neue Läden eröffnet. Die Backwaren werden handwerklich hergestellt. Panera Brot Bäckerei-Cafés demonstrieren in ihren Filialen das Handwerk des Brotbackens. Neben Sandwiches, die nach der Bestellung frisch belegt werden, gibt es Salate und Suppen in Brottassen. Dem Trend nach Spezialbroten wird Rechnung getragen.

Nach einem Bericht des Wall Street Journals besitzt Panera Bread den höchsten Grad der Kundenbindung aller "quick-casual restaurants", ermittelt von TNS Intersearch. Zudem konnte man bei Restaurant-Wettbewerben zahlreiche Preise absahnen.

Dialog oder Kampf der Kulturen.

Heute habe ich in der Welt gelesen: "Bundeskanzler will Dialog der Kulturen". Angespielt wird auf das bereits 1994 veröffentlichte Buch "Kampf der Kulturen - Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert"" von Samuel P. Huntington. Wir haben es Ihnen bereits im April 2003 vorgestellt, damit Sie mit Ihren Gästen am Tresen mal über etwas anderes als Fussball reden können. Praktisch für Sie, wenn Sie es schon gelesen haben.

Samstag, November 20, 2004

Google Local deutsch.

Im März 2004 hatten wir über den Service Google Local berichtet. Im September konnten wir melden: "Lokale Suche von Google verbessert".

Unsere Erwartung, daß dieser bis dahin auf die USA beschränkte Service bald auch in anderen Ländern, so auch Deutschland, eingeführt werden würde, wurde nicht enttäuscht: Die deutsche Version "Goole Local Beta - Lokale Unternehmen und Services im Web suchen" ist zwar schon freigeschaltet, antwortet auf Sucheingaben aber mit einer Fehlermeldung (via Polarluft). Aber vielleicht müssen wir nicht mehr allzulange warten?

Verkaufsfoerderung anno 1898.

Verkaufsförderungsaktionen haben in der deutschen Gastronomie nach dem Wegfall des Rabattgesetzes einen Boom erfahren. Doch sie sind keine Erfingung unserer Zeit. Z.B. hat eine im Jahre 1898 in Basel eröffnete American Bar angeboten:
"Jeder Besucher erhält bei Bezahlung von 20 Cents eine Quittung. Wer die Quittungen desjenigen Tages, welchen ich am Ultimo jeden Monats bestimme, wieder vorzeigt, erhält im Betrage der betreffenden Quittungen gratis Speisen und Getränke."
Quelle: "Verkaufspromotion anno dazumal", in: Historien-Corner von Mario Nanni, Archivar des Wirteverbandes Basel-Stadt. 20 Cents entsprach damals dem Preis von einem Glas Wein, einem Sandwich oder zwei Gläsern Bier.

Erfunden worden waren Coupons erst drei Jahre früher, 1895, von einem cleveren Marketing-Manager von Coca-Cola. Damals sollte die Akzeptanz des noch weithin unbekannten Getränks erhöht werden. Gegen Abgabe eines Gutscheins erhielt man ein kostenloses Glas Coca-Cola. Es handelte sich in diesem Falle um eine ganz spezielle Gutschein-Variante: eine kostenlose Produktprobe, die im Vertriebskanal Gastronomie durch Absatzmittler ausgegeben wird. Die Verteilung der Gutscheine und die Kosten der Probe hat der Hersteller übernommen.

Basler Kueche.

Jeder noch so enge Kulturraum verfügt zumindest teilweise über eigene Koch- und Esstraditionen, häufig durchwachsen von Einflüssen des größeren Gebietes, in das er eingebettet ist oder auch aus anderen ethnischen Küchen, z.B. der klassischen französischen Küche.

Die Küchen unserer Zeit werden von zwei gegenläufigen Trends geprägt:
  • Globalisierung / Internationalsierung: Verwendung von Zutaten, die früher nicht verfügbar gewesen sind (z.B. Zitronengras, Straußenfleisch), neue Zubereitungstechniken (z.B. der japanischen Küche) bis hin zu einer Fusion unterschiedlicher Esskulturen in einem Gericht (Fusion).
  • Rückbesinnung auf Regionales und Authentisches. Stichworte: Slow Food, biologische Produkte, Bezug von regionalen Erzeugern, Revitalisierung überkommener Zutaten wie z.B. Bärlauch, Schwarzwurzeln, Wildpflanzen, aber auch Rückbesinnung auf kulturelle Werte etwa der koscheren Küche.
Die Website Basler Küche versucht diesen Trend zur Regioanalisierung zu beleuchten und für das Marketing ortsansässiger Restaurants zu nutzen, auch wenn es vielleicht keine typische Basler Küche gibt:
"Den Lummelbraten gibt es auch im Badischen, das Sauerkraut kommt wohl aus dem Elsass, die 'Läberli nach Riehener Art' gleichen stark einem deutschen Gericht namens 'Leber nach Berliner Art' - und selbst die angeblich so einzigartigen Leckerli haben viele Lebkuchen-Vettern in ganz Europa."
Nicht verpassen sollten Sie die Sammlung von Geschichten aus 1000 Jahren Basler Gastronomie.

Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken.

Die Website des ASCO Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken bietet u.a. Branchen-News. Das Nachrichten-Archiv ist frei zugänglich. Ein Newsletter kann kostenlos abonniert werden.

Über die bevorstehende Einführung einer verschärften Promillegrenze in der Schweiz hatten wir schon berichtet. ASCO gibt Tipps für Gastronomen, wie man sich auf das dadurch veränderte Ausgeh- und Trinkverhalten einstellen kann: "Leben mit der tieferen Promillegrenze". Auch in Deutschland haben etliche Betriebe insbesondere auf dem Lande sich auf das veränderte Trinkverhalten immer noch nicht eingetellt und träumen weiter von den vielen hundert Hektolitern Bier, die sie in den 60er und 70er Jahren noch ausgeschenkt haben.

Online-Marktplatz des Wirteverbands Basel-Stadt.

Der Wirteverband Basel-Stadt, eine Sektion von GastroSuisse, betreibt einen Online-Marktplatz www.gastro-express.ch mit zur Zeit über 300 aktuellen Stellenangeboten, rund 50 gastgewerblichen Liegenschaften und an die hundert Occasionsgeräten.

Freitag, November 19, 2004

Pubsub Linkrank.

Pubsub Linkrank misst den Rang einer Website, bewertet, vereinfacht gesagt, anhand der Anzahl der Links, die von Weblogs zu Seiten dieser Domain führen. Berücksichtigt werden nur Links in Postings (also redaktionellem Cotent) und nicht Links in Sidebars oder Blogrolls (also Linksammlungen außerhalb der Postings). Zur Zeit werden angeblich 6,5 Millionen Weblogs ausgewertet.

Ich habe mal den Pubsub Linkrank für einige deutsche Websites ermitteln lassen:
  • abseits.de: 51.189
  • schockwellenreiter.de: 34.441
  • m-e-x.de: 1.962
  • roell.net: 1.426
  • industrial-technology-and-witchcraft.de: 1.960
  • netzeitung.de: 1.925
  • welt.de: 1.289
  • amazon.de: 1.330
  • akademie.de: 888.000
  • brandeins.de: 6.968
Auf Platz 1 weltweit steht zur Zeit die Website der New York Times.

Mehr zum Thema Linkpopularität.

Schlossblog.

Das erste Schlossblog.

Es handelt sich genauer gesagt um einen Blog des Schloßhotels Rheinfels, dessen Website gerade überarbeitet wird. Gibt es dann einen Blog vom Schloßgespenst?

Preisverleihung des Beck's Career Award.

Bremen, 19. November 2004: Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurde gestern Abend der Beck's Career Award von Interbrew Deutschland in Bremen verliehen.
  • Die Auszeichnung in der Kategorie "Bester Nachwuchsgastronom" erhielt die 31-jährige Alexandra Beatrice Hauptmeier aus Heppenheim bei Ludwigshafen.
  • Als ?Bestes Konzept? wurde das Gastro-Konzept "Venus & Mars" von Edgar Wilkening aus Hamburg prämiert.
Die Preisträger erhalten eine besondere Siegprämie: Die Nachwuchsgastronomin wird von Interbrew Deutschland in die Selbstständigkeit begleitet und übernimmt im nächsten Jahr einen eigenen gastronomischen Betrieb. Die Konzeptidee "Venus & Mars" wird von dem Brauereikonzern in enger Zusammenarbeit mit dem Sieger umgesetzt.

Schirmherr Prof. Dr. h.c. Lothar Späth ermutigt Jungunternehmer

Rund 250 geladene Gäste und zahlreiche Pressevertreter nahmen an der Preisverleihung, moderiert von der RTL-Moderatorin Nazan Eckes, in der Stadthalle Bremen teil. In seinem Grußwort betonte Dr. Lothar Späth, Ministerpräsident a.D. und Schirmherr des Wettbewerbs: "Der Beck?s Career Award ermutigt junge Menschen, Initiative zu ergreifen. Wir brauchen Unternehmer jetzt und in Zukunft. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, ihre Ideen auf den Markt zu bringen und den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen."

Jurymitglieder überreichten den Preis

Vier Nachwuchsgastronomen und drei Konzepte hatten es aus rund 450 Bewerbern in die finale Auswahlrunde geschafft. Über die Preisträger hatte die Fachjury am 26. Oktober entschieden. Bis zum letzten Moment blieb es für die Nominierten spannend. Als Stellvertreter der Jury gaben Ingrid Hartges, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA Bundesverband), und Axel Weber, Leiter Gastronomie der Karstadt Warenhaus AG, die Sieger am Abend der Preisverleihung bekannt und überreichten ihnen den Beck?s Career Award.

Die Siegprämie: Zukunft in der Gastronomie

Ziel des Wettbewerbs ist es, das unternehmerische Potenzial junger Gastronomen zu aktivieren und gute Konzeptideen zu fördern. Uwe Albershardt, Vertriebsdirektor Gastronomie/GFGH Interbrew Deutschland: "Wir ebnen der Gewinnerin in der Kategorie *Bester Nachwuchsgastronom' einen Weg, auf dem wir sie langfristig begleiten werden. Wir bieten ihr eine reale Karrierechance: Sie wird im nächsten Jahr mit Unterstützung von unseren Gastro-Experten ihren eigenen Gastronomiebetrieb managen. Zusätzlich werden wir das Siegerkonzept und damit eine Erfolg versprechende Idee auf den Markt bringen."

Die Gewinnerin in der Kategorie "Bester Nachwuchsgastronom"

Die "Beste Nachwuchsgastronomin" Alexandra Beatrice Hauptmeier arbeitet im Food & Beverage Controlling und Projektmanagement bei den Wirtschaftsbetrieben der BASF AG in Ludwigshafen. Parallel studiert die gelernte Hotelfachfrau und Fachfrau für Systemgastronomie Betriebswirtschaft an der Fernhochschule Hamburg. Die Fachjury überzeugte sie nicht nur durch ihre umfassende fachliche Qualifikation und ihre unternehmerischen Fähigkeiten, sondern insbesondere auch durch ihre Begeisterung und ihr Engagement für die Gastronomie.

Das Siegerkonzept in der Kategorie "Bestes Konzept"<

Das Siegerkonzept "Venus & Mars" von Edgar Wilkening aus Hamburg konnte sich aufgrund seiner außergewöhnlichen, innovativen Idee durchsetzen. "Venus & Mars" ist ein Two-in-One-Konzept mit zwei getrennten Gästebereichen in einem Lokal: der Venus-Area für Frauen und dem Mars-Sektor für Männer. Jeder Gast kann frei wählen, welche "Welt" er (oder sie) betreten möchte. Besonderes Highlight dieser erlebnisorientierten Szenegastronomie: Die zwei Bereiche sind durch eine Glaswand voneinander getrennt, die sie zugleich visuell verbindet. Zentral platzierte Catwalks und auf die Glaswand projizierte Chat-Messages forcieren den "interplanetarischen" Kontakt - alles unter dem Motto: "Trennt sie, damit sie besser zusammen kommen."

Weitere Nominierungen

Nominiert in der Kategorie "Bester Nachwuchsgastronom" waren darüber hinaus: Anna-Karina Kattau (27) aus Bremen, Karl-Gustav Müller (23) aus Ebersburg in der Rhön und Isabella Owen (30) aus Velden, Österreich. Ins Finale kamen außerdem folgende Konzepte: "tapa si" von Thorsten Märker aus München und "Volksbad Nürnberg" von Roland Amon, Marcus Forster, Roland Mietke und Alex Riedmüller aus Nürnberg.

Zusätzliche Förderung durch die Beck's Career Academy

Neben der Preisträgerin Alexandra Beatrice Hauptmeier, werden zusätzlich auch die anderen Finalisten sowie weitere ausgewählte Nachwuchsgastronomen durch Interbrew Deutschland nachhaltig gefördert. Sie nehmen ab 2005 an Seminaren und Workshops der Beck's Career Academy teil und werden gezielt auf die berufliche Selbstständigkeit in der Gastronomie vorbereitet. (Quelle: Pressemitteilung von Interbrew Deutschland).

Gedanken zum Welttoilettentag.

Wer hätte es gedacht? Heute ist Welttoilettentag. Für "Max Zorno" war dies Anlass, anhand eines Gastronomiebeispiels über Kunden- und Serviceorientierung nachzudenken: "Tag der Tage". "Max Zorno" ist ein Pseudonym von Christian Rothe, Berater für internetgestützte Verkaufsförderung und Autor in Baden-Baden, Lehrbeauftragter für E-Commerce an der European School of Business, Reutlingen. Sein Artikel spricht ein leidiges Problemfeld in der Gastronomie an (nach seiner Meinung).

Ich nutze die Gelegenheit, um auf ein paar Fakten, aber auch Amüsantes, rund um das Thema Toiletten in der Gastronomie hinzuweisen:
  • Vorschriften über Toiletten, konkret für Mitarbeiter, finden sich in der Arbeitsstättenverordnung (PDF) und in den ergänzenden Arbeitsstättenrichtlinien. Kleinstbetriebe, in denen ausschließlich die Inhaber arbeiten, sind davon nicht betroffen. Die neue ArbStaettVO und ist seit 25.08.04 in Kraft! Statt konkreter Vorgaben enthaelt sie nur noch allgemeine Schutzziele an Arbeitsstätten.
  • In ergänzenden Bestimmungen zum Gaststättengesetz (in den Bundesländern unterschiedlich bezeichnet, etwa Gaststättenbauverordnung) ist geregelt, daß Gästen Toiletten in einem größenabhängigem Umfange zur Verfügung stehen müssen. In einigen Bundesländern gibt es aber abweichende Regelungen für kleinere Objekte ohne Alkoholausschank. Dies hat McDonald's verleitet, eine kleine Filiale ohne Toiletten zu planen, mit Folgen. Siehe dazu: "McDonald's OO-Nummer", in: Delodorado.de
  • In dem Buch "Das Lokal als Bühne. Die Dramaturgie des Genusses" von Denise Schulz werden einige Beispiele beschrieben, wo Toiletten dramaturgisch eingesetzt worden sind, um den Gaststättenbesuch unvergesslich zu machen: Blickverbindungen zwischen der Herren- und Damentoiletten (natürlich nur in Augenhöhe), Auslage von teuren Parfümen in der Damentoilette, damit frau dort neue Düfte ausprobieren kann u.v.m.
  • In der Berliner Gaststätte Klo ist das Ambiente umfassend auf den Namen der Gaststätte ausgerichtet. In der Damentoilette steht ein Männeken Piss. Wer in Versuchung gerät, der Figur an das edelste Teil zu grapschen, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie in der Gaststätte mit einem Gelächter begrüßt wird. Das Grapschen löst eine Klingel im Gastraum aus.
  • "hit-me: Auch in den Toiletten darf gelacht werden" - über einen Sticker, der in das Pissoir geklebt werden kann.
  • Wer einmal im Druckhaus in Erlangen einkehrt, sollte nicht nur das Ambiente bewundern, welches die ehemalige Druckerei als Thema aufgreift, und einen der köstlichen Cocktails probieren, sondern sich auch mal die sehenswerten Toiletten anschauen.

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HOGA goes Future: Das "Restaurant der Zukunft" - Von der Vision bis zum Businessplan.

Logo HOGA 2005 in NürnbergUmsätze rund um die Uhr beim multifunktionalen Siegerkonzept "from dusk till dawn", Rückzugsmöglichkeiten in kokonartige Kapseln beim Konzept "Orbit", ein Ferientag im Grünen mitten in der City im Zukunftslokal "Felderwirtschaft" ... Die Fachbesucher der HOGA München und die Medien waren begeistert von den Ergebnissen des Wettbewerbes "Restaurant der Zukunft", der 2004 von der Fachzeitschrift Gastronomie-Report und der Akademie der Bildenden Künste in München, Lehrstuhl für Raumgestaltung, durchgeführt worden ist. Die elf zukunftsweisenden Konzepte dieses in der europäischen Gastronomie- und Architektur-Geschichte einzigartigen Wettbewerbes werden auch auf der HOGA Nürnberg am Stand des Gastronomie-Report in Wort und Bild präsentiert.

"Die Besucher der Nürnberger Fachmesse dürfen sich auf eine praxisnahe Weiterentwicklung freuen. In Kooperation mit den bayerischen Hotelfachschulen in Pegnitz und Bad Wörishofen kommen zu den Visionen jetzt knallharte Fakten hinzu", so Gastronomie-Report-Herausgeber Willy Faber. In Absprache mit den Schulleitern Ernst Schönhaar (Bad Wörishofen) und Christian Länger (Pegnitz) wurden vier Zukunfts-Konzepte ausgewählt und an Schüler-Teams folgende Aufgaben gestellt:
  • Entwurf eines passenden Food- und Beverage-Angebots für jedes Konzept
  • Entwicklung eines Werbe- und Marketingkonzepts (bis hin zu geeigneten Merchandising-Artikeln und einem überzeugenden Web-Auftritt)
  • Erstellung von Business-Plänen (mit denen die Betreiber praktisch bereits zu ihrer Hausbank marschieren könnten)
Wie bereits beim ursprünglichen Architektur-Wettbewerb werden den Schülerteams keinerlei Einschränkungen mit auf den Weg gegeben. "Wir wollen die unverbrauchten Ideen und das kreative Potential junger Menschen zum Zug kommen lassen", so Willy Faber. Und diese Strategie scheint erneut aufzugehen, wie z. B. Vize-Direktor Hermann Liebert berichtet, der an der Hotelfachschule Pegnitz den Wettbewerb organisiert: "Die Teams sind mit Feuereifer bei der Sache." Auf die Ergebnisse, die erstmals und exklusiv auf der HOGA Nürnberg präsentiert werden, darf man schon jetzt gespannt sein. Begleitend zur Ausstellung ist das Booklet "Restaurant der Zukunft" erschienen, das für eine Schutzgebühr von 21 Euro (Österreich/Schweiz 24.- ?) bezogen werden kann unter: www.gastronomie-report.de/booklet.htm. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Falsches Essverhalten.

"Ein Physiker-Blick auf Fettleibigkeit", in: Technology Review (ohne Datum, heute als "aktuell" bezeichnet) (Dank an Robert Chromow für den Hinweis).

Der Autor Richard A. Muller ist Physik-Professor an der University of California, Berkeley, und hält dort unter anderem die Vorlesung "Physics for Future Presidents", in der er physikalische Zusammenhänge erörtert, die Politiker kennen sollten. In seinem Beitrag über Fettleibigkeit erklärt er, daß die Ursachen nicht bei Fast Food oder einem zu langsamen Stoffwechsel liegen sondern in falschem Fressverhalten.

"Physics for Future Presidents" ist zugleich Titel seiner monatlicher Kolumne in der Zeitschrift "Technology Review".

Google Scholar.

Ein großer Teil des World Wide Web ist "unsichtbar". Darunter finden sich viele Webseiten z.B. von Fachzeitschriften, die man nur kosten- oder registrierungspflichtig aufrufen kann und die deshalb von Robots, Programmen, die für Suchmaschinen Webseiten und andere Dateien im World Wide Web durchstöbern, unfindbar und damit unsichtbar bleiben. Mehr darüber in unseren älteren Beiträgen: "Wie findet man Spezialsuchmaschinen, Linksammlungen und Nischenportale?" und "Schneller finden im Internet: Weiterfuehrende Empfehlungen".

Google hat nun mit einer Reihe von Anbietern wissenschaftlicher Inhalte, darunter auch "unsichtbarer" Dateien, vereinbart, daß sie diese Inhalte, meist Aufsätze, zumindest aber Abstracts (Zusammenfassungen) zugänglich machen. Sie können nunmehr per Tool Google Scholar durchsucht werden. Siehe dazu auch "Google Scholar Offers Access To Academic Information" von Danny Sullivan, in. Search Engine Watch vom 18. November 2004. Zur Zeit findet man dort vor allem englischsprachige Angebote. Aber das wird sich vermutlich ändern.

Ähnliche, weniger bekannte Angebote gibt es natürlich bereits schon länger:
  • Auf der Website FindArticles.com kann man Artikel von mehr als 500 überwiegend amerikanischen Zeitschriften durchsuchen, darunter auch gastronomische Fachzeitschriften wie "Restaurants and Institutions", "Nations's Restaurant News", "Food Management", "Food and Drink Weekly" and "Hotel and Motel Management". Das Archiv geht zurück bis 1998, umfaßt hunderttausende Artikel, die kostenlos zugänglich sind. Komplexe Boolesche Abfragen sind möglich. Der Content wird von der Gale Group zur Verfügung gestellt. Es gibt sowohl für Zeitschriftenherausgeber die Möglichkeit, ihren eigenen Content zu integrieren, als auch für Websites die Möglichkeit, den Content gegen Entgelt auf eigenen Seiten zur Verfügung zu stellen. Alternativ, wenn auch weniger umfangreich: magportal.com. Siehe dazu eine Besprechung von FindArticles.com und MagPortal.com in Infotoday.
  • McKinsey Qualitysearch ermöglicht es, viele exklusive Ressourcen gleichzeitig nach Schriften aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu durchsuchen. Quellen: The Scientist, American Scientist, Physician's Weekly, Science Week (APA W&B), National Academy of Sciences, McKinsey Quarterly, The Economist, Manager Magazin, Fortune, Harvard Business Review, Massachusetts Institute of Technology (MIT), CERN Library Catalogue, Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, European Business School, Harvard Business School, Stanford University, Harvard University, Yale University und weitere. Eine kostenlose Anmeldung ist erforderlich.

Donnerstag, November 18, 2004

Hotels in Berlin.

Andreas Molitor hat in "brandeins", Ausgabe 8/2004, einen Artikel über den Berliner Hotelmarkt geschrieben: "Annäherung an ein Delta".

Froogle - deutsche Version.

Im Dezember 20002 haben wir Froogle, die Waren-Suchmaschine von Google.com, vorgestellt. Jetzt ist die deutsche Version online gegangen: froogle.google.de (via MEX Blog).

Wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen per Online-Shop vertreiben, sollten Sie sich als Froogle-Händler bewerben. Dieser Service von Google ist (noch) kostenlos.

Der Gewinner des DWI-Weinkellnerwettbewerbs 2004 heisst Eduardo Capurro.

Mit dem Deutschen Weinkellnerwettbewerb und dem Juniorenwettbewerb "Deutscher Wein" veranstaltet das Deutsche Weininstitut (DWI) alljährlich zwei Leistungsprüfungen für Sommeliers mit hohem Ansehen in der Gastronomiebranche. In diesem Jahr hatten sich 21 Weinkellner, Sommeliers und Weinfachberater sowie 39 Auszubildende und junge Mitarbeiter aus Gastronomie und Handel im Alter von 18 bis 23 Jahren den Wettbewerben gestellt, die das DWI zeitgleich im November 2004 im Wiesbadener Dorint Sofitel Pallas Hotel, mit Unterstützung des Verbandes der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und der Sommelier-Union Deutschland durchführte.

Gewinner des 14. Deutschen Weinkellnerwettbewerbs wurde der ausgebildete Restaurantfachmann und Inhaber der Brühler Weinfachhandlung Ambrosia, Eduardo Capurro. Mit 41 Jahren gehört Capurro zu den erfolgreichen Wettbewerbsveteranen. In den vorangegangenen Jahren war er bereits mehrmals Finalist. Mit einem überzeugenden Abstand zum Zweitplazierten errang er den Sieg im bundesweiten Leistungswettbewerb und bewies damit fachmännischen Umgang mit Wein und gekonnte Gästeberatung. Den Ehrenpreis der Sommelierunion für hervorragende Leistungen im Finale erhielt Kathrin Joksch, Sommelier-Assistentin im Hotel Résidence, Essen.

Den ersten Platz beim 21. Juniorenwettbewerb "Deutscher Wein" errang Christian Alfons Geling. Der 23-jährige Sieger ist Weinfachberater im Haus der Badischen Weine, Freiburg. Den Ehrenpreis des Verbands der Serviermeister und Restaurantfachkräfte (VSR) erhielt Lennart Wenk, Auszubildender im Vila Vita Hotel & Residenz Rosenpark, Marburg, für besondere Leistungen im Finale.

Zweiter im Weinkellnerwettbewerb wurde der 32-jährige freiberufliche Sommelier Steffen Lyachenko aus Kronberg gefolgt von der 28-jährigen Sommeliere und Restaurantleiterin Fredigundis Petzold vom Romantikhotel Sächscher Hof in Meiningen.

Im Juniorenwettbewerb belegte die 21-jährige Kauffrau Claudia Wehrwein, beschäftigt im Weingut und Privatkellerei Josef Deppisch in Erlenbach den zweiten Platz. Christian Dohm, z.Z. Student an der FH Wiesbaden-Geisenheim errang den dritten Platz.

"Der Weinkellnerwettbewerb ermöglicht es erfahrenen Restaurantfachkräften und Sommeliers, ihre Kenntnisse zu überprüfen und ihre Fähigkeiten im Vergleich mit ihren Kollegen zu messen. Der Juniorenwettbewerb schafft beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in Gastronomie und Weinfachhandel", erklärte der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, Norbert Weber. Und entsprechend anspruchsvoll waren die Aufgaben, die zu bewältigen waren. Von den Teilnehmern, die aus allen Bundesländern nach Wiesbaden kamen, wurden allgemeine Grundkenntnisse über die typischen Rebsortenmerkmale deutscher Weine, die Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt, die Weinbereitung und das Weinrecht erwartet. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer in vergleichenden Degustationen deutsche Weine und andere europäische Weine erkennen und u.a. nach Anbaugebieten, Jahrgängen und Rebsorten bestimmen. Die Finalisten hatten schließlich im Rollenspiel Gäste kompetent zu beraten oder verdeckt degustierte Weine folgerichtig und verkaufsfördernd zu präsentieren.

Die Sieger erhielten als Preise Stipendien, Raritäten aus der Schatzkammer des Deutschen Weininstitutes, Seminargutscheine und weitere wertvolle Sachpreise.

Als Sprecher der Jury bedankte sich der Direktor der Deutschen Wein- und Sommelierschule Koblenz Alexander Kohnen beim Veranstalter und dem Leitungsteam unter Führung von Johann U. Schäfer, der seit 25 Jahren für die Durchführung der Wettbewerbe verantwortlich ist. Herr Kohnen würdigte das besondere Engagement für die Förderung des beruflichen Nachwuchses und bedauerte, dass Johann U. Schäfer für die künftigen Wettbewerbe aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Das Deutsche Weininstitut führt den Juniorenwettbewerb in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und den Weinkellnerwettbewerb mit der Sommelierunion durch. Während die Sommelierunion und der VSR vor allem die Jury stellte, gehören Konzeption, Durchführung und Finanzierung der Wettbewerbe zu den Aufgaben des Deutschen Weininstituts. (Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wein-Instituts).

Auswirkungen von Rauchverboten auf die Gastronomie.

Es gibt mitterlweile eine Vielzahl von Studien über die Auswirkungen eines Rauchverbots in der Gastronomie auf die Umsätze. Eine kleine Auswahl:Siehe dazu auch frühere Beiträge: Mehr zum Thema Nichtrauchter-Gaststätten.

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Mittwoch, November 17, 2004

Interview mit Professor fuer Hospitality Management.

plusminus-Fernsehsendung des Bayerischen Rundfunks am kommenden Dienstag, 23. November 2004 um 21.55 Uhr, wird ein kurzes Interview mit Prof. Dr. Axel Gruner gesendet. Prof. Dr. Axel Gruner lehrt ist seit dem 1. November 2004 Hospitality Management am Fachbereich Tourismus der Fachhochschule München.

Den Grundstein seiner Karriere legte der 40jährige vor über zwanzig Jahren mit einer Ausbildung zum Koch im damaligen 5 Sterne Hotel Ruf in Pforzheim. "Die Faszination der Hotelwelt, die Möglichkeit, nach der Ausbildung im Ausland zu arbeiten, aber auch die Gewissheit, mit diesem Beruf niemals arbeitslos zu werden, waren wohl mit die wichtigsten Beweggründe für meine damalige Entscheidung." Es schlossen sich Lehr- und Wanderjahre in der gehobenen Hotellerie im In- und Ausland an.

Erste Stationen waren das Maritim Golf und Sporthotel am Timmendorfer Strand, das Segelschulschiff ?Gorch Fock? und das irische Hotel Europe in Killarney. Anschließend ging er als Souschef auf die Cayman Inseln/Britisch Westindien ins Hyatt Regency Grand Cayman. Zurück in Deutschland, arbeitete er im Brenners Parkhotel, Baden-Baden als Service- und Empfangspraktikant, um anschließend die Hotelfachschule Hamburg zu absolvieren. An der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik sowie an der spanischen Universidad de Alicante studierte er anschließend Wirtschaftswissenschaften. Parallel zum Studium unterrichtete er an touristischen Bildungseinrichtungen und gründete die Unternehmensberatung tourism consulting & training.

Es folgte die Promotion zum Dr. rer. soc. oec. am Zentrum für Tourismus und Dienstleistungswirtschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Die Dissertation verfasste er in Kooperation mit der Steigenberger Hotels AG sowie Choice Hotels Europe über die "Markenloyalität in der Hotellerie". Schließlich reorganisierte er als geschäftsführender Interim Hoteldirektor das auf gesundheitsorientierten Tourismus spezialisierte Hotel Océano auf Teneriffa.

Zahlreiche Publikationen zeugen von seinen Forschungsinteressen: Hotelmanagement, Tourismusmarketing sowie Trends in der Hotellerie und Gastronomie.

Als Ziele für die neue Aufgabe nennt Prof. Dr. Gruner eine intensivere Kooperation der Fachhochschule mit der Hotellerie und Zulieferindustrie, die insbesondere im zukünftigen Graduierungssystem Bachelor und Master zum Tragen kommen soll.

Literatur kulinarisch geniessen.

Bernd Röthlingshöfer geht in seinem Blog "Kauf! Mich! Jetzt!" aus der kooperative Vermarktung von Literatur und kulinarischen Genüssen ein. Es geht ihm - "Kauf! Mich! Jetzt" ist ein Ratgeberbuch für Autoren - in erster Linie um die Chancen für die beteiligten Autoren. Doch seine Aktionsbeispiele bieten natürlich auch Chancen für die beteiligten Gastronomen: In diesem Zusammenhang erlaube ich mir auch auf fruehere Beiträge auf Abseits.de hinzuweisen:

Mittagessen in der Schule.

(aid) - Der Trend zu Ganztagsschulen ist bundesweit unübersehbar. Bereits über 3.000 Schulen haben sich dieser Form der Schülerbetreuung verschrieben. Tendenz steigend. Zum Programm einer Ganztagsschule gehört neben den schulspezifischen Freizeit- und Lernangeboten auch die Bereitstellung eines ausgewogenen Mittagessens. Die Verpflegung in der Schule soll schließlich nicht nur satt machen, sondern den ernährungsphysiologischen und sensorischen Anforderungen von Kindern und Jugendlichen entsprechen:
  • Das Mittagessen muss etwa dreißig Prozent des täglichen Energiebedarfs und rund ein Drittel der lebensnotwendigen Nährstoffe enthalten.
  • Es besteht hauptsächlich aus pflanzlichen und aus wenig tierischen Lebensmitteln und enthält kaum Fett.
  • Die Hauptkomponente der Mahlzeit sollte aus Kartoffeln, Vollkornreis oder -nudeln, Hirse, Grünkern oder einem anderen Getreide bestehen. Dazu kommt eine große Portion Gemüse und/oder Salat.
  • Auch Hülsenfrüchte gehören hin und wieder auf den Speiseplan.
  • Fleisch ist mengenmäßig als Beilage zu bewerten. Es reicht völlig, wenn Fleisch zweimal in der Woche auf den Tisch kommt (bei einer 5-Tage-Woche).
  • Seefisch, z.B. Dorsch oder Rotbarsch sollte als wichtiger Jodlieferant ebenfalls nicht fehlen.
Ein ausgewogener Mittagstisch in der Ganztagsschule oder zu Hause unterstützt die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler. In einer Zeit, in der das gemeinsame Essen in der Familie nicht mehr selbstverständlich ist, bietet die Schulverpflegung die Chance, ein gesundes Essverhalten zu lernen beziehungsweise zu stärken. Das gemeinsame, gesunde Mittagessen ist somit auch eine effektive Möglichkeit Übergewicht und Ernährungsproblemen vorzubeugen. (Quelle: Harald Seitz, Pressemitteilung des aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V..

"First Ladies der Kochkunst" kommen zur HOGA.

Logo HOGA 2005 in NürnbergDie HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ist 2005 das herausragende Branchenereignis für das Gastgewerbe in Bayern und darüber hinaus. Vom 23. bis 26. Januar 2005 erwartet die Besucher in der Messe Nürnberg keine nüchtern-sachliche Fachmesse, sondern ein "Festival der Gastlichkeit" mit viel Flair und einem Top-Programm rund um das Motto "Trends-Visionen-Perspektiven". So werden neben dem wirtschaftlichen Angebot der rund 450 Aussteller aus dem In- und Ausland zahlreiche Wettbewerbe, attraktive Aktionsbereiche, Events und Forumsveranstaltungen die Akzente setzen. Die Veranstalter erwarten ein ähnlich starkes Besucheregebnis wie bei der letzten HOGA Nürnberg, als rund 36.000 Besucher kamen.

Ein Highlight im Rahmenprogramm der HOGA ist der Auftritt der "First Ladies der Kochkunst", die an der in Kooperation mit der Fachzeitschrift Savoir Vivre durchgeführten HOGA-Trophy um den "Vivre-Award 2005" teilnehmen. Die Messebesucher können die Spitzenköchinnen im täglichen Wechsel live auf der Kochbühne in Halle 8 bei der Zubereitung eines Viergänge-Menüs für 12 Personen erleben (täglich von 10.30 bis 12.30 Uhr). Mit Lea Linster (Restaurant Lea Linster, Frisagne / Luxembourg), Johanna Maier (Restaurant im Hotel Hubertus, Filzmoos), Marianne Resch (Hoftaverne Schloss Neuburg/Inn) sowie Michaela Schachner (Hotel Krone, Maria Taferl / Wachau) ist es den Veranstaltern gelungen, Köchinnen auf die HOGA zu holen, die in der Gastroszene großes Ansehen genießen. So hat z.B. Lea Linster als erste Frau der Welt den Bocuse d'Or, die wertvollste Kochtrophäe der Welt gewonnen. Marianne Resch aus Neuburg/Inn ist ein aufgehender Stern am deutschen Köchinnenhimmel, Michaela Schachner gehört zu den besten Köchinnen in der Wachau und auch die Küche von Johanna Maier aus Filzmoos wird hoch gelobt.

Das Geschehen am Herd wird auf Großbildschirm übertragen und fachkundig von Gastrokenner Heinzrolf M. Schmitt moderiert. Dabei werden die Damen auch so manche interessante Information preisgeben und den Messebesuchern wertvolle Anregungen für die eigene Arbeit liefern. Im Anschluss wird das zubereitete Menü an geladene Gäste verkostet. Dass die "First Ladies der Kochkunst" nicht nur am Herd Kreativität beweisen, können die Besucher in einem weiteren Schaubereich der HOGA erleben. Im Bereich der Vivre VIP-Lounge von HMS-Consulting und der Fachzeitschrift Savoir Vivre in Halle 7 werden alle vier Damen ihren Lieblingstisch präsentieren, der ganz nach den persönlichen Vorstellungen und in Anlehnung an das eigene Haus eingedeckt und gestaltet wird. Täglich um 15.00 Uhr findet hier auch eine Talkrunde rund um Gastrothemen statt, an der auch die "First Ladies der Kochkunst" teilnehmen und anschließend Autogrammwünsche erfüllen. Zu den Gastro-Szene-Talks werden auch andere prominente Gäste erwartet, u.a. Ana Maria Sturm, die das derzeitige "In-Restaurant" AGAPANTO in Sollér auf Mallorca zum Inselgespräch gemacht hat. Abgerundet wird das ganze durch eine Kochbuch-Ausstellung und die Fotoausstellung "Food & Wein", bei der Arbeiten von Top-Fotodesignern im Mittelpunkt stehen.

Die "First Ladies der Kochkunst" werden zu folgenden Terminen auf der HOGA sein:
  • 23.1. Lea Linster
  • 24.1. Johanna Maier
  • 25.1. Michaela Schachner
  • 26.1. Marianne Resch
(Änderungen vorbehalten)

Dienstag, November 16, 2004

VinWorld - Weinverkostung mit ausgesuchten Spitzenguetern in Berlin.

Am kommenden Wochenende findet die VinWorld in Berlin statt. VINWORLD ist eine öenologische Veranstaltung für Endverbraucher und Fachleute. Vorgestellt werden deutsche und internationale Weine höchster Qualität.

Die in Würzburg bereits etablierte Ausstellung "VinWorld" wurde mit der 4. Auflage im März 2004 mit modifiziertem Konzept neu aufgelegt. In enger Kooperation veranstaltet seitdem die Initiatorin der VinWorld, die VinWorld & Gemeon GmbH Würzburg, vertreten durch ihren Geschäftsführer Arthur Wirtzfeld nun gemeinsam mit dem Internetportal Wein-Plus.de, Herausgeber Utz Graafmann, diese außergewöhnliche Weinausstellung. Zusätzlich zum Standort Würzburg tragen die Veranstalter dem großen Interesse an dieser Ausstellung, gleichermaßen von Besucherseite wie auch von der Seite renomierten internationaler Weingüter, Rechnung und organisieren die VINWORLD auch an weiteren Standorten in Berlin (20./ 21. Nov. 2004), Würzburg (19./20. März 2005), München (16./17. April 2005) und in Warschau (11./12. Juni 2005).

Bemerkenswertes Auswahlverfahren

Bemerkenswert ist das Auswahlverfahren für die ausstellenden Weingüter: Teilnehmen können demnach deutsche Weingüter, die durch den "Wein-Plus Weinführer" als besonders hochwertig klassifiziert wurden, ausländische Weingüter, die einen adäquaten Qualitäts-standard bewiesen haben müssen, sowie ausgesuchte Händler, jeweils mit Spezialgebieten.

"Es ist sicher außergewöhnlich, eine solche Ausstellung nach dem Prinzip - nur wer eingeladen ist, darf ausstellen - zu organisieren", so Arthur Wirtzfeld. "Das Ergebnis kann sich aber nach den bisherigen gemeinsamen Organisationen von Wein-Plus und VINWORLD & GEMEON GmbH sehen lassen ? und dies soll auch im besonderen für die VINWORLD in Berlin gelten": Ausgesprochene Top-Erzeuger und für ihre jeweilige Region jeweils sehr qualifizierte Händler präsentieren ihre Weine. Insgesamt über 80 internationale Weingüter werden vertreten von 35 Ausstellern, davon ausgesuchte Erzeuger und ebenfalls ausgesuchte Händler und Importeure mit ihren jeweiligen Spezialgebieten. Zur Verkostung stehen über 300 Weine aus 9 Nationen und 44 Anbaugebieten.

"Wir laden aus jeder Kategorie nur die besten ein", so erläutert Wein-Plus Herausgeber Utz Graafmann das Konzept. Wein-Plus stellt den "einführer Wein-Plus" als Auswahlbasis zur Verfügung. Arthur Wirtzfeld (VINWROLD & GEMEON GmbH) unterstreicht die Bedeutung der neuen Partnerschaft: "Wir freuen uns, mit Wein-Plus einen Partner im Boot zu haben der sich für seine unabhängigen und fachkundigen Weininformationen und Weinkritik nicht nur in der Weinszene einen guten Namen gemacht hat."

Highlights der VinWorld in Berlin

Integriert in die vielfältigen freien Verkostungen internationaler Spitzenweine präsentiert der bekannte Weinkritiker und Autor Markus Hofschuster, seine Jahrgangsfavoriten deutscher Spitzengüter. U.a. stehen zur Verkostung an der Wein-Plus-Verkostungsinsel Weine der Güter Kreuzberg, Reichsgraf von Kesselstadt, Sankt-Urbans-Hof, Clüsserath-Weiler, Hahnmühle, Dr. Crusius, Bergdolt - St. Lamprecht, Georkg Mosbacher, Robert Weil, August Eser an.

Sonderverkostungen - Weinseminare

Neben der freien Verkostungen können interessierte Besucher mittels geführter Seminare weiter in das Thema Wein einsteigen. Beispielsweise die geführte Sonderverkostung mit Martin Kössler (Nürnberger Weinhalle.de) mit dem Thema "Krieg der Weinkulturen" können herausragende Spitzenrieslinge von Heymann-Löwenstein, Van Volxem und Kühn gegeneinander probiert werden. Oder das Seminar mit Karl Hemberger (Würzburg, Non Solo Vino GmbH) mit dem Thema "Mythos Amarone" zeigt die hohen Qualitäten renommierter Güter aus der Valpolicella, darunter die außergewöhnlichen Weine "Dal Forno´s", dessen Amarone beinahe Kultstatus haben und für die Weinliebhaber pro Flasche weit über 250 Euro zahlen.

Weitere Seminare richten sich an Fachpublikum wie auch an Endverbraucher. Beispielsweise das Seminar mit dem besonderen Thema "Erfolgreiches Marketing im Internet für Weinprofessionals" mit dem Wein-Plus Herausgeber Utz Graafmann und nicht zuletzt das Seminar ?Der Sagrantino di Montefalco?, zeigt anhand der Verkostung von 7 Weinen unterschiedlicher Weingüter die Qualität der Weingüter aus dem Montefalco-Gebiet.

Veranstaltungsort: Umweltforum Berlin Auferstehungskirche GmbH, Pufendorfstraße 11, 10249 Berlin Friedrichshain.

Öffnungszeiten: Samstag, 10. November von 11 bis 18 Uhr, Sonntag, 21. November von 11 bis 17 Uhr. Eintritt 15,- Euro inkl. der Verkostung sämtlicher Weine. Ausstellungskatalog mit den Adressen aller Aussteller und deren Weinangebot 1,- Euro.

Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenfrei. Nur für das Seminar "Mythos Amarone" ist ein Kostenbeitrag von 25,- Euro/Person zu entrichten. Die Teilnahme an den Seminaren muss beim Veranstalter angemeldet werden, entweder per Mail an info@vinworld.de oder per Telefon unter 0931-322460.

FOOD SPECIAL waehrend der Fachmesse HOGA 2005 in Nuernberg.

Logo Food SpecialNach dem großen Erfolg bei der letzten HOGA Nürnberg lädt der Service Bund, ein nationaler Zusammenschluss von rund 30 kompetenten Fachgroßhändlern aus dem Foodbereich, erneut zu einer eigenständigen Food-Präsentation während der vom 23. bis 26. Januar 2005 stattfindenden HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, ein. Die FOOD SPECIAL findet am Montag und Dienstag, 24./25. Januar, statt und wendet sich ausschließlich an die Profis der Branche. Dabei setzen die Veranstalter ganz bewusst auf Synergien zwischen beiden Veranstaltungen. Integriert in die erfolgreiche Fachmesse HOGA bündelt der Service-Bund mit der in Halle 9 stattfindenden FOOD SPECIAL erneut erstklassige Food-Kompetenz.

Spezielle Kontrollen am Eingang zur FOOD SPECIAL stellen den Zugang für reines Fachpublikum sicher und gewährleisten damit auch den qualifizierten Dialog zwischen den beteiligten Ausstellern und Besuchern. Die "Messe in der Messe" wendet sich vor allem an jene Fachleute aus dem Gastgewerbe, die nicht auf bessere Zeiten in der Branche warten wollen, sondern die das Heft selbst in die Hand nehmen und mit neuen Ideen, gezielten Aktivitäten und kreativen Konzepten im Markt der Gastlichkeit mehr bewegen möchten.

Rund 100 namhafte Food-Unternehmen präsentieren ihre Produkte und neueste Food-Konzepte

Erneut werden bei der FOOD SPECIAL rund 100 namhafte Food-Unternehmen ihre Produktpalette, interessante Neuheiten sowie innovative Ideen und Konzepte vorstellen und den Fachleuten der Branche wertvolle Tipps für die berufliche Praxis liefern. Das Thema "Ideen schaffen Vorsprung" der letzten FOOD SPECIAL bei der HOGA 2003 wird konsequent weitergeführt: "Mehr Erlebnis - mehr Ergebnis!" heißt das Motto für die FOOD SPECIAL 2005, für die der Service-Bund ein stark praxisorientiertes Konzept entwickelt hat, das in seiner Art bundesweit einzigartig ist.

Die Veranstalter sehen die FOOD SPECIAL als herausragende Großhandelsmesse der gesamten Branche. Die Mitwirkung von namhaften Unternehmen aus dem Foodbereich und die Kombination mit einem hochqualifizierten Restaurantbereich mit Sterneköchen sowie exzellenten Fachreferenten sind eine praktische Demonstration des Verständnisses zum Thema "Mehr-Wert". In einer Zeit der Leistungs- und Preisdiskussion kann die Gastronomie nur durch eine offensive Strategie erfolgreich bestehen. Eine verstärkte Gästeorientierung, mehr Leistung, mehr Erlebnis - letztlich mehr für das Geld - das bestimmt die gegenwärtigen und auch zukünftigen Erfolge. Die FOOD SPECIAL wird diesem Anspruch voll gerecht. Neben der Produktpräsentation der Aussteller stehen Fachreferate auf dem Programm und prominente Küchenchefs werden erneut ihre Erfahrungen an die Fachbesucher weitergeben.

Die Kunden des Service-Bundes erhalten auf der FOOD SPECIAL einen umfassenden Überblick über Produktneuheiten und neueste Trends, sie können mit kompetenten Beratern der Hersteller sprechen und haben genügend Möglichkeiten zu umfassenden Produkdegustationen. Dass dieses Konzept in Fachkreisen Anklang findet, belegt das große Besucherinteresse der letzten Jahre mit Ausstrahlung weit über den fränkischen Raum hinaus. So wurde in der Marktforschung der vergangenen Jahre festgestellt, dass die Profis aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung bis zu 400 km Entfernung zur FOOD SPECIAL anreisten, um von dieser Fachveranstaltung für Profis zu profitieren.

Neben den umfassenden Produktpräsentationen mit Schwerpunktthemen wie
  • "Convenience on Top" (Vorstellung eines hochinteressanten "Convenience-Systems"),
  • "Finger-Food" (Vorstellung eines Sortiments, das besonders die Pionierleistung des Service-Bundes betont),
  • "Prima-Pasta" (die Sortimentskompetenz des Service-Bund wird mit einer Vielzahl von Produkten verdeutlicht) und weiteren interessanten Aktionsideen
bietet die FOOD SPECIAL den Besuchern echte Arbeits- und Servicehilfen. Neue Ideen zur Intensivierung der Gästebindung werden durch das Konzept "Front-Cooking" und durch die beispielhafte Aktion von Hans Haas, einem der besten Köche Deutschlands, mit seiner "Kochschule" für Gäste und Freunde seiner Küche, demonstriert.

Dass es zur FOOD SPECIAL - wie bei jeder Messe - eine Überraschung für die Geschäftsabschlüsse gibt, versteht sich von selbst. Ein spezieller Messerabatt und eine besondere Aktionsidee machen den Besuch der FOOD SPECIAL für alle Beteiligten zum echten Gewinn.

"Mehr Erlebnis - mehr Ergebnis!" - das Motto dieser Messe - ist aber auch Verpflichtung. An beiden Messetagen steht ein umfassendes Fachprogramm im Mittelpunkt. Aussteller, Veranstalter und Fachreferenten sorgen dafür, dass die Besucher nicht nur ein Erlebnis, sondern auch inhaltlich ein echtes Ergebnis erzielen.

Logo HOGA 2005 in NürnbergProgramm und Special 2005:

Montag, 24. Januar 2005
  • 11.00 Uhr: Hans Haas, Küchenchef Tantris, München, diskutiert mit Otto Koch über Kochkurse als Gäste-Service
  • 12.00 Uhr: Bernhard Reiser, Restaurant "Weinstein", Würzburg, referiert über "Kreative Konzepte in der Gastronomie".
  • 14.00 Uhr: Bernd Trum, Leiter der Front-Cooking-Akademie: "Mehr Gästenähe durch Front-Cooking".
Dienstag, 25. Januar 2005
  • 11.00 Uhr: Karl Wutz, Wirtschaftleitung AGFA, München, referiert über "Erfolgskriterien einer gezielten Aktionsplanung in der Gemeinschaftsverpflegung" (auch für Gastronomie interessant)
  • 13.00 Uhr: Frank Heppner, Pionier der euro-asiatischen Küche, präsentiert "Asia-Fitness" ? eine Aktionsidee für die Gemeinschaftsverpflegung.
  • 15.00 Uhr: Stefan Rottner, Romantik Hotel Gasthaus Rottner, Nürnberg, stellt sein "erfolgreiches Konzept der regionalen Küche" vor.
  • 16.00 Uhr: Bemd Trum, Leiter der Front-Cooking-Akademie: "Mehr Gästenähe durch Front-Cooking".
Mehr zur HOGA.

Elektronische Steueranmeldungen ab 2005.

In Ergänzung zu unserem "Ab 2005: Pflicht zu elektronischen Meldungen bei der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung" möchte ich auf einen Artikel von Robert Chromow hinweisen: "Elektronische Steuer-Voranmeldungen ab 2005", in: Akademie.de. Darin wird - was mir neu gewesen ist - darauf hingewiesen, daß man unter Umständen sich von dieser Pflicht befreien lassen kann:
"Auf eine 'unbillige Härte' können Sie sich nur dann berufen, wenn es in Ihrem Unternehmen noch keinen Online-Zugang gibt und es Ihnen nicht zumutbar ist, die erforderliche PC-Ausstattung sowie den Internet-Anschluss zu beschaffen. Der begründete Antrag auf Ausnahmegenehmigungen muss schriftlich beim zuständigen Finanzamt gestellt werden."
Sie sollten bei Ihrer Entscheidung, ob Sie diese Ausnahmeregelung in Anpruch nehmen wollen, auch bedenken, daß seit dem 1. Januar 2002 das neue Recht für Betriebsprüfer der Finanzbehörden gilt, direkt auf die elektronischen Buchhaltungsdaten zuzugreifen. Auch andere Datenbestände mit Bedeutung für steuerliche Sachverhalte sind eingeschlossen.

Man kann jedoch niemanden zwingen, seine Buchführung oder Teilarbeiten dazu wie Online-Steueranmeldungen per Computer zu machen. Wenn die notwendige Buchführung handschriftlich auf Papier durchgeführt wird, muss sich der Betriebsprüfer damit zufrieden geben. Er wird sich den Computer trotzdem ansehen wollen, wenn der als Geschäftsausstattung steuerlich geltend gemacht wird. Auf private Computer in privaten Räumen hat er nur im Falle einer Steuerfahndung oder aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbefehls Zugriff, nicht jedoch im Rahmen einer Betriebsprüfung.

Starker Anstieg des Staedtetourismus in Deutschland.

Wie das Statistische Bundesamt mit Blick auf die am 17. November 2004 beginnende Messe "Touristik & Caravaning International Leipzig" mitteilt, stieg die Zahl der Übernachtungen in Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern in den ersten acht Monaten des Jahres 2004 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8% auf 50,5 Mill. Während die Übernachtungen inländischer Gäste in den Großstädten um 6% auf 35,9 Mill. zunahmen, erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland sogar um 13% auf 14,6 Mill. Damit war die Entwicklung im Städte­tourismus bislang in diesem Jahr wesentlich günstiger als im Deutschlandtourismus - also unter Einschluss aller Gemeinden - insgesamt. Hier war nur ein schwacher Anstieg der Übernachtungen um 0,1% auf 234,4 Mill. zu verzeichnen. Übernachtungen von ausländischen Gästen stiegen allerdings um 9% auf 31,2 Mill., während die von inländischen Gästen um 1% auf 203,2 Mill. abnahmen.

In den Großstädten waren die Touristen aus den Vereinigten Staaten die am stärksten vertretene Gästegruppe. Auf sie entfielen 13% der Übernachtungen von Ausländern. An zweiter Stelle lagen die Gäste aus dem Vereinigten Königreich (10%), gefolgt von Italien (8%). Erst an vierter Stelle kamen hier die Gäste aus den Niederlanden (7%), die im Deutsch­landtourismus insgesamt ansonsten den Spitzenplatz einnehmen.

Die Stadt mit den meisten Übernachtungen in den ersten acht Monaten dieses Jahres war Berlin mit 8,7 Mill. (+ 17% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum). Es folgten München (5,0 Mill., + 10%), Hamburg (3,9 Mill., + 8%), Frankfurt am Main (2,8 Mill., + 11%) und Köln (2,4 Mill., + 8%). (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

Umsatz im Gastgewerbe September 2004: Real - 1,7% zum Vorjahr.

Der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland war im September 2004 nominal 0,9% und real 1,7% niedriger als im September 2003. Diese Entwicklung wird nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes überwiegend vom Gaststättengewerbe verursacht, das im Vergleich zum September 2003 nominal um 2,9% und real um 3,7% geringere Umsätze verzeichnen musste. Eine positive Entwicklung gab es hingegen bei den Kantinen und Caterern, zu denen auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören. Sie erzielten im September 2004 nominal und real höhere Umsätze als im Vorjahresmonat (nominal + 5,2%, real + 4,1%). Im Beherbergungsgewerbe war die Entwicklung der Umsätze im September 2004 im Vergleich zum September 2003 dagegen relativ konstant (nominal + 0,2%, real - 0,5%).

Vergleicht man die kalender- und saisonbereinigten Umsätze im Gastge­werbe vom September 2004 mit denen des Vormonats August, ergibt sich jedoch eine Steigerung von nominal 1,4% und real 1,2%.

Die Entwicklung von Januar bis September 2004 zeigt ein ähnliches Bild wie der Ver­gleich von September 2004 zu September 2003: Die Unter­nehmen des Gastgewerbes setzten nominal 1,5% und real 2,3% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeit­raum. Dieser Rückgang ist auch hier ausschließlich auf die ungünstige Umsatzent­wicklung im Gaststättengewerbe (nominal - 3,8%, real - 4,6%) zurückzuführen. Da­gegen profitierte offenbar das Beherbergungsgewerbe (nominal + 0,9%, real + 0,3%) von den von Januar bis August 2004 um 0,1% gestiegenen Tourismusübernachtungen.

Montag, November 15, 2004

So vergrault man seine Gaeste.

Es gibt viele Möglichkeiten, Gäste zu vergraulen. Die populärsten sind:
  • Der Service plappert los, ohne nachzudenken. "Wenn Sie fünf Minuten früher gekommen wären, hätten Sie bloß die Hälfte zahlen müssen" ist eine denkbar ungünstige Begrüßung.
  • Er wählt einen falschen Zeitpunkt zur Bestellaufnahme. Wenn Gästen keine Zeit gelassen wird, die Breite des Sortiments zu überfliegen, wählen sie ein Standardprodukt statt vielleicht etwas mehr auszugeben.
  • Er mischt sich ungefragt in Gespräche der Gäste ein.
  • Er fragt kurz nach dem Essensbeginn, ob es schmeckt. Besser ist es zu fragen, ob alles zur Zufriedenheit gebracht worden ist oder ob noch etwas gewünscht werde. Damit kann man Flüchtigkeitsfehler korrigieren, ohne daß sie auffallen und den Durchschnittsbon anheben.
  • Der letzte Eindruck des Gastes ist am wichtigsten. Deshalb muß man Gäste auch am Ende des Essens aufmerksam bedienen.
  • Tische werden zu schnell oder zu langsam abgeräumt. Dummerweise gibt es kulturelle Unterschiede, so müssen sich bei Türken die leeren Teller stapeln, damit man sieht, wieviel es zu essen gegeben hat. Der deutsche Durchschnittsgast will hingegen, daß schmutzige Teller sofort abgeräumt werden. Man sollte deshalb fragen, ob man abräumen darf und versuchen, an Mimik und Gestik zu erkennen, ob die Gäste ein schnelles Abräumen wünschen.
  • Manche Gäste haben es besonders eilig zu zahlen. Stattdessen widmet sich der Service oft unbewußt eher neuen Gästen. Oder schlimmer noch: er zieht es vor, gemütlich mit den anderen Bedienungen zu schwatzen, am liebsten rauchend und mit dem Rücken zum Gast, damit ja kein mit den Armen rudernder Gast die Idylle stört. Oder er verschwindet minutenlang in der Küche, um dann - weiterkauend - die Gäste zu bedienen. Da Pfiffe oft untergehen, habe ich es mir als Gast angewöhnt, mit Speisekarten zu zündeln. Spätestens wenn die Rauchmelder anschlagen, erfahre ich die gewünschte Zuwendung.
Mehr über Erfolg in der Gastronomie.

Koeche als Kunden: Direktvermarktung landwirtschaftlicher Spezialitaeten an die Gastronomie.

"Köche als Kunden: Direktvermarktung landwirtschaftlicher Spezialitäten an die Gastronomie"(pdf) ist als Diskussionsbeitrag 0408 veröffentlicht worden vom Lehrstuhl für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte, Prof. Dr. Achim Spiller, an der Georg-August-Universität Göttingen.

Dieser Beitrag ist auch lesenswert wegen seiner einführenden allgemeinen Ausführungen zur Gastronomie.

Zukunftsmarkt Außer-Haus-Verzehr.

Am Dienstag, 11. Januar 2005, 13.00 bis 18.30 Uhr, veranstaltet der Lehrstuhl für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte, Prof. Dr. Achim Spiller, an der Georg-August-Universität Göttingen, eine Tagung zum Thema "Zukunftsmarkt Außer-Haus-Verzehr".

Welche Food Trends gibt es am Markt? Wie entwickelt sich das Verzehrverhalten? Welche Konzepte sind gefragt? Wer sind die Zielgruppen von morgen?

Referenten:
  • A. Mützel, AMSolutions, Wiesbaden,
  • A. Rusack, Apetito AG, Rheine
  • A. Holz, BP Petit Bistro, Bochum,
  • F. Epping, Cup&Cino, Paderborn,
  • E. Tosun, Subway, Kassel
  • H. U. Stieb, VW Betriebsgastronomie, Wolfsburg,
  • R. Kirchmann, ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle, Bonn
Tagungsort: in der Aula am Waldweg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung und nähere Informationen bei: Dipl. oec. troph. Maren Lüth, mlueth@gwdg.de, Tel.: 0551/394827.

Lifeblog eines Chefkochs.

Chefkoch Hans Välimäki berichtet über seinen Arbeitsalltag im Chez Dominique, einem französischen Restaurant in Helnski in seinem Blog Food Place (via MEX Blog).

Gumia.de erläutert die Lifeblog-Technik von Nokia, die dahinter steht: "Die Lifeblog-Software verbindet die technischen Möglichkeiten von Fotohandy und Weblog. Ergebnis ist somit ein Lifeblog, ein Internet-Tagebuch über das Leben, wenn man es so nennen will."

Mehr gastronomische Blogs.

Noch sind Blogs und Lifeblogs, in denen man auch hinter die Kulissen von gastronomischen Betrieben schauen kann, selten und versprechen öffentliche Aufmerksamkeit. Wenn man sich Websites gastronomischer Betriebe anschaut, die sich ähnlich freizügig darstellen, dazu aber noch noch ältere Techniken (handgestricktes HTML) verwenden, wie etwa die im Jahre 2000 mit dem Online-Award in der Kategorie "Beste Website der Köche" ausgezeichnete Website des Hotels zur Krone in Ronneburg, kann man erkennen, wieviel einfacher man es heute mit Blogs hat, ähnlich informative Mehr-Autoren-Websites zu realisieren.

Sonntag, November 14, 2004

Buecher-Hotel.

Im New Yorker Library Hotel stehen den Hotelgästen mehr als 6.000 Bücher zur Auswahl. Jeder Raum hat ein anderes Schwerpunktthema (via MEX Blog).

In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen älteren Beitrag über das Berliner Restaurant "Theodor Tucher" hinweisen, in dem Bücher auch eine besondere Rolle spielen.

Trendige Teesorten.

Aktuelle Trends bei Teesorten stellt Annette Westhoff in der Welt am Sonntag vom 14. November 2004 vor: "Ein Geschäft mit Gefühlen".

Hoerbar.

Die Kölner "Hörbar" unterhält ihre Gäste mit Hörspielkassetten: "An der Kindheit lauschen", in: Welt am Sonntag vom 14. November 2004.

Siehe dazu auch unseren früheren Beitrag "Kundenbindung mit Hörbüchern"