Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Neue Erkenntnisse bei Getraenkeschankanlagen. » | Ikea Gastronomie. » | Google Adsense-Provisionen per Ueberweisung. » | Markenartikeler entdecken Werbung in Blogs. » | Was macht Hotels und Anlagen erfolgreich? » | "Hurra! Die Chinesen kommen" - Tipps für deutsche ... » | Gaesteglück als Klassenziel. » | FreizeitErlebnisWelten - Potenziale für Freizeit u... » | Hotelbetten: Ein Euro mehr schafft Gewinn und Jobs... » | TouristCards als Werkzeuge des Destinationsmanagem... »


Donnerstag, März 17, 2005

Lebensmittelhygiene.

Zugegeben, die lebensmittelrechtlichen Vorschriften der Schweiz sind formal andere als die in der EU bzw. in Deutschland und Östereich. Dennoch hat das Kantonale Amt für Lebensmittelkontrolle in der Schweiz einige Informationsmaterialien bereit gestellt, in die auch deutsche Gastronomen einen Blick werfen können, denn Sie sind verständlich formuliert und konzentrieren sich auf das Wesentliche, z.B. "Hinweise zur Herstellung und Lagerung von vorgekochten Speisen" (PDF) und "Selbstkontrolle für Lebensmittelbetriebe".

Das Schweizer Lebensmittelgesetz basiert ebenso wie die Regeln der EU auf der HACCP und verpflichtet den Betriebsverantwortlichen zur Durchführung einer schriftlich festgehaltenen, überprüfbaren Selbstkontrolle.

Die wesentlichen Schritte dazu sind:
  • Die kritischen Kontrollpunkte (CCP), das heisst die Hygieneschwachstellen in allen Bereichen (Einkauf, Produktion, Verkauf, Personalhygiene usw.) lokalisieren und schriftlich festhalten (Gefahrenanalyse).
  • Die erforderlichen Massnahmen und Anordnungen zur Vermeidung und Behebung möglicher Fehler und Schäden festlegen.
  • Kader, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter instruieren und beauftragen, für die nötigen Korrekturen oder Rückmeldungen zu sorgen. Hygieneschwachstellen beseitigen.

Kommentare:
Oh, was höre ich da? Vorschriften? LebensmittelGESETZ, Massnahmen, Anordnungen? Paaah - nicht in meinem Haus!

Es reicht schon aus wenn mir vorgeschrieben wird wie ich Essen zu lagern, die Küche zu reinigen, Temperaturen einzuhalten, und Fleisch aufzubewahren habe, dann auch noch dafür sorgen zu müssen, dass danach im Gastrauch die Kontamination mit toxischen Gasen ausbleibt, ist wohl ein Wahnsinn. Lebensmittelhygiene reicht doch vollkommen in der Küche aus. Hauptsache da ist alles im reinen, was geht mich es an, wenns bei der Ankunft und Verzehr des Gastes vergiftet wird?

Lebensmittelhygiene? Nicht in meinem Haus! Das sollte jedem Gastronom selber überlassen werden.
 
Kommentar veröffentlichen