Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, März 21, 2005

Rauchverbot: Roll Back.

In Neuseeland wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, mit dem das Rauchverbot in Gaststätten durch zahlreiche Ausnahmen ausgehöhlt werden soll. Gaststätten, in denen alle Mitarbeiter zustimmen, sollen auf Antrag vom Rauchverbot ausgenommen werden: "Act bill seeks exemptions to 'PC' anti-smoking law", in: The New Zealand Herald vom 18. März 2005.

Ähnliche Bemühungen gibt es auch in einigen Bundesstaaten der USA. In New York werden immer mehr Anträge beim New York State Department of Health gestellt, vom Rauchverbot ausgenommen zu werden. Die Rauchverbotsbefürworter scheinen überzogen zu haben.

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Kommentare:
Da selbstverständlich alle Mitarbeiter zu schützen sind, hat niemand "überzogen",überzogen sind die Hundertausenden Toten, und die Mitarbeiter die in einer Umgebung arbeiten, die sie vergiftet.

Sämtliche Bemühungen in dieser Hinsicht sind lächerlich, und auch wirtschaftlich nicht begründbar. Entweder überall gibt es ein Rauchverbot, oder es gibt keines. In Deutschland wird durch die Ausnahmen die Wettbewerbsfähigkeit der Lokale untereinander stark beeinträchtigt, da manche das rauchen erlauben, andere nicht. Kleine Lokale und Individualbetriebe haben das nachsehen. Kneipen werden ohnehin nur noch von einer immer kleiner und finanzschwächer werdenden Gruppe von rauchenden Personen besucht.

Und ich möchte die Bar sehen, die dass rauchen erlaubt, und

a) nicht sofort wieder schließen muss, weil keiner den Rauch will, und man nur von Rauchern nicht überleben kann

b) überhaupt (rauchende) Angestellte findet

Und ohnehin sind die Regularien in New York und Neu Sealand glücklicherweise eindeutig ? dies begründet u.a. auch den dortigen Erfolg, weil es eben keine unnötigen, schwachsinnigen, und wettbewerbsverzerrenden Ausnahmen gibt.

Und würde New York von einem auf den anderen Tag wieder verraucht, alle Lokale könnten den nächsten Tag Insolvenz anmelden, weil alle Nichtraucher und viele Raucher ganz zu hause bleiben würden.

Ein rauchfreies Neuseeland ohne Ausnahmen, ein Rauchfreies New York ohne Ausnahmen, Malta, Italien, Norwegen, Südafrika und Schweden werden sich hüten auch nur geringste Ausnahmen zu erlauben. Die Lizenz zum töten werden sie natürlich nicht erteilten, der Sturm der Gästeentrüstung bei solchen Rückschritten wäre zudem sicher.

Das sagen die Schweizer, die lieber zu Hause bleiben, als sich in einer Kneipe, die wie alle eine "Ausnahme" macht, vergiften zu lassen:

http://www2.sfdrs.ch/system/frames/highlights/kassensturz/index.php?url=/content/highlights/kassensturz/interaktiv/ihre_meinung_detail.php3?ihremeinungid=618

Leute bleibt zu Hause ? Wirte die euch vergiften wollen, brauchen eurer Geld nicht!
 
Und die paar Mitarbeiter, die dagegen sind, das Rauchverbot für den Betrieb aufzuheben, werden halt rausgemobbt...
 
Es werden wohl eher die Mitarbeiter gemobbt, die nicht rauchen wollen, aber rauchen müssen weil der Chef abhängig ist.

Und wer während der Arbeitszeit nicht ohne Kippe kann, sollte eine Entziehungskur machen ? schließlich heißt Arbeit Arbeit, und nicht Rauchen.

Und wenn 90% für eine Aufhebung des Rauchverbots ist, spielt das keine Rolle, da schließlich das Recht der 10% die nicht rauchen wollen Priorität hat. Und die 90% können zu jeder Pause raus ? ganz einfach.
 
Zitat aus 3: Es werden wohl eher die Mitarbeiter gemobbt, die nicht rauchen wollen, aber rauchen müssen weil der Chef abhängig ist.

Genau das wollte ich mit Und die paar Mitarbeiter, die dagegen sind, das Rauchverbot für den Betrieb aufzuheben, werden halt rausgemobbt... (Zitat aus 2) sagen.
Waren wohl zu viele Negationen drin ;-)
 
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