Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, März 03, 2005

Schinderhannes-Marketing V.

Helmut Fritsche und sein Schinderhannes-Marketing erreichen eine bundesweite Publizität, die er sich als bezahlte Werbung wahrlich nicht leisten könnte: "Die Justiz, die Stasi und der Schwarze Abt" von Claude Michel Jung, in: Saar-Echo vom 26. Februar 2005.

Diese Satire spielt auf ein neues Urtel des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig an, mit dem Helmut Fritsches Klosterbrauerei Neuzelle sich höchstinstanzlich durchgesetzt hat, wenn auch nur für das erste einer ganzen Reihen von Bieren, von denen die Bierreinheitsfanatiker und Bürokraten in Brandenburg behaupten, es handele sich nicht um Bier. Sollen Sie halt Beckbitburgerkrombacherveltinswarsteinerholsten saufen. Es gibt nach diesem Urteil also noch genügend Biere im Sortiment der Klosterbrauerei Neuzelle und noch mehr Rezepturen in der Pipeline, so daß man sich um die Zukunft des Schinderhannes-Marketings keine Gedanken machen muß. Es sei denn, die Brandenburger Bürokraten nehmen Vernunft an, was gegen die allgemeine Lebenserfahrung spricht.

Näheres zu diesem Urteil: "Urteil gegen das deutsche Reinheitsgebot", in: Pforzheimer Zeitung vom 25. Februar 2005.

Amüsant zu lesen ist auch, wie Poliker diverser Parteien, statt sich um so nebensächliche Fragen wie die Arbeitslosigkeit oder den Weltfrieden zu kümmern, der existentiellen Frage nachgehen, ob man ein Bier etwas zuckern dürfe: "Zoff um gezuckertes Bier", in: Bocholter-Bocholter Volksblatt vom 26. Februar 2005.

Am besten recherchiert hat zu diesem Thema noch Katharina Mohr: "Was Bier ist, muß auch Bier heißen", in: Welt am Sonntag vom 27. Februar 2005.

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