Gastgewerbe Gedankensplitter


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Mittwoch, August 31, 2005

Konsumklima wird besser dank Bundestagswahl.

Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl hellt sich die Stimmung der deutschen Verbraucher deutlich auf, so das Ergebnis der GfK-Konsumklima-Studie für August 2005. Die Konsumlaune hat sich in Deutschland nach dem neuen Konsumklimaindex der Marktforschungsgruppe GfK im August erheblich verbessert. Insbesondere die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen erreichte den höchsten Stand seit Dezember 2001. Während sich jüngere, noch im Studium und in der Ausbildung befindliche sowie wirtschaftlich besser gestellte Bürger überwiegend positiv äußern, herrscht bei den Bürgern in einfacher Lebenslage und bei den älteren, nicht mehr Berufstätigen nach wie vor eine ausgesprochen pessimistische Stimmung vor. Die GfK schreibt dazu:
"Die Entwicklung insgesamt legt den Schluss nahe, dass die für September anberaumte Bundestagswahl sich positiv auf die Stimmung der Verbraucher auswirkt."
Leider unterschlägt eine Pressemeldung der Bundesregierung, in der die Ergebnisse der GfK-Konsumklima-Studie vorgestellt werden ("Konsumklima: Neue Zuversicht") den deutlichen Hinweis der Nürnberger Konsumforscher auf den Zusammenhanga mit der bevorstehenden Bundestagswahl, also daß sich die Stimmung der Verbraucher deshalb ufhellt, weil sie von der Abwahl von Rot-Grün ausgehen.

Kommentare:
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Im Prinzip haben Sie Recht......

nur ist die Erwartungshaltung in Bezug auf positive Veränderungen bei den Schwarzgelben genauso skeptisch wie bei den Rotgrünen.
Das Mißtrauen gegenüber unseren politischen Leitfiguren aller Couleur ist wohl derzeit auf dem niedrigsten Stand.

Das Geeiere um die Mehrwertsteuer, die Haltung der föderalen Fürsten, sei es Stoiber, sei es Wulf, sei es Koch deutet meines Erachtens daraufhin, dass hier nicht allzu handwerklich gearbeitet wird.


Aber wie heißt es :

Right or wrong my business


oder

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott


Wer auf den Staat hofft hat meines Erachtens schon heute verloren.
 
Das verbesserte Konsumklima (also die Bereitschaft, sich Dinge anzuschaffen) besagt noch lange nicht warum. Die treibende Kraft könnte auch eine rein rechnerische sein. Wer heute etwas kauft, der wird bei einem Sieg von schwarz/gelb in naher Zukunft mehr zahlen müssen. Und ob es nach der Wahl bei den geplanten 18 % Mehrwertsteuer bleibt, bleibt abzuwarten. Ich ahne schon Aussagen wie: - die Finanzlage ist wesentlich schlimmer als erwartet. Da wir dies nicht ahnen konnten... - oder: Im europäischen Maßstab... -


Olaf Wilde / Troisdorf

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