Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, August 15, 2005

Schwarzarbeit.

Im Weblog der Schweizer Unternehmensberatung für Öffentlichkeitsarbeit Klaus J. Stöhlker AG wird auch über die Gastronomie hergezogen:
"Wenn es um Schwarzarbeit und Immigration geht, fallen immer wieder die gleichen Branchen auf:
  • Die Zeitarbeitsfirmen, darunter auch Adecco, sind die Haupteinschleuser ausländischer Billigarbeiter.
  • Sie entziehen sich ihrer direkten Verantwortung, indem sie kritische Aufträge an Unterakkordanten abgeben, die dann für das 'Fehlverhalten' verantwortlich sind.
  • Das Reinigungsgewerbe geht mit Schwarzarbeitern am brutalsten um, indem es am schlechtesten zahlt und oft Halbsklaverei betreibt.
  • In der Baubranche sind Schwarzarbeiter und Immigranten die sichersten Garanten dafür, dass die Personalkosten tief bleiben.
  • In der Gastronomie, der Landwirtschaft und vielen Bauzulieferbetrieben sieht es keine Spur besser aus."
Ich frage mich bei Aussagen über die Schwarzarbeit immer, woher die Autoren eigentlich ihre Fakten her haben über Verhältnisse, die sich ihrer Natur nach Beobachtungen, Auswertungen und Statistiken weitestgehend entziehen.

Wenn mir im persönlichen Gespräch jemand sagt, in der Gastronomie würde schwarz gearbeitet, pflege ich ihn zu entgegen, er möge doch bitte aufhören, Beihilfe zu leisten und Anzeige erstatten, falls er etwas Konkretes weiß, und ansonsten schweigen.