Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Starbucks-Klatsch. » | Weissbierpils. » | Weiberbier. » | Melitta Cup: Kochen mit Kaffee. » | Das Thueringer Gastgewerbe im August 2005 - Wenige... » | Heineken verzichtet in Grossbritannien auf Fernseh... » | Gutscheine im Insolvenzverfahren. » | Krombacher jammert. » | Digitale Kuhglocke. » | Existenzgruender-Tagebuecher. »


Dienstag, Oktober 25, 2005

Digitale Kuhglocke II.

Über die Absicht der Berliner Sozis, Arbeitnehmer auch in der Gastronomie zum Tragen einer Chipkarte zu zwingen, haben wir bereits berichtet: "Digitale Kuhglocke". In dem Artikel "SPD will Schwarzarbeit mit Chipkarten bekämpfen", in: Berliner Morgenpost vom 25. Oktober 2005, werden nun Détails enthüllt.

Ich habe nicht verstanden, welcher Vorteil eine solche digitale Chipkarte im Vergleich zum bereits vor Jahren eingeführten Sozialversicherungsausweis haben soll. Insbesondere schützt er nicht vor dem "Trick", einen Ausweis als gestohlen zu melden, den Ersatzausweis einzusetzen und den angeblich verlorenen Ausweis weiterzugeben.

Nicht akzeptabel ist, daß, wie geplant, Arbeitgeber bestraft werden sollen, wenn Arbeitnehmer ihrer Pflicht nicht nachkommen, diese Ausweise mit sich zu führen oder offen zu tragen. Es sei sogar daran gedacht, ein Verwarnungsregister aufzubauen, das dem Flensburger Punkteregister für Autofahrer entspricht. Beim Überschreiten einer noch festzulegenden Punktzahl könnte Unternehmen die Gewerbezulassung entzogen werden.

Kommentare:
Dumme Frage:

Seit wann sind die Fachgemeinschaft Bau
und der Fachverband Bau Sozis???

Das im Taxigewerbe auch ein großer Anteil Schwarzarbeiter vorhanden sind ist doch sicherlich auch in Bamberg bekannt.

Wir können uns sicherlich darüber streiten, ob die Sozialversicherungskarte nicht auch ein geignetes Kontrollinstrument ist, nur hat sie bisher im Baubereich nicht ausgereicht, um ein Eindämmen der Schwarzarbeiter zu bewirken.

Vielleicht sollte man tatsächlich diejenigen Arbeitgeber, die Schwarzarbeiter beschäftigen mit höheren Geldbußen (als bislang es der Fall ist) belegen.

Denn letztlich ist dies eine Verletzung des Wettbewerbs.

Ob Sozis oder Union, ob Grüne oder die F.D.P. , die Eindämmung der Schwarzarbeit steht doch wohl auf der Agenda aller Parteien.

Bei allem Verständnis für Ihre Kritik:

Welche Lösung haben Sie denn parat, um die Schwarzarbeit einzudämmen??

Während Grüne, FDP und (noch) die SPD bei einer Mehrwertsteuererhöhung davon ausgehen, dass die Schwarzarbeit steigt, verleugnet die Union dieses Problem.

Wem soll man denn da eine Kuhglocke umhängen??
 
Kommentar veröffentlichen